Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 74 (1933)
- Issue
- Heft 10 (9.3.1933)
- Date
- 1933-03-09
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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tseite 10 dir. 10 Der Israelit Ainderecke. Purim. Kindheitserinnerungen von Moses Katz. Purim war im Osten kein gewöhnlicher Festtag. Wir Jungen erwarteten ihn nicht minder gespannt als Channka oder gar Simchas Thora. Zu Purim erhielten wir verschiedene Schall- und Klapperinstrumente; Hamandreher. .Greger genannt, mit denen wir den Haman völlig ineschngge machten. Auster diesen Fabrikerzeugnissen, bei denen viele Juden eine sehr schöne Parnose hatten, stellte,i wir selbst verschiedene Schall- und Klapperwerkzeuge her. Mein Freund Joel z. B. schnitt aus hartem Holz kleine seine Brettchen, schnürte sie auf starke Fäden, die man an den Fingern befestigen konnte. Die „Haman- Klappers" hörten sich genau so an, wie die Instrumente der spanischen Ballet-Musik. Andere wieder zimmerten sich Holzhandschuhe; der Rücken war aus Sackleinen und die Innenfläche aus glattgehobelten, trockenen Brettchen. Wir brauchten nur mit diesen behandschuhten Händen zu .ätschen und — der Haman war nicht zu beneiden. . lndcre Kinder brachten Messingmörser und Kupserbecken »nt ins Bethaus. Diese Jungen hatten es besonders auf den Haman abgesehen. Ausgerüstet mit den Haman-Jnstrumenten versammelten wir uns schon ganz früh im Bethause, gespannt und neugierig die Mcgillavorlesung abwartend. Wir befanden uns in einer eigenartigen aufrührerischen Stiminung und konnten kaum unsere Eeräuschwassen ruhend liegen sehen. Ab und zu ertönten Klänge, Geklapper und Gebrumme wie im Theater bei den Musikern vor der Aufführung einer grasten Oper. Wir fieberten fast vor Ungeduld und vergasten dabei den Hunger vorn Fasttage. Nach und nach füllte sich das Bethaus, das uns ein eigentümliches Bild bot. Unsere Väter erschienen nicht im Festgewande, wie an sonstigen Feiertagen, sondern in den Dienst-, Arbeits- und Wochenkleidern. Doch ihre Gesichter waren feierlich, gespannt und eigenartig wirkten die schwarzseidenen, samtenen Kappen unter ihren von Mehl verstaubten 'Hüten. Auch ihre Stiefel waren nicht geölt und getränt. Die Wasserträger und Holzhacker kamen direkt von der Arbeit ins Bethaus. Ihre Gürtel waren fest zugezogen. Nicht — Gott behüte — weil sie der Hunger nach dem Fasttage quälte. Nein! Die Juden des Ostens konnten besser fasten als essen. Sie taten es nur in ihrem Eifer, als ob sie wirklich mit dem zorer hajehudim — dem Judenfresser Haman — abrechnen wollten. Auch die Großen waren mit ihren schweren Stiefeln gerüstet. Nach dem Nachtgebet holte der alte Schamos, Reb Jechiel, die lange, dicke Rolle aus dem Thoraschrein und legte sie feierlich auf das Vorlesepult. Wir wußten alle, dast es die Megilla war und setzten uns zurecht und bequem unsere Haman-Jnstrumente bereithaltend. Der Raw — und mit ihm die ganze Gemeinde — erhob sich vom Ostplatz und schritt, begleitet von Reb Jankel Meiseles, dem altbewährten Megillaleser, und vom Schamos und Gabbi feierlich die Treppe zu der Empore hinauf. Der alte Reb Jankel begann sich zu schaukeln, hüllte sich in den Tallis schlost die Augen, wie beim Kaddisch ain Versöhnungstage, und begann sehr laut den Segen über die Megilla zu sprechen. Kaum hatte er die Worte „al mikro rnegiloh" gesagt, als ein „Amen" durch den Raum und über die unzähligen Köpfe hinwegdonnerte. Dasselbe wiederholte sich nach der Schehrch jonu und bald wurde es totenstill. Alle Gemeindemitglieder vertieften sich in Sidurim, Chimuschim und Megillas, da sich niemand ein Wort entgehen lassen wollte und durfte. Zart und melodisch begann Reb Jankel: „Wajhi bime Achaschwerausch, hi-s-j achschwerausch, hamolech mehaudi wead kischewa-a-a weesrim umeu medinoh." Sein inilder Ton ergost sich über uns, flost in unsere jungen Körper, durch alle Glieder so süst, warn, und glatt zugleich so stürinisch, aufbrausend. Bald waren wir fort, weit weg, in Persien, am reichgedeckten Tisch des Königs Achaschwerausch. Wir sahen das Volk aufmarschieren, die funkelnden Weingläser, die herrlichen Goldgeschirre, die goldenen Betten und Mosnikböden der Gemächer. Wir rochen das Aroma des Weines und den Duft der auserlesensten Speisen. Der vom Wein berauschte König stand lebendig vor unseren Augen. Wir hörten seine Wünsche. O, wie ich damals zitterte... Aber Waschti, die Königin, wollte nicht nackt erscheinen. Und das war so gut, sicherlich eine Eingebung vom Himmel; denn sonst hätte der König keine andere Frau gesucht. Der Befehl des Königs wurde erlassen. Wir sahen die Stafetten durch die Gegenden rasen, in die 127 Länder. Mordechai und seine Stieftochter, Esther, tauchten auf. Ach, der arme Mordechai, wie unruhig und. besorgt war er um die schöne Esther. Tagtäglich spazierte er am Hofe der Kcbsweiber, um über sie zu machen. Wir rochen die duftenden Salböle und herrlichen Gewürze. mit denen man Esther ein Jahr lang für den Empfang beim König vorbereitete. Mit Herzklopfen verfolgten wir die Wahl. Endlich! Bravo! Esther, unsere Schwester! Gewiß, wie denn anders, eine jüdische sympathische Tochter. Und der kluge Mordechai, aj, er hatte recht, als er ihr ausdrücklich befohlen hatte ihre Herkunft zu verschweigen. Wir lauschten gespannt weiter. .. Da hörte ausgerechnet Mordechai, wie zwei Höflinge ein Attentat auf den König planten. Das war ein Glück, von dem das Leben aller Juden abhing. „Bu'rrrr - Trach- - Bim - Vom - Trata - ta - ta Gong - Raa - ra - ra!" Haman war da! „Im al hamelech tauw kkofew leabdom." O, wie wir rasten und polierten! O, dieser Rosche! Das konnte ihm so gut gefallen. Alle Juden ausrotten — und dazu verlangte er vom König die Unterschrift. Dabei versprach er, der böse Haman, dem König, seine Kammern mit dem Vermögen der Juden zu füllen. Turr - Dimi - Bam - Trata - ta - ta! Jetzt hatten wir keine Zeit mehr zum Nachdenken. Wir klapperten, stießen, polterten so lange, bis der Haman auf dem Galgen hing; auf demselben Galgen also, den. er für Mordechai zimmerte. Vurrr-Trata-te-'.a-Bim-Vom. Endlich bestieg Mordechai das Königsroß. Von da an waren wir die Sieger! Die Juden atmeten auf. Der Megilla-Vorleser sagte die Namen der zehn Söhne Hamans in einem Atemzuge her. So war und wird immer das Ende aller Judenverfolgungen sein. Ein großes Fest. Die ganze Gemeinde stimmte einen kräftigen „Schofchanas Jakauw" an und singend verließen sie das Bethaus, um die gute Mahlzeit nach dem langen Fasttage cinzuholen. Purim, das Fest der Armen. „Scheloach mvnaus ifch lereehu umetunas luewjaunim/ Am Purim erlebte ich meine schönen Stunden beim Wegbringen der „Schlachmones"; Teller voll guter Sachen. Zu allererst erledigte ich die Gänge zum Raw, Rebben (Lehrer), Chasen, Schamos und Gabbi. Diese erhielten ein „5 stockiges" Stück Fladen (Blätterteich mit verschiedenen Obst- und Südfrüchte-Sorten), 2 Apfelsinen, 2 Hainantaschen (dreieckig), ebensoviele Flaschen Met und viele andere gute Sachen. Dann brachte ich die „Schlachmones" zu den Armen des Städtchens. Wie am Sabbat hie Mädchen mit dem Schalet liefen wir Jungen mit den mit weißen, säubern Tüchern verhüllten Tellern von einem armen Juden zum andern. Die Reihe der Verwandten wollte gar kein Ende nehmen. Die Aermsten, die sich nicht zu revanchieren brauchten, durften um Gottes Willen nicht vergessen werden. Das ganze Städtchen roch nach Kuchen, Wein und Früchten aus aller Welt. Auf dem Wege zu den Leuten traf ich mit allen Schulfreunden zusammen und wir zeigten uns die Trinkgelder, die wir von den Beschenkten erhalten hatten. Am Abend war unser Küchentisch voll mit den köstlichsten Ku'chenarten und Früchten belegt. Wir dursten essen und trinken noch Herzenslust. Darm fetzten wir uns alle um den großen Tisch, den vier Leuchter mit brennenden Kerzen schmückten. Der Vater, mit der Pelzmütze und im seidenen Kaftan dnrchschnl'tt die Rofinenchalle (Barche), die eine halbe Elle breit und noch länger war und bei deren Zubereitung die Mutter 5 Stunden beschäftigt war. Ihren Rücken zierten Kohen-Händchen, Vögelchen und andere Tierchen, die aus Teig verfertigt wurden. Die Tafel bot ein eigenartiges Bild. Es war Feiertag, wir waren alle festlich gekleidet und auch die Speisen waren sabbatlich und doch standen zur rechten Hand des Vaters wie eine Reihe Miniatur-Soldaten allerhand Münzen aufgestellt. Von einer Kopeke an bis zu einem halben Rubel. Ich saß wie auf Nadeln und schaute unablässig nach der Türe. Ich kannte bereits einige Purim-Spieler, die jetzt von einer Familie zur andern zogen und ihre „Stücke" vorführten. Außer ihnen mußten auch andere Leute kommen, die für „geheime Arme" Geld sammelten.t Dann waren noch eine Reihe „Abgesandte" von verschiedenen Gesellschaften, wie z. B. „arme Bräute", „Talmud Thora" und „Chewra Kaddischa", zu erwarten. Und schließlich die endlose Reihe der verkleideten Armen. Wir saßen alle sehr artig am Tische und erwartetem die Sammler. Endlich ging die Türe aus. Der Schornsteinfeger, schwarz wie ein Mohr, betrat die Stube. Er war bereits halb betrunken, denn jeder schenkte ihm ein Schnäpschen, ein Stück Challe und ein paar Kopeken. Auch bei uns erhielt er alle drei Dinge. Er trank mit geschlossenen Augen, verstaute die Ehalle in den Sack und das Geld im Beutel, bedankte sich wackelig und zog weiter. Wir lachten alle herzlich, ich war im siebten Himmel. Dann kamen 2 Juden, sehr angesehene Leute des Städtchens. Der eine hatte ein weißes Tuch über die rechte Hand gehüllt und nahm mit dieser die Nedowes entgegen. Man wußte, daß sic nur wichtige Zwecke Geld sammelten und bekamen die große „Taxe." Kaum waren sie weg, als 2 kleine Menschlein die Stube betraten. Das eine hatte einen langen, weihen Bart und trug den Rock mit dem Futter nach außen und das andere war als Weibchen verkleidet und trug einen langstieligen Besen. „Gut jom tauw!" riefen sie und stimmtene folgendes Liedchen an: „A guten Purim melach. — Wo ich geh' fall ech. Der Bart ist mir lang. — Das Weib ist mir krank. Sie kann nicht gut kehren und mag geschädigt werden." Sie bekamen 5 Kopeken und zogen erfreut weiter. „Ich weiß, wer es war", rief ich begeistert. Daraus verabreichte mir der Vater eine schallende Ohrfeige. Und wißt Ihr warum? Weil man einen Armen nicht beschämen darf. Arme Leute, die das ganze. Jahr sich _ betteln schämten, erwarteten den Purim wie die Bauern eine gute Ernte. Sie verkleideten sich dann und zogen von Haus zu Haus mit ausgestreckter Hand. - Die Ohrfeige vergaß ich auch schnell, denn bald kamen andere Leute ins Haus. Diesmal waren es „Schomrim" und „Chaluzim" in weißen Kitteln gehüllt. Sie waren mit Holzgewehren und -Schwertern ausgerüstet und trugen rote, hohe Zylinderkronen. Sie sammelten für Erez Jisroel. Endlich kam auch das „Theater", eine Gruppe verkleideter Juden, die für die Reparatur des Friedhofzaunes Geld sammelten. Im Vordergrund standen 9. März 1933! ein Rabbi, ein Rosche, ein Mjsnagid und ein Bauer, die eine Szene ausführten. Kaum waren die weg, da kamen „Josef und die Jschmeelim und ihre Kamele", die in unsere Stube gerade auf dem Wege nach Aegypten kamen. Einer legte sich aus den' Boden. Neben unserm Tisch fand der gute Josef das heilige Grab der Erzmutter Rahel. Als er sich auf das „Grab" stürzte, da blieb mir das Herz vor Schrecken stehen. Josef sang: „Ach Mutter du lieb, Mutter du mein, wie kann ich mit sei gur rnitgein. Ich kann seier laschem gur nicht varstein. Sei senen Menschen vin a fremd Land und bin mit sei gur nischt bekannt." Darauf antwortete ihm die Mutter Rahel aus dem Grabe: „Josef. Josef, Josef! Mein getreuer Sohn. Gei mir sei gur gern, dann wirst du in Mizraim (Aegypten) a Meilech (König) weren. Gei mit sei gur sreilech, weste in Mizraim weren a Meilech." Darauf meckten die „Esel" und die „Kamele" und zogen weiter nachdem sie einen halben Rubel erhalten hatten. Bis spät in die Nacht kamen die Armen und Geldsammler. Unendlich lang war ihre Reihe. Je später es wurde, desto seltener kamen sie. Die Lichter waren erloschen, ausgebrannt, wir Kinder zogen uns in den Alkoven zurück. Auch die müde Mutter stand aus, um sich ins Schlafzimmer zu begeben. Der Vater aber saß immer noch am Tisch, die Türe durfte noch nicht geschlossen werden; denn käme noch ein Armer, so durfte er keinesfalls eine verschlossene Türe vorfinden. Nachdem der Vater eine ganze Stunde lang, vergebens am Tische saß, schloß er die „Schalter" und die Tür. So antwortete der König Achaschwerosch dem Haman: „das Geld sei dir geschenkt und (auch) das Volk, mit ihm zu machen, was gut erscheint in deinen Augen. Zu diesem Posuk werde ich Euch eine Geschichte erzählen: Es wohnte einmal in einem kleinen russischen Städtchen ein Mann namens Mendel, der wollte mit ferner Familie nach Amerika auswandern. Aber da er natürlich nicht wissen konnte, ob er „drüben" gleich eine Parnose finden würde, fuhr er zunächst einmal allein übers Meer in die neue Welt. Er versprach, so bald als möglich das Reisegeld für seine Frau und die Kinder zu senden, lieh sich von dem Gabben des Städtchens noch Geld für die erste Zeit im fremden Land und reiste ab. Nach einigen Monaten trafen wirklich bei dem Gabben aus Amerika 300 Rubel ein mit einem Begleitbriefe von Mendel NNd dieser schrieb: „Ich sende Dir heute 300 Rubel; bitte gib von diesem Geld meiner Frau soviel Du willst und den Rest behalte für Dich selbst." „Nun", dachte der Gabbe, „da werde ich mir zunächst mal die Summe nehmen, die er mir noch schuldet, nachdem ich der Frau doch nur abzugeben brauche, so viel ich will." Also ließ er die Frau Mendels zu sich kommen, gab ihr 50 Rubel und sich selbst nahm er 250 Rubel. Als die Frau das merkte, klagte und schrie sie und wollte sich's nicht gefallen lassen und lief weinend zum Rabbi. Dieser hörte sich die ganze Sache ruhig an und tröstete die Frau und versprach, ihr zu helfen. Nun lud der Raw den Gabben vor und fragte ihn, mit welchem Recht er sich einen so großen Teil des Geldes aneigne und der a-rmen Frau nur so wenig ausbezahlt habe. „Ich tat ganz nach dem Willen des guten Mendel", erwiderte der Eabbe. „Mein ehrlicher Freund möchte, daß ich zu allererst zu meinem Gelde komme. Er schreibt, ich sollte seiner Frau soviel geben, wie ich will — nun so tat ich auch!" Aber der Rabbi sagte: „Nein, Gabbe, du hast den Brief von Mendel ganz falsch verstanden. Er meinte, du sollst seiner Frau so viel geben wie d u willst, nämlich so viel, wie du selbst gern haben möchtest! Du willst also gern 250 Rubel haben, das haben wir ja gesehen, also gib diese Summe nun auch an Mendels Frau!" Was blieb dem Gabben anderes übrig? Er mußte tun, wie es der Raw gesagt hatte. Nun seht Ihr, so ähnlich geht's auch bei der Autzwort des Achaschwerosch. Der König sagte zu Haman: Du kannst dem Volke so tun, wie es gut erscheint in deine,l Augen — aber der König der Könige verfügte: Du sollst dem Volke und vor allem dem Mordechai auf den du es ja abgesehen hast, all das tun müssen, was Du für Dich s eT b st so gerne hättest! D u möchtest gerne auf des Könis Roß reiten, nun sollst Du i h n darauf reiten lassen. D u möchtest gern vor allen Bewohnern der Stadt geehrt werden, nun sollst Du seine Ehre überall verkünden. Du möchtest gerne der Zweite' nach dem König werben — also wirst Du, selbst schuld sein, daß er der Zweite neben dem König wird, an ihm wirst Du tun, wie es gut dünken würde in Deinen Augen! Auch eine Übersetzung. . Marl hatte in der hebräischen Stunde nie recht ausgepaßt und lernte niemals seine hebräischen Aufgaben. Da war es kein Wunder, daß er in der letzten hebräischen Arbeit eine glatte Fünf bekommen hatte. Nun stand wieder eine Arbeit bevor und Marel wußte, daß er wieder ganz schlecht abschneiden würde. Schlau, wie er war. nahm er sich deshalb ein ganz kleines Wörterbuch Hebräisch-Deutsch mit in die Schule, um darin im Geheimen die Wörter zu suchen, die er nicht wußte. Nun konnte ihm, dachte er, doch nichts mehr passieren.