Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 78 (1937)
- Issue
- Heft 5 (4.2.1937)
- Date
- 1937-02-04
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
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4. Februar 1937 Die r 1 s r a e'l i t Nr. 5 Seite < 13' Spendet zu jeder Zeit der jüdischen Winterhilfe! staltet, .die Lebensanschauung.; geformt und gleichzei tig' gefestigt: Wie verschieden nun .die jüdischen Heime und Lebehsansch-auungen dn ibeutiger Zeit sind, so wirkt sich auch de;r eigenartige Stempel jeder Richtung in der Schule aus. ' Und kein konservativer Jude wird seinen Sohn oder seine Tochter in eine Schul« schicken, .die von areligiös'en, ge schweige schon antireligiösen Judeii geleitet wird. Er weiß gut, .daß/ atis dieser Schule, mag sie in pädagogischer Hinsicht noch so gut sein und mag sie bloß für den .Unterricht praktischer Gegenstände bestimmt sein, keine religiös gesinnten Zöglinge herauskommen werden. Das Milieu wird schon das seinige tun. Und, was in zweiter Reihe berücksichtigt werden muß, ist die vom religiösen Judentum unbedingt anerkannte Notwendigkeit, in der. Fachschule auch jüdtechen Unterricht, wenn auch in entsprechend be scheidenem Maße, izu erteilen. Der jüdische Jüngling oder da® jüdische Mädchen darf in keiner Schule vom uralten, aber ewig jungen Quell des Judentums entfremdet werden; vielmehr müssen in jeder Lehranstalt die Grundprinzipien des jüdischen religiösen Wissens tief eingepflanzt werden. Die Synthesen abo von praktischem Fachunterricht und jüdisch=religiöser Bildung sollte eine entsprechende Anstalt geben, die dann mustergültig für. eine Reihe anderer sein könnte. Dieses Werk ist'letztens in Lodz geschaffen worden. „Ohel Sarah" ist sein Name, nach der bereits berühmten Gründerin des Schulnetzes „Beth Jakob", Sarah Schenirer 6-, A, eo benahnt, w.eil auch dieses Werk bloß für die weibliche Jugend bestimmt ist: Im „Zelte Sarahs" werden die Schülerinnen von fähigen, gutgewählten Kräften zu tüchtigen Schneide? rinnen, Wäschehäherinneh und dergl. herangebildet. Dabei wird aber für eine religiöse Erziehung invollstem Sinne des Wortes gesorgt. Die jungen Mädchen bekommen Unterricht in jüdischer Religion, Sprache und Geschichte. Sie nehmen fürs Leben aus der Anstalt außer der starken Stütze, die ihnen der praktische Beruf gibt, noch etwas mit, das in kritischer Stunde den jüdischen Menschen erst recht widerstandsfähig mächt: den in jahrtausendaltem Ringen gestählten Geist der Thora un^d der Tradition, das B&Wußtsein, eine treue" Tochter des G'ttesvolkes zu sein, den Willen als religiöse und nur religiöse Jüdin zu leben. „Obel Sarah" gibt den Schülerinnen außer der Fachbildung und. dem -hohen geistigen Genuß auch vollkommene Heimstätte, die. Anstalt ist mit einem; Internat verbunden, das mustergültig geführt wird. Prachtvoll geradezu sind die Räume, in denen die Arbeit vor sich, geht, gar nicht, einem „Zelt", sondern eher schönen Salons ähnlich, Ueberall bemerkt man Sauberkeit und- Ordnung. -Bei:, freudiger .Stimmung der Lernenden fliegt die Zeit rasch herum. Festklänge sind in „Ohel .^arah"-nicht selten,-so;die schöne Feier währende: fGhanukkah-;5.69.7-,, die, (- dem Schreiber dieser Zeilen noch lange im -Gedächtnis bleiben wird. Auch an denvewigßn> heute .so stark-ausgeprägten Trieb des jüdischen-Volkes nach» Erez; Jisroel wird in der, ersten5 religiösen, Fiachbildungsschule 4ür Mädchen in Lodz gedacht: Die.^Schülerinnen machen .' die Hachscharah durch und, werden darauf vorbereitet, wenn; sie mal ihre jetzige. Heimat verlassen werden . und;den WandeEstabr lni-die-; .Hand nehmen sollten, ins jüdische Land zu*.ziehen!.. Dieser Verbindung einer Fachschule mit einem Hachschara-Kibbuz ist nicht zuletzt, zu danken, daß „Ohel Sarah" -rasch, der.^Mittelpunkt der Bestrebungen: jüdisch==religiöser Mädchen in Polen geworden ist. n. . ..v Ja, was wird aber die' .jüdische' Gesellschaft in; und außerhalb Polens dazu, sagen? WeiÖv sie, daß die: Schülerinnen in ^Ohel- Sarah''' kaum- 'eänen kleinen Bruchteil der Kosten -: £Ü:i tragen1 < vermögen, die die' Aufrechterhaltung-' des Werkes 'beansprucht? Und wird sie ihre Pflicht erfüllen? „Ohel Sarah" gehört zu jenen Leistungen, die'alle für sie gebrachten Opfer' im Verhältnis zu ihrer eigenen Größe klein erscheinen läßt, ' * Agudas Jisroel-Ortsgruppe Berlin. S o n n a b e n d , den 6. Februar:- .Rabb. Dr. H. A. Cohn*. Erziehungsfragen im Urteil unserer Weisen. 20.30 Uhr Synagoge .Lew Jehudö, Schönhauser; Allee 31. — Sonntag, den 7. Februar: Max N-euber'- r :, Sinngehalt der Mizwoth (nach S. R.. Hirsch »Choijeb") 17 Uhr, Artilleriestraße 31; Betsaal '(für HerrenJ. — D i e ns tag, den 9. Februar;. Rabb. A, ■Wolf; Der Einfluß politischer Vorgänge auf unsere geistige Haltung. 20:30 Uhr1 Siegmundshof 11, Aula. —■ Mittwoch, den 10. Februar: .1. Betty Roth s c h i 1 d : Zur Psychologie und Pädagogik unserer Jugend: 20:30 Uhr Siagmuhdshof 11. ^-2. Dr. Patil ^alewski: Arbeitsgemeinschaft: Die Wochensidra. 20,30 Uhr Pariser Str. 1 Synagoge, '• V :? :\f? Personalien. Lohr, 2. Febr. In diesen Tagen begeht Herr Lehrer .i. R. Simon. S t r a u ß den siebzigsten, Geburtstag. In jahrzeHntelanger, hingebungsvoller Erzieherarbeit hat Herr 'Strauß sich nicht nu* einen großen Kreis dankbarer, Schüler geschaffen, er hat auch bei den „, Mitgliedern der Gemeinden, in denen er wirkte, steh . größe Verehrung und Wertschätzung erworben. Seine Pflichttreue, verbunden mit einer auf gutem jüdischem Wissen aufgebauten thoratreuen Ueberzieugung,. haben sein Ansehen bei all den Menschen gesteigert, mit denen er in Berührung kam. Mehrere Jahrzehnte wirkte er in-der ■ kleinen jüdischen Gemeinde Burghaun. Es verdient gerade in heutiger Zeit hervorge* hoben zu werden, daß die jüdischen Lehrer in diesen kleinen Gemeinden in besonderem Maße Träger -der Ueb erlief erung sind. Dieser Aufgabe hat Herr Lehrer Strauß in reichem Maße gedient.- Die Liebe, die er ausstreute, strahlt auf ihn zurück in der Liebe seiner Kinder und Kindeskinder zu ihm. Im Verein mit seiner gleichgesinnten Gattin spendet Herr Strauß heute noch den armen unglücklichen Menschen, die in der Heil- und Pflegeanstalt zu Lohr untergebracht sind, reichen Segen. Möge es ihm vergönnt sein, noch lange Jahre an der Seite seiner Gattin und im Kreise seiner Kinder, die ausnahmslos auf thoratreuem Standpunkt stehen, in Glück und Gesundheit zu verbringen. vvnsv Kassel, 31. Jan. Ein Mann eigener Prägung und Wesensart, der Lehrer und Kantor i. R. Ludwig H o r w i t z begeht, am 8. Februar den 75. Geburtstag. In ganz Deutschland bekannt, beliebt im Kreise der Lehrer und Kantoren, geschätzt in dem der Geschichts= und Ahnenforscher, dankbar verehrt von einem großen Schüler- und .Bekanntenkreis, beginnt für ihn bei sonnigstem Humor, bei unermüdlichem, geistigen Streben und Schaffen, der Herbst des Lebens in einem Zeitpunkte, in dem sich wohl die meisten Erdenbürger längst der verdienten Ruhe erfreuen. Seit dem April 1898 wirkte der treue, unermüdliche Beamte als Lehrer und Kantor in Kassel. In aller Erinnerung steht noch die besondere Note, die er „seinem" Chasonus zu g"eben wußte, die hervorragend gute, korrekte Aussprache des hebräischen Wortes. Wer; etwa glaubte, daß sich Horwitz mit seiner Pensionierung im Jahre 1924 in den'Ruhestand begeben würde, der sollte sich gewaltig irren. Jetzt arbeitet er unermüdlich auf dem Gebiet, das ihm seit frühester Jugend besonders liegt die Erforschung der Geschichte der Juden. Tagtäglich wandert er, ihn schreckt weder Kälte, noch Hitze, zur Landesbiblio* thek, wo er seit vielen, vielen Jahren gern gesehener Stammgast ist. So entwickelt er sich zum Meister der Geschichte der Juden in Hessen, so wird er ein lebendiges Lexikon in Familienforschung. Manche seiner Arbeiten liegen gedruckt vor, und immer wieder verweisen die Geschichtsforscher, der jüngeren Zeit auf ihn.-Auch an dem seitens der Israelitischen .Gemeinde > zu Kassel herausgegebenen Geschichtswerk hat unser Jubilar rege mitgearbeitet,, wie er auch in •dem in aller Kürze erscheinenden .zweiten. Teil seine in langen Jahren gesammelten Geschichtsforschungen einem ~ großen, interessierten Publikum; zugänglich machen' wird. Seine liebenswerte. . A,r%,', 'das, stets {schlägfertige, aber nie verletzenäje W^ri, das immer hilfsbereite und zuvorkommende. Wesen, seine große; Friedensliebe, sind wesentliche Charalcterzüge „unseres Horwitz''. Möge' ein gütiges Geschick ihm noch ungezählte Jahre geistiger- und körperlicher Gesundheit, bei allem erdenklichen ,Familienglück schenken.'.' Möge er mit seiner Gattin im israelitischen. Altersheim' zu Rassel all das reichlich . finden, was 'er. für den* Leb'ensabend ersehnt..,. mv. D'-tcnn jikö ny ^' Trier, 25. Jan. ,Die Jüdische Gemeinde Trier hat eirten 'Schweren Verlust;» ierlitteni .ldurch das : Ableben eih&s ihrgr besteh! Mitglieder, des' -Oberlehrers s-il R- Willy Jonas (früher.Illingen,<\Saar)v Neben -den besteh jüdisbhen. und. menschlichen Qualitäten zeichnete" diesen' Mann außerordentliche. Bescheidenheit aus! Nichts für: sich., alles Jür die andern! Dieser edle. Charakterzug 'brachte ihm ungewollt i die Zuneigung aller ein,^die jemals mit ihm in Berührung kamen. Davon' legte auch, die'außergewöhnlich große Betei-, ligung an der Bestattung beredtes Zeugnis ab. Selbst seine erste Gemeinde, die er vor etwa 40 Jahren betreute, war durch zahlreiche Mitglieder vertreten. Herr. Oberrabbiner Dr. Alimana zeichnete;-an_..,4«.i*' Bahre das Charakterbild dieses edlen Jehudi in zu Herzen gehenden Worten. Möge ", der schwergeprüften Gatten, die ihren Lebensgefährten aufopfernd pflegte. Ünd: den Kindern die Kraft zur Ueberwin* dung des schweren Schicksalsschlages geben. n"3S3n Haifa, 19. Jan. Am Sabbat ms» 's verschied dahier Frau Zipora Gut m ann , umgeben vom Kreise ihrer Angehörigen, Allzufrüh für alle, die sie kannten. hat dieses wertvolle Leben geendigt auf dem Boden von Erez Jisroel, den sie erst vor wenigen Monaten betreten durfte. Eine Frau von jenem Gepräge, wie nur das mainfränkische Judentum früherer Generationen sie häufiger aufzuweisen ■ hatte, ist von Uns gegangen» Von einer selbstverständlichen. Jüdischkeit erfüllt, übt© «i? an 4er Seite ihres frommen, um die Pflege ^traditionstreuen, Judentums ,int, Haus und Gemeinde verdienstvollen. Gatten, ihre nrizähligen. Werke der Liebe. Eine Wächterin des Frier dens, ein Vorbild an Selbstlosigkeit und Hausfrauen* fleiß, die beste Mutter ihrer Familie, aber auch die nie enttäuschende Annehmerin der Armen und Bedrückten, so lebt das Wesensbild der Heimgegangenen in der Erinnerung all derer weiter, die jemals im Leben ihr näher getreten sind. Unter starker Beteiligung des hiesigen deutschen Jereimkreises hat man sie zu Grabe getragen, nachdem sie noch einmal einige Minuten vor den' Pforten des kleinen, ihr teuer gewesenen noaan rvn der vor wenigen Jahren erst gegründeten deutschen Charedimgemeinde am Fuße des Karmel hat ruheu dürfen. — An der Bahre sprach Herr Rabbiner Findling warme Worte der Trauer und während der nynw hielten Herr Oberleh» rer Sulzb acher und im Namen der Familie der älteste Sohn, Herr Dr. Benno Qu tmann, zu Herzeh gehende (Nachrufe, .t"3ssd Vermischtes. Kaminiec, 24. Jan. In den Tagen der Tempelweihe feierte die polnische Judenheit die Einweihung eines eigenen Heiligtums, Die Jeschiwa ^Knesseth Beth Jizchak" hat nach zwanzigjährigem Exil ih/- Heim gefunden. Vor vierzig Jahren in Slabodka gegründet,, zur Verewigung des Namens und des Geistes » von Rabbi Jizchak Elchanan Spektor i^pisr, mußte sie' während des Krieges, wie so viele. Jeschiwoth, nach der Ukraine flüchten, wurde dann nach Wilna verschlagen und fand schließlich in Kaminiec-Litewski, einem kleinen, zu vier Fünfteln, jüdischen Städtchen bei Brisk (Brest-Litowsk) eine neue 'ross- Hier gelang es ihr mit G'ttes Hilfe, sich zu einer Zentrale von mm und ownuT zu entfalten, dank der*magnetischen Anziehungskraft, welche die abgrundtiefe Gelehrsamkeit, die Forschungsmethode und die ans Legendäre grenzende Frömmigkeit ihres Leiters Rabbi Baruch Bär Leibowitschs'ts'V» auf die wissens- : durstige jüdische Jugend Polens, Westeuropas und Amerikas ausüben. Was einst Rabbi Chaim Soloweiezik in Woloschin der jüdischen Welt bedeutete, das ist ihr heute sein größter Schüler in Kaminiec. Er gehört zu den Gezählten, -welche die Vorsehung der heranwachsenden Generation--noch gelassen hat, eine Vorstellung zu gewinnen von den Großen entschwundener Zeiten, von der brennenden mmn nans eines Ghatham Sofer, der ma» eines Rabbi Akiba Eger, So wurde der Jeschiwadas alte städtische Beth-Hamidrasch zu eng, und vor fünf Jahren bereits legte man den Grundstein zu einem eigenen Gebäude. Aber infolge der sprichwörtlichen Armut der polnischen Juden mußte der Weit erbau immer wieder unterbrochen werden. Erst , jetzt konnte, zum Teil .aus Mitteln der Haffkin-Stiftung, wenigstens der große Lehrsaal vollendet werden^ und . seine Einweihung gestaltete sich -zu einem unvergeßlichen Fest der Thora., Groß war die Zahl der 'Gäste, die Herbeigeeilt waren, der Thora Ehre zu geben, viel nam* hafte Rabbinen und Jeschiwa -Leiter,, die markanteste Erscheinung unter ihnen der' Bris|£er Raw, Rabbi Jizchak. Wolf Soipweiczik, Jder' würdige Nachfolger seines-.großen Vaters, Ein'Triümphzüg des Geistes' war es, als unter Fackelbeleüchtüng und Anführung einer. Musikkapelle, ,unter fröhlichen Reigentänzen' un4 in;-Begleitung; .einer --fast ' zWeitaUS;en5dKöpfigen Menge die jinin'^.'iöoV'yb^'4j&e$\.n&it<:]^h^täJ^ät durch die illuminierten Str^en-'^<^'^t^i<^^ns in die neue Jeschiwa^ gebracht würden,'die. v6*n?ifiiinlstfertigeü" Bachurim in ' wahrhaft;. ^^bew^^^uIi^^ÜFä£.ef. Weise ' ausgeschmückt war. Hier haften' "sieli" aiieh'' die" Spit-": ,2»n der städtischen' mÜ'/ Prdvj^^bc£ö»l^n,?'.''einies:''' fundenr die der Jeschiwa in Würdigung 'ihrer boheh kulturpolitischen .Senüühg1 iii' warmen Worten' Erfolg wünschten. Unter gewaltigem Jubel erteilte dann :der ^ehrwürdige Rosch- Jeschiwa J^äpBi' Baruch B ä r alleft seinen 'herzlichen Segen;" *'in Worten f so ' einfach und so _,yielbedeutend, wie eben nur Jeiin' Gaön sie zu; formen yerinag. iEs folgte eine'lange Reihe von Rabbinen, die alle in Worten voll feuriger Kraft die Bachurim' dazu aufriefen, sich vön: den Entbehrungen, " die mangelnde' .Emsichl ü&d zu schwache' ^Mithilfe der Umwelt ihnen auferlegen, sich in ihrem 'heiligen Streben, nicht entmutigen'zu lassen.'Mit dankbarem Beifall wurden die Begrüßungsschreiben der Größten unserer Zeit, wie Rabbi Chaim Oser Grodzenski, Rabbi Schim'on Skop, Rabbi Jizchak HerzogK'wbv und vieler, anderer, verlesen. Die Grüße der belgi* sehen Ägudas Jisroel überbrachte Herr Rabbiner Rottenberg -Antwerpen. Auch die Vertreter der palästinensischen, amerikanischen-, dänischen und deutschen Bachurim verliehen den Gefühlen der unlöslichen Verbundenheit init ihrer neuen geistigen Heimat Ausdruck und hofften zuversichtlich, .daß bald recht viele ihrer Jugendgefährten den Weg nach dem Osten finden werden. Und dann brachte ein ekstatischer Tanz die zweihundertfünfzig jungen Seelen in ein Schwingen, das nie, nie wieder verklingen wird. . Der Tenipel — darauf, wies einer der Redner hin — wurde auf der Stätte der Akeda errichtet. Nur wo mit Aufopferung des .Lebens der Boden geebnet wird, kann ein Heiligtum erstehen. So ist es Sache des ganzen , Thoravolkes, - Sorge . zu. tragen, daß die na^na onv^ sich nicht schließen müssen, und u n s e r e Hochschulen, wo die geistigen Führer der kommenden Jahrzehnt© herangebildet werden, wenigV stens. iii. ihrem'Bestarid zu sichern. •f