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Der Israelit · 1937-02-18 · Heft 7 (18.2.1937) · page 17

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Journal
Der Israelit
Volume
78 (1937)
Issue
Heft 7 (18.2.1937)
Date
1937-02-18
Page
– (sequence 17)
Language
German
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Seite; 27. .Wie wir uns auf Purim freuen, laßt sich nicht beschreiben. -Wir können' kaum erwarten ihn-mif seinem iusi'-gen Treiben_; Sonst heißt es immer: Stiji;und ernst und keine. Streiche machen! £ . Aber einmal .in dem Jahr muß der Mensch "doch lachen. :Bei Lichterglanz vor alt und jung wird die Megilla feierlich verlesen, Von Mordechais\ und Esthers "Zeit, wie einstens: es gewesen, " "' - " Wie G'tt, der. Herr, den Streit gefuhrt und unser Recht vertreten. Wir preisen thn und danken ihm in -unseren Gebeten. Schlachmones gern wir tragen ajis zu-^Onkelfi und. zu Tanten, : Wir^ hoffen, daß auch zu uns kommt reapht viel von den Verwandten. -Das'Purimmahl, wer zweifelt dran, ist alleneine liebe Pflicht. : Mit .Andacht schlurfet man den-; Wem und", schleckt sein Leibgericht. _ -Am rPurim haben wir das Recht,, zu scherzen und zu spassen, - - Verkleidet und "Verstellt dabei die Witze loszulassen. ~ ■ Doch dürfen "wir im Uebermut auch derercjiichfr vergessen, Die leiden, frieren, .hungern gar, indes wir r uppig essen -Was; uns am Purim nicht gefallt,-das ist, daß er als Gast so rärT Daß viel zu schnell verschwindet er -und ~ieane bleibet auf ein Jahr. :Doch wollen wir in diesen Schmerz uns: nieht zu tief versenken. Wir., feiern -Purim, wie er istr ohn' an sein End' zu denken:-------- O - Die drei Knaben von Susa. " , 5 - 1 T - *ä - » '3 <Al£ Jii&. EiitWohSet der:. StadtjSusa <m Ter-- ,sfen eines Margens im-:-^/lg5nar,Nissanr,ani£siEaiMeö,.5 waoan mfen-Hausern und Mauern zu liesenpdaß" :a&ipl3i fc- Monats .^Adafr: äfc Jud£n>>in derr 127., >rT|-ovin.ze^;geiWet^und^iht Hab und Gut gepluhr* : drert yq&dehsolle^Da war groUer Sehr eckend undr; große .;Bestur2urtg bei^ allen Bewohnern der Stadt,-; bes0n3ers .jaiber^ bei? den-jtfdisoheil Einwoh»erji> Waä haben wir-< Unrechtes ^getaft, .daß wir «ter-- ben~sdileii?, Sp fragte einer .den andern, abe/niemand ^wüßfer-iBescheid zu ^eben. Daginget sie zg ^tfrdechai, feinem.-fpmiEiör and geleßrfgn ma^iTi «fesfee^ fefg.etq!chjefc Esther ICöniginT; ge-s worden-war, und berichteten:, ihm, was geschahen tsei. ^Mordechaistreute Asche |tuf sein Haupt, :.jzernß j&ine Kleider undE: verließ;das Haus. Er wolfte~äur Konigin Esther gehen* die. sollte und .mußte helfen* damit das Schreckliche von* ihnen; •abgewendet werde. ■ > vEr war noch nicht weit ^"gegangen,: da begeg- 1 jHefteT ihm^-Hamanv Der lächelte höhnisch und jiachte.^jetzt-.wird; sich: Mordechai doch^ vor mir bücken., Aber Mordechai giag ruhige an ihm vorüber und beachtete ihn nichtr Das ärgerte Hama"n5gaftz gewaltig. v: , , ~ ~ Mordechai gmg. werter. Da sah":er drei Knäben.jire eben aus. der {schule kamen, Mordechai ^dachjEe^ Prophetenhabenswir rni§h$ mehr;' Viel-

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