Mannheim
Compact Memory

Der Israelit · 1933-11-23 · Heft 47 (23.11.1933) · page 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
74 (1933)
Issue
Heft 47 (23.11.1933)
Date
1933-11-23
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2446951-2450756-2450801--80015-2537741
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

Nr. 47 Seite 7 23- November 1933 Affenyeim, 10. Nov. Das seltene Fest -des 91. Geburtstages konnte am 18. November Frau Cilli Liebreich, die älteste Frau des ganzen Bezirks, in g'ttbegnadeter körperlicher und geistiger Frische begehen. Der Jüdische Frauenverein ehrte' seine Seniorin durch ein kleines Fest und ernannte sie unterUeberreichung einer Ehrenurkunde zum Ehrenmitglied. Herr Lehrer G a llinger feierte hierauf die Jubilarin in einer tiefempfundenen Ansprache als Vorbild einer echten jüdischen Frau und Mutter mit dem Wunsche: •ms? nsn i5? Landshul, 10. Nov. Herr Lehrer und Prediger Falkenstein feiert seinen 70. Geburtstag und zugleich sein SOjähriges Amtsjubiläüm. Seine friedliche Einstellung, feine Hilfsbereitschaft, fein Standesbewußtsein eroberten ihm schon in den ersten Amtsjahren in Schlesien im Fluge die Herzen der Kollegen. Bald wurde er in den Vorstand des Lehrer-Vereins und in den der damals reichen Unterstützungskasse gewählt. Später wurde er Kassenführer und 2. Vorsitzender. Mehr als zehn Jahre leitete er die Fortbildungskurse, in Breslau. F. richtete mit wackeren Freunden die Lehrerpflegschaften und Arbeitsgemeinschaften für Schlesien ein,, welche bisher auf eigene Kosten ihre Lern- und Lehrsitzüngen abhielten. Das Studium der Thora, der Mifchnah. und des Schulchan Aruch wurde dabei in erste Reihe gestellt. Seine Versöhnlichkeit und Güte haben manchen Konflikt im Keime erstickt. Für die'Not seiner Kollegen hatte er stets offenes Verständnis und war bei jeglicher Hilfeleistung zur Stelle. Daß er auch'in weiteren Lehrerkreisen geschätzt war, geht daraus hervor, daß er auch im Reichsverbände viele Ehrenämter bekleidete. . Sein Wirken in seiner Gemeinde war ein gesegnetes, denn als wahrr -tos stand er auf seinem Platze. Er hat nicht nur Religion gepredigt, sondern dieselbe -vorgelebt. Er betreut seit vielen Jahren den E. V. als Obmann und ist auch in erster Reihe der Gründer und Geschäftsleiter der so segensreich wirkenden Chewra Kadischa. Auch die Stadt übertrug ihm viele'Ehrenämter. Sein höchstes Glück suchte und fand der Jubilar aber in seinem Hause, wo eme tapfere Frau dafür sorgte, daß der körperlich und geistig stets Angestrengte feines Verständnis, Aufmunterung und jegliche Fürsorge empfing. Möge der Allmächtige ihn seiner Familie und'seiner Gemeinde noch lange in. rüstiger Gesundheit erhalten. -7»2? 2TODV1 ns» IS F. Br>. Vermischtes. Ein Hejped auf den Lublinec Raw in Köln. Köln a. Rh., 20. Nov. , Ein von „Chewras Limud Tauroh, Agudas Jisroel- Jugenü-gruppe" in Verbindung mit einigen östlichen M inj anvereinen am letzten Sonntag nachmittag veranstaltete Trauerkundgebung bekam dadurch, daß sie in der Syyagoge der Ad aß Jisroel, St. Apernstraße stattsand und in den Rahmen des Abendg'ttesdienstes gestellt wurde, einen ganz offiziellen Charakter, fast den einer Gemerndeveranstaltung. Die geräumige Synagoge war sowohl unten wie auf der Frauengalerie bis auf den letzten Platz voll besetzt. Feierlicher Mincho- und Maariwg'ttesdienst leitete den Akt ein. Als Redner war Herr Redakteur S. Schachnowitz aus Frankfurt am Main berufen. In einem großangelegten Referate suchte und verstand er, die ragende Persönlichkeit des Lubliner Raw und damit überhaupt den Geist des' Ostens dem Verständnis der Gemeinde greifbar nahe zu bringen. Die von dem genialen; Gaon errichteten Denkmäler im Geistigen wie im Realen leuchtetenin plastischer Deutlichkeit, ays. den lebendigen. Schilderungen >auf. Geistesblitze des Rabbi und. persönliche Eindrücke und Erlebnisse in Lublin, auch einige kurze Striche aus Leben und Lehren des ChofezChajim, gaben dem Bilde Relief und hielten die Hörer in einer Feierstunde ungemein wirksamer und ergreifender Art gebannt und'mit denen verbünden, die auch nach ihrem Heimgang , in unserer Mitte ' führend sortleben. Herr Kantor Söffe schloß di?. Feier mit ein?m ergreifenden “raa ab, has stehend an ge hört wurden Diese Veranstaltung im Mittelpunkte eines feierlichen G'tresdlenstes war über ihren eigentlichen Zweck hinaus auch eine, wirksame Kundgebung für minn tim und wird nicht verfehlen, der. Chewras Linmd Tauroh der Agudas Jisroel-Jugendgruppe in Köln neue Freunde und Mitglieder zuzufüyren. H. A. Bad Homburg, ' 20. Nov.; Das allbekannte Sanatorium Dr. R ofe n t h a l in Bad. Homburg v. ü. H. ist lm -Winter geöffnet und bietet bei zeitgemäß .herabgesetzten Preisen, höchst angenehmen Aufenthalt auch für Richtpatienten. Bad kissingen, 16. Nov. Es ist in den in Frage kommenden, Kreisen fast nicht bekannt, daß auch heute noch Angehörigen der Reichsangestelltenversicherung im cialle ihres auswärtigen Kuraufenthaltes kostenlos rituelle Verpflegung ohne, weiteres gewährt wird, sofern sie in 'hrem Antrag darauf Hinweisen,, daß"-sie auf rituelle Verpflegung, Wert legen. - I Arofa (Schweiz), 20. Nov. Das Hotel „Metropol", das einzige^jüdische streng rituell geführte Hotel von'P. L e w i n auf dem wundervollen schweizerischest Erdslecken Arosa, wird am 1. Dezember zur Wintersaison wieder eröffnet. Es ist ein erstklassiges Haus, dessen' Zimmer und Gesellschaftsräume mit allem modernen Komfort ausgestattet sind. Die vortreffliche Verpflegung ist allbekannt. Das Bergstrandbad Arofa (1800 m ü. M.) ist . ... . .; ,D 'g-r: J^x. a e l i t. - , -- — mit feiner Verbindung von leuchtendem Schnee und herrlicher milder Sonne einer der beliebtesten Winterkurplätze. Amsterdam, 20. Nov. Unter dem Vorsitz von Dr. L. S. Orn stein hat sich ein Komitee gebildet, um an der Verbringung jüdischer Kinder aus DeutfchlandRm Alter von 15 Jahren und mehr nach. Palästina zum Zwecke der Berufsausbildung mitzuwirken. Ein Fond von 100.000 fl. soll bereitgestellt werdend Das Komitee wird mit den anderen jüdischen Organisationen Zusammenwirken, die sich mit den Plänen zur Verpflanzung jüdischer Kinder nach Palästina befassen. — Das. hiesige Komitee für die deutschen Flüchtlinge befindet sich finanziell in großer Not. Es wird stark auf die Unterstützung des internationalen Komitees angewiesen' sein. Kopenhagen, 20. Nov. Wie dem „Jewish Chromcle" gemeldet wird, hatten eine Anzahl deutscher Juden in Dänemark ein vorläufiges Asyl gesunden. Da aber die dänischen Behörden die strengen Niederlassungsgesetze in keiner Weise gemildert haben, war die große Mehrheit der Flüchtlinge gezwungen, ihren Wanderstab weiterzusetzen. Der Rest, der von der gewährten Bewilligung eines , 6—12monatlichen Aufenthaltes Gebrauch gemacht Hat, ist in einer Zahl von 500—1000 Seelen über das ganze Land zerstreut. Die Bedürftigen unter den Flüchtlingen werden von dem Kopenhagener jüdischen Komitee unterstützt. Eine Volksküche ist eröffnet worden, in der 40—50 Flüchtlinge täglich zu billigem Preise Kost erhalten. Für etwa 130 Chaluzim und Chaluzoth von verschiedenen Jugendorganisationen in Deutschland, die gegenwärtig bei dänischen Bauern arbeiten, aber keinen Lohn erhalten dürfen, ist jetzt ein Komitee gebildet worden, um ihnen die Kosten der Ueberfahrt nach Palästina zu beschaffen. Riga, 17. Nov. In den letzten Monaten hat die a n t i s'e m i t i s ch e Vewegu n g in Lettland starke Fortschritte gemachte Jnsüeondere erhält--sie starken Zuzug aus den Kreisen der Studenten und Professoren. Der Studentenrat verlangt bereits einen Numerus clausus für jüdische Studenten in allen Fakultäten und hat einen entsprschöttdön Vorschlag bei dem Rektor der Universität Riga eingereicht. Im Rigaer Stadtrat wurde eine Resolution abgelehnt, die nicht mehr und nicht weniger verlangte als die Konfiskation alles jüdischen Grundeigentums in der Stadt, um aus dem Erlös Arbeitsgelegenheit für die Arbeitslosen während des kommenden Winters zu schaffen. Eine antijüdische Propagandaversammlung ist vom Minister des Innern verboten worden. Die Woche. Duber und das jüdische Lehrhaus. In der deutschen Zeitenwende, wo bei uns Selbstbesinnung und Gemeinschaftsbewußtsein auch in den liberalsten Kreisen zwangsläufig wiederkehrt, tun geistige Sammelbecken für die Entwurzelten unseres Volkes besonders Not. Erfüllt der „Kulturbund deutscher Juden" mehr die gesellschaftlich-ästhetischen Ausgaben, so ist daneben — besonders für die junge jüdische Generation, die in Gefahr steht, in einen geistesleeren Raum hineinzuwachen — eine zielbewußte und systematische jüdischreligiöse Erziehungsarbeit unter den Auspizien.des Ueberzeitlichen und Ewigen, zumal angesichts des religiösen Hungers derliberalen Kreise, geradezu eine Notwendigkeit geworden. In historischer Betrachtungsweise vollzieht sich hier einer jener. Wiedergutmachungsprozesse, der die seit der Reformation abgesprengten Teile wieder in die Peripherie des Judentums hineinführt. Ast'dieser Stelle hat die Gründung jüdischer Lehrhäuser ihre volkserzieherische Aufgabe, wie immer-im-einzelnen noch, all der 'durch die Not neu erwachende, religiöse Wille unklar tastet Und oft auchan der r'eligiöen Tat als dem Wesentlichen unseres Jude- Sein^ porbeiströmt. In diesem Sinne dürfen auch wir die Gründung des jüdischen Lehrhauses in Frankfurt begrüßen, das im Geiste Franz Rosenzweigs unter Martin Bubers Führung zukünftig eine nicht zu übersehende Stätte jüdischer Volksbildung sein wird.; Ist es dabei nicht symbolisch, daß aus dem „Freien jüdischen Lehrhaus" von einst heute ein „jüdisches Lehrhaus" geworden ist? In der mahnenden und bekennenden Rede Martin Bubers — der judentumsfremde Zuhörer hatte hier/ im tiefsten Gewissen getroffen, das Erlebnis der ursprünglichen „Predigt", der religiös positive Teilnehmer fand sich allzusehr im Abstrakten — welche' ‘' er in der öffentlichen Gründungsverf ammlung am Sonntag, den 19. November vor einer überwältigenden Fülle jüdischer Menschen im großen Saal der Frankfurt-Loge sprach, — finden sich gar manche wohlbedachte und wohlabgewogene Worte, welche die uns vertrauten Begriffe der Tradition, des Bundes Israels mit seinem G'tte. der welthistorischen Aufgabe unseres Volkes als Wesentliches unseres Judeseins heraushoben. „Aus der Not eine große Tugend machen" — war der Angelpunkt, von dem aus Buber versuchte, diel jüdische Erneuerung des Einzelmenschen zu verwurzeln, Wenn Bubers Worte das Selbstbekenntnis waren, als welches sie aufgesaßt wurden, so vollzieht sich hier ein? so bewußte und starke jüdische Annäherung, daß man hier nicht rnehr berechtigt ist, stur noch von einem „aufgeputzten Liberalismus" zu sprechen. Wo Israels Stellung nicht nur als- Gemeinschaft, sondern betont als Bund mit seinem Kö.njg und Vater erkannt wird, wo uns Midraschim und Prophetenworie nicht nur symbolisch, sondern im zeitlichen Sinn und persönlicher Anwendung enttzegengerufen werden, wo die Emanzipation gar in Uhren Fehlern'des Individualismus und der Gemeinschastsentsremdung gerichtet wird, wo sogar (in den einleitöndm Worten,-des Gemsindsvorstandos Justizrat Dr. Blau) das Wort vom persönlichen Erlöser wieder austaucht, da kann es hoffentlich nicht mehr allzu weit bis zur richtigen Konsequenz sein. So sind es drei Aufgaben, welche Buber für die Arbeit des jüdischen Lehrhauses fordert: Die historische Erkenntnis („Eriuueruugsgemeinschaft"), die Lebensgemeinschaft der Gegenwart und die Werkgemeinschaft an der Zukunft. Und wenn auch —i bei der Bildungsabgeschlossenheit jüdischer Kreise —!heute mehr als früher ein gewisser Universalis- Mlls der Themenwahl in den Vorlesungen des Lehrhauses Platz greifen muß, so soll doch nach Bubers eigenen Worten die jüdische Zentriertheit stets betont und nicht vergessen werden. Diese Praxis der jüdischen Lehrhausarbeit-> deckt sich durchaus mit Bubers Verhältnis z u m Deutschtum: „Wir sind anders als unsere Umwelt" — so stolz will Buber seine Gefolgschaft erziehen —, aber gerade darum sind wir ihren Inhalten nicht fremd, war es doch schon ihre Sprache, die uns denken, und ihre Landschaft, die uns schauen lehrte. So rückt Buber also ebenso von jener Gruppe ab, die in Treueschwüren sich als gleichgeartet noch immer den Deutschen aufdrängen will, wie auch von jenen unklaren Bestrebungen, welche in einem „Bunde religiöser Erneuerung" eine Auswahl, aber keine Volksverbundenheit für ihre bisher -unklaren Inhalte sich zu schaffen bemühen, wie auch anscheinend endlich vom zionistischen Grundgedanken, da Buber selber doch mit Ernst an den Bund zwischen G'tt und seinem Volke erinnert und. des Landes Palästina gar nicht einmal erwähnte. Den Menschen von. heute, die durch die praßen Ideen des'Judentums innerlich den Tagesereignissen gegenüber noch nicht fern genug sind, weiß er den Trost, daß eine Zeit kommen wird, wo die positiven Leistungen - des Judentums für Deutschland wieder gerecht anerkannt werden. Vielleicht hätte er die Rolle der Gegenwartsnot als Prüfung und Züchtigung des Weltenlenkers noch mehr herausheben sollen, aber hier hat er wenigstens psychologisch mit seiner Formulierung Recht, daß cs noch gar nicht so schlimm sei, wenn am Anfang einer religiösen Entwicklung nur der Zwang von außen stehe. Man wird abwarten müssen, wie die liberalen Massen aus den' Weckruf eines Führenden unter ihnen reagieren werden. Einem Werke, das zu G'tt strebt, wird G'tt seinen Segen nicht entziehen. Möge das jüdische Lehrhaus so arbeiten, wie sein Anfang verspricht. Uns „Orthodoxen" bleibt in allem religiösen Böramvortungggefühl die brüderliche Pflicht, jeder -an seinem Platze, wo immer sich ein aufnahmebereiter Boden findet, wie Abraham freudig und selbstlos die Hand auszustrecken und den Weg zu weisen, der zur ewigen Wahrheit führt. A. M. Geschichlsvorlrag über die Araberfrage im INekor Chajim. Nächsten Sonntag, 6 Uhr, findet im Mekor Chajim, Hans Handwerkstraße (Langestr.) 18, ein Geschichtsvortra-g des Herrn S. S ch a ch n o w i tz statt. Das Thema lautet: „Jsmael, Islam und die Araber in Palästina". Gäste, auch Damen, .sind willkommen. * * Bon diesem Samstag abend, den 25. November, ab findet nunmehr jeden Samstag abend 8.30 Uhr wieder regelmäßig unter Leitung des Herrn Dr. Marcus Lauge der ^yc?'-Kursus, der schon in früheren Jahren großen Anklang gefunden hat, im Vereinslokale wieder statt. Wir erwarten rege Beteiligung. Altersjubilare. Herr Julius Bickhardt, Röderbergweg 43, feierte am mii-in 's xns? in seltener körperlicher und geistiger Rüstigkeit seinen 7 0. Geburtstag. Herr Bickhardt ist treues Mitglied unserer ]rw my bnp und betätigt sich eifrig, in der wirm nt»m Wir wünschen dem Jubilar, der sich der Achtung aller erfreut, ein weiteres ungetrübtes Leben in Arbeit und Glück im Kreise seiner Familie. * * Frau Auguste Levis geb. Hamburger, Osiendftr. 12, begeht am 28. November in voller Rüstigkeit ihren 70. Geburtstag. Frau Levis zeichnet sich gleich ihrem vor wenigen Jahren Heimgegangenen Gatten Ahrou Levis y-si durch schlichte Frömmigkeit und Wohltütigkeitssinn aus. v"Sfwv Einführungsvortrag zum Synagogalkonzert. Anläßlich des am Sonntag, den 3. Dezember in der Frankfurt-Loge stattfindenden Synagogalkonzertes spricht Max Neu mann am Samstag, den 2. D ez emb erabends 8 Uhr, in der Aula der Samson Raphael Hirsch-Schule über „Der synagogale Gesang in seiner historischen Entwicklung", Eintritt frei. Jüdischer Turnerbund E. V. Um unserer Jugend neben der turnerischen Betätigung in den bei uns bestehenden Kursen Gelegenheit zu geben, die Freude au Sportspielen im Freien zu wecken, haben wir uns jetzt entschlossen, den Zeitverhältnissen Rechnung tragend, Wettspiele gegen andere jüdische Schülermannschasten einzurichten. Am letzten Sonntag spielte unsere neugegründete Fußballschülermannschast gegen Barkochba II. Unsere Jugend gewann dieses Spiel mit 6: 0, ein erfreuliches Resultat für das erste Spiel. Wir beabsichtigen in nächster Zeit noch weitere Mannschaften

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.