Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 74 (1933)
- Issue
- Heft 46 (16.11.1933)
- Date
- 1933-11-16
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 12 Nr. 46 Der Israelit i'j. November 1933 bäum und holt aus seiner wertvollen Bibliothek sein Handexemplar hervor. Auf jeder Seite zeigt er mir eine große Anzahl philologischer, bibliographischer und histo rischer Ergänzungen und Verbesserungen, mehr als ein Druckbogen ist angefügt und von oben bis unten in Hs bärischer Kursivschrift vollgeschrieben.* „Das sind alles Erläuterungen und Verbesserungen," sagt er mir mit ge mischten Gefühlen. „Ich bedaure nur," fährt er fort, „mein Werk nicht noch einige Jahre im Schreibtisch im Manuskript liegen gelassen zu haben, tröste mich aller dings damit, daß ich mir sage, daß es dann des Krieges halber wohl überhaupt nicht mehr hätte in Druck gege den werden können." „Das Werk müßte eigentlich in erweiterter Neuauf läge erscheinen," fährt er fort. „Mein Verleger ist jedoch gestorben und deswegen wird das Werk kaum noch her auskommen können." .Ich schlage die Zusammenfassung der Ergänzungen für eine hebräische Fachzeitschrift vor, was Teitelbaum nicht zu Unrecht mit der Begründung ablehnt, daß so weite Kreise diese Ergänzungen überhaupt Nicht zu Gesicht bekommen werden und dann diese Er gänzungen für die Leser selbst solange wertlos bleiben würden, wie sie nicht das Original selbst studierten. Denn er gebe nur rein inhaltliche Ergänzungen, die nur bei gleichzeitigem Vergleich mit dem Urtext selbst ganz verstanden werden könnten. Unser Gespräch wird bald auf Palästina gelenkt Teitelbaum lebte in den Jahren 1925 und 1926 dort Wenngleich er jüdisch-politisch nach keiner bestimmten Richtung, jedoch orthodox-jüdisch, festgelegt ist, sieht er wie auf philologischem Gebiete alles mit außergewöhnlich kritischem Blick. Er geht bei seinen Beobachtungen bis ins Kleinste und Einzelste, vergißt aber darüber keineswegs die Würdigung der wahrhaften Größe des Palästinaaufbaus: „Ich habe verschiedentlich Gelegenheit genommen, das palästinensische Schulwesen zu studieren und mußte zu meinem großen Bedauern feststellen, daß es verschiedentlich gewichtige Mängel auswies. Das war allerdings 1926 und bis heute sind sicher viele Verbesserungen durchgeführt worden. Damals waren die Lehrkräfte nicht alle gehörig vorgebildet und geeignet, auch war der Lehr- und Prüfungsstoff oft der Fassungs- und Bewältigungskraft der Schüler nicht angepaht." Ich entgegne darauf, daß damals zum größten Teil Erstlingsversuche vorgenommen werden mußten und wie überall würde auf organisatorischem Gebiete anfänglich ein ge wisses unvermeidliches Herumtappen und -tasten zu bemerken sein, das eben die „Kinderkrankheit" darstellte. Teitelbaum ist nun keineswegs ein Mensch, der unter allen Umständen aus seiner Ansicht beharrt; so wie er sich gern mit Anderen berät, so ist er auch, wo ihm das glücklich dünkt, bereit und zwar mit Freuden bereit. Anderer Meinungen und Ansichten sich zu eigen zu machen. Teitelbaum hat diese seine Reiseerlebnisse schriftlich niedergelegt; ich habe sie im Manuskript bewundern dürfen und sogar gemeinsam mit Ihm begonnen, das EinleltUNgskapitel INS Deutsche zu übersetzen. Diese Reisebeobachtungen stellen ein in sich geschlossenes hebräisches Kunstwerk dar, das insbesondere beredtes Zeugnis von jahrzehntelangem tiefschürfendem schöpferischem Talmudstudium ablegt. Ob er diese Reisememoiren veröffentlichen wird, hängt am meisten wohl von ihm selbst ab. „Ich habe jetzt nicht mehr den Ehrgeiz, zu publizieren. Als ich ein junger Mensch von 18—19 Jahren war und an großen hebräischen Zeitungen Rußlands als Feuilletonist mitarbeitete, konnte ich des Nachts manchmal nicht einschlafen, weil ich große Berechnungen über die Dauer der Beförderung meiner Erstlingsarbeiten von mir zur Redaktion einerseits und der Belegstücke von der Redaktion zu mir anderseits anstellte. Das war jugendlicher Enthusiasmus, den wohl alle jungen Literaten haben." Ich bestätige das von mir aus. Auch mir sei es früher so gegangen, aber schon jetzt nach 6 Jahren habe sich diese Begeisterung gelegt. Teitelbaum ist nicht nur, ein vielseitiger, sondern auch ein tiefer und schöpferischer Mensch. Weshalb wir -gerade an dieser Stelle Teitelbaums so ausführlich gedenken, hängt damit zusammen, daß er jahrzehntelang hebräischer Lehrer -gewesen ist, allerdings immer Privatlehrer. So wie er als Literat, als Forscher und als Talmudist im Stillen und zurückgezogen arbeitete und wirkte, so auch als Lehrer. Da Teitelbaum natürlich weit über dem Stoff steht, begnügt er sich nie mit kritikloser Hinnahme althergebrachter Unterrichtsmethoden oder mit der Verwertung und Benutzung aller Uebungssätze, grammatikalischen Formulierungen und lexikographischen Auffassungen und Angaben. Vielmehr sind aus seiner langjährigen Unterrichts- und, Forscherpraxis einige 1000 Handschrift, licher Ergänzungen und Verbesserungen zu alteingeführten hebräischen Lexika z. B. Menorah, Ben Jehuda, Schulbaum, Cisenstadt und Kohut und weitere tausende von Uebungsstücken entstanden, die beredtes Zeugnis von Teitelbaums pädagogischer Befähigung ablegen. „Teitelbaum lehrt forschend und forscht lehrend," habe ich einmal gesagt, und wohl mit vollstem Recht. Forschung und Lehre sind untrennbar mit einander bei ihm verbunden, an sich nicht so selten oorkommend. Aber er ist ein ebenso tiefer und gründlicher Forscher wie er ein selten begabter praktischer Pädagoge ist. Teitslbaum lebt äußerst sparsam und bescheiden und hat mir aus den ungezählten Spaziergängen, als wir gemeinsam Felder und Wiesen durchstreiften, voll Freude und Zufriedenheit berichtet, daß er von jeher die Honorare für seine schriftstellerischen Arbeiten an minderbemittelte und würdige Menschen verschenkt habe. Hoffen wir, daß Mordechaj Teitelbaum noch eine Reihe von Jahren in gleicher geistiger und körperlicher Frische wirken und schaffen möge und seinen reichen Ozar laschon-hakodesch einstmals der Oeffentlichkeit zu gänglich machen möge! Ernst Lewy, Berlin. •omata iporn enwü ■■ ‘(*npri eh*tb) . : „Es mögen kommen die Reinen und sich beschäftigen mit Reinem." Die -neue Zeit, die den Inden Deutschlands manches Vitterschwere gebracht hat, ruft uns auf zur Ueberprüfung aller .eingeschlagenen Wege auf dem Gebiete der geistigen Arbeit. Auch für die jüdische Lehrerwelt gilt der Weckruf:;'ir>aYr nwana „Wir wollen unsere Wege untersuchen." Neue Ideen und neue Begriffe sehen wir täglich im öffentlichen Leben Mftauchen. Von der Wurzel, vom Keim aus wird alles dem prüfenden Blick unterzogen. Unsere Betrachtung möge sich der Wurzel des Thora-Unterrichts, der in der Ueberfchrift gekennzeichneten Sentenz, widmen. Jeder jüdische Lehrer kannte die Forderung unserer Weisen: orninva ipvyi orninv im'» „Cs mögen kommen die Reinen (die Kinder), und sich beschäftigen mit Reinem (den reinen Tieren zum Opfer)". Man wußte, daß es im alten Jisroel 202» war, zum Anfangsunterricht für die Kleinen den OpsernbschlMt in «f,1 zu wählen. Wird es ja auch im (m mm) twi rni-, erwähnt und findet seinen Ursprung imrnp'i v-nv-Doch wir konnten uns in unseren Zeitverhältnissen schwer zur praktischen Durchführung obiger Forderung entschließen und mit den Allerkleinsten sv’i übersetzen. Es war und ist auch für den ernsten, pädagogisch-oorgebttdeten Lehrer nicht leicht, diesen Weg einzuschlagen. Denn: Einerseits bemüht sich der Lehrer mit allen Kräften, anschaulich und kindertümlich zu un terrichten, freudige Erlebnisstunden zu bieten, damit die Kinder einen Hauch der o"n mm „der lebendig-frohen Tauroh" verspüren. Nun sott er andererseits ein solch abstraktes Gebiet wie nuanp. die Opfer zur Behandlung wählen, einen Unterrichtsstoff, der aller Voraussicht nach von den Schülern nicht akzeptiert und daher nicht mit Interesse ausgenommen werden kann. Dieses Gebiet liegt auch sonst dem Anschauungs- und Erlebniskreis des Kindes recht fern. Der Lehrer befindet sich in einer schwierigen Lage. Eine kurze Betrachtung über das Wesen der nurnpund den mutmaßlichen Sinn des schwer verständlichen Ausspruchs unserer Weisen kann vielleicht etwa Aufklärung bieten: Nicht nur für den Lehrer, sondern auch für den Laien erhebt sich die Frage: „Warum bevorzugen die Weisen b~x zum Anfangsunterricht für die Allerkleinsten die Opferabschnitte. in s-ip’i?~ Dem menschlichen Verstände folgend, scheint fast jedes andere Gebiet der min dem kindlichen Verständnis näher zu liegen als geradü nuanp min* Was soll sich das Kind vorstellen von Ziel und Zweck der Opfer? A ber je unverständlicher uns ein Ausspruch unserer Weisen erscheint, um so tiefer ist sein Sinn in ihm verborgen. 1 na sVan na ivni na zsn- Wende die Tauroh nach-'dieser und jener Seite, alles ist in ihr enthalten." Die Tauroh eröffnet ihren emsigen (Lernern) sämtliche Gebiete der Wissenschaft. Um so schwieriger erscheint die Frage, wie können sie, die auf allen Gebieten arnan waren, diese Forderung stellen. Wir müssen und dürfen unseren Weien demnach auch psychologisches Verständnis - Zutrauen, onst wäre unsere wvan nnax nicht vollkommen. Auch venn es uns nicht gelänge, eine greifbare Erklärung zu 'inden, wir dürften eine klare Forderung unserer Geetzeslehrer nicht so ohne Weiteres außer Acht lassen. — Manche Erklärer meinen, daß in jener Talmudzett, da alles auf dem flachen Lande wohnte, das Gebiet *ipaif rrt dem Kinds durch tägliche Anschauung recht vertraut war und der Fassungskraft des Kindes mehr entsprach als die Schöpfungsgeschichte, deren zweiter Satz im - Chumisch chon den Horizont des kindlichen Vorstettungsvermögeus weit überschreitet. Es sei demnach ein Ausgehen von diesen bekannten Dingen in der Richtung zum abstrakten Thoralernen hin sogar -im Sinne der Pädagogik, die den Grundsatz -aufstellt: vom Bekannten zum Unbekannten, vom Nahen zum Fernen. Diese Erklärung scheint vielleicht etwas-Wahres zu enthalten, doch den Kern der Sache trifft sie nicht. Beachten wir die Ausdrucksweise der Chachomim. Schon durch die Wahl ihrer Worte deuten sie ihre Anchauung an. Es heißt nicht: rmmun iposni mpun irrw „Es nagen die Kinder kommen und sich mit den Opfern beschäftigen, sondern: wninva ipvv'i vrninv isa'* Es ist deutlich auf den Begriff ninv Wert gelegt. Die Kinder sind ->inv, also sollen sie sich beschäftigen mit einem Gebiet, das die höchste mna in sich trägt. Wenn nun UVV den geistigen und seelischen Zustand kennzeichnet, in dem der Mensch unfähig zum g'ttlichen Dienste ist, so bedeutet nnv die gegebene Grundlage, den -geistigen Boden, auf dem jüdisches Streben auch: zur herrlichen Blüte entfalten kann. Bei den kleinen Kindern ist diese Boraussetzung der rnnv gegeben, sie besitzen ja noch ihre ungetrübte Sündenreinheit. Zweck üernuanpist, diese Sündenreinheit zu erhalten. Hat ein Mensch sie eingebüßt, so kann sie ihm durch pipn nanpn wiedergeschenkt werden. Heute, da wir vrwn kein snpn und kein pi? besitzen, ist uns verbürgt, daß durch die Beschäftigung mit den Vorschriften des Opferns wir dieselbe Wirkung, der nisa, der Sühne, erlangen können. Die sündenreinen Kinder sollen uun bei Beginn ihres Thoralebens — wenn auch noch nicht mit vollem Bewußtsein — so doch in ganz naiver, kindlicher Borstellung einen kleinen Schimmer der folgenden Idee verspüren: „Die Hauptaufgabe des Jehudi ist, sich frei von jeder may zu halten. Ist er auch entgleist, so gebe er sich nicht verloren, sondern wisse, daß er durch p*ip bezw. naivn jederzeit diese Reinheit -wiedererlangen kann." Wie viele jüdische junge Menschen gibt es, die diese Erkenntnis nicht besitzen und nach ihrem ersten sittlichen oder religiösen Fehltritt meinen, daß es für -sie kerne Rückkehr mehr gebe. Dem Gedanken der besonderen Wichtigkeit vonnarnnund rnsagjbt Rabbi Akiba in seinen Worten Ausdruck: >'131 namn nun e*ny*> imp rrnai nvav „Sieben Dings waren schon vor der Erschaffung der Welt: Tauroh, Tschuwoh usw. Ohne namn könnte die Welt nicht bestehen, ohne namn hätte der Einzelmensch in seiner Sündhaftigkeit keinen Bestand. Diese Grundwahrheit soll das Kind ahnen, wenn es lernt; -amintn ipoy’i nmina irrw' Aus einem zweiten Grunde scheint die Beschäftigung mit mianp mm für die Kindesseele wertvoll zu sein. Durch Ueben der nvs» und Lernen der nun suchen wir die G'ttesnähe zu erreichen, am 'b m nnnp „die Nähe G'ttes ist für mich das einzige Gute," so singt König David. Ein generelles Mittel, u. nahe zu kommen, ist uns nicht gegeben. Doch dem pnp scheint diesbezüglich eine gewaltige Kraft innezuwohnen. Weift ja schon das Wort ]mp durch seinen Ursprung in rnp^-nahe darauf hin, daß das Darbringen eines pnp in jener von G'tt bestimmten Weife and Zeit uns unserem Schöpfer nahebringt (s. Hirsch). In welcher Weise diese Wirkung zustande kommt, ist uns nicht bekannt, sie vollzieht sich ohne unser Wissen. Dieses nanpnn* dieses Nahekommen und Sichnahefühlen bei G'tt, bei Kindern und Schülern zu erreichen, ist der Wunsch von Vater und Lehrer. Wenn wir — nach örtlichem am» — das noch nicht einjährige Kind in Schul' tragen, um es zur Sefer-Thora zu führen, so wissen wir wohl, daß von einem bewußten Empfinden der Taurohheiligkeit bei diesem kleinen Geschöpf keine Rede sein kann, doch es bewegt uns das leise Gefühl, daß die gange Sphäre des G'ttsshausss und insbesondere der Sefer-Tauroh -auf die Neschomoh des zarten Kindes irgendwie günstig wirkt. Eine unbewußte aber starke Einwirkung. Elisas, Sohn des Esau, konnte das Böse nicht üben, da er im frühesten Kinüesalter auf den Kn-reen eines frommen Jizchok zu sitzen pflegte. Sollte es daher nicht auch möglich fein, daß die Beschäftigung mit n-nanp mm auf die Seele des jungen Thoraschülers derart wirkt, daß es ihn zur Nähe G'ttes führt? Viele jüdische Menschen unseres Schlages verbinden mit der Idee des'Opferns ein leises Gefühl der inneren Kälte und Fremdheit. Und gar mancher hat ein sünderbares Gefühl, wenn er beim Beten an die Stellen gelangt: /«miam m;a*ip ns -prt> ncsa pvi ,'iai nmayn ns awm Kann und soll er sich mit vollem Herzen wünschen, daß der Opferdienst wieder beginne? Und doch bildet mw ->iPa und maanpn may unsere höchste Sehnsucht. Woher diese Gefühle der Abneigung, -woher-das mangelnde Verständnis für den Sinn der nuanp? Vielleicht ist die erste Urache in den Kindesjahren zu suchen, da dieses Gebiet nicht zur Behandlung und zur Sprache kam, so daß für die Dauer eine Vorstellung der Fremdheit und nicht die, der n«mp, auftauchte. Man begreift, daß, schon von üieem Standpunkt aus gesehen, das frühe Einfuhren der Schüler in diese Sphäre für später notwendig ist. . Im Osten war es in Stadt und Land so üblich,, daß der Lehrer mit seinem Schüler topn zu lernen begann. Auch dortf gab es einsichtige Melamdim mit pädagogi- . chem Sinn, die wohl die Schwierigkeiten kannten, pip - Abschnitte mit Allerkleinsten durchzunehmen. Man lernte infolgedessen vielfach nur einige der ersten Verse von npn, um dann zu -einem Ue-berschnngsstosf überzugehen, der dem Kindesverständnis näher lag. In unseren Verhältnissen wird es gewiß Lehrer und Schüler nicht leicht fallen, -im Ueb ersetzungsunterricht mit den ersten Versen von snp'i;u beginnen. Trotz un- . erer pädagogischen Bedenken, lediglich rm Hinblick auf die hohe Bedeutsamkeit von ruaip nun und ihre tiefe, un-, bewußte Wirkung auf die.Seele des Kindes, werden wir den Weg zum alten rnw leicht zurückfinden. Der pädagogische Fleiß und die methodische Vorbereitung/ die der Lehrer im Interesse eines wertvollen und er- ■ 'prießlichen Unterrichts immer an den Tag zu legen hat, werden durch Erfüllung obiger Forderung nicht gestört. Handelt es sich doch in unserem Falle nur um eine Frage des Unterrichts st 0 f f e s. Hat der Lehrer ja die Gelegenheit, nachdem er einige Verse von S-Ip'1 übersetzt hat, alsdann zu den ihm praktisch erscheinenden Chumisch- Kapiteln überzugehen. Bei allen Schwierigkeiten, die sich entgegenstellen, wird uns ein kleiner Gebetsatz in die-Erinnerung steigen, den wir im zartesten Kindesalter im Schoße der Mutter gesprochen haben. Cr wird vor unsere Seele treten und uns zurufen: -1»s mm wmn i>s Verlasse nicht die Lehre (Minhag) deiner Mutter (Jisroel). L. Wahrhaftig. 50 jähriges Dienstjubiläum. Am 14. Oktober feierte Herr Kollege M. Spier in Grohzimmern sein SOjährrges Dienstjubiläum. Da der „Israelit" bereits eine Würdigung der Persönlichkeit des Jubilars gebracht hat, bleibt es uns Vorbehalten, dem verehrten Kollegen namens des Vorstandes unseres Bundes herzlichste Glückwünsche auszusprechen. Möge es Herrn Spier gegeben sein, noch eine lange Reihe von Jahren im Dienste seiner Gemeinde und nanrt in ungestörter Gesundheit zu wirken, mv nsa ny*