Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 74 (1933)
- Issue
- Heft 28 (13.7.1933)
- Date
- 1933-07-13
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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Seite 10 Nr. 28 13. Juli 1933 Dec Israelit innerhalb der nächsten 5 Jahre, abgesehen von den von ihr übernommenen finanziellen Verpflichtungen, zu. Argentinien. Gründung eines Verbandes deutscher Juden in Argentinien. Buenos Aires, 27. Juni. Die in Argentinien lebenden deutschen Juden, die zum größten Teile seit vielen Jahren dort ansässig sind und bisher am allgemeinen jüdischen Leben fast keinen Anteil genommen haben, haben sich nunmehr zu einem Verband zusammengeschlossen, der sich vor allem mit der Fürsorge für jüdische Immigranten aus Deutschland und mit Arbeitslossnhilfö befassen will. Der Gründungsversammlung wohnten über 400 Personen bei. Die Gründung des neuen Verbandes, der oft „Hilfsverein deutschsprachiger Juden" nennt, hat auch in den Kreisen der argentinischen Juden nichtdeutscher Herkunft als Anzeichen erstarkenden jüdischen Gemeinschaftslebens Befriedigung ausgelöst. (ITA.). Briefkasten. itt Alt. ffs. 150.— für beide Abonnements verbucht. Z3. T. in S. ffs. 100.— für Abonnement etngegangen. Familiennachrichken. Varmizwoh: Jonas, Sohn des Herrn Simon Ansbacher, Würzburg, Sterngaffe 16, 'ran man -a. Verlobte: Ruth Wertheim, Straßburg/Mannheim M. 6., Nr. 15, Edgar Beyersdorf, Bouxweller Bas Rhin singen eines Psalms durch den Synagogen-Männerchor schloß die Andacht. Es war eine Stunde der Trauer und der seelischen Erhebung zugleich. Personalien. Vermischtes. Posen. 2. Juli. Anläßlich der ersten Jahrzeit von Simon G r a b o w s k i am 29. Siwan d. I. fand sich am Tage vorher außer den Hinterbliebenen Angehörigen eine stattliche Zahl von Freunden und Verehrern des Verstorbenen auf dem hiesigen jüdischen Freidhos zusammen, uin eine Feierstunde des Gedenkens zu begehen. Nachdem in der Wartehalle Mischna-Schiur gelernt und von einem der drei Söhne Kaddisch verrichtet worden war. begaben sich die Versammelten gemeinsam zum Grabe. Dort trug zunächst Kantor Sonnabend ein Gebet in recht stimmungsvoller Weise vor. Alsdann ergriff Rabbiner Sender das Wort zu einer zündenden Gedenkrede, in welcher er auf die berechtigte Klage hinwies, die um den Dahingegangenen bei seiner Bestattung vvr einem Jahre sich erhob, und aus den unvergänglichen Namen, den er durch sein hervorragenden Verdienste als Mensch und Jehudi und besonders als td'2 ’3-iX3 pow sich verschafft hat, so daß er die Verkörperung des Spruches aiv japa dw aia in des Wortes vollster Bedeutung war. Als Beweis dafür, wie lebendig das Andenken an ihn in den Kreisen der Gemeinde erhalten geblieben ist, sei die allgemeine Teilnahme an der Gedenkfeier anzusehen.' Hierauf folgte das tbk* Gebet, in tiefergreifenden Tönen durch Herrn Oberkantor Frauwirth zu Gehör gebracht. — Mit dem Ab- Drrttn, 6 .Juli. Die Jahresfeier des Berliner Rabbinerseminars fand, wie alljährlich, am Jahrzeittage ihres Gründers Rabb. Dr. Esviel Hildesheimer '"sr, ftatt. In der Seminarsynagoge hatten sich die Dozenten. Lektoren, Kuratoren und Hörer des Seminars, sowie zahlreiche Persönlichkeiten der Berliner Orthodoxie eingefunden. Nach einleitendem Psalmgesang hielt der Vorsitzende des Dozentenkollegiums, Dr. Moses Auerbach, die Gedenkrede auf den Gründer, an die sich die feierliche Uebergabe der Rabbinatsdiplome an die vier diesjährigen Absolventen anschloß. Das Seminar verlassen 1 die Rabbiner Dr. Tennenbaum aus Radom, der vor kurzem in Berlin mit einer Arbeit über „Die Sphären , bei Kant" magna cum laude promovierte, Dr. Rofen- . blüth, Rabbinersohn aus Trebifchow (T"bechoslowakei), ■ Dr. Selig Auerbach, Enkel und Neffe der letzten Halber-! städter Rabbiner und Viktor Unna, der zweite Sohn des Rabbiners Dr. Unna in Mannheim. | Dr. Auerbach umrih die Aufgaben des jungen Rabbi- ■ ners in der Gegenwart. Er richtete an seine Schüler die Mahnung, sich nie geistig zu überheben, aus Schwierigkeiten nicht auf bösen Willen zu schließen und Widerstände nicht mit Härte zu bekämpfen, sondern — wie es G'tt dem Führer Mosche geboten — „zum Fels zu reden": durch Belehrung und Vorbild Freunde dem Thorajudentum zu erhalten und zu erwerben. Dr. Tennenbaum dankte im Namen der Hörer den Lehrern, worauf der Sohn des Seminargründers, Dr. Meier MWGMIH Lebensversicherung^gesdlsdicif PHÖNIX i n Wi en gegr-1882 Vertragsgesellschaft der ilgudas Jisroel Weltorganisation Versicherungsbestand 1,7 Milliarden Goldmark Zweitgrößte private Lebensversicherungs- Gesellschaft des europäischen Kontinents Arbeitsgebiet 19 Staaten ein bedeutsamer Risikoausgleich! Direktion fürdas Deutsche Reich: München, Giselastr. 21, Berlin W 9 Friedrich-Eberfstr. 2/3 Urin Untersuchungen t Trierische Gasse 16 Hermann Nussbaum Tel. 2526Z Kostenloser Eilbotendienst M Adler-Apotheke Jüdische Mtershille Gross-Berlin E. V. 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