Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 73 (1932)
- Issue
- Heft 51 (15.12.1932)
- Date
- 1932-12-15
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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:c;ie 8 Nr. 51 er 3 5 r. a e' i t 15. Dezember 1932 letzte Vollendung erhielt. Die Einweihung voll erster Redner der Leiter des bina und Sohn i rerin des Neubaues, Rabbi Mordechai Katz. Er begrüßte die Anwesenden und sprach seinen Dank allen an dem Bau Beteiligten für ihre Mühewaltung aus. Im Namen aller gab er dem Bedauern über das Fehlen des z. Z. im Interesse der Jeschiwah in Amerika weilenden Telscher Rnw, Rabbi Awrohom Jizchok Bloch, Ausdruck. Nach ihm drückte Rabbi Salman Bloch namens der Leig als Manne eine Lernstunde weihen, sei der p"& des Heimer Stifgegangenen yb-n p amiN mitgetetfi. TNaurits L. Prins >^7- Amskerdam» 10. Dezember. --Einen schweren Verlust hat unsere altehrwllrdige Gemeinde durch den Heimgang einer ihrer angesehenen Persönlichkeiten, Maurits L. P r i n s , erlitten. Der Verblichene war ein Sohn des auch in Frankfurt unvergeßtung der Jeschiwah wie des Telfcher Rabbinats deren j üchen Liepman PH. P r i n s und Schwiegersohn Glückwünsche aus. Die Mitglieder des Kolel ließen ihren!von Rabbiner Dr. M. Lehmann b"*h Mainz. Den Dank für das sie zu neuem Eifer anspornende Geschenk Geist dieser führenden Männer in Israel zu pflegen und auf seine Nachkommen zu übertragen, war das erreichte Ziel seines Lebens. In jungen Jahren fand seine Seele durch R. I. Jankelow ausdrücken. Nun sprachen im Namen des „Jawneh"-Lehrerfeminars zu Teljchi fein Rektor des ,_ _ _ ___ rer der Jeschiwah. Die nun einsetzende Pause benutzte Prägung, und die Saaten trugen reise und reiche Fruchte die Schar der Anwesenden, die. Wände der geräumigen mr Prins'schen Hause in Amsterdam, das er in Gemein- Jeschiwah von einer wahren nur»bv von Tanz und! ichast mit der gleichstrebenden Gattin, (Tochter von Mar- Gesang widerhallen zu lassen. Auch einige der rabbinikus Lehmann zu etoem _wn.Bnj?n, zu einer Stätte , Rabbi A. M. W o ß l e r selbst ehemaliges Mitglied * ”n Hause von Direktor Mendel Hirsch in Frankfurt i Kolel sowie Herr I. E. Rabinowitz für die Hö- Verankerung im oy nrnn-Prinzip S. R. Hirsch'scher s.... Cr^rj.:_~i. c\:. _ _r._I.l. 'lu'ünmtn imh hfo Pinrrfort triinon roiio urth ruirfio striiHiti» schen Gäste trugen durch ihre. Ansprachen zur Vermehrung der Festesstimmung bei. Inzwischen waren Gratulationen in großer Menge eingegangen, so beglückwünschten von Litauen u. a. die Slobodkaer und die Kelmer Jeschiwah wie der Kownoer Kolel ihre führende Schwesteranstalt zu ihrem Freudentage. Vom Auslände liefen zahlreiche Telegramme ein. Den erhebenden Schlußakkord der Feier bildete die grohangelegte Rede des Rofchjeschiwah, Rabbi Elijahu Meir Bloch, der die stets und notwendig aussteigende Linie im Leben des Jeschiwahbochur zeichnete, die ihn zu der durch den Kolel ihm gewiesenen Vollendung führe und die ihn die Entbehrung vieler Bequemlichkeiten vergessen mache, womit er die Gedanken aller traf. In kurzen Zügen entwarf er noch ein Bild der Entwicklung der Jeschiwah und des während der letzten Jahre, dankte im Namen der Leitung der Jeschiwah. ''/en Rednern und Gästen für ihr Erscheinen und gerate nochmals der edlen Stifterin . des Baues wie i>"nani> der hochherzigen Philantropin Frau Jennie Miller-Feigin, Philadelphia, deren Opferwilligkeit den Grundstock der Existenz des i>i>ia seit Jahren bildet. Mit der Aufforderung, stets den von Rabbi Josef Löb Bloch wie Rabbi Chajim Rabbinowitz!?"S7 gepflanzten Idealen treu zu bleiben, schloß er in vorge- ..rückter Stunde die in aller Anwesenden Gedächtnis festgewurzelte Feier. .Senta (Jugoslawen), 6. Dez. Die hiesige israelitische Kultusgemeinde hat den Oberrabbiner Markus Schlesinger in Eisenstadt (Oesterreich, Burgenland) bereits zum dritten Male als Oberrabbiner berufen. Trotzdem sie ihm die Zusicherung gab, daß er als o r t h o - döxer Oberrabbiner gewählt fei, und alle Gemeinde- Institutionen im orthodoxen Sinne und Geiste führen könne, hat Herr Oberrabbiner Schlesinger abgelehnt, da die ehemalig orthodoxe Gemeinde dort sich dem Orthodoxen Landesverband in Jugoslavien nicht anschließen will und nun laut Regierungs-Entscheidung dem „nichtorthodoxen Landesverband" automatisch unterstellt wurde. Personalien. Hannover, 10. Dez. Der über Hannover hinaus besonders in jüdischen Kreisen bekannte Buchbinder-, Drucker-, Jnnungs- und Ehrenmeifter Dannenberg, Am Taubenfelde 26, kann am 22. ds. Mts. seinen 75. Geburstag feiern. Bor 50 Jahren fremd, unbekannt und fast mittellos nach Hannover gekommen, hatte er mit :• vielen . Schwerigkeiten zu kämpfen. Trotzdem er Schabbos und Feiertage streng geschlossen hält, hat.er sich durch unerschütterliche Energie,;iFleiß-limduSparsamkeit vor?, wärtsgebracht und sein Geschäft wesentlich erweitert. Leider hak-ihn der Krieg kinderlos gemacht. Sein ältester Sohn.war, Buchdrucker. und -der jüngste, der sich .freiwillig meldete, -Buchbinder. Wir wünschen dem Jubilar einen heiteren Lebensaüendl. 7 *78«»; von mm min und abrahamitischem wnwn nvaan machte. Lange Jahre war der Heimgegangene Mitglied des Kuratoriums des Am st er d a m e r R a b b i n e r f e min a r und Vorstandsmitglied der Armenfürsorge Mit großer Lebe und vollem Eifer gab' er seine Persön lichkeit für diese Einrichtungen hin. Wie beliebt und ge ehrt der Verstorbene war, zeigte die enorme Teilnahme aus allen Kreisen bei jener Bestattung. Aus seinen spe ziellen Wunsch mußte w-n-vn unterbleiben, aber auch un ausgesprochen, war sich jeder des herben Verlustes schmerzlich bewußt. Möge ’-em Gattin und Kinder wie die große Schar der Trauernden innerhalb und außer halb der Gemeinde trösten. masan Jlove Zamky, 10. Dez, Wohl selten hat unsere Ge meinde ein solch großes Ehrengeleite hinter einer Bahre gesehen, wie bei der frühzeitig verstorbenen, allgemein geachteten Frau Rozsi B i n e t h. . Die Heimgegangene war ein Musterbild jüdischer Frauentugenden. Voll Men schenliebe, selbstlos und zurückgezogen, lebte sie nur ihrer Häuslichkeit, als nwas na rmaa. <5ie verschied in ihren besten Jahren, und es weinen um sie Gatte und einziges Kind, Eltern und Geschwister. — Dem tiefen Schmerze gab Herr Oberrabbiner Tiegermann in einem ergreifenden Hespeb Ausdruck. Hiernach ergriff der Schwager der Verewigten, Herr Josef M e i ß -, das Wort, um seinen und der Familie, Schmerzzum Ausdruck zu bringen. rraxan Die Woche Arnstein (UfrH, lO.'^ez. 'klni 18*.' bä. begeht der langjährige Vorsteher-unserer'Gemeinde/der allseits beliebte Herr Salomon Bauer, seinen 60 Geburtstag. Rimpar (b. Würzburg), 10. Dez. Am vorletzten rnav starb im jüd. Krankenhaus zu Würzburg, wo sie Heilung pon .einem Mehrjährigen:Leidenz.gesucht hatte, Frau Leh-;rejr LAß rst a n n^bön Hi.^/Ske.wchr. eine Schwägerin des Somploner Raw in dessen na'v» auch der nunmehr ve;rwitwete;.Gatch „lerntet,., dem. ^seAann die Hand zürn Lebensbund reichte. Man kann sich -denkSN, 'daß hier-ein echt 'jüdisches Halls-begründet wurde, derb gleichgesinnte Kinder sind Enkel entsprossen. Ihren Gatten, den sie nach verschiedenen Stellen begleitete, unterstützte sie' in . seinem heiligen Berufe durch ihr .für die ganze Gemeinde mustergültiges frommes. Leben. '.'Bei' der Beendigung auf Ämaltehrwürdigen °"n w'a in Hochberg hielt der Schwager, der Kultusbeamte Philippsohn'Ms München, einen ergreifenden, von Midrasch- und Talmudworten durchwobenen nson- Als für den frommen Sinn der fntwi bezeichnend^ hob er den letzten Wunsch-derselben hervor, ihre Tochter möge nur einen mm p heiraten. Nach demisvn.-«sprach noch Hauptlehrer Mannheimer, Dettelbach, als Freund der.trauernden Familie schlichte Worte des, äufrichligeü Gedenkens für die Entschlafene b~i. Möge ihr mar den Hinterbliebenen wie '"v beistehen. rrasan Luzern, 10. Dez. Am Donnerstag, den 22. Dezember, iVoa ■ ist die erste Jahrzeit von Abraham Erlanger b~tr. Verehrern, die an diesem Tage dem seltenen Fritz Gulmann Eines der Geheimnisse g'ttlicher Wallung hat sich'wieder auf uns gesenkt, indem aus blühender, strotzender Kraft, aus zielbewuhtem, rastlosem' Vorwärtsstreben dem Erdenwallen Fritz G u t m a n n s Halt geboten wurde. Bald jährt es sich, daß fein unvergeßlicher Vater f. A. Salomon Gu mann, aus seiner gesegneten irdischen Wirksamkeit in sein ewiges Heim abberufen wurde. Und nun ist der Sohn, die aufkeimende Hoffnung der Familie, ihm gefolgt. Er war eine gediegene, kernhafte Natur, schlichten und lauteren Charakters, in den Wegen der G'ttesfurcht wandelnd und von der zärtlichsten,, hingehendsten Rücksicht auf seine Mutter beseelt. Aber er war mehr as das: er entfaltete in seinem kurzen und doch so unendlich schweren Krankenlager eine Heldenhaftigkeit im Dulden und Ertragen, die sonst nur, und auch selten in langem Leben reift. Wir aber trauern/isi großer Gemeinschaft und innigstem Mitleiden Mit der schwer heinigesuchten Mutter und Schwester, mit deü'Brüdern, denen nun - die großH Aufgabe) zu fallt, -den, -Platz: des Vaters und den Plätz des Bruders siüszufüüem .stnd^wir.-bMn und flehen zum..Allerb.armer/Er möge)LS..nuN'genug'sLjn. lassen an den Schicksasexrj>.außerhalbdes Rahmens :der Natur. Beugen uns aber zugleich in EMjfrM.iind 'Demus por Seinem groheü<Willen,7Iüer'UknosptMe Blüten abpflückt und sie in-Seinen Garten verpflanzt..^ >'" —r. i Hirsch Gunzenhäuser Im Aller von bald 80 Jahren verstarb Hirsch GUnzen h ä ns-e r, ein in unserem G'tteshause und unseren Lernvereinen wohlbekannter und beliebter Mann. In Tauberrettersheim in Bayern,: dev: .Gemeinde, deren letzter Parnes, .e* :war, stand fein Haus.wie. oma«, eine Stätse abrahachitischerjFrynimiMit und Mast?' freundschäft da.' 'Sein jüdisches Missen, zu bsreichern war dort müd in S ch w ä b i f ch,^H,a l l,, wohin ex.sparer,,sein DonrHU verlegte, sein eifriges: Bestreben. Drö Gradheit seines, Wesens, gepaaxt mit naiv« und., pnvL brachten ihm die Mertschätzung aller:-ein. Vor/sechs Jahren zog er.nach Frankfurt, wo er,- umgeben von der glühenden-Verehrung seiner.hier-.lebenden Kinder, einen schönen Lebensabend verlebte.' Rasch fand'-er" den Anschluß: jändaH geistige Leben unserer Kehjlloh und er war, solange die Füße und '-die:,Augen es ihm erlaubten, ständiger Besucher der Lernvorträge. Er-war glücklich) hier) seinen Jugendfreund, Rektor Falk ^t; finöen, bei dem er, wre in jüngsten Jahren, jetzt mls: Greis wieder lernen konnte. Des Augenlichtes^zuletzt -fast ganz beraubt/hatte er seine reiche innere jüdische Wett, aus der er Glück,und Kraft schöpfte, biser in -der Sonnt-agnacht'seine' reine Seele aushauchte. Auf dem Friedhofe der Israelitischen Religionsgesellschast, wo er am Dienstag an der Seite der Gattin die . . letzte Ruhe fand, widmete vor zahlreicher Trauergemeinde und T at könne die Zugehörigkeit,zu, einem Volk be-- Herr. Red. S. S ch a ch n o w i tz dem Heimgegangenen einen ehrenden und herzlichen Nachruf. . maxan Der rNädchenhork. Von geschätzter Seite wird uns geschrieben: Bei der akademischen Feier der Israelitischen Volksschule wurde die Errichtung eines Knabenhortes angeregt. Sicherlich schwebt den Initiatoren dabei der Mädchenhort als Muster vor Augen, an den die vielen Hunderte im Saale in diesem Augenblicke tatsächlich gedacht haben. Ueber die Notwendigkeit - eines Knabenhortes, der sicherlich nützlich wäre, soll hier nicht gesprochen, sondern auf die Verpflichtung hingewresen werden, in erster Linie den M ä d ch e n h o r t zu. erhalten. Derselbe kämpft, wie alle -gleichwertigen Institutionen, schwer um seine Existenz und hat sich vor einigen Wochen an. die Oeffentlichkeit gewandt, um monatliche Beiträge von 3 0 oder 5 0 Pfennigen (evtl, durch Abbuchung vom Postscheckkonto) zu erbittenalso eine Summe, die selbst in dieser Zeit der Not wohl von Jedermann noch aufzubringen sein dürfte. Wenn aus diese Bitte gerade aus unfern Kreisen nur in beschämendem Maße reagiert wurde, so läßt sich das nur aus einer beklagenswerten Gleichgültigkeit des Publikums erklären, das sich der Notwendigkeit dieses Hortes nicht genügend bewußt ist, das nicht weiß, welches Los die Kinder aus ärmsten Kreisen ohne den Hort treffen müßte: ein unwirtliches, ungeheiztes Heim, das nur allzuoft aus der Not der. Zeit geborener Unfriede -erfüllt, oder gar die noch unwirtlichere Straße mit allen ihren Gefahren und Schäden für' die jungen Menschenseelen und anderes mehr. Diese Zeilen möchten daher Alle, die an der Erhaltung des H e n r i e t t e V -e st h o f f - H o r t e s ein Interesse haben — und dazu sollte Jeder gehören — aufrufen, bas kleine von ihnen geforderte Scherslein beigutragen, damit eine. Institution erhalten bleibt, deren segensreiche, gerade der Israelitischen Volksschule .zügutekommende Tätigkeit zu bekannt ist, als daß es, nötig wäre, darüber nur ein Wort zu verlieren. . Kinder spielen für Kinder. Am Montag, den 2. Januar 1933, nachm. 4 Uhr führen die Kinder des Henriette-Bssthofss-Hortes für jüdische Mädchen den König Drosselbart in öer Turnhalle der Israelitischen Volksschule auf. Ein Ereignis für die Schuljugend wird es werden, das noch erhöht wird durch eine Verlosung von reizenden Dingen während, der Pausa.^ Eintrittspreis nur 25 Pfg., jedes Los kostet 10 Pfg. freunde der Jugend, schenkt den Kindern, die Ihr zu CHÜnukah erfreuen wollt, Billete, gleich dankbar werden Euch .Schauspieler wie Zuhörer sein. Eintrittskarten sind bei Frau Paula Breuer. Palmstr. 10- (Tel. 43 061) sowie am Saaleingang zu haben. Chanukah-Iesi-Konzert. Das unter der Leitung von Max Neu mann am Dienstag, den 37. Dezember, abends 8.-15 Uhr ich Saalbau stattsindende Chanukah-Fest-Konzert verspricht ein künstlerisches Ereignis zu werden. Hauptkantar Wolf L e w i, dessen letztes Auftreten in London geradezu Sensation hervorrief, wird im ersten Teil des Programmes zunächst die Arie aus „Josef und seine Brüder" von Mehul: „Vaterland, dich muß ich nun verlassen", dann die Axie des Obadj.ah. aus „Elias" von Mendelssohn: „So, ihr mich von ganzem Herzen suchet".und zuletzt die Tenorarie aus der „Schöpfung" von Haydn: „Mit Würd^ und Hoheit angetan" zu Gehör bringen. Benno Z i e g - ler vom Frankfurter Opernhaus singt im ersten Teil des Programmes „Herr, G'tt Abrahams" aus /Elias" und „G'tt sei mir gnädig nach deiner Güte" von Mendelssohn. Hugo K o l b e r g,' erster Konzormeister am Frankfurter Opernhaus, der im Januar eine^ große. Konzertreise nach Dänemark,-.-Schweden und Norwegen antritt) spielt, zunächst' das 'Adagio aus - dem fetten gespielten D-moll-Violinkonzert van Max - Bruch, ^anschließend „Hehräisches'- Wiegenlied" - von Eoi Vroon) undzuletzt „He-- brästche Klänge" yost Fritz Kreisler.l Die Solisten werden teils vom Frankfurter Tonlünstler.orchester unter Leitung mon' Max R e u m a n v-, -teils von- Ernst olff vom Frankfurjer Opernhaus am Flügel begleitet. Der zweite Teil des Programms' ist ausschließlich 'ynagogaler Musik gewidmet und gelangen Werke von Alman, Berlyn, Löwenstamm,. Ravel und Weiß zur- Aufführung. ' Der Vorverkauf hat begonnen und sind Eintrittskarten, bei den bekannten Vorverkaufsstellen von Lina Schott, Musifalienhandlung- Firyberg-.zJoh. . Andre, Kaufhaus Wronker sowie-bei den hebräischen Buchhandlungen Rachelsohn. uyd-iVergmann-erhältlich. LinetzAWdtzebung .-es,iReWßburHes. jüdischer Fronll:!: :;i: : — DertRMrchÄsb^Ujü ch kr,F r-v sich s o. l d a t e n veranstästete elne güt oefüchte' Versammlung geladener Gäste/ in?)Der-'Dr?-Luöwi-gr'e u-n d'- über - „Weltkrieg, Vaterland^deMches AudesitsiE.sprach.) Auch.viele/Nicht- )uden/ so Vertreter des % t a h l h el ins, der K r i'e gerveireine, des, Iun.g.dr u tsch e n' Or d e n s und an- .detzer Organisationen'bet Kriegsteilnehmer und Kriegsbeschädigten hatten sich eingefunden. Einer Eröffnungsansprache 'won'Rechtsanwalt -Pr. Steffenn n-folgte eine Ehtstntz/der'DesMenen. iDer, Rednef) des Abends, Dr. Ludwig .Freund)'wiesn.M packenden, wirksam überzeugenden' Ausführüngen darauf/hin, -wie sehr sich äüs dem 'gemeinsamen )FronterlebNis eine innere Schicksalsverbundenhell entwickelt habe, aus der heraus die Kraft kommen müsse, um.das Trennende zurückzustellen und das Gemeinsame zu betonen. Nur durch Opfer' amfum-:--; 4giUi