Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 78 (1937)
- Issue
- Heft 42 (21.10.1937)
- Date
- 1937-10-21
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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^^^Ep^^^^^^^^^^^^P^^^^^^^^p^^^^^^lP^^p^W?^ •2i; Oktober^ 1937 ^arK^«*^:^^-?, ^Ifi e«r., Jjs r a e .1 i t Nr. 42^ Settel kommen. Die jüdischen. JFfäridler wurden von dem Marktplatz vertrieben; wer Widerstand , leistete wurde; mißhandelte — In S u c h o w^;*'4>eT'<&o3ao fanden judenfeindliche Ausschreitungen statt. Drei zehn Juden wurden verletzt; einer voij. ihnen so schwer, daß ' er .Jns .Krankenhaus , gebracht Verden müßte. Fünfzig judische Läden würden geplündert Todesurteil /von; Brestlitowsk wird angefochten,;;; Warschau,- 13- QJ^t;- Gegen das Todesurteil, das über dei^ Brest-LitoVsker 'iSchlächte'rssohn Wb'lf S zlc z e r h.p,w s k; wiegen Ermordung' des Polizisten Kehäziorä 'Verhängt wofderi; ist, ""hat ' der Verteidiger, ,.RÄ. S z jer n.i - c h ö iy , jetzt beim Obersten Gerichtshof R' e V i s i p h eingelegt. Die Ermordung Kendzioras war bekanntlich das Signal zu a^^UJsch-w'^v^n judehfeittdlieihen Ausschreitungen in Jffiߣffiüpfääf&.... Der Revisiorisan trag stützt sich darauf,' daß in erster und'zweiter Instanz . die Förderurig der ' Verteidiger ' abgelehnt Wörden ist'; durch ärztliche Sachverstandige das Ät Ur des Angeklagten und damit die Zülassigkeit einer Todesstrafe überhaupt feststellen zu lassen. Ferner wijqd darauf-hingewiesen, daß in. der Begründung;des erslihstahzlicheh Urteils von vorbedachtem Mord die Rede ist, während das Urteil des Berufungsgerichtes* die Tat: nicht mehr als vorbedacht bezeichnet, da gegen jedoch an der. Auffassung festhält, daß der Angeklagte, im Augenblick der Tat, den "Willen zu töten gehabt habe.. Aus den Umständen der-Tat gehe aber hervor, daß ein , Tötungswille nicht vorhanden sein konnte. , ..; Eine Chinnuchkonferenz in Warschau. . Warschau, 18, Okt. Auf einer Konferenz der jüdischen Lehrer und Erzieher, die ihr Studium auf dem Warschauer Leb. rerseminar absolviert haben und heute als Lehrer und Erzieher im ganzen Lahde wirken, wurde, beschlössen, einen Verbahdaller orthodox e.n Erzieher zu gründen, ebenso eine L e i h k.a s s e und einen V e r 1 a g f ü r Lehr b ü c h e r ins,. Leben zu rufen. Die Konferenz erläßt einen Aufruf an die jüdische' Welt, den thoragemäßen Chinnuch mit allen Kräften zu unterstützen und zum., weiteren Ausbau des Warschauer Semihares beizutragen. ' Italien. Neuwahl des Vorstandes der Jüdischen Gemeinde Rom. Wahlkampf durch Einheitsliste vermieden. - - Rom, 17. Okt. Bei-: der am 17. Oktober durchgeführten- Neuwahl des Vorstandes der Jüdischen Gemeinde Rom konnte ein ..Wahlkampf im .letzten Augenblick . vermieden werden* *Den Bemühungen des Oberrabbiners von Rom, Prof. David P r a t o , ist es gelungen, eine E i riheitsliste zustande zu bringen. Diese• Liste umfaßt die Namen einer Reihe angesehener Persönlichkeiten, so Liönello A 1 ä t r i s , dessen Großvater, Samuele; Allatri, schon in der Zeit, da Rom noch unter päpstlicher Herrschaft stand, ein hervorragender ■ Gemeindeführer war, des Generals Angelo di Nola, des ehemaligen Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Rom, Ing. Guiseppe Recanäti, des Aeltesten der faschistischen Miliz, Ettore Bassaa, und des durch seine Tätigkeit auf dem Gebiet der jüdischen , Waisenfürsorge' bekannten , Advokaten Bio TagI.iaco.7ZO. . •.;.. England, Rabbi Elchonon Wassermann in London. ir..r- .' . -iii L ö ii do n ,M8l i Okt. &; 'i'Rabbis Elchonon- Was s.'e r m.a;n n , >detx Gaon von'; Bafanowiczi,nhäIb sich zubi^Zeit; in London;aaiL >-35it seinen- .Ehren veranstaltetedie; Aigudas^ Jisroel iSeiiii Bankett, >Faufdem der Meister/.'• der CThora bin» vielen Reden, /fe. ' äv-- : attch ingirier, solchen \ desi Präsidenten der- Agudas'frJisrbeh-Weltorganisation, Jacob-,R ©jr ein.» h e:i myigef eiert .wurde. -. -..iL. j-*- J r-- * r: ■ iBeirdieser Gelegenheit; =sei ierwähnt, daß jdie>iLonro doner Aguda ein eigenes!Hausi.erworben hat, in dem Säle für Vorträge, Schiurim, täglichen G'ttesdienst usw. eingerichtet werden. Wie JPB. weiter berichtet, wurde in Auswirkung der K. G.-Beschlüsse die erste j ü d i s c h e Schule i n L o n d o n- O s t am 17. Oktober eröffnet. , Der Anteil des Keren Hatorah;^ätidenSainme!^ geldern fiir die Thöraj^;' London, 19> Okt.» _ Als! Resultat der Verhandlungen zwischen-; dem Keren Hätofah, vertreten durch H. A. Goodman und/ Rabb. Twerski,; mit; den - anderen Hilfsorganisationen in England ist. ein Abkommen getroffen worden, wo-' nach Keren-Hatorah e i n Sechstel Von den. Geldern bekommt; die zugunsten der Thoräinstitiutionen von Polen., gesammelt würden.; Die Appelle zur Unterstützung des Keren Hatorah' und der Thorainsti-: tutiönenV sindi unterschrieben <:: von ■ Chiefrabbi :. Dr. Hertz, Rabb. Abramski und dem Präsidenten ■\*;i*k*!M!r~-- *-ifa*»?- --^ - - --• •- - ■■■ -- as Jisroel-Weltorganisation Jacob R o s e hjpb.v .^:\-n- - t : (JPB.) .«-.i*»S£>y*Ä^..rirjder Agudi j. h e i ' ~ ~ ^Jüdische Ueberseeauswanderung über England. | -v ■ - London, 14. Okt '4 Anläßlich der Jähreskonferenz der Freunde des fJews^ Tempörary Shelter (Komitee zur vorübergehen Tden Unterbringung'jüdischer Auswanderer) ist' soeben;'der 45^ Jahresbericht des |SheIter erschienen. In ihm ^wird^ darauf -hinge wiesen,- daß die wirtschaftliche und ^politische Nötlage der Juden in einer Reihe euro- Ipäischer Länder der jüdischen Auswanderung nach lUebersee; einen stärken-Auftrieb gegeben hat. Die Sahl- 'der Vom Shelter'- betreuten' Attswänderer ist von 26.500 auf über 30.000 gestiegen. Diejenigen der Per-- sonen, denen vorübergehend Obdach gewährt wurde,;yon 2351 auf 4415. Von diesen kamen 3715 aus ,Po> 'Jen. Auch die Zahl der aus Deutschland stammenden -Auswanderer war erheblich! .'. v w Der;Beribht stellt fest, daß die Zähl der Auswanderer ' auch"' "nach Südamerika stark gestiegen ist. tMlMI«MMBMBM^IIMMWBMMMMMMMMM^MM^^W^MMM Personalien. . * - .,; Trauerfeier für Generälkonsul Sally Guggenheim V/7!£t> ' -V '. K' Basel, 18. Okt. r Zur Trauerfeier \ für - Generalkonsul Sally G u g£ e n;h e i m versammelte sich am Sonntag schon vor ■der angesetzten Zeit ein Publikum von annähernd 500 Personen in der Synagoge der Israelitischen Re* ligionsgesellschaft, Ahorhstr. 14. Auch die Staat5 Jichen cundstädtischen Behörden sowie die Geist; lichkeit der ."anderen Konfessionen und zahlreiche ■jüdische und nichtjüdische'7 Organisationen waren Vertreten, Aus vielen Gemeinden der Schweiz und des Auslandes waren Freunde und Verehrer dek Dahingegangenen herbeigeeilt.^ Im Mittelpunkt der Trauerfeier stand der großangelegte und formvollendete Hesped des verehrten- Raw der Israelitischen Religionsgesellschaft, Herrn Rabbiner D. J. Schoche t, der in-zu Herzen gehenden. Worten das rLebensbild und den ^geistigen Werdegangs des Verewigten Jehlwaff. Es folgte die überaus gehaltvolle; Rede des Herrn -Konsul Dr. Lu'i Cien L e ya-iJ 1 a n t, der im^ Namen des Baseler Konsularkorps dem Dahingegangenen -ein ■ letztes Ab?j schiedswort. zurief. - Für -die Agüdas. 'Jisroel-Weltor? ganisation sprach Herr J3r; Robert'- G;u g g e n h e i m: aus Luzern. Im Namen der'Familie gab sodann der. älteste Sohn' des Verstorbenen - au?; Straßbürg dem. Schmerze Ausdruck. In rührenden^ Worten hielt Herr Hermann Guggenheim , der ■ beim' Ableben sei4 nes Vaters in der Ferne geweilt hatte, zuletzt eine;: kürze Gedenkrede. ' ' - -■- ' ■ - v Mit vas , von Herrn Rabbiner D. J. S c h o che t; vorgetragen, wurde die sehr würdevolle' und erhe-;^ Sende Feier geschlossen. ' ■ - Berlin, 15. Okt. Schölaum Kuttner, eines derfrömmsten,, würdigsten und bescheidensten Mitglie-■ der unseres Vereinsmin'' 3? ist uns plötzlich^ und unerwartet entrissen' worden. - Wer den edlen' Verstorbenen beim' Betensah, inußte seihe Innigkeit'und"^ Völlige Hingabe ärf G'tt bewundern. Und' welche. Glückseligkeit ünd Freude strahlte dieser am Säbbat : aus. Jahrzehntelang hat Kuttner" sein Lehramt in der,1 Provinz , Posen im 'edelsten1 Sinne-, ausgrubt/ Nä«hv dkm Kriege kamer nach'^Berlin und Verstand,' auch.; hier einen'-schönen Kreis von Freunden und Ver-> ejirern um'sich/zu "schären. 'Im "'Geiste " tief er Fröm-;; migkeit; erzog er auch seine Kinderi1' Sein Hinschei-" tn hätVJiri weiteh r>teisett große Trauer aüsgelösi. ährehd der Traüerwbche sprachen" im Traüerhause£ die Herren ' Rabbiner; Dr. Cohn , Dri S i h g e r nia n h , -E rVc h -und -"Df. N e u' w i r t ti.' S. Küttner-«- v^^r eiif ^würdiger 'Sc^iwie'gersohn des 'Äs'chä'ff'eribur-t ■^r Rabbiners Simch^''ryäim'Derger V^ri —- 'Möge sein f »T der •'träuerndehf^FamilieJ! b'eiätehferi. l'': ' i ' "h"3SJn* ™ ..,.*■< - :•!'.. ,Lv' ■; v-1- -■ 'f; %. Köln', / 1%;OktV'hDle^ Adaß): Jle s c'filü.riun. hat[ dixfch^ das" Hin^heiden'r'-dreieri sertvoiler ' Mitglieder / einen'' großen -Vertust' erlitten. % I! H./ i 1 i '?i II 0 l'i iMiVi j Tti W 'vt '-'O tP.O'üt-S $ an .:n*n,in-P3^ (yers.chiea in Bad . Neuenahr *_i5enno^ IM rs'pt im f51.'-. Lebensjälire.tE^"'stamm^' 'aus derö fcömmen .'Gepaeindej IcheWhäuseh und begründete vor II nxfehr als?drei- Jahrzehntenmit^ seiner Gleichgesinnten V Gattin sein Haus in unserer Vaterstadt. Sogleich schloß er sieh der Adaß Jeschurun an und wurde, alsbald durch das Vertrauen der Gemeinde in ihren, Vorstand berufen, dem er mehrere Dezennien angehörte. . Auf diesem Posten erwies er sich, " als der .; reimte .. .Mahn . am' reckten iPIatz^ Selbßt peinliclvf gewjssenhaft in der E|füllung alter' Mizwaus^j^, bis zu 3 seinem / Ableben hielt, er., sich .emej| 'Häusrabbi —[« Isüchte^^jr'-Vi'WneVxlde^e. auch in der. ihni' ianS |ierz |- gewaclfsenen kehillp: zu verwirklichen. ]BrWär' eine j. trSue Stütze des '.unvergeßlichen/.Rabbiner;Dr. Ernanufel ^Cärfebach/.>'**»''*.-'\-Vw ' Jahren scMön erfüllte er v die n^o' Äa'ha hisb Die edlen Chäräktereigenschaften jdcis Verblichenen,; wüßte ..man auch in anderen Gre-1 jmiteii zu schätzen und so bekleidete ei* lange Jahre 5 jbis zu seinem Tödö; das f Amt: eines Kurators des; :J ü d i s c h e n L e h r e r s e m i n a r s ..und eines. Vorptändsmitgliejie^; der, vor. Jahren; würde" ihm' der" Chower-Titer verliehen. Er' "hinterläßt seine ihm an Seelenadel ebenbürtige Gattin,, die in i der Ausübung von n**aa jeder Art an erster Stelle in Köln steht, ferner einen Sohn und eine Tochter, die die im Elternhaus.e empfangenen Lehren in schönster Weise, verwirklichen. * * In der Nacht zu n-iw mnv segnete Gottfried L ö - w e ri s"t ein im 64. Lebehsjähre das' Zeitliche; Löwenstein stammte aus - einer kleinen Gemeinde im Rheinlande, und hier inder Großstadt, im Kreise der Adaß Jeschurun, vervollkommnete er sein jüdisches Wissen durch fleißiges Besuchen der Schiurim. Die dort gewonnenen Lehren übte er in vorbildlicher Weise in seinem; Hause aus, unterstützt Von seiner gleichgesinnten Gattin, mit der gemeinsam er, seihe Kinder mwn »ana i»y erzog. Im Repräsentantenkollegium vertrat er treulich die Belange seiner Gemeinde. Kurz vor seinem Tode erteilte ihm das Rabbinat wegen seines echt jüdischen Lebens in Gemeinde und Haus den Ghower-Titel. Auch Löwensteins Leben wird in gleicher Weise durch seine Frau, die nns n'nj in' echt jüdischem Geiste' ausübt, sowie durch seine Kinder, Schwiegerkinder und Enkel fortgesetzt werden. Am 5. Cheschwän hauchte nach mehrwöchigem Kranksein "Frau.Berta Münk geb. Wolf im.83. ^Lebensjahre ihre reine Seele aus. Welcher Kölner kannte nicht diese seltene Frau, die bis ins hohe Greisenalter sich körperliche Elastizität, Frische des Geistes und einen unverwüstlichen Humor bewahrt hatte. Berta Münk war die einzige noch lebende Tochter des noch in aller Erinnerung lebenden Rabbi Wolf V'Sr, der, als die Kölner 'Gemeinde noch in ihren Anfängen sich" befändi -'buchstäblich die rnw wieder in ihre langjährige Heimat verpflanzte. In diesem, von heiligem Ernst durchwehten Hause genoß die Heimgegangene ihre Erziehung und sie reichte die Hand zum Bunde des Lebens dem ebenso unvergeßlichen Michel Münk Vxt . Das Munk'sche Haus war in Köln und weit darüber hinaus bekannt als eine 'Pflanzstätte der Thora, als ein Asyl für alle des Rates und der Hilfe bedürftigen, sorgenbeladenen Menschen. Wievielv Tränen würden hier getrocknet, -wieviel Elend'gemildert, wieviel Not gesteuert, und wenn alle,' die dieses Häus betraten, es mit neuem Mut und-neuem Lebenswillen verließen, . so war das nicht zum geringsten' Teil das Verdienst der Priesterin des Hauses. Kein Wunder, daß alle Kinder den hehren Zielen dieses ideal jüdischen Hauses nachstreben und daß auch die Enkel bereits in die Fußtapfen der Eltern ' und; Großeltern getreten sind. Berta Münk konnte .mit ruhigem Gewissen ihre Augen schließen, 'hatte sie' doch1 ihr * Haus gut; bestellt und das. Bewußtsein mitgenommen, daß n*s rmay »mw in ihrem Hause fortleben werden. Mit allen Verwandten, trauert die Gemeinde um den Verlust dieser drei Edlen in Israel. Mögen die Zurückgebliebehen in der Gemeinde sich noch enger zusammenschließen^ um die große Lücke, die durch den Heimgang dieser treuen Mitglieder entstanden ist, auszufüllen. 1 tt'iSifl Billigheim (Baden), 13. Okt. Die älteste und religiöseste Frau unserer kleinen Gemeinde und des Bezirkes, Frau Fanny. Wertheimer geb. Krug, verschied im hohen! Alter von 94 Jahren. Groß war die" Teilnehmerschar von näh und fern, die der Verewigten das letzte ' Geleite gab.' Herr Bezirksrabbineru G r e i Ts h e i m e r, Mosbach, schilderte in seiner Gedenkrededas tugendhafte jüdische Leben der Verewigten und hobrühmend ihre Frömmigkeit und ihre ■Kenntnis im jüdischeni Schrifttum hervor. Herr Lehrer ■ B a r ack^e r ,• Mosbach,. beklagte den großen Verlust, den der- Lehrerstand durch den Heimgang dieser seiner Gönnerin erleidet. — Möge ihr JVCT uns beistehen. n-assn Guxhagen, 8. Okt. _ . Unsere ^Gemeinde, die im!Wandel der- Zeiten >-*&h^%Bl$erK'v des überlieferten ■■ Judentums. tgeblieben.. jsji., ha|, mit. dem . Heimgange \ihres1*'langjährigen'"|dre'mei'nde,alt'östen' Möses P l a u t leinen schweren Verlust -'"erlitten.Unbestechliche {Wahrheitsliebe, .Rechtschaffenheit und aufrichtige ■Frömmigkeit waren die Grundzüge seines, lauteren 'Wesens. Mit Hingebung und Opferbereitschaft sorgte er jederzeit für eine schöne und würdige Ausstattung unseres G'tteshauses. Auch, in der politischen;, Gemeinde war er ca. zwei Jahrzehnte. Mitglied aei* Gemeindevertretung. Sein Haus, in dem fast alle;Schiurim , der Gemeinde,.^abgehalten ^wurden, gestaltete.'er mit' der . gleichgesinnten. Gattin zu einer ^Pflanzstätte der". Thora. Das' beglückende Bewußtseini daß/.seine Kinder;. ah^n w1» ihre Häuser im . ■Geiste '-des^i|!ifernhaü.se"'s ' aü'tbauien, vergoldete sei; neri, Lebensabend. Vor cja.-'Ä.- Jahren, erhielt er den 'ChoWr-Titel.,/^ An der Bahre gab Landrabbiner DiV G e i s , I^assel, in bewegten' Worten der großen. Trauer Ausdrück und entwarf ein treffendes Lebensbild/des Entschlafenen.; Im Namen der Familie sprach der Schwiegersohn, Lehrer G o 1 d s c h m i d t, Hamburg, ergreifende Abschiedsworte. Dann sprach noch der Gemeindeälteste/ Herr Is. K a t z e nb e r g , Guxhagen, ein Schwager des Verewigten, ihm den tiefempfundenen Dank der Gemeinde für sein vorbildliches Wirken aus. r\"^in