Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 74 (1933)
- Issue
- Heft 50 (14.12.1933)
- Date
- 1933-12-14
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 12 Nr. 50 Der Israelit Bewirtung und Unterhaltung ist bestens gesorgt. — Unser neues Heim ist an folgenden Abenden geöffnet: Samstag, Sonntag, Montag und Dienstag jeweils ab 6 Uhr, und erwarten wir Erscheinen unserer Mitglieder. Gelegenheit zu Ping-Pongspiel, Schach usw. ist vorhanden. Gesellschaft für jüdische Volksbildung. Montag, den 18. Dezember und Dienstag, den 19. Dezember, 17 Uhr, spielt im großen Saal der Frankfurt-Loge das Kasperl-Theater Liefet Simon „David und G o l i a t h", hierauf „Die einsame I n s e l". Nummerierte Karten zum Preise von 50 Pfg. sind in vielen Vorverkaufsstellen wie beim Kastellan der Frankfurt-Loge und an der Kasse zu haben. Kunstausstellung. Die drei Frankfurter Bnei Brith-Logen veranstalten unter Mitwirkung der Gesellschaft für jüdische Volksbildung und der Beratungsstelle der Israelitischen Gemeinde „Künstlerhilfe" eine Kunstausstellung in den Räumen der Frankfurt-Loge, Eschersheimer Landstraße 27. Zu dieser Ausstellung sollen nur in Frankfurt a. M. wohnende jüdische Künstler eingeladen werden. Die Ausstellung wird vom 17. bis 21. Dezember einschließlich stattfinden und nur den Migliedern der genannten Vereinigungen und der Israelitischen Gemeinde unentgeltlich zugänglich sein. Jüdische Künstler im Venen Theater. Man weiß in jüdischen Kreisen dem Neuen Theater und seinem Direktor Arthur Hellmer Dank, daß sie jüdischen Künstlern bereitwillig die Pforten zu ihrem schönen gastlichen Hause öffnen. Ueber die Nathan-Aufführung des Berliner Jüdischen Kulturbundes wurde an dieser Stelle berichtet. Am Montag, den 11. Dezember konzertierte im Neuen Theater bei vollem Hause der weltberühmte Geigenkünstler Vasa Prihoda. Prihoda fesselte immer wieder durch seine virtuose Technik und geniale Vortragskunst, und die Kritik hebt hervor, daß dieser aus Ungarn stammende Jude u. a. auch der beste Interpret von Bach und Beethoven ist. Am 18. Januar gibt der berühmte Pianist Professor Leonid Kreutzer einen einmaligen Konzertabend im Neuen Theater, zu dem jetzt schon Karten zum Preise von 75 Pfg. bis Mk. 3.50 zu haben sind. Bei der Festsetzung dieser niedrigen Preise lag der Direktion daran, allen Schichten den hochwertigen Kunstgenuß zu ermöglichen. Slraßenumbenennung in Frankfurt a. 2H. Nachdem erst vor kurzer Zeit in Frankfurt die Rothschild-Allee in „Karolingerallee" umbenannt worden ist, hat jetzt aus Antrag des Bezirksrates die Nathan Trier-Straße in Frankfurt-Griesheim den Namen „Josef Wolfs-Straße" (nach dem früheren Frankfurter! Bürgermeister) erhalten. Nathan Trier, nach dem diese Straße bisher benannt war, hatte in dem Vorort Griesheim 1836 die heute noch bestehende große Wachstuchfabrik begründet und entstammte einer angesehenen, seit Jahrhunderten in Frankfurt eingesessenen jüdischen Familie. Im „Stammbuch der Frankfurter Juden, Gsechjchtliche Mitteilungen über die Frankfurter jüdischen Familien 1349 bis 1848" wird die Familie Trier schon im Jahre 1644 mit „Familie Trier I., eine Priesterfamilie, ausgenommen am 5. November 1644 mit Meier v. Trier zum goldenen Ring" genannt. Frankfurter Vereinskalender. Verein Mekor Chastm. Freitag abend nach Schul im Hörsaal : Mikro-Dortrag, Samstag morgen nach Schul im Hörsaal: Dinim, Herr R.A. Dr. E. Posen — nachmittags % Stunde vor Mincho im Vereinslokal Tehillim, Herr Rabbiner H. Meyer. — 4 Uhr im Bereinslokal (ebenso Sonntag mürg. 8 Uhr) Gemoro, Herr I. Soffer. — abends 8.15 Uhr im Vereinslokale, Herr Dr. M. Lange. Sonntag und Mittwoch morgens nach Schul, oirr "n, Herr S. Schachnowitz. Sonntag 9 Uhr im Bereinslokal: on-o* pa, Herrn R. A. Dr. Schlesinger. — nachm. 6 Uhr fällt der Vortrag aus . Montag morgen nach Schul (auch Donnerstag): Mischna- Mitgliederlernen, — abends 7 Uhr im Vereinslokal(auch Mittwoch) Gemoro Herr Eh. Jakobowttz. Dienstag (auch Donnerstag) abends 7 Uhr Gmoco, Herr R.-A.Dr. E. Posen. Dienstag (auch Freitag) nach Schul: Mischna. Herr R.-A. Dr. E. Posen. — abends ^9 Uhr im Vereinslokal, Gemoro, Herr I. Soffer. Jahrzettsstislungen. Schabbos, 16. Dezember: Hanna Falk-Stiftung. Sonntag, 17. Dezember: Lazarus Isaak-Stiftung Donnerstag, 21. Dezember: Recha Löwenstein geb. Kahn- Stiftung. Agudos Zisroel-Orlsgruppe. Das Jaumi Sonntags, 11—12 Uhr, Montag bis Freitag 12 bis 1 Uhr, Samstag 12J/4 Uhr, Herr Sofer, im Vereinslokale des Mekor Chajim, Lcmgestr. Liwjakh Chen. Samstag nach Mincho. 4l/4 Uhr, im Hörsaale Friedberger Anlage, Vortrag des Herrn S. Schachnowitz. „Chanukah 5694." Agudas Jisroel-Iugendgruppe E. V. Hilchaus Erez Jisroel: Der Schiur des Herrn Nabb I. Horooitz findet jeden Mauzoe Schabbos eine Stunde nach Nacht in der Wohnung Fichtestr. 5 statt. Gaste willkommen. Erez Jisroel Arbeitsgemeinschaft: Die Arbeitsgemeinschaft des Herrn Dr. S. Ehrmann findet 14 tägig am Mauzve Schabbos im Heim Schwanenstr. 12 p. statt. Das nächste Mal am 9. Dezember pünktlich um 20.30 Uhr. Gäste herzlichst willkommen. Die Hirsch-Arbeitsgemeinschaft des Herrn Studienrat Max Munk find et 14 tägig in der Wohnung, Sandweg 3 um 21 Uhr statt. Hebr. Liederkurs: Am Mittwoch abend findet im Heim um 20.30 Uhr ein hebr. Liederzirkel statt. Dieser bezweckt, weitere Kreise mildem jüdischen Lied sowie den jüdischen Niggunim bekannt zu machen, (für Herren.) Hebräischer Sprachkurs: Jeden - Mittwoch und Donnerstagabend. Vorherige Anmeldung bei Adele Rosenheim, Königswartsrstr. 11 erbeten. Stenographiekurs: Am Donnerstagabend beginnt der Kurs unter Leitung des Herrn S. Adler. Der Kurs ist für Anfänger und unentgeltlich. Teilnehmer melden sich am ersten Abend an. Nadeln der Agudas Jisroel Jugendorganisation Deutschlands sind durch die A. I. Jugendgruppe Ffm., zum Preise von RM. 0.30 zu beziehen. Bei größerer Bestellung ist Voreinsendung der Hälfte des Betrages auf Postscheckkonto 42622 erbeten. . ... 14. Dezember 1933 Hameaged, Nachrichtenblattt der A, I. I. O. ist soeben erschienen. Die Einzelnummer kostet 10 Pfg., bei Abonnement vierteljährlich 45 Pfg. incl. Porto. Veshamidrafch Oskendfkraße. Sabbatmittag 12.30 Uhr Midrasch. Sabbatnachmittag 6.15 Uhr „En Jcmkauw". 1/2 Stunde vor Nacht Bortrag. , , ' Ortsgruppe Frankfurt a. 2ft. des Jüdischen Frauenbundes. Donnerstag, 28. Dezember, nachm. 4.30 Uhr, Arüeitssitzung, Hans Handwerkstr. 3. Jüdischer Turnerbund E. V. Am Sonntag, den 17. Dezember nachm. 3.30 Uhr tn der S. R. Hirsch-Realschule eine Chanukaseier für unsere Iugendabteiiungen. Für Darbietungen und Bewirtung ist bestens gesorgt. — Abends um 8 30 Uhr findet anschließend für unsere Damen- und Herrenabteilungen ein gemütl. Beisammensein, statt. Gäste sind herzlich willkommen. Jüdische Beratungsstelle für Wirtschaftshilfe. (Frankfurt a. M., Fahrgasse 146, III., Tel. 26976, Postscheckkonto: „Jüdische Nothilfe 1933" Frankfurt a. M. 29990.) Sprechstunden: für Juristen: Dienstag u. Mittwoch von 15—17 Uhr; für Lehrer: Montag und Donnerstag von 16—18 Uhr; für Künstler: Montag bis Freitag von 12—13 Uhr: für Ärzte : Montag und Donnerstag von H1/2-13 Uhr; für Kaufleute und alle anderen Berufe: Montag bis Freitag von 15—18 Uhr. Gebetzeiten. n2iin nw j?ö nnw Freitag abend 4.00 Samstag 7.00 Samstag morg. 8.00 Predigt (Samstag nachm. 1.00 u. 4.00 Samstag abend 5.15 Wochengottesdienst: Morgens 710 Nachmittags 4.00 Tefillinlegen am Morgen 7.20 Hermann Solomon,S chultze Delitzschplatz, Riederwaldkolonie, empfiehlt und besorgt Ihnen am besten den Eintritt in die Central-Krankenversicherung A. G. Köln a. Rh. Die Gesellschaft bietet freie Arztwahl ohne Krankenschein und 100 Proz. Entschädigung lt. Tarif. Monatsprämie von RM. 4.50 an. Verlangen Sie Prospekt oder unverbindlichen Besuch des genannten Vertreters. P e r f a p 0 n ist der Name eines selbsttätigen Waschmittels, welches seit einigen Monaten mit großem Erfolg in unseren Kreisen eingeführt wird und, wie wir hören, bereits zahlreiche begeisterte Anhängerinnen gefunden hat. Die Dualität soll in der Tat erstklassig und den besten und bekanntesten am Markt befindlichen Waschmiteln durchaus ebenbürtig sein. (Siehe Inserat.) Verantwortlich für den allgerneinen Teil und das Feuilleton S. Schachnowttz, Frankfurt a. M.;Jnserate t. 58.: S. Schach » n0wttz, ebenda. — Für die pädagogische.Beilage: Lehrer L. Kaufmann, in Sprendlingen (Kr. Offenbach). — Verlag ves Israelit und Hermon G. m. b. H.» Frankfurt a. M. — Druck Herino» Druckerei. Frankfurt a. M. IDIE DIREKTE REISEROUTE NACH PALÄSTINA nur mit den Schnelldampfern „Italia“ 6500 To. und „Martha Washington“T via Triest-Brindisi durch den Kanal von Korinth ohne Schiffswechsel Fahrpreise ab Triest nach Jaffa oder Haifa I. Kl. RM. 410.— II. Kl. RM. 308 — III. Kl. RM. 123.20 inkl. 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Berlin W 8, Taubenstraße 35 Telefon: Flora A 2 4417/18 I EIN INSERAT IM ISRAELIT HAT ERFOLG I