Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 76 (1935)
- Issue
- Heft 10 (7.3.1935)
- Date
- 1935-03-07
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
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7. März 1935 D e r I s r. a -.e Ii* Nr. 10 Seite 13 Personalien. Frau Sarah Schenirer .yy. Krakau, 6. März. Kurz vor ^Redaktionsschluß kommt aus Krakau die Trau erkunde, daß dort die allbekannte ~< Gründerin der Beth Jakauw-Mädchenschulen, _ die mutige, un entwerte Vorkämpferin der orthodoxen Frauenbewe gung in. Polen, Frau Sarah S c h e n i r e r, nach kurzer Krankheit gestorbenast. Frau Schenirer war eine begnadete G'ttesbotin, von einer gütigen Vorsehung dahin gestellt,-wo man ihrer helfenden Hand am meisten bedürfte. Aus. kleinen Verhältnissen hervorgegangen, kannte sie wie keine andere die Not, vorab die geistige Not unter den jüdischen Töchtern die früher in Galizien auch in den chassidischen Krei sen bar alles jüdischen Wissens großgezogen wurden Wo /war der,rAusgähg%aus der Not? Als sie aber der Krieg nach Wien verschlug Und siedort bei Vor trägen lind Schiurim mit der Gedankenwelt - von Säm son .Raphael Hirsch in. Berührung kam, glaubte sie den Rettungsanker gefunden zu haben.. Kaum; nach Galizien zurückgekehrt, fing sie an zu wirken, ZU wecken und zu werben. Von der Straße weg "sam melte sie die jungen und. jüngsten Mädchen um sich um sie in Handfertigkeiten—- sie . war Schneiderin von Beruf — 'auszubilden und zugleich im Jüdischen zu befestigen; Da saßen die kleinen" Mädels an 'ihrer armseligenr.- kahlen Stube aus Mängel an : Stühlen auf, dem Boden, nähten und memorierten dabei hebräische Gebete. So fing es an und so ging es weiter,, ungeachtet aller -wirtschaftlichen Not, gegen die diese alleinstehende Frau anzukämpfen hätte, unge achtet aller Widerstände,- auch ungeachtet der 'Steine, die ihr von.prechts und links in den Weg gelegt wurden. Und sie trug den Sieg davon. Bald durfte sie, aus dem von ihr beackerten Felde herausgewachsen, eine Beth Jakow-Bewegung und Beth Jakow-Schulen: mit Dr. Leo Deutschländer als oberstem Leiter, mit Frl. Dr. Judith Rosenbaum (Grünfeld) und anderen: als Lehrkräften sehen. " 1917-wurde die erste Beth JakpW-Sehule eröffnet, Bei ihrem Scheiden konnte Sarah Schenirer auf ein Beth Jakow-Scnulwerk mit 200- Schulen und zusammen 30.000 Schülerinnen hin sehen, ein Sphulnetz, das. sich auf alle Städte und Dörfer Galiziens .und-' Polens -erstrecket und jetzt auch auf ändere Länder, nicht zuletzt, auf das heilige Land, hinübergreift. Sie erlebte die Krönung ihres Werkes in ' der"-Gründung und" den--ersten Erfolgen des Krakauer Lehr e r i n n e n s e mi n, ä r s .der ^Bes Jäkow- Organisation. Sie konnte" wie, das.. tapfere Weib im Salomonischen Liede, „am letzten Tagemit einem Lach eh auf den. Lippen" "von dännen genen. Denn die' Frau, -die für^ihretTPierso'n' keine; Wünsche 'hatte, hatte alles,"was.sie für Anderev'für ihr Volky für die Thpra^- für ihre Mitschwestern erstrebte,., in einer Weiie erreicht; die die herrlichsten Früchte für die Zukunft verspricht. Unzertrennlich wird der Name Sarah Schenirermit der a<?udistisehen Frauenbewegung „Beth Jakow", dieser" geistigen Rettungsaktion für die jüdischen. Töchter des Ostens, bleiben und unverwischlich wird ihr "Andenken im Herzenalleir leben.. •' ''-"".,.■' 7" ' ."' ' 7l"2?2n' Berlin, .1. -März- /Iii Jerusalem starb im Alter-von 77 Jahrenam "24.Februar .Kantor ,K r o l l Nahezu fünf Jahrzehnte hat er als Kantor in Flatowy 'Dirschäu'und Neübrähde^bürg,- seit 1910 "h'ät er in' B e fr' 1 i n an der .Synagoge "Pa^auersträße amtiert. Kroll gehört - jener Richtung erhstgefichteter Kantoren an, die niemals den -Tempel mit dem .Konzertsaal - verwechselten, "sondern schlicht,..; innig, von Herzen <köm-, mend, zu Herzen ".'gehend; durch "einen edlen Vortrag der Gebete'-'uriä-'-'der^Tnjbrä die -ISemeindef zur Andacht -iorireißen.V " " '•iraMn- ' DettelWch (U^erfranken),; 4.'*jHärz.' Hier starb im gesegrietöh Älter von 91 Jahren Frl. Ernestine F r i e und erzählte gerne jyon: dieser großen, altjüdischen Gemeinde Uriterfrankens., Die Beerdigung fand nach Schwanfeld statt, unter stärker Beteiligung^ auch der nichtjüdischen Bevölkerung., Sie ruhe in" Frieden.:' - .:';'.; . ' ■■ ''■ nvmn Äschafienburg, 4. März. Am 10; Adar Tf begeht der Senior unserer Gemeinde, Herr Nathan Ma ye r, seinen 9 0. Geburtstag. Er, der sich bis heute seine geistige Frische und Lebendigkeit bewahrt hat, kann mit Stolz und Befriedigung - auf •' sein von inniger G'ttesnähe erfülltes Leben zurückblicken.. Durch alle. Erschütterungen seines- Lebens hat er sich den nicht wankenden Gleichmut bewahrt, der von einem un- - besiegbaren jintja getragen' ist. Für seine unwandelbare Treue, mit der.' er ' an' der "Thora ' und ihren Trägern-. festhält, für den Eifer und o3n ni-^ö» mit der er si«» .ohne Einschränkungen erfüllte und sichfür.- ihre Erforschung Und Vertiefung einsetzte, wurde ihm schon vor. einigen Jahren' der 13^-Titel verliehen. Die harmonische Geschlossenheit seines Wesens, die ideale:iVerbindung von-- Frömmigkeit und . Menschenliebe,; die. edlen- Eige'nscnäften: seines, Herzens, haben ihn die Liebe und. Verehrung unserer ganzen Gemeinde;.erringen lassen, Wirhwunscheri - ihm "weiteres ungetrübtes Glück, —..''>•'■.• V"smy Wür^burg, 4.. März. Im Altersheim dähier verschied tfach ganz kurzer Erkrankung Frau Hauptlehrer Clothilde S t r a u ß. Wer weiß, in welch hohem Ansehen ihr- -vor vier Jahren heimgegangener Gatte 7\"9 in Bayern stand,, sowohl im Jüdischen Lefirerverein, _als inj Gemeindeverband und insbesondere in seiner Gemeinde Uffenheim, woselbst er mehr als fünfzig Jahre gewirkt und geschafft, der wird begrei fen, wie ein Abglanz1 des Ansehens auch auf die jetzt Heimgegangene fällt. Stand sie doch in allem und allem ihrem Gatten helfend und sorgend, stüt zend und stärkend zur Seite, förderte mit ihm alle ideellen und jüdisch-idealen Ziele. Kindersegen blieb der Heimgegangenen versagt. -Aber Hunderte von ehemaligen Zöglingen, die jetzt im besten Mannes alter stehen, erfahren mit aufrichtiger Teilnahme vom Tode ihrer einstigen Pflegemutter, die gemeinsam mit Hauptlehrer Strauß, Uffenheim im dortigen „Pensionat" sie in aufopfernder Liebe betreute. Die Beisetzung fand in Ermetzhofen statt, an der Seite des seligen; Gatten. Lehrer . G a 1 Ii n g e r , Uffenheim würdigte, die Verdienste der wahren b->n nms und deren friedliches, vornehmes Wesen, Als Familien- .freund fand "Herr Ansbacher, Würzburg warme Worte; des trauernden Gedenkens, zugleich für die in weiter Ferne, in Palästinaweilenden Anver wandten, n"asan Gelnhausen, 5, März, Am 19. Schebat haben wir Frau Sara W oTf geb: Strauß zu . Grabe getragen Mit ihrem Hinscheiden" erleidet unser Israelitischer Frauenverein einen>großen Verlust. Ueber zwei Jahr zehnte^ gehörte sie dem Vorstand, des Israelitischen Frauenvereins an, in den letzten. Jahren übte sie das Amt der Kassiererin in vorbildlicher Weise aus. Mit großer Vornehmheit verstand sie? 'es, ihre Sorgebe fohlenen zu behandeln und jeder, der sich an sie wandte, wußte,-daß er es mit einer:-tfrahren Freundin zu tun hatte, der er ganz sein Herz ausschütten konnte. Wo immer eine Liebespflicht am Nächsten zu üben war, war sie stets zur Stelle und wirkte unermüdlich im Ausüben an Wohltaten an Lebenden und Toten. So hat die Heimgegangene in ihrem Wir ken und Streben ein ehrenvolles, dauerndes Denkmal in unserer Gemeinde zurückgelassen. Bei ,der Beerdigung würdigte Herr Lehrer L a n gihre Verdienste, indem er in -ergreifenden Worten'vihr Lebensbild entwarf. . Möge ihr _-ii»t den trauernden Geschwistern beistehen. ' . .rraxan Strasbourg, 3, März, v Am 21, Adar wurde Frau Selma Klein geb. Lewy im 52. . Lebensjahre zu Grabe getragen. Mit ihr ist eine seltene Persönlichkeit von bewußt jüdischem Gepräge, von. großen Geistes- und Herzensgaben; von unermüdlicher Schaf- Jensfreudigkeit und . edelster Selbstlosigkeit von uns gegangen. Neben vier Brüdern wuchs sie in Berlin Lais einzige Tochter-von Georg L e w y und seiner; Frau geb. Jaffe,, von den Familie des -L wusch, auf, 'einem' eifrigen Mitglied der Adaß- Jisroel-Gemeinde, dessen eifrigstes Bemühen der Ausgestaltung des Jugendg'ttesdiehstes galt. Frau ' S. Ktehr -' zehrte ihr 'Lebenläng von den Erinnerungen an die Idealgestalt Esriel Hildesheimers ^~xt- Als heranwachsendes Mädchen -nahm sie voll Eifer an den vielen Gelegenheiten, die die 'aufblühende Gemeinde bot, teil, jüdisches Wissen in sich aufzunehmen. Mit seltenen Geistesgaben ausgestattet* eignete sie sich eine große;profane. Bildung an, verstand es aber stets —- aus urjüdischer Veranlagung heraus .'— alle gewonnenen Erkenntnisse von dem gegebenen Standort' der •"inm aus zu prüfen und zu werten. Als sie sich mit Herrn Moritz Klei h aus Straßburg, dem Sohne des bekannten Rabbi Abraham Meier Klein n-y aus Tyrnau, vermählte, war sie stolz darauf, daß ihr Gatte, sich auch selbst viele Jahre in den nwvseiner Heimat dem Studium der Thora gewidmet hatte. In glücklichster Ehe wurden ihnen ein Sohn und vier Töchter geschenkt, die sie in selbstyerstähdlichster-iWeise zubi; . ThoraquellJführieh. Sie war, mit dem , Gatten.; einig,< den SohnP nach ÄljsÖlyierürig^ des Gynu^asiums in ' eine Jeschiwa bei Preßbürg zÜsenden. 'Bei' der Wähl eines Gatten für-die älteste.'Tochter wünschte .;sie? einen dem G'ttesgesetz und seiner Ausbreitung hin-, gegebenen Ben taurqh, und auch dieser. Wunsch würde ihr erfüllt,' Sie begrenzte ihre Fürsorge und Liebe nicht nur auf ihr Haus, In deh Kriegsfähren und ganz besonders in den schweren letzten' Jähren * widmete sie alle Zeit und Kraft den Unglücklichen, die, plötzlich aus sicherem Bürgerstand herausgerisr sen,- als . entwurzelte Emigranten Straßburg aufsuchten. Monatelang hatten sie ständig Gäste zu den Mahlzeiten, einzelne Durchreisende, zuweilenauch eine .ganze Familie} nahm sie wochenlang in ihr Haus auf, voll Liebe' und Güte widmete sie sich den Kindern dieser Fremden, lehrte sie Französisch, sorgte und nähte Tag- und" Nacht' für Arme und Hilfsbedürf-' tige^ Als schwere Krankheit sie vor einem halben Jahre ans Krankenbett '»fesselte, versagte ihr Mut1 nicht. Bis in die letzten Stunden ihres Daseins blieb sie ^- von der Liebe ihrer Angehörigen und sämtlicher Kreise der Gemeinde treu' gehütet — froh hrer ,';süßen Xast"," eine peinlich treue Hüterin des jüdisGhen Buches.v^d allen Gebieten-, der' Wohlfahrt, Kultur und; Gesittung. Sie wird tins unvergeßlich bleiben.'- , j . n-axm Vermischtes. Berlin, 22. Febr. Am p'&xi», den 16. Februar fand im Hörerkreise des Rabbinerseminars ein Abschiedsabend für Rabbiner Dr. A. Keller statt, der zum Rabbiner der „Konservativen Synagoge" nach Beuthen berufen wurde. Herr Dr. Keller ist in diesem Winter gemeinsam mit. Herrn Rabbiner A. Wolff entlassen worden. Beide verlebten ihre Jugend in Köln, wo sie an der dortigen Talmud Thora von Herrn Rabb. Dr. Wolf und Herrn Rabbiner M. J a k o b owitz, z. Zt. Straßburg, vorgebildet wurden. ,Die beiden jungen Rabbiner verdanken es vornehmlich dem großen sachlichen und pädagogischen Können des Herrn Rabbiner Jakobowitz, daß sie gleich bei ihrem Eintritt in das Seminar in die obere Abteilung aufgenommen werden konnten und so in verhältnismäßig kurzer Zeit das Rabbinerseminar absolvieren konnten. Von den Absolventen wird stets mit Stolz betont, was sie, auch außer den Dozenten des Seminars, in ihrer Denk- und Lernart . ihren beiden Lehrern an dert Kölner Talmud Thora zu danken haben.. , . Berlin, 1. März. In einer überfüllten Versammlung sprach Dr. Siegfried Kanowitz, Tel Awiw, über den jüdischen Arzt in Palästina. "Er erklärte u. a., daß trotz Einwanderung zahlreicher Aerzte aus Deutschland noch mangelhafte Zustände auf hygienischem Gebiete herrschten und daher große Aufgaben noch zu erfüllen sind. Auf Grund einer Anregung aus der Versammlung heraus wurde die Gründung einer Gesellschaftjüdisc he r Aerzte für P a 1 ä s t i n a , in die Wege geleitet. Sie soll Aerzte speziell für Palästina vorbereiten und die hygienische Schulung'für Einwanderer allgemein durchführen, sowie weiterhin mit der palästinensischen Aerzteschaft Beziehungen zwecks Austausch von Erfahrungen anbahnen. — In der Versammlung sah man hervorragende Kapazitäten, u. a. Professor Schiff, Professor Simon und Professor Hugo Picard. Auch viele ändere Aerzte wären vertreten. i. Düsseldorf, 22. Febr. Die diesjährige Vorstandssitzung der Zentrale für jüdische Pflegestejlen- und Adoptionsvermittlung, Kinder-, und Mutterschütz des Jüdischen Frauenbundese. V., Sitz Elberfeld, fand wieder in Düsseldorf unter Leitung von Frau Clara Samuel statt. Aus dem Jahresbericht geht hervor, daß die Meldungen; nicht weniger geworden sind. Einmal ist es der Kinderschutzgedanke an sich, der mehr und, mehr,, der - Arbeit - den Stempel aufdrückt, zum anderen sind die Schwierigkeiten durch vermehrte Auslandsmeldungen, die dortigen z- T. ande-_ ren gesetzlichen Voraussetzungen^ und andere Ansprüche gewachsen.- Im Laufe des Jahres aber änderte sich die Struktur , der Elternmeldungen. Deutsche jüdische Eltern fanden wieder den Mujt, ein Kind. als; eigen--aufzunehmen und wo eine Kindesannahme -zustande kam, geschah es durch Eltfern in Deutschlaittd. „Große - Sorgen,'" heißt es im' Berichte, „haben die Kinder'"bereitet die seinerzeit,; um Härten zu vermeiden, bei ihren treusörgenden christlichen Pflegeeltern belassen wurden und nun in ludische Umge-: bung verpflanzt werden müssen. Da*-'heißt es den Wechsel unter möglichster Schonung yön Pflegeeltern Üdd Kindern sorgfältig vorzubereiteri , und zu' über- . brückem" In der „Nachgehenden Fürsorge" werden z. Zt. 56 Kinder betreut. Im'vergangenen Jahre haben einzeihe Mitarbeiter sich in ganz privater Form nach dem Wohlergehen früher. adoptierter Kinder erkundigt.' Fast alle haben sich körperlich, .-' geistig Und charakterlich gut entwickelt.' und. sind "mit ihren" Adoptiveltern innigst verbunden'. Auch in Fällen, in denen sich' die wirtschaftlichen Verhältnisse der Eltern verschlechtert-haben, od*e.r wo draußen eine neue Existenz gesucht werde» , mußte, wurde die Annahme des,-Wahlkindes-, nicht bereut,;im Gegenteil, das Kind;, gab, oft den; Elfern erst die Kraft und den Mut, ein neues . Leben wieder aufzubauen. Zwei Anträge wu-r den .an;;;$en Rabbinerverband verwiesen. (Der eine befaßt sich mit , der j Benennung Unehelicher, jüdischer Knaben, der andere wurde von Frl. Bertha Pappen-, heim gestellt Und fordert die Einbeziehung der vaterlosen Kinder in das Gemeindegebet. Einige schwierige Einzelfälle, wobei es sich um Kinder, die heute noch in christlicher' Pflege sind, und um getaufte, nichtarische Kinder jüdischer Mütter handelt, wur-' den unter dem Gesichtspunkt der besonderen mensch-' liehen Verantwortung eingehend durchberaten. Die Beschaffung von Lehrstellen für die Schützlinge der Zentrale ist besonders schwierig, da die« einzelnen Gemeinden mit der Unterbringung ihrer ortsansässigen Jugend beschäftigt sind. Die zentralen jüdischen Organisationen sollen gebeten werden, sich für diese Kinder, bei denen auf Gemeinden nicht zu rechnen ist, besonders einzusetzen. — Der Jahres- und Kassenbericht gaben Veranlassung, den jüdischen Gemeinden und Organisationen insbesondere den Ortsgruppen des Jüdischen Frauenbundes nahezulegen, die Arbeit der Zentrale, die allen Stellen in Deutschland zugute kommt, ideell und materiell zu fördern. Dieser Idee dienen auch die Blumenablösungskarten, die zum Besten der Kinder- und Mutterschutzarbeit der Zen-» trale eingeführt worden sind.