Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 74 (1933)
- Issue
- Heft 14-15 (7.4.1933)
- Date
- 1933-04-07
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 10 Nr. 14/15 Der Israelit 7. April 1933 und Anerkennung aus. Herr Lehrer Levy, Höchst J Alsdann versammelte man sich in dem Bibliotheks-1 (Main) rief im Namen des Vereins israelitischer Lehrer im ehemaligen Herzogtum Nassau, dem der Verstorbene 40 Jahre als Vorstandsmitglied angehörte, dem treuen Kollegen herzliche Dankes- und Aüfchiedsworte nach. Durch sein vorbildliches Leben und Wirken wird er unvergessen bleiben. künzelsau, 1. April. Max L e d e r in a n n wurde uns am Dienstag, den 21. März plötzlich entrissen. Er war das Herz der Gemeinde. In der Lehrerfamilie zu Oberlauringen, der er entstammte, war ihm die Liebe zur Väterreligion eingeimpft und sie verließ ihn nie. Sabbat hielt er streng. Er war der erste beim G'ttesdienste und der erste bei jeglichem mv *m- Unzählige Tränen hat er getrocknet, vielen Witwen und Waisen war er ein getreuer und selbstloser Sachverwalter und Berater. Daß er ein großer Freund und Vertrauter der Lehrer war, daß er das Lehramt lm Judentum schützte, wie keiner in der Gemeinde, dafür sei ihm an dieser stelle nochmals herzlich gedankt. 17 Jahre gehörte er dein. Vorsteheramt an und hatte in dieser Zeit durch sein abgeklärtes Urteil, feine strenge Gerechtigkeit und seine seltene Friedensliebe stets großen Einfluß aut dessen Beratungen, so daß man ihm zum Stellvertreter des Vorsitzenden wählte. Die neurenovierte Synagoge, ein Schmuck unseres Städtchens, ist sein Werk. Als Geschäftsmann war er vorbildlich. Die große Beteiligung an seiner Bestattung brachte zum letzten Male die Liebe und die Achtung, welche man ihm entgegenbrachte, zum Ausdruck. ' ’ Nach während der Trauerwoche verschied Herr David Furchheimer, Kriegsteilnehmer 1914—18 am 28. Mürz und fand am nächsten Tage seine Ruhestätte unweit seiner Mutter auf dem Bet Olam zu Hohebach. Auch er mar ein treues, nie versagendes Gemeindemitglied. Seine strenge Reellität in Verbindung mit seinem ruhigen, vornehmen Wesen ließen hn zahlreiche Freunde gewinnen, was auch bei der Bestattung zum Ausdruck kam. — Bei beiden Trauerfeierlichkeiten sprach in Vertretung des erkrankten Ortskollegen Oberlehrer K u l b , Oehringen, tiefeinpfundene Worte des Nachrufes. Kleinheubach a. 2U., 5. April. Am 13. April. 't? feiert das verehrte Mitglied unserer Gemeinde, Moses Emanuel Sichel jenen 70. Geburtstag. Ausgezeichnet mit seltener Frömmigkeit und inniger Hingabe an die Güter unserer Heilgen Touroh ist er stets bestrebt, in unserer Gemeindedie alte jüdische Tradition in unverfälschter Weise aufrecht zu erhalten. .T-apn möge ihm einen gesunden und sorgenfreien Lebensabend gewähren. " ' Baltimore, 21. März. Am vw 's wurde hier Frau Hänchen Strauß geb. Selz aus Niederstetten und Gattin von Abraham Strauß , im Alter von 75 Jahren dem großen Kreise ihrer Familienangehörigen und ihrer Freunde nach langjährigem Leiden durch einen sanften Tod entrissen. Es ist ein reiches und g'ttgefegnetes Leben, das mit dem Tode dieser allverehrten Greisin zum Abschluß gelangte. Von echter Frömmigkeit beseelt, ausgezeichnet^durch Biedersinn und Herzensgute, hatte sie in ihrem Lotillsben und Stillwirken ihr Haus und ihre Familie stets auf der jüdischen Höhe zu erhalten gewußt. Dafür zeugte auch die vorbildliche Verehrung, welche ihr ihre Angehörigen entgegenbrachten. Sie alle leben für die Ideale, die sie erfüllte, wozu sie ihre Kinder erzog und auch die Fernstehenden anzuregen verstand. Ihre Kinder geben in den verschiedenen geachteten Stellungen durch ihre gut jüdische Lebensführung das schönste Zeugnis für der Mutter Wirksamkeit. -frassn Vermischtes. Wiesbaden, 4. April. Von kompetenter Seite wird uns mitgeteilt: Um unbegründeten Gerüchten zu begegnen, sehen wir uns veranlaßt, der Oeffentlichkeit mitzuteilen. daß hier im Verkehrsleben Ruhe und Ordnung herrscht, abgesehen von kleinen Zwischenfällen in den erstem Tagen der Umwälzung, niemand belästigt wird, insbesondere daß Kurfremde unbehindert in ihrem Aufenthalt bleiben. Andere Mitteilungen sind erdichtet oder übertrieben. Montreux, 2. April. Das zwölfte Semester ist zu Ende und deshalb wollte man demselben noch einige Stunden der Erinnerung widmen und der vergangenen Wintermonate mit einem nv>o aus Traktat mnvv gedenken. Aus diesem Grunde gestaltete sich auch die Semesterschluhfeier zu einem Thorafest, wie man es sich nicht eindrucksvoller vorstellen konnte. Nach dem Mincho- Gebet hielt der Rosch - Jeschiwoh. Rabbi Elijahu B o t f ch k o , ein großes Verhör, das mit einem Pilpul abschloß. Erstaunliches Können im talmuöischen Wissen erfreute die erschienenen Gäste. Nach dem gemeinsamen Abendessen, wobei herrliche Psalmgesänge erklangen, hielt der Leiter der Jeschiwoh eine längere Abschiedsdroscho. Mit großer Freude stellte er fest, daß man mit großem Erfolge — fast die ganze Jeschiwoh hatte die trnoa nota mit 120 Blatt ausgelernt — das 12. Semester beschließen kann. Die Zahl 12 setzt sich aus den Buchstaben ’ und a zusammen, die das Wörtchen '3 ergeben. Jeder Bochur muß sich sagen, daß er das Erlernte und Gehörte als ewigen Besitz in sich trage. Einen warmen und zündenden Appell richtete, nun der Rosch-Jeschiwoh an seine abgehenden Schüler — die dieses Mal nur in kleiner Anzahl sind, da die meisten der Bachurim wieder zurückkominen — sich jederzeit für die Tauroh wsi iviv zu sein und dieselbe sich nie nehmen zu lassen. saal. um das Schlußlernen des beendigten Traktates GVica vorzunehmen. Eine stattliche Reihe von Reden verschönte den Abend. Herr Dozent Salomon Hamburger sprach in schwungvoller Rede über die Bedeutsamkeit des Limmud Hatauro. Herr Bela Silber beleuchtete in geistreichen Worten die Gegenwartsprobleme. Ferner sprachen noch die Herren Meyer aus Mülhausen, L e i n e r, Karlsruhe, Doppelt, Duisburg und E l st e i n , Haifa, ihrem Rebben den wärmsten Dank für seine aufopfernde und nie ermüdende Lerntätigkeit aus. Eine Reihe weiterer Redner konnte leider durch die vorgeschrittene Zeit nicht mehr zu Worte kommen Zwischendurch wickelte sich der gemütliche Teil in. echt harmonischer Weise ab. Kaunas, 31. März. Am Roschchaudesch Nissan feierte die hiesige „Agudas Jisroel" ein Sijumfest auf sämtliche Traktae der Ordnungen Seroim und Moed im Das-jaumi-Weltschiur im großen Beshamidrasch der neuen Synagoge. In Anwesenheit zahlreicher Thoragrößen beendete der ständige Leiter des Schiurs, der greise Rabb Simon Merkel, das letzte Das. Alsdann ergriff Herr Rabbiner Sußmanowitz, der Gemeinderabbiner von Slobodko. das Wort, um in einem einstündigen, seine ungeheure Thorakenntnis entfaltenden Hadran den Hörern einen unendlichen geistigen Hochgenuß zu bereiten. An die halachischen Ausstihrungen schlossen sich zündende agadischc Betrachtungen, die im Anschluß an die bekannte Erzählung unserer Weisen am Ende von Chagiga von dem Salamander, über den kein Feuer Macht hat, das Geheimnis der unsterblichen Existenz des jüdischen Volkes zu erklären. Der Redner schilderte, wie Rabbi Ascher den Jechiel, als er in dir Verbannung wandern mußte, überall, wo er hinkam, mit den Thoragrößen der damaligen Zeit die aktuellen halachischen Fragen erörterte, als herrsche tiefster Friede und tiefste Harmonie in der Welt. Die Thora werde auch heute der Schutzgeist sein, der über alle Nöte der Zeit sicher hinweghebt. Die anschließende ms» rmyo währte bis Mitternacht und brachte noch zahlreiche anfeuernde Ansprachen. Prcsov, 30. März. Der in den Kreisen der Agudas Jisroel und darüber hinaus wegen seiner glänzenden Beredsamkeit und seines heiligen Eifers für alle religiösen Interessen rühmlichst bekannte Oberrabbiner M CH. Lau, der polnischer Staatsangehörigkeit ist und hier seit 4 Jahren amtiert, ist auf Betreiben einer kleinen Gruppe niedrig gesinnter Gegner als Ausländer aus dem tschechoslowakischen Staatsgebiet ausgewiesen worden. Die Ausweisung war ursprünglich fristlos und ist nun infolge besonderer Bemühungen vom Landesamt für die Familie des Rabbiners, nicht für ihn selbst, bis zum 19. April aufgeschoben worden. Die ganze An gelegenheit wirbelt viel Staub auf und wird in allen jüdischen Kreisen als eine unerhörte Schmach für die Gemeinde Presov empfunden. Gateshead, 25. März. Es dürfte die Leser des „Js raelit" interessieren, daß hier in Gateshead (England) eine Zweiganstalt der berühmten Bejs Jofef-Jefchiwos vor: Novarodok unter dem Namen „Gateshead Talmuülcal College" vor etwa 4 Jahren gegründet wurde, die von etwa 30 Bachurim besucht wird. Die Bachurim. die zum größten Teil aus anderen englischen Städten hierher gekommen sind, lernen den ganzen Tag und schlafen und essen im Internat der Je schiwo, außer am Sabbat, wo sie in hiellaen Familien eingeladen sind. Ein Teil der Bachurim zahlt einen Beitrag zu den Unterhaltskosten, ein anderer Teil wird frei verpflegt. Die Leitung der Jeschiwa liegt in den Händen des Herrn Rabbiner Landinsky, eines Sohnes des bekannten Lehrers an der Radiner Jeschiwo. Ihm steht eine andere bewährte litauische Kraft, Rabbiner Kahan, zur Seite. Die Jeschiwo erklärt sich bereit, für den neuen Sman auch Schüler aus anderen Ländern aufzunehmen und zwar 14—18jährige Jungen, die eine Empfehlung des zuständigen Rabbinates oder Lehrers aufweisen können. Die Fahrtkosten muß der Schüler selbst aufbringen. Gelernt wird in jiddischer Sprache nach litauischer Methode. Die Adresse der Jefchiwah ist Gateshead. 173 Bewick Road. Die Welt der Gebete. Zu einer Zeit, wo in Hunderttausenden von Menschen. die im deutschen Vaterlande leben, die »pv* fcij? wieder zum Tönen kommt, wo auch aus Seelen, die vielleicht schon lange verschüttet lagen, der Ruf: „O, Ewiger, hilf doch!" wieder zur Höhe steigt, wo der jüdische Mensch nach alter Mahnung sich wieder hin- und heimflüchtet zu den Stätten der Lehre und des Gebetes, zu einer Zeit, wo das Geschehen um uns jeden Einzelnen aufruft zur „Umkehr", zur „Liebestat" und zum „Gebet", zu einer solchen Zeit begrüßen wir mit besonderem Dank und aufnahmebereitem Herzen die Gabe, die Rabbiner Dr. Elie Munk -Ansbach uns soeben reicht: „Die Welt der Gebete" — Kommentar zu den Werktags- und Sabbatgebeten nebst Uebersetzung. Wenn wir dem verehrten Verfasser hermit den Dank in aller Oeffentlichkeit herzlich aussprechen, so überlassen wir die ausführliche Fachwürdigung dem zünftigen Gelehrten. Wir können nur den Eindruck wiedergeben, den tiefen, starken Eindruck, den der Laie beim Lesen dieses Buches empfindet. Und da müssen wir uns sogleich verbessern: diese 374 Seiten Text, von denen nicht ein Wort überflüssig scheint, sind nicht ein „Buch" das man „liest", sondern ein »so, darin man „lernt"! Denn schlechthin alles, was zum täglichen und fabbatlichen Gebet, was zum Tischgebet und zum Nachtgebet zu bemerken ist, was in den überlieferten Quellen zu finden ist über den Zusammenhang zwischen den Gebetsteilen und Gebetsstücken, über die logische Aufeinanderfolge und den inneren Aufbau der Gebete, über dir historischen Zusammenhänge, über Erklärung des Gesamtinhalts und der einzelnen Worte, alles, was an zahllosen Stellen des Talmuds und des Midrasch, im Sauhar und bei den Dezisoren zum behandelten Thema gesagt ist — und dieses Thema gehört zu uns wie unser tägliches Brot — -das wurde gesammelt, gesichtet, und geordnet. Und so ist aus tausend Steinen ein einheitlicher Ban von bezaubernder Architektonik entstanden. Auch die Erkenntnisse und Anschauungen der Kabbala verwebte der alloerehrte Verfasser in seinen Kommentar, nicht betont und darum besonders eindrucksvoll, so daß wir hier in der Tat das ganze unendliche reiche Gedankengut verwertet finden, das die Weisen unseres Volkes, feine Seher und seine Lehrer schufen, da. sie den Weg unserer Gebete begleiteten. Es dürfte zum Wesen zünftiger Kritik gehören, aus dem großen Inhalt des Werkes Einzelnes, besonders Gelungenes hervorzuheben, andererseits wiederum hier und -dort die kritische Sonde anzulegen. Wir sind zu beiden! außerstande: wo immer wir aufschlugen, jedes Gebetsstück erleben wir dank der Munk'schen Darstellung als ein gesondertes Ganzes, als ein vollendetes (stanzes. Und wenn wir die drei einleitenden Aufsätze: Die Gebotzeiten und ihre Bedeutung, Der Aufbau der Gebete, Die Berachoth, besonders hervorheben, so nur deshalb, weil sich uns hier auf wenigen Seiten die ganze reiche Welt jüdschen Innenlebens in selten eindringlicher Weise erschließt, uns in ihren Bann zieht und festhält. -rn»r b'7 mn nvima in'rri Alles Uebrige ist Kommentar! Gehe hin und lerne! so bescheidet Hillel den wißbegierigen Heiden. So möchten auch wir unsere Meinung über den Munk'schen Kommentar zusammenfassen:' »ms V’i-f Ein Lernen in diesem Kommentar, ganz gleich, wo wir ihn aufschlagen. wird unser jüdisches Wissen vermehren, unsere jüdische Welt- und Lebensanschauung bereichern, wird aber vor allem unserem Beten neue Inhalte erschließen, erhöhte Andacht wecken, wird G'ttes- Nähe unsere Sehnsucht werden lassen: „Gehe hin und lerne" und dann: „Gebe hin und bete"! W. S. I. Sprechsaal. Ein vollständiges Ersatzmittel für Fleisch? Die Schächtoerbole legen uns die Pflicht auf. im Interesse unserer Kranken, Schwachen und Greise daraus bedacht sein, für den uns entgehenden Fleischgenuß Ersatznahrungsmittel zu schaffen, deren Zusammensetzung den Bestandteilen des Fleisches entspricht. Ich möchte aus die unscheinbare Sojabohne, ein Kind des Ostens, Hinweisen. Gar manchen wird ein Gruseln überlaufen, wenn er daran denken soll, sich in Zukunft von der vielen Menschen verhaßten Sojabohne teilweise ernähren soll. Worauf es aber ankommt, das ist, daß unserem Körper die uns durch den fehlenden Fleischgenuß entgehenden Stoffe an Eiweiß- und Fettgehalt aus anderem Wege zugeführt werden. Am Hofe des babylonischen Königs Nebuchadnezar lebten vier jüdische Jünglinge. Daniel, Chananja, Mischael und Asarjah, welche gezwungen werden sollten, an der Tafel des Königs zu speisen. Die Jünglinge hatten den Entschluß gefaßt, keine verbotenen Speisen zu genießen und ernährten sich von Kräutern und Hülsensrüchten. Der den Jünglingen wohlgesinnte Aufseher befürchtete, sie könnten dadurch an ihrer Gesundheit Schaden nehmen. Aber nach zehn Tagen sahen die vier frommen Jünglinge weit besser aus als alle anderen, so daß ihnen auch weiter den Genuß der Hülsenfrüchte gestattet wurde. Der große Nährwert des Fleisches besteht ln seinem Elweihgehalt von durchschnittlich 20 Proz. und seinem durchschnittlichen Fettgehalt von 15 Proz. Die unscheinbare Sojabohne enthält nach Feststellung unserer Gelehrten über 40 Proz. biologisch hochwertiges -Eiweiß und zeichnet sich nsbesondere durch einen außergewöhnlich hohen Fettgehalt aus. Sie übertrifft also an Nährwert bei weitem das uns modernen Europäern als unentbehrlich scheinendes Fleisch und darf als das eiweißhaltigste Nahrungsmittel angesehen werden. Die Sojabohne bildet neben Reis das ausschließliche Nahrungsmittel der Bewohner des Ostens, der Chinesen und Japanesen usw., also nahezu 500 Millionen Menschen. Man kultiviert die Sojabohne gleich der Kartoffel in vielfachen Variationen. Sie besitzt ein großes Anpassungsvermögen an Boden und klimatische Verhältnisse. Man hat laut vielfachen Berichten in Mitteleuropa bereits gute Erfahrung mit dem Anbau dieses ostasischen und afrikanischen Gewächses gemacht, und darf man daher auch mit Bestimmtheit erwarten, daß unser deutscher Erdboden, der sich vor ca. 300 Jahren der Kultivierung der aus Amerika importierten Kartoffel anpaßte, sich mr den Anbau dieses von uns bis jetzt nicht beachteten Gewächses eignen dürfte. Mißgriffe werden hier im Anfang, wie bei jeder Neuerung, nicht zu vermeiden fein. Daß es der Sojabohne, trotz erwähnter Vorzüge nach einem Alter von 3000 Jahren nicht gelungen ist. sich auch bei uns in Europa das Heimatrecht zu erwerben, rührt wohl daher, daß dieselbe im Naturzustand einen