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Der Israelit · 1937-03-25 · Heft 12-13 (25.3.1937) · page 20

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Journal
Der Israelit
Volume
78 (1937)
Issue
Heft 12-13 (25.3.1937)
Date
1937-03-25
Page
– (sequence 20)
Language
German
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Seite 20 Nr. 12/13 Der I s r a e 1 i t .25; März 1937 Aus der Agudas Jisroel-Bewegung/ Eine ineue Jugendgruppe der Agudas JiSroel in Gailingen. Unter' der tatkräftigen Führung des Herrn Bezirksrabbiners Dr. M. Bohrer ist hier vorige Woche eine Jugendgruppe ins Leben gerufen worden, die — abgesehen von der ansehnlichen Zahl der ihr sofort beigetretenen Mitglieder — zu schönen Hoffnungen berechtigt. Man wird sich mit Eifer und Verantwor* tungsbewußtsein 'den Aufgäben widmen, die die Zeit von uns verlangt. Esra Pirche Agudas Jisroel in Köln. Die vorige Woche von Esra-Pirche Agudas Jisroel veranstaltete Purimfeier „Esraugim nach Ssukau?"' hat uns gezeigt, .daß hier ein starker Wille sich mit aufopfernder Tat vereinigt; sie hat uns gezeigt, daß unsere Jugend gewillt ist, zu arbeiten und zu leisten; sie hat uns schließlich gezeigt, daß sie auch vor eine breite OeffenUichkeit treten kann. Mit welcher Liebe waren Saal "Sind Bühne geschmückt, mit wieviel Mühe die Kulissen errichtet! Auch die Spiel- - folge war gut und reichlich, und wenn wir etwas auszusetzen hatten, und wir wollen ehrlich sein und es sagen: Die Räumlichkeiten waren nicht umfassend genug; der Saal war zu eng, die Bühne zu klein. Wir wollen hoffen, daß die nächste Zusammenkunft mit unserer Jugend in einem größeren Saal möglich ist und wollen ihr versprechen, wiederzukommen, als Dank für diese unermeßliche Arbeit, die da im Stillen geleistet wurde. Von der Agudas Jisroel-Ortsgruppe Mainz. Mit Befriedigung kann unsere Ortsgruppe auf die in diesem Winter geleistete Arbeit zurückblicken. Außer den üblichen Schiurim hatte sie es sich angelegen sein lassen, durch Vorträge hiesiger und auswärtiger Redner die Idee und die Ziele der Aguda einem größeren Kreise zugänglich zu machen und außerdem Belehrung und Ermahnung damit zu yerbinden. Unser verehrter Herr Rabbiner Dr. . M. Bamberger sprach an zwei Abenden über „Rückwari-.- derung nach Erez Israel in früheren Jahrhunderten" und ließ dabei das ganze Golusleid und Gölusschick* sal an unserem geistigen Auge vorüberziehen. Herr Landrabbiner i. R. Dr. Lewinsky, Mainz, gab in seinem Referate:'„Goethe und die Bibel"1 "eine interessante liier arische Studie. Herr Rabbiner . J. Mayer, Frankfurt, brachte in seinem Vortrage: „Zeitgebundene Gebote" eine lehrreiche Darstellung zu obigem Thema und fesselte uns durch die wunderbare Art seiner Diktion. Herr Zahnarzt Dr. Ehrmann, Frankfurt, begeisterte eine -zahlreiche Zuhörerschar in seinem Vor trage:. „Die Aussage der Aguda-Vertreter vor d;er Königl. Kommission in Palästina" und durch die Aft und Weise, wie er von hoher Warte aus die agudistische Position im heiligen Lande* darstellte. Schließ* lieh gab Herr . Rabbiner Dr. Merzbaclv Darmstadt, in seinem Vortrage: „Moderne Probleme in Erez Israel auf Grund altjüdischer Forschungsweise" noch einmal dem Primat' der Thora in1 allen Lagen des Lebens beredten Ausdrudk'. Möge die Arbeit, die di!e: bewährten Herren Redner geleistet haben, ihren . Lohn darin , finden, unserer. Ortsgruppe weitere Freunde zuzuführen. Von der Palästina-Zentrale der Agudas Jisroel. Der Keren Hajischuw, der Fonds für den thoratreuen Aufbau Palästinas, der neben einem ausgedehnten Schulwerk und Kindergärten in Palästina eine. Reine von Kibbuzim besitzt, hat., es siqh zur; Aufgabe »gesetzt, das' mteresse ""für den 'religiösen[Äutbau Palästinas in'-weitesten'Kreisen^'zuiVecken und alle Interessenten,, für eine tätige Mitarbeit zu gewinnen. Insbesondere die Werbung der religiös-jüdischen Jugend in'Gemeinschaft mit dem Chä'luzimbund, Noar Agudati, ist die vornehmste Aufgabe des Keren Hajischuw. Er besitzteine Reihe beruflicher Ausbildungsstellen in Deutschland und trägt auch Sorge für die jüdisch-geistige Ausbildung. In fast allen Städten sind Vertrauensmänner des Keren Hajischuw, die die lokale Arbeit leisten. , , Zum 1. April ds.- Js. wird, wie auch bereits in mehreren anderen Großstädten, in Nürnberg ein Zweigbüro der Palästina-Zentrale der Agudas Jisroel gegründet; das die Betreuung Bayerns und die Gewinnung seiner jüdischen Bewohner für die Aufgaben; des Keren Hajischuw übernommen hat. Esra-Pirche Agudas Jisroel Karlsruhe. Am ^mn naw hat die hiesige Gruppe der Eshr Pirche Agudas Jisroeldie ■von ihr in den Räumen der Israelitischen Religionsgesellschaft neu hergerich=. teten VereinszimmW eingeweiht. Die'Namen, die die Jugend diesen (Räumen gegeben, lassen den Ernst ihres Strebens; erkennen: "'Das Hauptzimmer nannten sie „Rabb. Dr. Sinai-Schiffer-Zimmer",< in.,pietätvoller: -Erinnerung an den früheren' langjährigen RäUbmer der Israelitischen Religions-Gesellschaft. Ein weiteres erhielt den Namen ' „Chofez; Chajim-Zimmer"" als Zeichen der inneren' Verbundenheit mit diesem Großen ■~?"Si in dem .seinen Namen trägenden Kibimz der Agudas Jisroel, . Ein weiteres verewigt injjiseinem Namen das Andenken an die Gründer der Biath Jakow=Bewegung „Leo Deutschländer und Sara Sehenirer-Zimmer". Das Vierte nannten sie „Erez|; Israel- Zimmer". Nach eigenen Entwürfen hat die Jugend diese mit Zeichnungen und Bildern geschmückt. Besonders eindrucksvoll sind zwei Wandbärider.- Sie tragen die Inschriften ptn naR» vrtsh miy insn rix »'R und rmm sVa ejua min xbz bxnw yBei der Einweihungsfeier, die von jüdischen Gesängen umrahmt war, wies Herr Rabbiner Dr. Mich als ki darauf hin, daß diese Wandsprüche, sowie die Namen der Zimmer eine hohe moralische Verpflichtung für die Jugend enthielten. Es sei eine ernste Mahnung, wie sie auch aus den. Schlußworten der Tino über die Einweihungstage des Stiftszeltes zu Israel sprach. Herr Lehrer Rab-; binowit-z knüpfte an diese Ausführungen an. Der' Führer, Meier E 111 i n g'e'r , dankte allen, die sich um] die Herrichtung der Räume gemüht. Im Auftrage^ des Vorstandes der Israelitischen Religions-Geselb schaft übergab Herr Schwarz der Jugend das Benutzungsrecht der Räume und verband damit den Wunsch einer würdigen, der min und <irt geweihten Bestimmung. Das Anschaffen von Herrengarderobe ist wegen des zu beachtenden Kaschrusgesetzes in den letzten Jahren für den Mittelstand zu einer schweren Sorge geworden. Daher ist es sehr anzuerkennen, daß (siehe Inserat) Herr Diplom-Schneidermeister A. J. Neugebauer, Uhlandstr. 57, das Seine da?zu beiträgt, diese Schwierigkeit zu beheben. Es hat sich durch seine große Gewissenhaftigkeit in der Verarbeitung schon häufig ergeben, daß man ihn in Zweifelsfällen zu Rate zog. Angeeftrigt werden genau so preiswert Mäntel und Anzüge aller Art.-Ueber die Qualität der Arbeit sind erstklassige Referenzen vorhanden. Postanschlüsse nach Uebersee, mitgeteilt vom Atlantic Expreß G. m. b. H„ Berlin, Friedrichsir. 100. Palästina: ' 27. 3. Anh. Bhf. 22.45 Uhr ■■■■ 28. 3. „ '„' ' 22.45 Uhr 29. 3. „ -'„ 22.45 Uhr 31. 3. „ - „ 22.45 Uhr 3. 4. „ „ 22.45 Uhr Luftpost: ' 26. 3. C 2 13.45 Uhr via Amsterdam '■ 27. 3. C 28.45 Uhr via Rom 28. 3. G 2 8.45 Uhr via Brindisi 30. 3. C 2 13.45 Uhr via Amsterdam 31.3. C'2 8.45 Uhr via Rom 2: 4. C 2 13.45 via Amsterdam 3. 4. C 2 8.45 via Rom Züschlag für je 5 Gracu 10 Pfg. mindestens aber 15 Pfg. Südafrika: 31. 3. Anh. Bhf. 23.45 Uhr via Southampton L U'f tp'o st: 27. 3. G 2 8.45 Uhr via Brindisi 31. 3. C 2 8.45 Uhr per Imperial 3. 4. C 2 8.45 Uhr Airways Zuschlag .für , je 5 Gramm' .35;Pfg. 'Südamerika* \ 30. 3. Lehrter Bhf. 20.30 Uhr via Hamburg;,t per S/S Groix Luftpost: . 27. 3. C 2 9 Uhr 311 3. G 2 21 Uhr ''' 3. 4. C 2 9 Uhr Zuschlag RiM. 1.50 nach Argentinien, RM. 1.25 nach Brasilien ... . Nordamerika: .j 25. 3. Charlb. Bhf. ' 11.20 Uhr via Cherbourg per' S/S Bremen ' 30. 3. „ „ 11.20 Uhr via Cherbourg per, . r;f ■ {, \ (•• •. ,\ f&JS Queen. Mary 1 ~ 1. 4. „ ' ü" 41.20 Uhr via. Chjffibourg. per/, ' 5 ' 1 S/S Hamburg Familien-Nachrichten. Geburten: Eine Tochter, Elieser Steinharter und Frau Jeannette geb. Schwarz, Milano, via Archimede i07. ,, . , , ,.; , i;. . .,, . , t x B a r m i z w o t hManfred, j.Sofin des Herrn lfermann 'Gans' und Fräü Alma geb. Fulda, leer (Östfrieslan#. 'hos bv jrjnK iiaw — Gerhard, Sonh^des Herrn Moritz Katzmann und Frau Laura geb. .iRbsenbüsch,'1 Kitzingen M. nopjpjwiR TOXß.'-— Jakobe Sohn; desrjerrn Sälly Feuchtw^ngeitmd^Fjfau,J^rna,,geb. \^gr2*. bürger, Nürnberg; Sandstr. 25. noö?nn» nsp;— Raphael, Sohn des Herrn Joel Sängerbund Frau Henhy; geb. ,Katz, Frankfurt^ ali/M.f Her«derstr. 30.; *ym» Ir^aw ' Synagoge Friedberger ^ßlage.. ■; ,-9;t>ö' ■ 0 . "' V e r,m ä h 1 t ,e :.. A^jrjajham Glücksteia^und ,Frait:j Bärbel" geb, Roberg', Petach Tikwafi, PÖB. 43. ^.-' -■, Gestorben: Fr.au Jeriüy Rohrheimer '^eb, Lorch, Lorsch iri Hessen, 54 Jahre. -^201! März #37. Die nächste Nümmer _ des ,,Israelit" kommt am Donnerstag, den 8. April, . ziur-'^usgaljei,; Frankfurter Vereinskalender. Verein Mekor Ghajim. Lehrplan für) die nOS-Woche, 1. Tag nachmittags 4-30 im Verein^lokal, i.Sederbetrachtungen", Herr Rabb^ Herrn. Mayer--~ abends 1 Stunde vor Nacht im Hörsaal. „Aus der Peßach- Haggodo", Herr Dajan Dr. M. Schlesinger. 2. Tag (Sonntag) nachmittags 5.15 Uhr anschl; an Mincho im Hörsaal, „Die jüdische Nationalhymne", Herr Dr. . S. Ebrmann. ' * , "• noa[bv ynm (SamstagJ nachmittags 4 30 Uhr im Vereins, lokal, „D'-i^n "i^", Herr Rabb. Herrn. Mayer. — nachmittags 5.15 Uhr anschl. an Mincho im Hörsaal „Der ewige; Friede",. Herr Studienrat Dr. M. Münk. JahrzeiisstUtangen. Schabbos, 27. März: Hanna Moos-Stiftung. Mittwoch, 31. März: Auguste Bier-Stiftung. - Donnerstag, 1. April: iia Weil-Stiftüng. Sonntag, 4- April'; Gret'chen Wallerstein-Stiftung. Sonntag, 4. April; Rabb. Dr. J. Lorsch-Stiftung. Dienstag, 6. April: Adelheid;Schwab-Stiftung. Mittwoch, 7. April: Josef Wallach-Stiftung. Donnerstag, 8. April i. Abraham SenderrStihung." ■ . . Agudaü Jisroel-Ortsgruppe. . . Thora nnd .MnSsar. Herr Rabbiner J. Horovitz, Fichtestr. 5, Sonntag 9-10 Uhr, Dienstag und Donnerstag 20-21 Uhr für Baalebatim R"' tp pin an ''aio. — Schabbos li-12 Uhr für Jugendliche, nD3 'n n"is — Scbabbos 17-18 Uhr für Jugendliche n«n fan iao. ' Herr Dozent J. Ehrentreu, pmn mit o^nsa, Sonntag nach nmn rtsn, Uhlandstr. 39. 'Herr Rabbiner Mannes,, niaia »a-n, Schabbos 4 Uhr Hans Handwerkstr. 38. Herr R.-A. Dr. E. Posen 'avn n«a, Sonntag 18-19 Uhr, Wittelsbacher Allee 11. Herr B. Rachelsphn, n'ina nawn Dienstag 20.30 Uhri Sandweg 6c. . ,; R.-A- Dr. M- Schlesinger, fta» '»5 für Baalebatim,, Mittwoch 20.30 Uhr und Schabbos . nach Mincho Schwanenstraße 12. Herr J. ,Sofer,-'öv ep, täglich 12-13. Uhr am Sonntag 11-12 Uhr, jetzt Hans Handwerkstr. ,18. Herr Rabb. Feuerwerger (f. Jugendl.). Sonntag 20-30-r, 21.30 Uhr, Dienstag 21-22 Uhr, Schabbos 16-17 Uhr; ry Riaa..— Montag und Mittwoch;18 30-19:30 Uhr (für Baalebatim), R"» tp ]">bm >an."aio.; >— Für Jugendliche, Montag und Mittwoch 15-16 .Uhr,; Rjpsa Raa,. Fichtestr- 5^ Herr Zuhtz, o"n hur, Sonntag nach nnnp, Rabbinatszimmer Friedberger Anlage 4. Der . Schiur vor' nnn» unter -Leitung'' des Herrn Zuntz (nwaw. 'w) findet^ üm 5 45 Uhr, Montag bis Donnerstag im Hörsaal der I. R.rG. statt.;| v » Geb«tze|teB. C*1' nos ' ' n Chomezverböt Freitag morg. 9.25 1. u. 2. Tag [ Freitag 'abend' 6.10 Samstag u. Sonntag naarn 6.50 M- < » •» morg.!8:00 ^v ^f;> v y-; » naohm. '1..00 ui|;5.p0 Samstag abend jT-35 / . . ,, ] . Sonntag abend Ausgang 7.35 . / ...... ( Wocheng'ttesdienst: Hauptminjan in der Synagoge 6.30 2- Minjan 7.30.( An G'ttesäiens't anscbl. Lernen des'Q"n; Vereins lim 'Hörsaal: : . Nachmittags.i6.30; . u : . -^t;: Tefiilinlegen am Morgen 5-15 ipn- 7. u. 8. Tag Donnerstag abend 6.15 Freitag abend 6 20 ,;;:.Ei-eitag^u: Saanätag.-naaljni6,35 •« •«"Vi;. .,^vfrvft . nAi^mW^in^M, 2«>Iia^edigir ' ■ ■ „ « - w - A^fejW^5^^ »7 L Sabbathäusgang 7.50," h i: Wocheng'ttesdienst:;, . 'Hauptminjan in .der -Synagoge . 6.30 . . . .; '!2. Minjän 7,:39 ';!i: .'. '•' AiiG'ttesdienst,anschließend:;!Lernen'des ö»»n yb* :. Vereins im Hörsaal : - r - r Nachmittags 6.30, ... .,•;, r . [h; Tefillmlegen aiii fyor^^pfr,;. :.

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