Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 75 (1934)
- Issue
- Heft 46 (15.11.1934)
- Date
- 1934-11-15
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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.T.15. November 1934 Der Israelit Nr, 46 Seite 13 Personalien. Benjamin Sealtiel; Hamburg, 12. Nov.« Benjamin Sealtiel ist nicht mehr. Weit über Hamburg hinaus war er bekannt, schätzte und liebte man ihn. Er war ein Held in seinem jüdischen Fühlen und Arbeiten innerhalb der Hamburger Gemeinde, deren Traditionen hochzuhalten er als heilige Pflicht betrachtete, Mit gleicher Liebe hing jer an der kleinen portugiesischen Gemeinde Hamburgs und ihrer schönen Synagoge,* wo er an den onwi}' als nas fungierte. Sein Geschäft führte ihn in seiner mühsamen Arbeit;nach vielen Bändern Europas, speziell nach' Skandinavien, wo eir unter größten persönlichen Opfern und Entbehrungen die jüdische und rituelle Lebensweise einhielt. Auch in Holland kannte man Benjamin Sealtiel. Dort hatte er seine teuren Verwandten, mit denen er innig verknüpft war, sowie .aüch viele Freunde.; Jahrelang, verkehrte er in«' Amsterdam im Hause Dr. Dünners.n V»xr " und genoß/sein Yertrauen und seine . Freund- ' Schaft. ,; .?' . " '."; Benjamin Sealtiel, war eine nicht alltägliche Er-• scheinung. Mit seinem scharfen Geiste hatte er.?n*iin und jüdische Wissenschaft; studiert, solange Gelegenheit und .Verhältnisse es ihm zuließen. Seine Bibliothek enthält vieleseltene Seforim, speziell' auf liturgischem Gebiete Wo. konnte man so verschiedene Tfffsn und mun finden, wo söviele Broschüren über die Geschichte der, letzten Jahrhunderte in Deutschland und "üb.er Hamburger Kehilloangielegenheiten und Streitfragen wie bei Sealtiel? An der Seite einer edlen Frau,aus ..dem angesehenen Hause Wo r m ser pflegte er diese Schätze, überhaupt die Schätze des Judentums, für welche er eintrat ohne Ansehen der Person, jedem gegenüber, der es wagte,, sie anzutasten. , , Heroismus zeigte er auch in seinem seltenen ton m^'aa- In Berlin, wo ■ er in den ersten Jahren seiner Ehe gewohnt hat, gehörte er, wie später ■■ in Hamburg, zu den eifrigsten Mitgliedern der.rn?'lf> man- Aber, auch sein,, ..'»»nb 'n> sein Wphltätigkeitssinn, überstieg faktisch seine Kräfte. "! Benjamin Sealtiel. wird -uns allen Vorbild bleiben und nCrt» f'Va sein. .n*asirr Emden, 9. Nov. In Aachen, wo sie seit einigen Jahren bei ihren. Kindern weilte, starb nach schwerem Leiden die langjährige . Vorsitzende des Emdener Israelitischen Frauenvereins, Frau Bertha Selig. Nahezu 40, Jahre hat.. Frau .Selig in Emden gewirkt und über 25 Jahre stand sie an der Spitze des Frauenvereiris und des Vereins „Eisch'es Chajil". Voriges Jahr noch konnte Frau Selig das seltene Fest der goldenen Hochzeit feiern, doch auch damals schon war ihre Gesundheit erschüttert. Wo es . Not zu lindern gab, wo Krankheit war, wo es galt, Bedürftigen zu helfen, war; Frau Selig zu finden. Mit ihrem Rat, mit ihrer Tatkraft hat sie vielen bedürftigen Glaubensgenossen geholfen, die heute in Dankbarkeit und Wehmut ihrer, gedenken. Ihr Leben .war ausgefüllt mit nax bv ton nfrm mit treuer Pflichterfüllung gegen ihre Mitmenschen. Möge ihr mar ihrem hochbetagten Gatten, der ein Menschenalter hier als Lehrer wirkte, und ihren Kindern beistehen. -rraxan Karlsruhe, 12. Nov. Zu dem Nachruf auf Frau Minna Kaufmann geb. Ascher sei noch ergänzend nachgetragen, daß .am Grabe auch Herr Jakob Altman:n im Namen der Verwaltung der Israelitischen' Religionsgesellschaft tiefempfundene Worte der Trauer gesprochen hat. Sulzbürg, 12. Nov. Hier wurde Frau Jette N e us t ä d;t e r' geb.; Feldmänn im Alter von fast 79 Jahren auf. dem Friedhof zur letzten Ruhe gebracht. In Altehmuhr geboren, gründete sie in Sulzbürg an der Seite ihres noch heute in der Erinnerung der Gemeinde unvergessenen Jakob David Neustädter eine Ehegemeihschaft, in der tiefste . Frömmigkeit* vorbildliche 'Rechtlichkeit und geradezu', pätriarcha-; lische Häuslichkeit und Schlichtheit herrschten. : Eine große" Anzahl von Kindern wurde1' dem. Ehepaar geschenkt: ' Sie .alle-zogen in dieweite -Welt-,hinaus und sie alle bereiteten dem; Namen ihrer Eltern] als treue Juden und-wäckere, tadellose - Menschen Ehre, Bereits; vor 19' Jahren ist ihr -Gatte ihr imi;iTbde;i vorausgegangen, und sie(stand allein. Aber sie fvär " nicht allein. Die vielen Kinder in allen Gegenden des Landes wetteiferten miteinander, sie mit ihrer Liebe zu überhäufen und ihr-ein Teil dessen zu vergelten, was sie als aufopfernde Mutter ihnen getan. So verbrachte sie ihren Lebensabend in der liebevollen Umgebung und Pflege der Familien ihrer Kinder1, bald hier, bald dort; und überall war sie geborgen. Bei einer ihrer""Töchter "in 'DeTnni'eisdörfr'die*'Wetrig-e Wochen vorher erst selbst furchtbar durch den Tod ihres bsaven Mannes.' heimgesucht. wär,Verreichte sie trotz hingebungsvoller^ Pflege das Ende, dem sie in frommer Ergebung seit. Jähren schon ruhig entgegengeschaut; hatte. Und pietätvoll .erfüllte man ihren, letzten, Wunsch .und brächte .sie, .hier, in Sulzbürg an der. Seite ihres Ga,tten .zur .ewigen\\ Ruhe. Bezirks1 r'abbiner Dr. Weinberg aus Regehsburg fand, am: Grabe . herzliche und aufrichtige Worte' des Abschie-' ' des für diese seltene Frau,, die^ . stets auch als eine treue Freundin seines _ Hauses sich ' be\viesen hat. Konstanz-Gailingen, 12. Nov. Man' schreibt uns: Noch zittert ider Schmerz über den Verlust des Dr. Moses Rothschild in uns nach, da' kommt eine neue Schreckensbotschaft. Wieder hat' der unerbittliche Tod; einen aus der jüdischen Gemeinschaft des badischen Seekreises hinweggerafft und wieder ist es zugleich ein Gefährte jener denkwürdigen unter der Führung der Aguda stattgefundenen Pilgerfahrt ins heilige Land. Dr. Willy R.othsch i 1 d , der „Rothschild erster Klasse", wie er damals zum Unterschied der vielan Gleichnamigen, halb scherzend, halb staunend genannt wurde. Halb staunend,' denn es kommt auf den üblichen Schiffen, die nach '"K verkehren, nicht alle Tage vor, daß ein Passagier, wenn er nicht gerade ein hoher Regierungsbeamter "ist, für sich eine Kabine erster Klasse in Beschlag nimmt. Geboren in Gailingen, Student auf Deutschlands Hochschulen, Rechtsanwalt in Konstanz, gestorben fern der Heimat in Mailand in seinem 54. Lebensjahr. Drei Ortsnamen, zugleich drei Pole, in denen dieses .Leben eingespannt war. Darüber hinaus typische .'Meilensteine, die'irgendwie symbolisch den Weg abstecken," den der deutsche Jude " Von gestern mit " scheinbar innerer Notwendigkeit gehen zu müssen glaubte. Geboren in " einer Landgemeinde, die stark in der ^Vergangenheit wurzelnd, voll traditionsgebundener Kraft ihren; Söhnen weniger einen großen Fundus jüdischen Wissens, als /jüdischen Stolz und Selbstbewußtsein mitgegeben.' Dann Berührung mit . der Welt, begeisterter K. C.-er den er Zeit seines Lebens nicht verleugnen konnte.' Weltmännischer Anwalt in Konstanz, dabei immer voll rührender Anhänglichkeit ans heimatliche Dorf, die sich immer wieder zeigte. Auch hier glühte, wenn auch'scheinbar Unter viel Weltlichen verschüttet, das ewige jüdische Feuer. Es bedurfte nur eines kleinen äußeren Anstoßes, daß"' auch er jener Fahrt: sich anschloß. Ging hinüber, sicher mit viel' Skepsis, eher geneigt alles kritisch zu betrachten und sich nicht von Gefühlen überrumpeln zu lassen. Und siehe, auch an ihm vollzog sich das Wunder der Kedduschah, die von jenem Boden ausströmt. Er, dessen äußerer Ausgleich so weit gediehen war, daß ihn drüben die Araber nie als Jehudi, immer aber' als' ,,Germahi" taxierten, auch; er' kam vals: ein Verwandelter-zurück. Und diese Verwandlung mag zuletzt sich für ihn" als. eine große Gnade erwiesen haben:" daß er, als seine Welt über ihm zusammenbrach, Haltung und innere Würde zu bewahren wußte. ' Dr. S. H. Rhina, 14. Nov. Ein Jubiläum, wie es nur ganz wenigen Menschen zu feiern vergönnt ist, begeht! in Rhina bei Hersfeld, am: 26. Kislew Frau Jettchen Bacharach geb. Alexander. Frau Bacharach ist am 26. Kislew 5595 (28. Dez. 1834) zu. Waltersbrück geboren, wird also 1 00 Jahre alt. In früher Jugend beider Eltern beraubt, kam sie nach Rhina, um dort ihr Brot zu verdienen. Ingeradezu rührender Weise erzählt die -noch sehr rüstige Greisin von ihrer -harten Jugendzeit, ,wie sie durch ihr unbegrenztes G'ttvertrauen eine schwere Dienstzeit ' durchzumachen in der Lage war und wie sie später; als Gattin des nunmehr 37 Jahre ^verewigten Mannes, noch in guter Erinnerung stehenden Salomon Bacharach, und als Mutter von 5 Kindern — der jüngste Sohn starb in diesem Jahre, 64 Jahre alt, der älteste Sohn wanderte vor wenigen Wochen, 71 Jahre alt, zu seinen Kindern nach Amerika aus — zu kämpfen hatte. Etwa 30 Enkel. und 25 Urenkel schauen mit Verehrung und Dankbarkeit über eine echtjüdische Gastfreundschaft und,Familienanhänglichkeit auf diese Patriarchin, die noch regen Anteil an den Ereignissen der Familie nimmt. Wenn die Greisin aüch geistig,,poch vollkommen auf der Höhe ist, so'haben Gesicht und Gehör in letzter Zeit; doch: sehrnachgelassen; aus diesen Gründen und mit Rücksicht auf ihre harten Erlebnisse des letzten,'Jahres soll sich die: Feier in ganz bescheidenen Grenzen bewegen. . Straljburg'i!i.'liEls., 11, Noyl" Ini siebehühdsiebzig- ..stefl Lebensjahre ist hier ini Kreise 'ihrör.'Kinder und . Enkel. FraiT Sara M ay e r geb. K a uff man n, '< die jüngste Töchter des' durch "seine Firma1 in der ganzen,, jüdischer!. Welt bekannt gewordenen, Frankfurter Buchhändlers'jsaac Kauffmanin ' heimgegangen. .Die. yöfsehung :hat es gewollt, daß sie:5ihre Ruhej!statte, indem GrenzlancLe 'fand, Jaus dessen damals noch' .kraftvoller jüdischer Substanz der' Väter ivör mehr als einem Jahrhundert die besten Kräfte seines Wesens gesogen und nach Frankfurt getragen hätte, So- ,wie -,über ihrer . Jugend, Jn . depo,, .kleinen Hause „hinter dem Judenbrückchen" zwei große ideale Wertevschwebten, die. Welt des. jüdischen Büches und ■ die weltumfassende M e' n s ch' en l'i e b e , als deren Vollstrecker in1 jenem kleinen Hause der Vater in seiner Eigenschaft als Almos'enier Baron Willy von Rothschilds t Tag' Und .Nacht1' mit Hillelsgeduld waltete, so 'war das ganze Leben der Heimgegangenen von' den beiden Genien des jüdischen Geistes .und der jüdischen Liebe geprägt; Jener gab; ihr die Kraft, inmitten .' nicht alltäglicher Schicksälsschläge —.fast fünfzig .Jahre hat sie^ nach kurzer, kaum /sechsjähriger Ehe ihr. Witwentum geträgen;.— in. ungebrochener Weltoffenheit-und G'ttzujewandtheit, stark und freudig mit eiserner- Willenskraft aufrecht;zu bleiben, ihre Kinder und dazu noch zwei früh verwaiste Brud'erstöchter zu echten,, ■gCttesfürchtigen;Juden und, Jüdinnen zu erziehen und den -Geist; ides; Vaterhauses in das ihrer Kinder, ja ihrer Enkel hinüberzutragen. Und die Liebe, die in ihrem dem Fremden meist keusch verschleierten Innern wohnte, strömte sie in reicher Fülle über ihre Umgebung aus in-, schweren Jahren des vielfältigen Leides, das sie mitlebte und in g'ttergebener Stärke sich selber und den andern zu versüßen verstand, bis ihr in Liebe Erlösung ward. Im Trauerhause sprach Herr Rabbiner Bruns c h w i g warme Worte der Würdigung und des Trostes für die Hinterbliebenen. Ein Anverwandter der Heimgegangenen, Herr Jacob Rosenheim aus Frankfurt a, M., suchte während der Trauerwoche. das Bild ihrer Persönlichkeit vor den Trauernden und einem engeren Freundeskreise noch einmal in seinen Wesenszügen festzuhalten. •rrnxin Der Czernowitzer Raw Rabbi Bemzion Katz V^T» Czernowitz, 14. Nov. Am Dienstag nachmittag ist in einem Wiener Sanatorium Rabbi Benzion Katz, der Czernowitzer Raw nach längerem Leiden gestorben. Rabbi Katz war eine führende Persönlichkeit und als großer oan waVfl wohl der Rabbiner der Bukowina. Die Agudas Jisroel-Organisation wie die Zeirei Agudas Jisroel verlieren ihren Führerund väterlichen Berater. Er schied auf der Höhe des Lebens und Wirkens, erst ein Vierziger, von dannen. Der Tod hat das jüdische Czernowitz' und die ganze Bukowina in tiefe Trauer versetzt. . -n-asan Vermischtes/ Berlin, 11. Nov. Die Pressestelle des Z ent r a 1ausschusses der deutschen Juden für Hilfe und Aufbau teilt mit: In letzter Zeit häufen sich wieder die Fälle, in denen sich Schwindler als-' Sammler jüdischer Hilfsstellen betrügerisch ausgeben.1 Wir nehmen deshalb Gelegenheit,; nochmals auf unsere bereits an das jüdische. Publikum gerichtete Mahnung hinzuweisen, nur solchen Sammlern Geld zu geben, die sich ordnungsgemäß ausweisen "können. Jeder Werber für die Sammlungen des Zentralausschusses, der zentralen Organisation des deutschen .'Judentums im Dienst von Hilfe und Aufbau,'befindet sich im Besitz eines Lichtbildausweises'. Berlin, 8. Nov. Das Patens.chaf tskomitee für das Schulwerk der Ada ß J i s r o e 1 , Berlin wird im Laufe dieses Winters .wieder einige Veranstaltungen treffen, um weitere Mittel zur Erfüllung seiner sozialen Aufgaben zu erlangen. Zunächst, findet am Sonntag, den 18. November ds. Js., vorm, 11.30 im Admirals-kino, Friedrichstr. 101/102 (Bahnhof Friedrichstr.) eine Matinee statt, in der der Schülerchor der Adaß Jisroel-Volksschule deutsche und hebräische Gesänge zu Gehör bringen und der künstlerisch hochwertige Film „Die Finanzen des Großherzogs" mit Viktor de Kowa, Heinz Rühmann, Theo Lingen, Hilde Weißner u, a. gespielt wird. Den Besuchern steht' ein genußreicher Vormittag in Aussicht. Karten sind im Büro Siegmundshof 11, Tel. C. 9, Tierg. 6913 zu haben. — Als zweite Veranstaltung folgt Ende Dezember ds. Js. ein Vortragsäbend, auf dem Herr Rabbiner Dr. Emil Bernhard Cohn aus seinen Werken vorlesen wird und einzelne Teile seiner Schöpfungen durch Sprech- und Gesangschöre zum Vortrag gebracht werden. Stuttgart, 11. Nov. Am Samstag, den 3. November, abends 8 Uhr, fand in den Räumen der Pension Agulnik eine' sehr zahlreich besuchte Versammlung der Israelitischen Religionsgesellschaft zur Aussprache über Möglichkeiten der Vertiefung religiösen Wissens statt. Wie der Leiter der Versammlung, Dr. Haisgjall, in seinem Referate ausführte, ist.es heute mehrAdenn je nötig, zu der gegenwärtigen und zukünftigen Lage des deutschen Judentums von derreligiösen und zwar überliefert religiösen Seite Stellung zu nehmen. Im Bewußtsein der hohen Aufgaben,. die das thoratreue Judentum für die. jüdische, Gemeinschaft zu erfüllen hat, muß es mehr als bisher, seine Stimme im deutsch-jüdischen Chor verhehmen lassen. Das erfreulicherweise überall gesteigerte Interesse am Judentum, an seiner Literatur und ' Geschichte, darf . den -tiefer Blickenden nicht darüber hinwegtäuschen, daß trotz, aller Vorträge und Kurse vielfach am wesentlichen. Kern der Sache vorbeigegangen wird. Man will. woh!i;da.s Judentum kennen lernen, will die Kenntnis-hierüber verbreiten, bleibt dabei aber nur allzu ^.häufig auf .halbem Wege stehen, weil man . sich . scheut,, Folgerungen für die.religiöse Lebenspraxis .zuziehen., Mehr denn je kann uns -seelische Rettung aus ..unserer Notlage nur vom Glauben und zwar vom überlieferten Glauben kommen. Noch immer gilt auf'wfeiVe7,,jat auf ewige Sicht, gesehen, der Gedanke def ♦Tesc'hü'wo« Tefillo ühd Zedokö 'als einziger und 'endgültlMer' Weg, um uns seelisch zu stützen und zu erhalten. '^Dfehn gerade, das';Seelische im Menschen, das bisn'eV'l'eider viel zu "kurz 'gekommen ist, muß wieder mehr*''Auftrieb erhalten, nicht zuletzt, um uns für den'schweren Lebenskampf zu stärken. Nicht aus Surrogaten, wie einer .der 'nachfolgenden Diskussionsredner mit 'Uecht gesägt,nät,. sollen wir' unsere Kenntnisse'- vom Judentum,,', schöpfen, sondern aus dem Urquell der jü-