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Der Israelit · 1938-09-22 · Heft 38 (22.9.1938) · page 17

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Journal
Der Israelit
Volume
79 (1938)
Issue
Heft 38 (22.9.1938)
Date
1938-09-22
Page
– (sequence 17)
Language
German
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Seite 123 ihn zu schmücken und zu zieren; es tut mir immer leid, wenn ich ihn mal ohne Schmuck hin-, ausgehen lassen muß., Die herzliche Freude hierüber — Ihr dürft mir's glauben — ist auf beiden Seiten. Zwei Jahre wird der „Kleine" nun bald alt, Es ist - mein herzlicher Wunseh, daß er i-T",K immer älter und stärker wird, und daß er in Gesundheit, Frische und Lebendigkeit noch sein Barmizwah-Jahr erreicht. Ich will ihm dann gerne ein ganz besonderes Geschenk machen. Mit herzlichen B^nlS-Wünschen Euer «, N. Jeidel. * ■: •■ ■ - „Was ich meinen Kleinen zu Roschbaschana wünschen und sagen möchte!" Meine lieben Kinder.' Zu Roschhaschanar dem Beginn eines neuen Jahres will ich Euch einige Worte zum Geleit sagen. Ihr kennt mich sicher alle von meinen Gedichten, und habt vielleicht bemerkt, daß ich mich bemühe, Euch in diesen Gedichten unsere heiligen, schönen Feiertage näher zu bringen und in Euch die Liebe zu unserer schönen Lehre zu wecken. Auch ich bin noch kein richtiger'„Großer"', aber ich bemühe mich, ein guter Jude zu werden und ohne Wanken den Gesetzen unserer Väter treu zu bleiben.; Nun kommt ein neues Jahr. Manche von' Euch fühlen, sich nun schon etwas größer, sie' fangen schon an, sich erwachsen zu fühlen; an-i dere fangen erst an, nach Warum und Wieso: all' der Lehren zu fragen, und die Kleinsten,, die freuen sich nur an dem schönen 21V DT« Euch alle bitte icH^ in diesem-, Jahr alles zu tun, um brave jüdische^ Kinder zu werden. Liebt Eure treuen Eltern, liebt unser Volk und unser heiliges Land mit-ganzer Seele,iso wirduns G'tt; sicher ein gutes und glückliches Jahr bescheren,; Ich wünsche Euch eine glückliche JKÜndheit, eine frohe und erfölgrei<&e Jugend üncf ein ganzes Leben voll des Guten. Ich wünsche Euren 1. Eltern viel Freude an Euch und unserem Volke treue Kinder. "Ein herzliches naw JWnni iDTOallen Großen und Kleinen! und unserem 1. „Israelit" ein gut Gedeihen wünscht Euer treuer David Wilder. np.TOVnVsrn nswriv Aus nicht allzu weiter Ferne grüßen uns schön die Jomim nauroim. Es ist wohl recht. 1. Kinder, wenn wir jetzt schon damit beginnen, uns für diese Tage vorzubereiten. Vielleicht habt Ihr's schön einmal, gehört: Wenn wir lernen, dann beten wir, wenn wir beten, dann lernen wir. Das ergreifende und tiefsinnige t]pn nanai-Gebet lehrt uns in seinem zweiten Teil: Am JilWn Win wird's geschrieben am~-y',i wird's besiegelt: wie viele dahin gehen, und wie viele geschaffen werden sollen, wer leben und wer sterben, wer sein Ziel erreichen, und^wer sein Ziel nicht erreichen soll; wer durch Feuer 'und wer durch Wasser, #wer durch Krieg und wer durch -Hting^\wef^äurch;' Sturm- und wer durch Krankheit sterben soll; wer in; Ruhe

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