Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 79 (1938)
- Issue
- Heft 2 (13.1.1938)
- Date
- 1938-01-13
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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flt^cHULE UfijjTV-7 ytgZ-—--^Hmsj , Januar 1938 Erscheint monatlich Ii, Schebat 5698 Rabbi Akiba Eger. (Fortsetzung.) Und als die Cholera vorüber war, da galt es ine ansteckende Krankheit in der damaligen üdischen Welt zu beseitigen; die Krankheit ieß: „Reform". Was das für eine Krankheit ist? „Reform" heii3t: Verbesserung, aber diese /erbesserung ist eine Verschlechterung. Damals traten ganz besonders klug sein wolende Männer auf, die auf den merkwürdigen iinfall' kamen, unsere Religion zu Verbessern. Als ob vMenschen verbessern könnten, was ns G'tt gegeben. „Und die Thora G'ttes ist ollkommen," Aber diese Männer waren der töichten'Meinung, Menschen hätten unsere Tauro und ihre Gebote erdacht und eingesetzt. Und vieles Alte wäre veraltet und müsse abgeschafft und Schönes und Besseres an seine Stelle gesetzt werden. Besonders war es der G'ttesdienst, den man verschönern und verbessern wollte. Die Gebete, die sich auf Zion, auf die Erlösung, auf Moschiach beziehen, seien zu beseitigen. Dann vor allem sollten Orgel und Chorgesang den G'ttesdienst verschönern. So geschah es in Berlin, Hamburg, Seesen und manch anderen Städten. Auch in Posen wohnte ein solch Reformer, der „verbessern und verschönern" wollte. Der hatte aber die Rechnung ohne Akiba Eger gemacht. Und als er sah, daß er nicht beachtet und geachtet wurde, erklärte er seinen