Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 1 (1858)
- Issue
- 4 (1858)
- Date
- 1858-01-01
- Page
- Seite 164 (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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— 164 — überwachte, um bei einer etwaigen Invasion von Außen oder einem revolutionären Versuche im Innern die wirksamen Mittel rechtzeitig ergreifen zu können. Diese, bei einer neueroberten Provinz besonders dringende Maßregel, werden die jeweiligen Unterdrücker Israels zu benützen nicht ermangelt haben, und die glückltche Schleifung einer solchen Festung war die Veranlassung dieses Lobgesanges. Ehrciithcil. XVIl. 2. B. M. 33, 20. übersetze ich: Denn es sieht mich der Mensch nicht, so lange er noch lebt. Nach der gewöhnlichen Uebersetzung sollte man ויהיה erwarten. Es wird hier der Gedanke ausgedrückt, daß nur der Erdenmensch Gott nicht schauen kann. Ist die Seele zu Gott zurückgekehrt, so schaut sie den Ewigen in alle Ewigkeit. Lcvysohn. Religion und Mstenschasl. Thalmudilche Aphorismen von Dr. M. Ilpftr, Rabbinen tu Rechnitz. (Fortsetzung und Schluß.) 10. Wer nur des Ruhmes halber nach Wissenschaft strebt, wer nicht nützen, sondern nur als Gelehrter gelten will, der gleicht der Drohne unter den Bienen, die wol müßig herumschwärmt und summt, aber keinen Honig giebt. (Jalk.) 11. Einer Rose, die mit Dornen umgeben ist, gleicht der-!eilige, dessen Geist wol Wissen gesammelt hat, dessen Herz aber Haß und Rachsucht nährt. (Jbid.) 12. Wer sich Wissenschaft eigen »!acht und nicht beflissen ist, dieselbe zu verbreiten, gleicht einer vilftenden Myrthe in der Wüste. Wer wird von deren Wohlgerüche erquickt? (R. ha- Schana 23, s.) 13. Der Geist des Weisen gleicht dem wachsenden Monde, der immer klarer itnd Heller tvird, bis sein Licht in Tageöhelle übergeht. Der Thoren Geist gleicht dem abnehmenden Monde,