Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 1 (1858)
- Issue
- 4 (1858)
- Date
- 1858-01-01
- Page
- Seite 172 (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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— 172 sichtspunkte, von welchem ans wol auch die Frau v. Lämmel ihre großartige Stiftung in's Leben rufen ließ. Und wem sollte die Bildung, Veredlung, die Civilisation der Brüder im Morgenlande nicht eine heilige Angelegenheit sein? Was nun den Aufruf der deutschen Gemeinde in Jerusalem betrifft, so sind wir weit entfernt, uns über den Gegenstand desselben ein Endurtheil anzumaßen. Wir hegen jedoch die wol nicht ungegründete Hoffnung, daß es dem berühmten Freunde Zions, Hrn. Albert Cohn in Paris, gefallen werde, die Angelegenheit in diesen Blättern näher zu beleuchten. Viele seiner Landsleute würde er sich dadurch zum wärmsten Danke verpflichten. Das israelitische Matriketwesen. Erlaß -er h. k. k. Statthatterei-Fbtheilung )« Ofen-Pesth Mär; 1857. Die zahlreichen Mängel, welche bezüglich der Führung der israelitischen Geburts-Matrikeln wahrgenommen wurden, und deren Folgen nicht selten auf die politische Administration hemmend einwirken, haben diese k. k. Landesstelle veranlaßt, dieser Angelegenheit eine besondere Aufmerksamkeit zuzuwenden, und zur Beseitigung der diesfälligen Unzukömmlichleiten entsprechende Maßregeln zu ergreifen. Wie es die bisherige Erfahrung bewiesen hat, und von den eingeleiteten diesfälligen Verhandlungen bestätiget wurde, haben die Mängel, welche hinsichtlich der Geburts-Matrikeln der Jsraeliten so häufig Vorkommen, ihren Grund hauptsächlich in der zu geringen Ueberwachung der bestehenden gesetzlichen Anordnungen, und namentlich der in der Zirkular-Verordnung des int. Chefs der ehemaligen k. k. Statthalterei für Ungarn vom 4. Juli 1851 enthaltenen mittelst L. G. B. vom I. 1851 Stück XVI- Nro 153 kundgemachten diesfälligen Bestimmungen, und es sind demnach