Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 78 (1937)
- Issue
- Heft 2 (14.1.1937)
- Date
- 1937-01-14
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
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'f SeafeijS er sich, das Los seiner Brüder zu erleichtern. Endlich gebot Pharao, daß am n2U> nicht mehr gearbeitet werden solle. ip^H Jr>3f)ö2 ,Wö MW' Moses freute sich mit dem, was er erreicht hatte. G'tt ließ sich hernieder in. den dritten Kivamel. 5. G'tt hatte die Erde geschaffen, um die Tauro den Menschen zu geben. Als nun die Stunde gekommen war, * da die Menschen sich unter das Diktat der Tauro stellen sollten, fragte G'tt zuvor -alle Völker, ob sie die Tauro annehmen, und was sie gebietet, auch befolgen wollen. Die -Völker aber fragten G'tt, .was denn in der Tauro stände», da. antwortete G'tt: Du sollst nicht morden, nichtc stehlen, rnicht falsch schwören, nicht die- Götter anbeten, das Tier nicht quälen und mißhandeln; du sollst Vater und Mutter ehren, den Sabbat heiligen, den Nächsten lieben wie dich selbst, dem Armen helfen, den Zehnten abgeben, die Ecke des Feldes nicht abernten, da sagten die Völker: „Wir wollen und können die Tauro nicht annehmen." G'tt hatte sein Volk erlöst, im Monat SiWan stand es am Berge Sinai. Da sagte G'tt zu Moses, er solle das Volk fragen, ob es die Tauro annehmen wolle. Und Moses berief die Aeltesteh des Volkes und . legte ihnen vor alle die Worte, die G'tt zu ihm gesprochen hatte. Und das ganze Volk rief einmütig aus: Alles, was G'tt uns ge-, bieten wird, wollen wir befolgen und hören. Da ging G'tt hinunter in den zweiten Himmel. 6. Möses ging hinauf auf den Berg Sinai, G'tt wollte ihm die beiden steinernen Tafeln geben, darauf die 10 Gebote standen. Und Moses blieb auf dem Berge 40 Tage und 40 Nächte, und er. aß kein Brot und trank kein Wasser. Das Volk aber glaubte, Moses käme nicht wieder, und es wähnte sich verlassen. Und alle brachten goldene Ohrringe zu Ahron; er warf das Gold ins Feuer, und es kam ein goldenes "Kalb aus dem Feuer. Und .das Volk sprach: Das sind deine Götter, die dich aus Aegypten geführt haben." Moses kam wieder vom Berge herab, und als er das goldene Kalb sah, warf er die beiden Ta> feln auf die Erde, daß sie zerbrachen; die Buchstaben aber flogen in die Luft. Moses nahm das goldene Kalb, zerrieb es und warf es ins Wasser, G'tt aber zürnte über das Volk, weil es das zweite Gebot übertreten, so rasch vergessen, was es gelobt und versprochen hatte, Moses ging wieder den Berg hinauf und betete für das Volk 40 Tage und 40 Nächte. Dann ging er den Berg hinunter, haute zwei steinerne Tafeln und brachte sie hinauf zu G'tt. G'tt schrieb auf die Tafeln die 10 Worte, die auf den ersten standen. Moses betete wieder 40 Tage und 40 Nächte. Und der Ewige zog an ihm vorüber und rief: der Ewige, der Ewige, allmächtig,.barmherzig und gnädig, langmütig, groß an Gnade und Treue, bewahrt ~: Gnade; dem tausendsten Geschlecht, vergibt Schuld, Missetat lind Sünde r spricht f&i und spricht auch nicht frei, ahndet die Süüdeii der Väter an den Kindern und Kittdesfeindern ~ bis .ins dritte und vierte G"escUecht.tMös-es spjraMi zu G'tt:-Wenn Du dem Volkie die Sünde nicht vergeben willst, dann lösche auehjmiefe-a^s^atis dem Buche, das Du geschrieben hast."? 7 ~c Am 10. des Monats.Tischri.sprach^ttV'flrtjjflD ■,Jch. will verzeihen und ging, hinunter m; ■d£n ersten Himmel. 7, Der Ewige redete zu "Moses und sprach: Sage zu den Kindern Israel; sIe;solden mir eim Heiligtum" bauen, damit ich' unter ihnen wohne, - , . ... f 'v -i; ^'l Nun brachte ein jeder aus. dem Volke Gold, Silber, Kupfer, -Wolle'"'.und*' vieles; andere, öawrfis zum Bau des Heiligtums notwendig war. Ubd sie - brachten gern und viel,"Soviei;^däJ^iücTi|r-:"ällcs Verwendung finden konnte. BezaleL und; OWlia&, zwei geschickte Künstler^ bauten "das He^ligtü^n und v erfertigten;alle die heiligen Ge^äte^äfe dajin stehen sollten: ein "goldner Altar," ein" ^ötdnär Tisch, ein goldner Leuchter und ^die BundesTade. Im Monat Nissan wurde das- Heili^tum^ajägestellt und eingeweiht. ~?; iUnd^die.jWoi^ezfrkdeckte das Stiftszelt, und"die Herrlichkeit^ G^ites erfüllte die Wohnung." . .. " > Und wenn die Wölke^äule _sich' ejrhc^bivcJn -dem Stiftszelt, dann.! zogen die Kinder 5sr,aels weiter, und dort, ,wo die Wolke : sich niederließ, dort lagerten sie. Auf:. Befehl Cr'tfes; zogen sie| airf . Befehl- G'ttes lagerTeri7 si.e;: die- Gebote ~;G'ttes befolgten sie, wie sie ihnen gegeben worfeln. G'tt war wieder im Himmel und, aui Erdeh. Jener Knabe in Jerusalem hatte doch rechte Ein Weiser, in Athen hatte davon gehört, es wären die Knaben in Jerusalem.^sp^kjug Jind verständen es, so treffende Antworten zu.vgeberi. Er ging hin, um sich davon zu; überze^ügeri; p es auch so sei, wie jhm erzählt .wivrdeh.-;E£: Begegnete ihm ein Knabe, der eben aus der Schale kam. ': ';" ■ ••: ■' ~_ Der Weise hielt ihn. an und sagte: „Wenn du mir augenblicklich sagst, -wo jetzt G'tt; ist,r bekommst du einen Schekel." \ "V \ ' Lächelnd antwortete der Knabe: „Und wenn du mir augenblicklich sägst,1 wo jetzt G'tt n i-c h t ist, bekommst du z w ei'Schekel.";; Hebräische Zahlzeichen* In dem letzten Jahrhundert ist die-KurzscJurift, Stenographie genannt, Geitteinjgut aller Geödeten -geworden. Man schätzt heute den Wert der Zeit höher em und .. empfindet schmerzlich -die 1 änge: Dauer, die erforderlich? ist, um einen, Gedanken .buchstäblichj genau ztf l^pier^u bringen. Die Ungeduld, drängt uns zur Eile. So entstan-