Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 1 (1858)
- Issue
- 4 (1858)
- Date
- 1858-01-01
- Page
- Seite 169 (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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— 169 — lassest du deine Stimme hören? so antwortet derselbe: Ach wäre doch meine Stimme erhört und mein Wunsch erfüllt worden! So sprechen auch die rauschenden Waldbäume, während sich die schweigsameren Obstbäume aus ihre Frucht berufen." Hierauf bemerkt R. Huna: ״Die Obstbäume tragen gewichtvolle Frucht; daher ihre Schweigsamkeit. Die Waldbäume bringen geringfügiges Crzeugniß; daher ihre laute Pralerei .אפסר .18 Mussafia giebt diesem Worte griechischen Ursprung mit dem Bemerken, das ursprüngliche Lamda habe sich iu Resch verwandelt. Weder Burtorf noch Landau bezeichnen das fragliche Wort näher. Es ist: tyahov die Kinnkette am Pferdezaume. Ueber das vorgesezte Ales s. oben S. 84, 6. Zustände in Ierujatem. Kurz nach dem Schlüsse des Märzheftes sind uns drei Schriftstücke aus Jerusalem zugekommen: 1. ein in hebräischer Sprache abgefaßter Aufruf der deutschisraelitischen Gemeinde vom 18. Schebat (2. Februar) l. I., unterzeichnet von Jochanan Hirsch (dem Schwiegersöhne des sel. Londoner Oberrabbinen), Moses Sachs und Israel Selig Hauödorf, und versehen mit dem Siegel der eben genannten Gemeinde, deren Vorsteher die Unterzeichneten sind; 2. ein auf diesen Aufruf bezügliches Certificat von Simon Sarchi, vormaligem Rabb. zu Jakobstadt in Kurland, der gegenwärtig in Jerusalem wohnt; 3. ein an uns gerichtetes Schreiben, unterzeichnet von ״Selig Hausdorf, Vorsteher des deutschen Bethauses, genannt Ahabath Zion, jüdischer Dragoman bei dem Herrn k. k. österr. General-Consul, Herrn Grafen von Pazzimani, und Direktor des Rothschild'schen Handwerkervereins". Dieses Schreiben ist ') Ber. r. a. a. O.