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Der Israelit · 1937-03-25 · Heft 12-13 (25.3.1937) · page 14

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Journal
Der Israelit
Volume
78 (1937)
Issue
Heft 12-13 (25.3.1937)
Date
1937-03-25
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Seite 14 Nr. 12/13 Der Israelit r- 25. März 1937 erkannter Forscher gilt, wenn er sich der mühevollen Aufgabe unterzieht, 'die. MemorbücHer durch sachvers ständige, den geschulten Historiker verratende Arbeit der Nachwelt zu erhalten. Die vorliegende erste Lieferung erstreckt sich auf die fränkischen Orte Aub, Eibelstadt, Goßmannsdorf, Sommerhausen, Heidings- ' feld, Höchberg,,; Bibergaü,1 Veitshöchheim, Tauberrettersheim, Gaukönigshofen, Giebelstadt, Rimpar, Thüngen, Theilheim, Niederwerrn, Ursprüngen, Kissingen, Neustadt und Bezirk Grabfeld, Marktbreit und (Fürstentum Schwarzenberg. Die Memorbücher sind nach dem Schema: Titelblatt, Liturgie, Nekrologium und Martyrologiüm behandelt. Daran schließt sich zumeist eine Kritik des einzelnen Memorbuches, die sich mit der Anlage, der Bewertung der einzelnen Teile und einer interessanten gsschichtlichen Auswertung befaßt. Die vorzüglieh gelungene Bebilderung stellt. eine schätzenswerte Bereicherung des Werkes dar. Der Verband Bayerischer Israelitischer Gemeinden hat in einer ihn ehren- ■ den Weise durch Bereitstellung der Mittel das Erscheinen der ersten Lieferung ermöglicht. Es wäre sehr schade, wenn die begonnene Arbeit des Verfassers ein Torso bliebe, möge der Verband Bayerischer Israelitischer Gemeinden die hohe Genugtuung haben, durch' weitere Unterstützung der schriftstellerischen Tätigkeit des rührigen Historikers dazu beizutragen, daß durch Fortsetzung von Lieferungen ein Gesamt* werk entsteht, das alle bayerischen Memorbücher erfaßt, Pietas fundamentum omnium virtutum. K. O. mwn ->yvt «ppai übWTl pn2P TflQ bxiaff va j?nx> mna ira^x noa-ns tyat? a Ttf x m»a rjywxi osnw las mm'sa ' 'S'pa mann ->"v n iv 2 Jrrcm vn - "pn nwn D'pVn 7WW2 ">w rwnn •rrmrv - T'Din mawa üwu rhnp 'Maa *>2w r>a ana >s iona «inna nsoma |sa"-)s apsr Y'nn nmiwn -pVn «poa mxTsa b&iw •ä^piva |Ka"ns D"n omas nnmaai p^na -ra« ♦n*sin amr^n ^«p >ax nasina «a - s jwm p*?n Daß der Verlag jetzt rund 180 Jahre nach dem Tode des Verfassers, der Rabbiner und Arzt in Ferrara war, sein selten gewordenes, allgemein geschätztes Werk durch Gelehrte von Ruf in anastatischem Neudruck herausgeben läßt, dafür wird die wissenschaftliche Welt ihm aufrichtigen Dank zollen. Ist es ja trotz -der zwei Jahrhunderte nicht veraltat, auch nicht überholt, noch heute ein dem minder Kundigen wie dem Gelehrten fast unentbehrliches Nachschlagewerk, eine umfassende Enzyklopädie über die überlieferte mündliche Lehre, Halacha und Agada, . mit Berücksichtigung der Erklärer und der Dezisoren einschl. des Schulchan Aruch und vbi wil <s?u^ und r~rbv, der J-nmcji- und der sonstigen einschlägigen Literatur, auch der methodologischen Werke wie oViy fvwVn »'s ma'^n und »*3 pnV simrt »V^a- Ganz besonderen Wert erhält: es durch eine große Anzahl von sonst nicht veröffentlichten roanpn des .Verfassers selbst und der zetigenössischen italienischen Rabbonim über ihnen ..vorliegende Anfragen auf allen Gerieten des Religionsgesetzes. Als interessantes Beispiel sei herausgegriffen die (unter ms?j? vbv p) behandelte Frage, zu welchem Zeitpunkt der Knabe ms» "n wird, (Es ergibt sich dort unter Zugrundelegung despnKSva mnnn tanV ein anderer als unsre Praxis nach ('«) 'tto.'orffi "]"V annimmt.) Die streng alphabetische Anordnung und zahlreichen Verweisungen ermöglichen eine leichte Orientierung, i Von der gewaltigen Fülle des in dem Riesenwerk gesammelten Wissensstoffes ein ausreichendes Bild zu geben, ist unmöglich. «Eine Ahnung von der Reichhaltigkeit kann vielleicht die Bemerkung vermitteln, daß (m)^as unter ca, 70 Stichwörtern behandelt wird —, dazu über 160 Verweisungen auf andere Stichwörter — darunter ausführlicher mi6a ,rmm /irfa und Anfang des nüm, daß die Artikel Wrara »wk. über 30 Seiten umfassen usf. Neu hinzugekommen ist jetzt der Nachtrag von 20 Seiten in nicht zu großer Quadratschrift Smirra K-im der von der Hand des Verfassers selbst statnmt: Ergänzung zu einzelnen Stichwörtern, aber auch neu" hinzukommende (so z. B. tswa im BiJn.j's, Gegenstück zu dem in« »lai des Hauptwerkes), wiederum mit ausführlichen JiöWfl. Hier finden wir u. a. eine Verteidigung des Ibn Esra (Stw. mnr p omax) gegen Angriffe des •wvV "v Der Neudruck ist im ganzen . gut 4 gelungen. Nur vereinzelt erscheinen die Buchstaben' nicht voll, besonders in den Partien mit Raschischrift. Als Druckfehler — durch d|e Vervielfältigung automatisch übernommen, also nicht zu Lasten dar Herausgeber — wären zu verbessern: X BL 60 d Op-vma ]■>&) i"p p mt«? s-yn (statt ]•>*&) _65 c f/rw£ ptö rrs rjT ws 'nm (st vs «p '"sj 1 3 a ("isa» 'Jim '-m) ira tp B"so "nat (st. a*s rp) 58 c Oaxn fl'aa jiran 'aia) mwva »6r nrs (k5>k fehlte) Möge_ es den Herausgebern1 und dem Verlag vergönnt sein, in rascher Folge die andern Teile erschein nen zu lassen, die uns u. a. auch eine biographische und bibliographische Einleitung und ein Verzeichnis der im Werk enthaltenen niai^/i bringen sollen. Den Nachträg dürfte sich empfehlen, im Buchhandel auch gesondert abzugeben, als wertvolle Ergänzung für die Besitzer der ersten Ausgabe, Q"DW Voranzeige. Man schreibt uns: Ein Kreis von Freunden -und Verehrern beabsiciv tigt aus bevorstehendem Anlasse die seit fast vier Jahrzehnten in verschiedenen Zeitschriften und selbständigen Arbeiten erschienenen wertvollen Aufsätze von Rabbiner Ph. Fischer in Sarospatak über Rabbiner S. R. H i r s c h , .desseh^er^önlu^hllceit, wisserischaftliches und praktisches Leßenswerkr in einem großen Sammelbande herauzugeben. < Subskriptions: preis für das schön ausstattende^ -.vzirka v2(i- Bogen » ausmachende Werk ist: 1, Dollar. Diese' Ausgabe befürworten: " Öb'erräbbiner Jes Fürst in Wien, Rabb. und Rektor Dr. J. J. Weinberg, Berlin, Rabbiner J. Hirschowitz in Wirbällen "Litauen (Vf. des „Metaw Higäjon4J^Jä'cöb Ro'^nheial in London u. v. a. : ' ~ J!! .;; J 'aS nbü2 Nach'lath Z'wi. ,Eine Monatsschrift für Judentum in Lehre und Tat. Herausgegeben vom Vorstand der ^R a b b i n e r jHa r s c h - G e= Seilschaft. * ■>/- - Die jüngste Nummer des Nach'lath Z'wi, Heft 4/5/6 zu Januar/März 1937, ist eine wertvolle Sammlung von Jiohem literarischem Niveau. Wohl als Nachklang zur Rabbiner Hirsch-Jahrzeit erhalten wir zu Anfang einen heute noch in allen Teilen hoch aktuellen Aufsatz aus dem'Nachlaß von Rabbiner Hirsch „Vom pädagogischen Werte de« Judentums.'1' (Schluß einer Artikelserie) und dann das gedanklich und sprachlich, vortreffliche Referat, das. der Frankfurter Rosch:Jeschiwä, Rabbiner Dr. Joseph B,reuerj bei der diesjährigen Jahrzeit -.Gedenkfeier für Rabbiner Hirsch über das Thema „Hundert Jahre Chaurew" gehalten hat. (Ein Bericht über die Ausführungen ist seinerzeit im „Israelit" erschienen). Unser lieber Jubilar, Rabbiner Dr. Pinohas K o h n , rmeldet «ich mit einem kleineren Beitrag über „Susa", den Schauplatz der Esther-Geschichte, und . die geistigen Wandlungen jener . Zeit. Ein größerer bedeutsamer Aufsatz von Dr. Isaac "B r e u e r betitelt sich „Die Aguda, eine Mahnung", Im weiteren lesenwir eine vom Rektor des Berliner Rabbiner-Seminars Dr. J. W e i n b e r g auf einem Berliner Diskussionsabend gehaltene Rede über Samson Raphael Hirsch, eine Art Correferat zu dem Vorträg Dr. Maximilan Landaus, der in einer früheren Nummer des N. Z. abgedruckt war. Ausführlich und anschaulich berichtet Rabbiner Dr. Klein, Nürnberg, über den npn mv . dessen hundertsten Todestag -die jüdische Welt am 27: Schwat beging. Der zehnten Wiederkehr des Todestages von Rabbi Henoch Ehrentreu ^"m widmet sein Sohn, Rabbiner Dr. Ernst Ehrentreu, München, einen Artikel, gewissermaßen als Fortsetzung einer im „Jeschurun" erschienenen Artikelserie über das religiöse Gefühl. Rabbiner Dr. Elie Mu>nk, London, bringt Chronologisches zu den Büchern der Richter und der Könige, Dr.' Ed. Biber feld in Berlin eine Abhandlung über „Drei Massorah", und Salomen S p e i e r . exegetische Bemerkungen. Kleinere Arbeiten, Bücherbesprechungen und die Fortsetzung der Artikelserie von Dr. Ph. B i b e r - feld über „Das noachidische Unrecht" beschließen das reichhaltige, vielfältige und ungemein wertvolle Heft. NEU ERSCHIENEN; B« EINFUHRUNG IN DIE JÜDISCHE GESCHICHTE Von Dr. PH. BIBERFELD Auf 95 Seiten werden in vier Kapiteln Grundfragen der jüdischen Geschichte behandelt, Material'zur Chronologie geboten, das Zeitalter der Patriarchen und die religiösen Zustande im alten Israel geschildert. Es ist eine Einführung in die jüdische Geschichte, wie wir sie in unserer neuen jüdischen Literatur noch nicht besitzen. Hervorgegangen aus Vorlesungen des Autors in der Thora-Lehranstalt Jeschiwä zu Frankfurt a.M., werden die Abhandlungen nun nicht verfehlen, einem großen Kreis suchender und ringender jüdischer Menschen den Zugang zu den Grundwahrheiten der jüdischen Geschichte und des jüdischen Lebens zu sichern. Das Buch ist broschiert zum Preise von RMzu beziehen beim Verlag des Israelit und Hermon £' h! Frankfurt a. AL - Schützenstraße 12 Telefon 21084 - Postscheckkonto Frankfurt/M. 19802 NEU ERSCHIENEN!, VERSTREUTEFRÜCHTE (pihsö mvd) - von Rabbiner Wolf S. Jacobson. Das Werk umfaßt in seinem deutschen Teile 130 Seiten und hat einen hebräischen Anhang, welcher sechs talmudische, bezw. hälachische Abhandlungen über zum Teil aktuelle Themen enthält. Die 2h Abhandlungen des deutschen Teiles enthalten tiefschürfende Betrachtungen zu mehreren Wochenabschnitten und Festtagen, in einer gehobenen Sprache und leichtverständlichen Diktion, wie sie alle Veröffentlichungen des Verfassers auszeichnen. Die fünf Monographien über den Lubliner Raw> den Hamburger Öberrabbiner Dr. Spitzer^ Dr. Leo Deutschländer, Rabbiner Dr: Meier Hildesheimer uiid Rabbi Beer .Friedmann führen uns große Persönlichkeiten in einer Lebendigkeit und Eindringlichkeit vor Äugeln, daß wir uns noch einmal in ihrer Nähe sonnen. Es ist ein Buch voller Liebe und Wärme, ein Buch für jeden religiös eingestellten und wahres Judentum suchenden Menschen, der hier von einem heißen jüdischen Herzen angerührt und angeredet wird, v > Die Drucklegung des Buches ermöglichten Freunde des deutschen Keren Hathora, dem auch der Reinerlös zufließt. r Das Buch ist in schönem LeinwanäeinDand zum Preise von RM. 2.75, zuzüglich 30 Pfg. Porto (bei Abnahme von 10 Exemplaren ein Freiexemplar) zu beziehen beim Lantlesdirektorium des Keren Hatorah LreVÄ.Vi Postscheckkonto Hamburg 24 753, ♦ Gegen Überweisung von M. 3.05 erfolgt i portofreie Zusendung.

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