Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 73 (1932)
- Issue
- Heft 53 (29.12.1932)
- Date
- 1932-12-29
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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(Seite 8 Nr. 53 29. Dezember 1982 Der Israe l i t Vermischkes. Berlin, 22. Dez. Das SteUenamt des B. I. A. (Rechtsanwalt Dr. Artur Katz, Berlin L 2, Neue Promenade 3) weist für einen Lehrer an einer jüdischen Schule eine Anstellung nach. Der Bewerber mutz Handelsfächer) französisch und englisch unterrichten können. In Oberschlesien kann sich ein Anwalt sofart niederlassen. Breslau, 27. Dez. Herr Studienassessor Mar Feuchw a n g e r ist zum Direktor der höheren Jüdischen Schule ernannt worden. Herr Direktor Feuchtwanger ist Sohn des Herrn Dr. Jacob Feuchtwanger, Frankfurt a. M., : und hat seine erste Ausbildung auf der Samson Raphael Hisch-Schule zu Frankfurt a. M." erhalten. Die Woche. Dajanim-Wahl. Der Vorstand der Synagogengemeinde I. R. E. hat im Einvernehmen mit dem Rabbinat und dem Gemeinderat die Herren Dr. Elieser Posen, Dozent an der Thora-Lehranstalt Jeschiwa, und Dr. Michel Schlesinger aus Hamburg, zur Zeit in Poniwesch, zu koordinierten Rabbinats-Assessoren der Gemeinde berufen. Diese Ausgestaltung des Rabbinats, die auch erstmals die Voraussetzung schafft für die bisher entbehrte Einrichtung eines ständigen Bes Dins der Gemeinde, ist ermöglicht worden, ohne dah eine Mehrbelastung des Eemeindebudgets eintritt. Oeffentliche Kundgebung des Orthodoxen Rabblnerverbandes. Am Sonntag abend, 8.45 Ahr pünktlich, findet im großen Saale der Frankfurt Loge aus Anlatz der Tagung des Orthodoxen Nabbrnerverbandes eine öffentliche Kundgebung statt, zu der alle, die an der Entwicklung der Orthodorie Interesse haben, Herren und Damen, hiermit eingeladen sind. Referate halten die Herren Rabb. Dr. Klein, Berlin, „lieber die ideelle Lage der deutschen Orthodorie" und Rabb. Dr. Ansbacher, Wiesbaden, über „Die Mitarbeit der Gemeinden an unser-.'n Aufgaben." Die hohe Bedeutung dieser Fragen lassen eine starke Beteiligung erwarten. dv»ö des Schaß-Vereins. Es wird darauf hingewiesen, daß die Eintrittkarten zum m'v, der am Sonntag, 1. Januar, präcise 3 Uhr in der Frankfurt Loge beginnt, zum Preise von Mk. 1,25 erhältlich sind, bei sämtlichen hebräischen Buchhandlungen. sow,e bei B. Rachelsohn, Sandweg 6. Chanukah-Kouzert im Saalbau. An'er der musikalischen Leitung von Mar Reumann, dem verdienstvollen Chordirigenten unserer Synagoge, fand im gutbesetzten kleinen Saalbausaal ein Konzert statt das von Reumann mit einer schwungvollen Wiedergabe der Festouvertüre von Leuthner eingeleitet wurde. Benno Ziegler, von der hiesigen Oper, sang mit seinem wohlgepflegten Bariton „E'tt sei mir gnädig", von Mendelssohn. Dann spielte Hugo Kolberg, 1. Konzertmeister der hiesigen Oper, „Hymne an die Sonne" von Rimsky- Korsakow und Bardav (orientalische Rhapsodie) von Wladigawosky. Kolberg spielte die beiden Stücke mit viel Temperament und brillanter Technik. Das Andante aus der c-dur Sinfonie von Haydn wurde von Reumann und dem Tonkünstlerorchester, das an diesem Abend den instrumentalen Teil Sestritt, sehr feinfühlend ausgedeutet. Hauptkantor Wolf Leoi (Mannheim) sang Rezitativ und Arie des Obadja aus „Elias" von Mendelssohn und die Arie des Ariel aus Haydns „Schöpfung". Levi verfügt über eine angenehme lyrische: Tenorstimme, die namentlich in der Mittellage am meisten fesselt. Der zweite Teil wurde eingeleitet mit drei Stücken von Alman „Pirke owaus", die Levi ergreifend vortrug. Es folgte die hebräische Rhapsodie von Lewandowsky, aus die man gerne verzichtet hätte, da ihr jede Originalität fehlt und die in ihrem letzten Teil einfach eine schlechte Kopie von Lkszt'schen ungarischen Rhapsodien ist. Benno Ziegler sang das Ädauschem von Löwenstamm und die Arie des Elias „Erhör' mich G'tt Abrahams" von Mendelssohn und konnte man nochmals die hohe Gesangskultur Zieglers bewundern. Wolf Levi sang darauf den ergreifenden Golusmarsch von Dymont und ein chassidisches Volkslied. Den Schluß des etwas überreichen Programms bildete „Die Tempelweihe" von Kela Bela. Erwähnt sei noch, datz die Solisten anpassend und. einfühlend vom Kapellmeister Ernst /Wolfs 'begleitet wurden. , Das Entzünden der Sabballichler. £>,te immer auf neue Mittel zur Weckung der- Liebe zu Erxz Jisroel bedachte $ a I ä ft t n a 3 e;tt t r a I e der Agudas Jisroel stellt unseren Frauen ein anmutiges Doppelblättchen zu, das S e g e n s p r u ch und Gebet beim Anzünden der Sabbatlichte rin Hebräisch und Deutsch enthält. Die Rückseite erinnert an den alten Brauch, vor dem Lichtentzünden eine Münze in die Erez Jisroel-Büchse zu werfen. Die dazu nötigen Büchsen werden von der „Frauenhilfe für die Schulen in Erez Jisroel", Schwanenstratze 12 (Postscheck 13647) gern geliefert. Die Gebetbogen (in lichtem Drucke auf hartem Luruspapier), sind bei der genannten „Frauenhilfe", Schwanenstratze 12 zum Preise oon> 25 Pfg. zu haben. Die Gokllosenpropaganda und das Judentum. Die Freie Vereinigung für die Interess e n des orthodoxen Judentums veranstaltet am Dienstag, abend 8.30 Ahr, im großen Saal der Frank - furt Loge, Eschersheimer Landstraße 27, eine Öffentliche Kundgebung, zu der hiemit alle Mitglieder der F.-D.. sowie Gäste, Herren und Damen, eingeladen sind. Als Hauptreferent wurde Herr-Dr. K. Kind ermann, der längere Zeit in Sowjetrutzland weilte und mit seinen Veröffentlichungen über die dortigen Religionsoerfolgungen großes Aufsehen erregt hat, gewonnen. Es sprechen außerdem zum Thema die Herren Rabbiner Dr. Pinchas K o h n und Redakteur S. Schachnowitz. Generalversammlung des INekor Ehajim. Die Ordentliche Generalversammlung des M e k o r Ehajim findet Sonntag, den 15. Januar, 5 Ahr nachmittags, im Vereinslokale, Langestraße 18 statt. Auf der Tagesordnung stehen u. a. die Erstattung des Jahres- und Kassenberichtes sowie Neuwahlen. Die Mitglieder werden gebeten, zahlreich und pünktlich zu erscheinen. Verein Alekor Ehajim. Vielfach geäußerten Wünschen zufolge, findet auch diesen Freitag Abends» '3 ein gemütliches Zusammensein für unsere jüngeren Mitglieder und Freunde statt, und zwar in kleinerem Rahmen bei unserem Vorstandsmitglied, Herrn Julius Lewin, Ahlandstraße 56,3. Stck. im Anschluß an den regelmäßigen „Chumisch mit Raschi" — Schiur abends 8 Uhr. Hierbei wird Herr Halpern über Chanuka-Gedanken sprechen. Gäste herzl. willkommen. Riviera-Reife. Die für den 25. Dezember 1932 vorgesehene 10 tägige Gesellschastreise im Auto (moderner, komfortabler Aussichtswagen) Frankfurt a. M.-Riviera und zurück von Lugano-Mailand-Genua nach Monte Carlo und Nizza, mutzte der ungünstigen, nebligen Witterung wegen, verschoben werden. Sie ist nunmehr aus dem 9. Januar 1933 sestgelegt mit ungeändertem Programm und streng koscherer Verpflegung. 'Einsteigemöglichkeit auch in Darmstadt-Heid elberg. Karlsruhe und Stuttgart. Anmeldungen werden noch entgegen genommen. Auskunft und Prospekte gratis durch das Reisebüro der Frankfurter Zeitung, Schillerstraße 16 oder S. Wolf, Frankfurt a. M., Obermam«- anlage 21, Telefon 47331. . Bemerkung. Unsere Leser werden darauf aufmersam gemacht, datz die Illustrierte Beilage zur jüngsten Nummer auf einem der Bilder einen ausgeschriebenen o® aufweist, und werden gebeten, dieses Blatt, sofern sie die Nummern nicht sammeln, zu den ni»v zu tun. Wocheykalender. vom 31. Dez. 1833,- 7. Jan. 1933 2!. - 9. Debet 5693 »81» tjl Samstag Dez. 31 2 MTBn V31N fp8 Sonntag 1 3 V Montag 2 4 ird Dienstag Jan 3 nnu 5 3 N^'32 Mittwoch 4 6 1 Donnerstag 5 7 Freitag 6 8 nsipn Samstag 7 9 , vsn Familiennachrichken. Barmizwoh: Saul, Sohn des Herrn Rabbiner Dr. A. Neürvirth, Berlin, Siegmundshof 16, twr'SJn», Synagoge Siegmundshof. , Frankfurter Vereinskalender. Verein Mekor Ehajim. Freitag abend nach Schul im Hörsaal: Mikrovortrag, Herr Harry Katzenstein, Creglingen — abends 8' Uhr bei Herrn . I. Lewin, Uhlandstr. 58 III, Chumisch mit Räschi. Samstag morgen nach Schul im Hörsaal: Dinim, Herr Dr. E. Posen — nachmittags % Stunde vor Mincho im Veretnslokal Vk’jt, Herr Dr. W. Hofmann. — 4 Uhr im Vereinslokal (ebenso Sonntag morg. 8 Uhr) Gemoro, Herr. I Soffer. — 8X!2 Uhr abends -»sror, Herr Dr. M. Lange. Sonntag morgens nach Schul im Hörfaal (ebenso Mittwoch), cm -m, Herr S. Schachnowitz. Sonntag abends 6 Uhr fällt der Vortrag wegen des Sijum des Schaßvereins aus. Montag morgen nach Schul (auch Donnerstag): Mifchna- Mitgliederlernen, abends 7 Uhr im Vereinslokal (auch Mittwoch) Gemoro Herr Rabb. Dr. I. Breuer, abends ßi/4 Uhr im Vereins lokal (auch Donnerstag) Gemoro, Herr Dr. E. Posen. ' 7 Dienstag (auch Freitag) nach Schul: Mifchna. Herr Dr. E. Posen. Sonntag, Dienstag und Mittwoch abends 8.15 Uhr, im Vereinslokal Schaßlernen. Herr Herz Halpern. Jahrzeilsstiftungen. Sonntag, 1. Januar: Recha Löwenstein, geb. Kahn-Stiftung Donnerstag, 5. Januar: Joseph Wohlfarth-Stiftung. Freitag, 6. Januar: Geh. Sanitätsrat Dr. Elieser Rosenbaum-Stiftung. Freitag, 6. Januar: Jsaac Weil-Stiftung. Jüdische Frauenvereinigung und Agudisiische Frauengruppe, Ortsgruppe Frankfurt a. IR. Am Montag, 2. Januar, abends 8:45 Uhr, spricht im Hörsaal Friedberger Anlage 5 Herr Rektor Karl Ochsenmann über „Aktuelles auf dem pädagogischen Gebiet." Gäste, Damen, herzlich willkommen. Agudas Jisroel-Orksgruppe. Schiurim des Herrn Herz Halpern: Täglich von 9—12 Uhr: Lernen jegleicher. Art.. 12—1 Uhr: Daf Jomi — Am nw? anschließend am Daf Jomi agadischer Vortrag. Liwjath Ehen. Samstag nach Mincho, 4.15 Uhr, im Hörfaale Friedberger Anlage, Vortrag des Herrn S. Sch achnorvitz, „Chanukahbräuche, ihre Bedeutung und historischen Hintergründe." Agudas Jisroel Jugendgvuppe, Schwanenstratze 12. Hebräische Arbeitsgemeinschaft //“nyi V2?" Unsere Chanukoh-Veranstaltung findet bei reichhaltigem Programm am 31 ds. Mts. um 20.30 Uhr statt. Einleitend spricht Herr Red. S. Schachnowitz (hebräisch) über: „Der Makkabäerkrieg bei Josephus und das Chanukohwunder." Gäste willkommen. ."-asn'w,, tmpn nsön1? 11721 jrsnaa rmpy mann ü”j?nn uVt? naunn m’an »f’aiaaw-7» ,7713m nrns' nnnn -20-30 nsrwa 'a wi pEFOY* nanVa*;wm Vy iiisrina fovim trnaiK -wim Gebetzeiten. Freitag abend 4.10 .!v Samstag naavn 7.05 Samstag morg. 8.00 Samstag nachm. 1.00 und 4.00 Samstag abend 5.25 Wochengottesdienst: Morgens 7.05 Nachmittags 4.15 Hörfaal 1.15 Tefillin-Legen am Morgen 7.05 Die glückliche Gebart eines gesunden Jungen zeigen dankerfüllt an Fritz Nußbaum und Frau Berlin, 27. Kislew 5693 Herta geb. Nußbaum Tile Wardenbergstr. 13 Fertige Herrenmäntel llreng-i ^verarbeite! molliger Stoff auf schwerer Kunstseide u. Hansel Roßhaar zum Preise von nur Mk.40.a u. 50.- A.J. Neugebauer Schneidermeister Oslendslr. 14,1 Frkftm , Car. 44028 Für leidende, nicht bettldg. Dame wird in einem strg. rituell gepflegten Haufe Zimmer mit voll. Penfion getucht Heizung erfordert. Offmit Preisang. unt. 4502 c Erp. Vertreter fürGrabmalkunst sofort gesucht von erstklafstger, besonders angesehener Firma. Herr der israelitischen Gesellschaft, gewandt und eingeführt, bevorzugt. Ausführl. Offert, mit Lebens!., Zeugn., Ref. unter 4501c an d. Erp. Mi! Welche seriöse jüd. Firma gibt arm. 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