Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 74 (1933)
- Issue
- Heft 39 (28.9.1933)
- Date
- 1933-09-28
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 10 Nr. 39 Der Israelit 28. September 1933 werden kann . . . ^ar das ijt alles sehr, schön, aber wie wird das Leben in dieser Gemeinde denn möglich sein, wo alles noch ganz verkrampft ist in den Reformideen eines vergangenen Jahrhunderts? „Herbert, wie willst du das machen?" fragt Ritrjam. — „Du kommst ja bald, dann brauche ich die Freundlichkeit der beiden Damen, bei denen ich ohne Bedenken essen kann, und die es auch gern tun, nicht allzu lange in 'Anspruch zu nehmen. Schabbos, ja, die guten Leute werden staunen, wenn ich nicht in ihre Synagoge komme, aber ich kann wohl die meiste Zeit über Schabbos zu Hause sein. Und das ist dir, mein Lieb, dock angenehmer, als wenn ick in der schönsten Gemeinde nun solange keinen Schabbos mit dir Zusammensein könnte, nicht wahr —?" Aber so ganz einfach ist es doch nicht. Die berufliche Tätigkeit eines jungen Rlenfchen erträgt nur schwer persönliche Verstimmungen, Gehässigkeiten, mag es auch noch so lächerlich sein, daß sie gerade von der Seite des Religiösen her kommen. Man begreift das alles nicht. So etwas äst doch noch nicht dagewesen, das; einer, der bei soundsovielen Gelegenheiten mit einem zusammenkommt, sich in keinem G'ttesdienst sehen lässt. Wenn das die Richtjuden erfahren, das fe-i ja eine Schande für die Gemeinde. Der Lehrer ist empört, der Vorsteher ist gekränkt. „Run hat mau alles getan, um diesem jungen Menschen das Hereinkommen in die Berufspraxis zu erleichtern, und das ist wahrscheinlich jetzt der Dank. Das will ein frommer Mann sein, was ist das für ein Vorbild für die Fugend, die man an den G'ttcsdienst gewöhnen will!" — So wird gesprochen, und eines Tages läutet bei dem armen Objekt dieser Gespräche das Telefon . . . „Ja, bitte, hier Rechtsanwalt Bergheimer . . . Herr Direktor? Ob Sie mich stören . . . nein, durchaus nicht. Ihr Besuch ist mir willkommen. Ich bin in meinem Büro, und Sie können jederzeit kommen. Rein, nein, Sie stören nicht, es ist niemand da, und wir können uns ganz ungestört sprechen . . . Ja, wegen der Mitgliedschast in der Gemeinde •— ja, ich kann mir es schon denken. Aber wir sprechen uns ja wohl gleich, und dann unterhalten wir uns gemütlicher als am Telefon. Also auf Wiedersehen, Herr l D’ara.a, nämlich «na ,n«oMB ,max und najxa- Offenbar ist I Hsidsnhsirns Kommentar zu den »'»im dem Rabbi Sch'muel Strafchun nicht bekannt gewesen, denn sonst hätte er ohne Zweifel die Lösung des hier vorliegenden Rätsels durch diesen Apologeten entweder anerkannt oder widerlegt, jedenfalls aber wenigstens auf sie verwiesen. Heidenheim verteidigt nämlich unseren ppp gegen jeden Angriff mit dem Hinweis darauf, daß für den vermeintlichen Fehler nicht dieser verantwortlich wäre, sondern p»'v »an, von dem er in den Quellen'.naa wa'm w ,t>ipW nna ,xap'i und 7"v paay) berichtet wird. Diesen seinerseits rechtfertigt er mit Benutzung der Erläuterung zu ws-xaa 37, 3; v»vs was dis er in feinem mit r-iaui raiaa bezeichneten Kommentar angegeben hat. Auf diesen seinen Kommentar verweist Heidenheim oft auch in seinen Erläuterungen zu denv'vi'a, und es bleibt für immer zu bedauern, daß dieser raiaa, der offenbar viel weiter gereicht hat, als er uns im Drucke vorliegt — er bricht bekanntlich plötzlich mit mrxaa 43, 16 ab — nicht mehr auffindbar ist. Was Rafchi mar. 28, 4 zu b-yai sagt: pii-n paa xin gni-yn pibn map iara*> *pöD Mnanr xbx MMn pi bedeutet eine Art Hemd (Oberhemd) wie auch mm. nur mit dem Unterschied, daß mm unmittelbar der Haut aufliegt, während b^yn das Oberhemd heißt"; dies alles eignet sich Heidenheim an und erteilt dem Worte rrnwa eine zweifache Bedeutung: 1. mm pnnnn p^n Hemd schlechtweg, eigentliches Hemd (Unterhemd) und 2. pii-n mm — V>y» — ppyn Oberhemd, Obergewand. Diese Unterscheidung wird näher durch Zusätze deutlich gemacht, die den Stoff angeben. Das aus Leinwand angefertigte Unterhemd heißt rr mm; das Oberhemd oder Obergewand dagegen bestand aus feiner Wolle und heißt deshalb mos wM. Die Identität von i"ya und wos «ns beweist 'a Vsiar 13, 18; •D’Vyn mVinan -]Van nna MrnVn p ’a d’dd mm Besondere Beachtung schenkt Heidenheim dem Worte anv. das unser p"a gebraucht, und über das feine Ankläger achtlos hinweggegangen find. Allein eben in diesem steckt des Rätfeä wahre Lösung. Heidenheim denkt bei mm» im» an mt» b» arm in *»i* 59a, wo die Frage nach dem Sinn dieses Ausdruckes von «r'7'r 'a aa naa beantwortet wird mit Miaa m:&s, d. h. Hälfte des Altars. So konnte auch Heidenheim für seine Rechtfertigung des pa'v 'a und damit auch des Paitan anv als „Hälfte" auffassen, woraus sich folgende Uebersetzung für —ine aa^in rni>ai> v'xi>a nyn xun ans*, o’nrD mvik mnan ergibt: „Das Gewand — Ober- und Unterhemd — war zur Hälfte aus Leinen, zur Hälfte aus Wolle gewoben zur vollständigen Tilgung der Versündigung durch Aussaat gemischter Sorten." Somit ist unsere nwbv frei von jedem Verstoß gegen das Gesetz und ihre Zurücksetzung nicht begründet. Den Abschluß dieser sprachlichen Betrachtungen mögen noch einige der am Schlüsse der vorigen Abhandlung angedeuteten „artigen" Bemerkungen über den Gebrauch der beiden Verben a i r und;n3 bilden. Diese zeigen einen Unterschied hinsichtlich der Monge und hinsichtlich der Art und Weise des Hinlegens. Jenen behandelt die xaaa in mma 59b, wo qvi' na pnx> ’an im Namen von 'aa pnv> feststellt: xim ba na-r das Verb tu® wird angewandt auf das Hinlegen auch noch so geringfügiger Stoffmengen, während pa nur anwendbar ist auf Mindeftmengen von Olivengröße. Nascht fügt hinzu: Die Vorschrift xap'i 22, 14 rapn nx pa^ pm steht unmittelbar nach 'a r'« ntura rap bax'. wodurch für fM das gleiche Mindestmaß angedeutet wird wie für ban. Las seinerseits kraft a"at>nüie Olivengröße fordert. Zur Bezeichnung des Essens geringerer Mengen dient, nach Malbim, invn niwk rwn das Verb a y » ('x i>xiar 14, 29: nm ran vya »naxv »a)- Lesen wir im Hinblick auf das -eben Gesagte die Stelle naaan 17, 11: d ’ r i nata byn rx n'i>y pi nnnan nx np pnx bx nra aax'i /ui ,aav,a bx nana linm navp Der folgende Vers besagt dagegen: -ayn i-y asau nnopn ns n ■> i 'irn nra aaa arxa pnx np’i Es wird also mit nra nan arxa pnx np’i summarisch berichtet, daß pnx den ihm erteilten Auftrag ausgeführt hat, aber nichtsdestoweniger noch besonders auch hinsichtlich des Map die Befolgung des Befehles hsroorgehoben, und zwar unter Aenderung des Verbs. Während er den Auftrag erhält a»ri, heißt es bei der Ausführungfn»i. Daß. man es hier nicht mit einer bloßen Abwechslung im Ausdruck zu tun hat, sondern ein sinnvoller Gedanke zugrunde liegt, hat schon Malbim erörtert; man lese es bei ihm an der angegebenen Stelle nach. Mir scheint hier eine deutliche Bestätigung für den Satz des aa pnx' 'a pnv> 'a aax spr» vorzuliegen: xwa ba na’r und nmm na-xa ay. Mansche befiehlt, in Eile: nnap n->ri (nana “]I?im), d. h. irgendeine, wenn auch noch so geringfügige Menge navp auf das Feuer der Flamme zu legen. Dieses hat auch i pnx tatsächlich ausgesührt, was unter Weglassung jedes Objekts mit wenigen Worten kurz berichtet wird npn nra nan arxa pnx. Als er jedoch zu seinem Entsetzen — nam — sah, daß, nicht bloß, wie es anfangs hieß, »pm bnn, d. h. daß nicht nur die r'X O'yar der raay, sondernova tjaan bnn,daß die große Volksmenge vom Unheil getroffen war, da navpn nx )v'i'da begnügte er sich nicht mit dem bereits angewandten „bißchen" rnaap, sondern naepn nx, der bestimmte Artikel mit dem Worte nx deutet allein schon auf eine größere Menge hin und in Verbindung mit ) n i anstelle von d i r erst recht ein ausgiebiges Hinzutun. Nunmehr gewinnen wir vielleicht auch Verständnis für andere Stellen, in denen die Ausführung eines Befehles mit einem anderen Verb zum Ausdrucke gelangt als der Befehl selbst, während in der überwiegenden Zahl der Fällvolle Uebereinimmung herrscht, wie man leicht durch eine Zusammenstellung der Verben z. V. bei den rapan ’Va zeigen kann. Eine Abweichung jedoch vom Parallelismus findet sich bei folgenden Gegenständen: Gegenstand: Befehl: Ausführung r-1 pär 26.35 um Mas)’ pnn pi>rn nx nan 40,22 ns-isb pn» 'iäi api» i-.axa pi>rn n» jjiM 2-) na:a -10,4 um naran nx n x a m 40.24 ayia änxa naian nx d r ■> i 3.) pran aan 40,8 um a’3o aann nx narr 40 33 prai> a’no aann nx d p»i 4.) D’rap ohne entsprcchcndrn Befehl 40,18 i’rap nx am 5) »aaa 26.33 B'anpn nnn naaan nx nn 31 40,21 Ivan nvaa nx n r •> i 6-) nbyn nara 40.4 ajna bnx pra nna uai> “Vyn nara nx nnm 40,29 ayia bnx pra nna a r nVyn nara n x i?.) navp nara 40,5 nayn pax map nacpä anm nara nx nnn 40,76 naaan may ayia >,axa anm nara nx a r ’ i 8.) a'a 40.7 am naian pm ayia Pnx pa a’an nx nnn 40,30 'im naian pai asia bnx pa a’an ns c r ■» a Direktor." — Das fann ja nett werden. Der Herr Vorsteher bemüht sich in höchsteigener Person zu inic. Rebrigcns sonst ein sehr netter Herr. Direktor der Grotzmühle, wohltätig, in vielen Chrenämtern, für die Gemeindeleitung in dieser Zeit schon viel zu veraltet, keine Spur von Verständnis für eine neue Zeit, für neue religiöse Strömungen — wir werden sehen. (Fortsetzung folgt.) -aa^) vpVs rum nana and Bon Studiendirektor i. R. Dr. Elias Fink. Wie ich am Schlüsse meiner Abhandlung (Literarische Warte Nr. 22 vom 30. Mai 1933, Seite 2)zurapn am anm pst in Aussicht gestellt habe, soll diese ihre Fortsetzung sich ebenfalls mit -einem Gegenstände der tuvd •nan befassen und zwar mit dem MM, weil auch dieses für Rabbi Wolf Heidenheim Anlaß gewesen ist zur Apologie für einen p”3- Bei uns in Frankfurt (und wohl auch in anderen Gemeinden) wird im Muffaf-Gebet vom anaidie a-arxi v'xvn isnsx bnx nnPo ausgelassen, obwohl ihr Verfasser der als Vaalfchem berühmte »ar aa pnMa »an, ein Zeitgenosse Raschis, ist. Begründet wird diese Zurücksetzung mit dem Hinweis auf die Stelle, wo der Verfasser im'Anschluß an n 'o an’ nras xapn naa rana bie acht Kleidungsstücke des am anar» diensttuenden 4nin pa in ihrer sühnenden Kraft behandelt. Die Reihe beginnt naturgemäß mit dem MM,, das unser Verfasser mit den Worten einleitet: -aaPi wi>ab D’xVa nyar xvn aasi nmrs nnax mm ans Daß das mm, wie hier behauptet zu sein scheint, aus Leinen und Wolle bestand, widerstreitet aber der ausdrücklichen Angabe in rvror 39, 27: v?v? mnan nx W'ii wo doch für; MM nur rr als Stoff vorgeschrieben wird, neben xap'i 16, 4 rnp aa Mna- Auch Rabbi Sch'muel Straschun ®"2fr> weist in einer Anmerkung zu dieser Stelle des naa rana auf den Irrtum hin, den hier zwei angesehene Männer begangen haben, nämlich Sar x-aP am -aa, indem er hinzuftigt mxPa ärMMnr us», und der Verfasser unserer S'lichoh, mit den in unserer Ueberschrift angeführten Worten. Denn der xnaa in x"y j"b mm» gemäß war zwar den auna in ihrer Amtskleidung teilweise o-x^a gestattet, allein dieses doch nur beim ^ax, von dem es mar 39, 29 heißt: -Mi apn nrya ur nyVim pzaxi rPaw a?r» rr »jaxn nxl Zu (a"§ 'i paay) in"as^a'xäa nnrxi i>'Xln nuna un bemerkt Rafchi erläuternd: rPanirr (o"a mar) Pa amaa vsax- Freilich enthielten auch arx und;rn Wolle und Leinen, aber diese gehörten nicht zu den man 7a der B’jna Wir schließen hier noch pr und maä an, bei denen ähnliche auffällige Variationen auftreten wie bei den bereits behandelten: für a'niaa »mb ist xapn 2, 15 vorgeschrieben man nPy nan pr npy nnn, dagegen bei sdw nnsa 5, 11 Mab npy ]»•> xp pr nm® a-rxb> Demgegenüber die volle Parallelität von Mab mby psl pr mby pan bei pap an:» in xapn 2, 1 mit 'Ul Mab lpy p' xbl pr vby paxb bei nvla nma in ann»a 5, 15. Daß die bekannten unter den Kommentatoren — mit Ausnahme von Malbim und Meklenburg — auf diese doch immerhin beachtenswerte Erscheinling ihr Augenmerk gerichtet hätten, habe ich nicht feststellen können. Zwar verweist Rafchi m»r 39, 31 einmal auf die Variante zwischen nban Pmj p? imx n»ri Cmar 28, 37) und nban Pns vby non, aber er betont dabei nicht die Verschiedenheit der Verben, sondern der Objekte. Den hier offenbar hervortretenden qualltatwött Unterschied zwischen fni und air heben Malbim und Zwi Meklenburg übereinstimmend mit Nachdruck . hervor. Ersterer unterscheidet in seinem anm ,aPx 386 diese beiden Verben dadurch, daß quantitativ ein bestimmtes Maß erfordert und qualitativ nur das bloße Hinlegen ausdrückt als Gegensatz zu npb, während mr die Art und Weise des Niederlegens betont hinsichtlich Reihenfolge, Verhältnis, Beziehung zum Ort oder zur hingelegten Sache selbst. Danach ist es begreiflich, was z. B. mrxaa 21, 14 neben am bx jnm nochabrn nxi naar by ar bedeutet: den Mmidvorrat zur Reife reichte Abraham der Hagar nicht bloß hin, sondern legte ihn ihr auch sanft auf der Schulter zurecht nebst dem Kinde, das sie doch noch außerdem zu tragen hatte. Desgleichen mrxaa 30, 40 npy ax pan ua ixmi er wendete das Angesicht des Kleinviehs gegen das Fußgezeichnete, aber im folgenden Verse pan my^ mVpan nx apr a r i, Jakob ordnete Die Stäbe vor den Augen des Kleinviehs. Dort handelt -es sich um Lebewesen, die über die Richtung ihres Blickes frei verfügen, daher nur pn; hier aber um unbewegliche Sachen, die die ihnen von einem anderen einmal gegebene Richtung nickt selbständig ändern können, daher Dri- In seiner geistvollen Weise macht Malbim nras) (v^',vxapnauch begreiflich, warum bei nPonma gesagt ist Mai> mt>y pn. während es bei n'nina nnaa heißt •maV rv>Vy nan Auch Meklenburg nppm ana.a zu mar 28, 30 betont?ri> mm: pr^a my’apn by anv nan na’r und zu mar 40, 18 sagt er geradezu: r-nxu amna aao nvx or nm'ra rar' na’r jiri» ix ]»n ix mpaa xpirn pamai aaioa aaan rnrnri- *;aia.a p rrmri •ans piyai ptaa snj?»ä xi> mr i»iya Wenn also air ein absichtsvolles Stellen oder Legen bedeutet, so ist es für die Ausstellung des ap am Platze. Dieses Gefäß sollte nach mar 40, 7 seinen Ort zwischen a7w >iP und nara haben; andererseits sollte aber der Altar, dem vorhergehenden Verse gemäß, dem Eingänge zum nyia i>nx pra gegenüberstehen ohne Dazwischenkunft irgendeines anderen Gegenstandes, eine Aufstellung, die man mit Bedacht, daher arm, so vollzog, daß man den rnp etwas seitlich nach Süden hin aus der Richtung Ost-West abrückte. So erklärt sich auch die Abweichung vom Parallelismus bei dem npm naia5 er sollte stehen nns usi>, weil aber das wahre uv nur mühsam zu treffen war, heißt es ohne ua nur nyin i>nx pra nna ar Desgleichen beim naapn nnin, von dem der Befehl lautet nnyn pnx usi> ---nMi also an engbegrenzter Stelle, während die Aufstellung nur nanan uaV geschah, daher vrp- Nach rnma 98a stand nämlich der pnx mit seiner Längsseite parallel zum naas, durch das er aber nicht sichtbar war (höchstens bemerkbar durch nrx »an paa ,a’aan la'ix'i) Die Aufstellung desnavpn nara sollte nay.a pax geschehen, da dieses aber nur annähernd verwirklicht werden konnte, war dabel arm am Platze. Aehttlich läßt sich auch das arm bei nain und bei naas begreiflich machen. So habe ich wenigstens einige dieser Abweichungen vom Parallelismus zu deuten vermocht. Die übrigen bedürfen noch weiterer Untersuchungen^ zu denen sich auch noch hinzu gestellt, daß dem rr m.nan mtarv (mar 28, 39) nicht ein rr Mnan nx laar'i (mar 39, 27) gegenübersteht, sondern rr mnan nx iryi Deinanr max w nxnnpp(mar28,9) gegenüber heißt es nicht etwa anm unx nx npm, sondern (39, 6) Dnr.a’saxnx iryi. Und dem aäas lrnar 27, 5. 38,4) fehlt jedes Verb sowohl beim Befehl wie bei der Ausführung. Hier ist also immer noch ein Feld für weitere Forschungen offen. -