Ben Chananja
- Journal
- Ben Chananja
- Volume
- 1 (1858)
- Issue
- 2 (1858)
- Date
- 1858-01-01
- Page
- Seite 91 (sequence 43)
- Language
- German
- Belongs to
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— 91 אסי S. 90. יצוף הברזל und noch viele andere, welche anznführen der Raum dieser Blätter nicht gestattet, sind wahrlich nicht geeignet, den des Hebräischen kundigen Leser zu befriedigen; — oder sind solche vielleicht nach des Verfaffers Ansicht als lieentia poetica zu betrachten?? Ref. hegt die gegründete Erwartung, daß unter Ihrer umsichtigen Redaktion die Besprechung literärischer Novitäten eine klare, gründliche, gediegene und wahrheitsgetreue sein werde. Schließlich erlaube ich mir noch die Bemerkung, daß die Raoir "זהל" von der Sie in Ihrem Beu-Chananja S. 33. in der Anmerkung sagen ״ob "״ "זלהtriefen" bedeute bedarf noch der Untersuchung" vielleicht per rustat- 1168hl* זחל wie מים זוהלין zu erklären sei ')?? E—r. Nachbemerkung -er Ne-aktian. Eine Besprechung wird in diesen Blättern nur denjenigen Werken gewidmet, welche der Red. zugesendet werden. Die neuhebräischen Schriftsteller machen wir hierauf besonders aufmerksam, da wir über die Erzeugnisse dieses Literaturzweiges seit dem Abschlüsse der Bikkurt Ha-Jttim ausführlich zu berichten gedenken. Literarische Anzeigen. Dr. Geiger Abraham,.. Rabbiner der Synagogengemeinde zu Breslau. Urschrift und Übersetzungen der Bibel in ihrem Verhältnisse zur innern Entwickelung des Judenthumö. Breslau, Verlag von Hannauer 8. VIII. 500. (Fortsetzung und Schluß.) Man sollte denken, die geschichtliche Forschung, einmal erwacht, wird wol nichts Eiligeres zu tyun gehabt haben, als sich mit aller Lust und Liebe der Religionsgeschichte, namentlich der der nachbiblischen Zeit, zuzuwendeu. Lag ja dieses Feld noch so brach! Mußte ja die fleißige Bestellung desselben als eine reichlich lohnende Arbeit erscheinen! Vornrtheile gegen Juden und Judenthum konnten hier am gründlichsten widerlegt werden; innerhalb der eigenen Gtaubensgemeinde konnte man hier mancher Einseitigkeit ans die würdigste Weise entgegentreten. Auch sind die Entwickelung des Thalmudismus und die der Bibeleregese an und für sich theologisch-historische Probleme, bei deren Betrachtung der jüdische Forscher hätte ausrufen sollen: ״ich gönne meinen Augen keinen Schlaf und meinen Wimpern keinen Schlummer (Ps. 132, 4)," bis ich gefunden habe die Fackel, die dieses Dunkel erhellt, und es mir gegönnt ist, den Gang klar zu überschauen, den frühere Zeiten und Geschlechter nahnien, bis sie dort anlangten, wo ich und meine Gegenwart stehen!" *) Bei einer künftigen Unters, über Chalazou wird diese Bemerkung unseres wackern Correspodenten um so mehr zu benützen sein, als זר,ל ursprünglich ״kriechen, sich langsam fortbewegen" bedeutet; d. St. s. bei Burt.