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Der Israelit · 1934-01-25 · Heft 4 (25.1.1934) · page 11

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Journal
Der Israelit
Volume
75 (1934)
Issue
Heft 4 (25.1.1934)
Date
1934-01-25
Page
– (sequence 11)
Language
German
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I' 25. Januar 1934 Familien-Nachrichten. Barinizwoh: Moses, Sohn des Herrn Meier Eisemann. Am Tiergarten 52 nbvz 'ö raff Synagoge Friedberger Anlage. — Fritz, Sohn des Herrn Leopold Halberstadt, Hanauerlandstr. 30, nn» 'a Synagoge Hermesweg. — Georg, Sohn des Herrn Willy Gluskinos, Breslau, Freiburgerstr. 20. nn> 's na». ' V e rl o b t e : Paula Morgenroth, Offenbach, Rödernstraße 22, mit Siegfried Kahn, Bleichstraße 49. Silberne Hochzeit: Philipp Heinrich und Frau Emmy geb. Sachs, Mainstr. 23. 24. Jan. 1934. — Herr Jean Heymann, Vorsteher der Synagogengemeinde Gelnhausen und Frau Berta geb. Stern, 1 Februar. 7 0. Geburtstag: Max Wölpe, Obermain Anlage 29. Briefkasten. H. S. D. M 5.— für Abonnement eingegangen. M. G. M. 23,50 eingegangen und wie angegeben verbucht. Vermischtes- London, 15. Jan. Der Londoner Noar Agudati, der übrigens dem neugebildeten Noar Agudati eingegliedert ist, veranstaltet aus Anlaß der Jahrzeit Rabbiner Hirschs s. A. am Sonntag, den 14. Januar,, einen Gedenkabend. Neben Ansprachen der Herren Harry A. Goodman und Hermann Schwab, stand im Mittelpunkt des Abends ein grundlegendes Referat über die Hirsch'sche Gedankenwelt in ihrer Beziehung zu unserer Zeit, erstattet von Rabbi Dr. EH Münk. Die Redner zeichneten die Grundzüge der Ideen Hirschs, erörterten ihre aktuelle Bedeutung für das Judentum Englands, Deutschlands und betonten ferner, wie auch in letzter Zeit das pK -|-n ay nnn- Prinzip, aktualisiert und in Beziehung gesetzt zu der historischen Gegenwarts-Golusaufgabe des jüdischen Volkes in Erez Jisroel, uns aktuelle Forderung und Aufgabe geworden ist. — Die zahlreiche Zuhörerschaft folgte den Ausführungen mit größtem Interesse. _ Der I s r a e 1 i t Der Noar Agudati veranstaltet während dieses Semesters eine Reihe von Arbeitsgemeinschaften unter Leitung von Rabbi Dr. Eli Münk, die neben Fragen jüdischer Weltanschauung sich besonders mit Erez Jisroel befassen. So wurden bisher folgende Themen behandelt: „Die Verpflichtungskraft der Q'öan nijpn~ #^8-iw> ps aic" nisa« und „Das geltende Staatsrecht Palästinas". Neben dem Noar Agudati veranstalten die Zeire Agudas Jisroel Vorträge und Schiurim für Chawerim und Chaweroth. Das Büro aller Gruppen befindet sich: 9 Whitechapel Road, E. 1. Die Woche. Vortrag des Herrn Gemeinderabbiners. Am Sonntag, den 28. Januar (12. Schwat), abends 6 Uhr, wird in der Aula der Realschule, Am Tiergarten 8, Herr Rabb. Jos. H o r o v i t z einen Vortrag über das Thema „Der Baum der Erkenntnis und die jüdischen Speisegesetze" halten, wozu auch Damen eingeladen sind. Max Stern V"XT< Ein schwerer Schlag traf unsere Gemeinde und einen weiten Kreis von 'Familienangehörigen und Freunden mit dem nach ganz kurzer Krankheit plötzlich erfolgten Ableben von Max Stern. In einer Zeit vielfacher Nöte, da Not am Manne sich auf allen Gebieten spürbar macht, reißt uns dieser Tod eine wirklich kaum ersetzbare Lücke. Ein Mann von Klugheit und unermüdlicher Tatkraft, dabei von einer fast kindlichen Treue zu Freunden und Familienangehörigen, von einer mvin mnt? und einer schlichten Frömmigkeit erfüllt, die die haargenaue Einhaltung und Erfüllung aller Pflichten als einfache Selbstverständlichkeit erachten läßt, so geht Max Stern auf der Höhe seines Lebens von uns. Eine Frohnatur mit starker künstlerischer Veranlagung, stellte er auch diese ihm gewordene Gabe in den Dienst der Menschen, um im Erfreuen seine höchste Freude zu finden. Kaum ein Anlaß, eine Veranstaltung, ein Fest in der Familie oder in der Gemeinde, an dem nicht Max Stern noch bis zuletzt mitwirkte. Seine _^_Nr. 4 Seite 11 Liebe und seine Tatkraft gehörten, besonders in den letzten Jahren und im gesteigerten Maße in den letzten Monaten und Wochen, der Gemeinde und deren Institutionen, soweit sie ihn zur Arbeit heranzogen. Im Gemeinderate der Israelitischen Religionsgesellschaft fehlte er bei keiner Sitzung, und keine Arbeit war ihm zu gering, um ihr oft lange Nachtstunden zu widmen. Im Brotverteilungsvereine wirkte er mit Hingabe. Noch in allcrjüngster Zeit nahm er auch die Leitung des Vereins ehemaliger Schüler der Samson Raphael H i rsch-Schule in die Hand, eine Aufgabe, die, wie alles, was mit seiner geliebten Schule zusammenhing, ihm ganz besonders am Herzen lag. Vier Wochen nur saß er im Vorstande des Lern- und D'^aN DWJ-Vereins Liwjath Chen, und schon machte sich im Vereine sein kluger Rat bemerkbar. War er doch immer schon dem Vereine, wie allen anderen Lernvereinen der Gemeinde, seelisch verbunden, hatte er doch auch sonst kaum eine Gelegenheit versäumt, zu hören und zu lernen, seinen Geist und sein Wissen zu bereichern. Daß auch an ihm die harte Zeit nicht spurlos vorüberging, muß nicht erst gesagt werden. Er klammerte sich um so inniger an all das, was über den irdischen Dingen dem jüdischen Menschen das wahre Glück bietet. Es galt für ihn gar nicht als Versuchung, auch in dieser schweren Zeit sein Sabbatopfer zu bringen. Sein Glück fand er in seinem jüdischen Hause, wo eine geliebte, gleichgeartete Gattin das heilige Licht der Religion ganz so pflegte und nährte, wie er es in seinem Elternhause nie anders gesehen; wo liebe Kinderchen in der Sonne heiligen Familienglückes sich zur Blüte entfalteten. Nun, da dem Heiligtum die Krone genommen ist, möge es der Familie zum Tröste gereichen, daß sich eine große Schar mit ihr in der Trauer eins weiß und in der Hoffnung, daß all die Liebe und Leistung dieses trefflichen Mannes über das Grab hinaus Frau und Kindern wie der weiten Familie zum Segen gereichen. -rraxan * Bei der Bestattung am Freitag Vormittag auf dem Friedhofe der Israelitischen Religionsgesellschaft spiegelte sich die ganze Liebe und Verehrung, die Max w * Der Mass-Anzug I stets ihr Vorteil ' Jelzt Inx Anzug nach Ihrem Mass prima gearbeitet, rein. Kammgarn, beste Ausführung, da stille Saison Staunend billig. Fertige Anzüge und Mäntel streng "1^3 verarbeitet, in allen Größen zu vorteilhaften Preisen stets am Lager. _ Ä- J- Neugebauer g&Vm.i.t.r | Osfendstrasse 14, I. Telefon 44028 rrn Die Geburt eines Sohnes zeigen an Michael Grünebaum u. Frau Marta geb. Homburger Ffm., den 22. Jan. 1934 / V'Xin Ü3E? '1 Obermain Anlage 22 z. Zt. Rotschild'sches Krankenhaus. Gleichzeitig laden wir Freunde und Bekannte herzlichst zum ein. iT3?3 Die niX?3""l3 unseres Sohnes BERNI findet n~r>v nbvn 's?"® rr'x. den 27. Januar 1934 in der Synagoge Friedberger Anlage statt. Hermann Erteschik, Ida Erteschik z. Zt. Hotel Ulmann, Frankfurt am Main BethmannstraRe 52 j Unsere innigst geliebte Mutter Grossmutter, Schwester und Tante Frau Martha Hofmann geb. Lehmann [ ist am 21. Januar üaw 'n im 70. Lebensjahr sanft entschlafen. Frankfurt am Main, Jerusalem, Berlin Rückertslraße 48 Dr. med. Willy Hofmann ü. Frau Thirza geb. Erlanger Jonas Sänger u. Frau Erna geb. Hofmann Hugo Hofmann u. Frau Frida geb. Weil Fromm, tücht. Ia»d*1rtschaftl. Arbeiter für Siedlerfamilie in Frankreich geg freie Kost u Wohnung u Monatsgehalt von ffs 80 — ges. Off. m. Ref über erfolgr. landw. Tätigk. erb. unt. 75c an die Expcd. d. Bl Es wird tüchtige rit Köcfiin gesucht Ref an Klinik Chrysanthemes, Leysin, Suisse. Tücht. Fräulein als Stütze f. orth Haus' halt per 15. 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(staatlich anerkannte Anstalt mit Prüfungsberechtigung; das Reifezeugnis berechtigt zur Anstellung als Volksschullehrer an allen jüd^Volksschulen Deutschlands). ScnuljaHrbeginn":iZ. April 1934 Schülcr(inncn) mit 7 jährigem Schulbesuch können in die unterste, Schülcr(innen) mit Obersckundarcifc in die mittleren, Schülcr(innen) mit Abitur in die vorletzte Klasse eintreten. Unterkunft und Vctpflcgung im Scliulcrheim der Anstalt. Anfragen und Meldungen bis spät. 10. März 1934 an das Direktorat Ferch Schmidt G m b. H. Briketts «mxschmw Am Tiergarten 18 . Tel. 44433 Gegr. 1880 Vollstreckungsschutz Schuldentilgung Hausverwaltungen X^H. WEBER Zeil 13,1. . Telefon 22803 MEGILLOS in allen Ausführungen koschere schon von Mark 13__an Buchh. B.Grünebaum Kassel, Bahnhofstr.7 Telefon 16S3 Leeres schönes groß. sonn. Zimmer bi/fig zu veim. evtl. Kücher benulzung. Sandweg 55, Z. In gr. süddeutscher Landgem. ist eine seit mehr als 100 Jahre bcstchendcMetzgcrei mit Wirtschaft an nur relig. 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