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Der Israelit · 1932-10-13 · Heft 42-43 (13.10.1932) · page 19

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Journal
Der Israelit
Volume
73 (1932)
Issue
Heft 42-43 (13.10.1932)
Date
1932-10-13
Page
– (sequence 19)
Language
German
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13. Oktober 1932 Nr. 42/43 Seite 3 Der I sr a e l i t G"u?n nran by onam tsmxa w pVr1 spsr» rrn iao apy annn üwsn '"sv dViaa vain Berlin. M. Ganzer. p"p2 miNN Rabbiner Jakob Hübscher ist denen, die sich mit unserer Literatur befassen, kein Unbekannter. Neben seinem halachischen Werke zu rri« miau ’ia neben seinen deutschen Deraschoth und neben seiner tiefschürfenden Studie über das Kaddischgebet, hat er vor 20 Jahren mit der Herausgabe seines großen Werkes begonnen, das sich die Erklärung der talmudischen Agadoth zur Aufgabe setzte. Der vorliegende Band führt das Werk zu Ende, da er die Agadoth von Jebamoth bis Ukzin behandelt.. Und an Rabb. Hübscher bewahrheitet sich das Wort unserer Alten, daß die Talmide Chachamim mit zunehmendem Alter in ihrer Erkenntnis reicher und reifer werden. Was große Gelehrte — z. B. Prof. Balizer — dem 1. Teile nachrühmten, die Klarheit in der Auffassung der Hagada, die an den geonäischen Meistern sich gebildet und vertieft, das gilt in noch viel höherem Maße von dem vorliegenden. Hier hat der Verfasser das angestrebte Ziel wirklich erreicht, die Agadoth, die von NichtswisserN lächerlich und abenteuerlich geschmäht werden, als das aufzuzeigen, was sie wirklich sind, als Perlen der Weisheit unserer alten großen Lehrer. Mögen Freunde unseres Schrifttums, den in den letzten Jahren von schwerer Krankheit heimgesuchten Verfasser durch Abnahme dieses Werkes die Möglichkeit bieten, weiterguforschen ni'i«>ii-i min sie werden damit sich selbst den besten Dienst erweisen. S. H. Lieben, Prag. nxa 'Dia->2 rooa dVwh nnsa iso tpriD mm i.tVn Frankfurt a. M. I. Kauf f m a n n Verlag. Rabbi E. N. Porusch-Glückmann will mit diesem Werke ein Standardwerk schaffen, jedoch muß man füglich Zweifel hegen, ob ihm dies gelingen wird. Denn die Arbeit, ein Register für den ganzen Talmud anzulegen, ist eine von solch überwältigender Größe, daß ein einzelnes Menschenhirn, und wäre es auch das genialste, sie nie leisten kann. Und wenn auch der vorliegende erste Band 01212, die. Aufgabe, die er verspricht, getreulich löst, so ist der tasmudische Stoff doch eine jeder methodischen Registrierordnung sich widersetzende Materie, so daß das reinste Wollen und das gründlichste Kennen hier versagen muß. Von dem vorliegenden ersten Band ist noch zu melden, daß er eine sehr exakte, bis ins Einzelne geleistete Arbeit darstellt, die von einem streng methodischen Erfassen des immensen Gebietes zeugt, die jedoch, — und das liegt keinesfalls am Verfasser — nicht über eine Pseudoübersichtlichkeit hinausgeht. S. S. "n*?an Der praktische Vorbeter von Abraham B a e r, Oberkantor und Gefanglehrer der Israelitischen Gemeinde zu Gothenburg. Fünfte Auflage. Nürnberg. 193 0. Verlag von I. Bulka. Preis Mk. 30.—. Eine Würdigung dieses Werkes, die auf die einzelnen Piecen sich erstreckt, wird wohl bei der fünften Auflage kaum noch erwartet. Bloß zur allgemeinen Charakterisierung sollen folgende Sätze dienen. Baers Kompositionen zeichnen sich durch eine wohltuende Einfachheit aus, was aber durchaus nicht Dürftigkeit bedeuten soll. Eine große veredelnde Gestaltungsgabe mit dem drängenden Antrieb zu neuen Formen führte in der Brust des Kantors von Gothenburg ein hartes Ringen mit der pietätvollen Verwurzelung im alten traditionellen Ehasonus herbei und brachte ein segensreiches Kompromiß hervor, das in dem. Werke vorliegt. Das alte Ehasonus ward durch die Arbeit Baers von den ihm anhaftenden Schlacken befreit, in die reinere Höhe des strengen Stils gehoben und so in den Stand gesetzt, die Tiefe und Wärme unserer Gebete durch erhaben geführte Linien sicherer und unmittelbarer den Andächtigen vermitteln zu formen. Noch auf einen großen Vorzug Dieses Werkes, ähnlichen Werken gegenüber, möchte ichuhinweifen: es reiht das deutsche, das polnische und das'portugiesische Chasonus aneinander und gibt so zu lehrreichen Parallelen Anregung. Um den Erwerb des Werkes jedem Kantor, soweit er es noch nicht besitzt, zu ermöglichen, hat der Verlag entgegenkommenderweise, wie dies aus dem Fachblatt „Der jüdische Kantor" zu entnehmen ist, den Preis für Bestellungen, die bis zum 1. Oktober 1932 bei dem Verlag einlaufen, von Mk. 30.— auf Mk. 20.— reduziert, welche Summe auch in 4 Monatsraten geleistet werden kann. Wir wünschen und hoffen, daß auch diese fünfte Auslage trotz der Ungunst der Zeit, bald - vergriffen sein wird, da der Baal Tfilloh zu dem unentbehrlichsten Handwerkszeug des Kantors gehört. S. St. Die Marannen in der rabbinifchen Literatur. Dr. H. I. Zimels. Berlin. Verlag Rubin Maß. Das Buch, das zur rechten Zeit erscheint, ist eine außerordentlich fleißige Arbeit. Gerade heute, da die von B a st 0 in Portugal angebahnte Renaissance der Marannen die rabbinische Welt vor dieselbe Frage stellt, die sie seit 600 Jahren mit größerer oder geringerer Dringlichkeit beschäftigte, ist es dankenswert, aus der Hand des Verfassers einen Wegweiser durch die außerordentlich komplizierte Materie zu erhalten, eine objektive Darstellung der ureigensten Anschauungen, die sich bei den Respondenten zeigten. Auch Historie und Kulturgeschichte können aus dem Buche reiche Ausbeute holen. Aus den 150 Refponsen ist ein großes Material' zusammengetragen und chronologisch geordnet, So ergibt sich ein klarer Bau der Entwicklung, was allerdings noch in weiterer Arbeit neue Gebiete aus der Respönsenliteratur erschließen wird. Die Anschauung über die Orthographie der beiden Worte „Marannen" und „Anusim", letzteres namentlich in der Einzahl, können wir nicht teilen. Die Vielgestaltigkeit des Werkes läßt es ebenso als Substrat ernster Forschung, wie als anmutende und belehrende Lektüre erscheinen. Die Ausstattung ist würdig. K. Das geistige Leben in preßburg. Von Dr. Heinrich Fle sch. K a n i tz. 5692. Selbstverlag. In der Reihe, der Publikationen, welche die Judenheit in der Tschechoslowakei zum Jubiläum ihres Staates der Oeffentlichkeit gab, ist diese Schrift ein Markstein. 550 Jahre geistiger Führer,, die in Preßburg gewirkt, oder in Preßburg ihre Ausbildung genossen, oder in wissenschaftlichem - Gedankenaustausch mit Preßburgs Größen standen, ziehen an unserem Auge vorüber. Der Weg von Preßburg führt uns fort durch alle jüdische Siedlungen der Welt. So wird diese mit Fleiß und Liebe geschriebene Arbeit allen willkommen sein, vielen auch das Verständnis für die schwindende Generation erleichtern. Eine große innere Beruhigung strömt dem Leser aus dieser Bildergalerie in Wort und Zeichnung zu: der weitaus größte Teil der „Preßburger" find in Gesinnung und Tat dem alten Preßburg treu geblieben. K. „Judaism at bay“, von Horace M. Kallen 1932, New York. Bloch Publishing Co- Judentum in Not! Aus allen Kapiteln des umfangreichen Buches läßt der Verfasser mit Evidenz hervorgehen, daß das Judentum heute in Not ist. Er rät uns mit Recht, uns nicht Illusionen hinzugeben, sondern den Gefahren ins Antlitz zu schauen. Wie verzweifelt eine Situation auch aussehen mag, so ist Rettung doch nur zu erwarten, wenn vor allem nichts verschleiert wird, sondern man den Ernst der Lage klar überschaut. Kallen gewinnt die Ueberzeugung, daß das Judentum, wie es sich heute kundgibt, tatsächlich die ihm drohenden Gefahren nicht überwinden kann und, wenn nichts geschieht, nach aller Wahrscheinlichkeit weggefegt wird. Was hat also zu geschehen, um das Judentum zu retten? Der Verfasser nimmt hierbei wie bei einer ganzen Reihe anderer Fragen den Standpunkt des „jufte milieu" ein. Die Reform glaubte das Ziel zu erreichen, indem sie so wenig wie möglich vom Zeremonialgesetz wissen will. Agudas Jisroel hingegen glaubt im strengen Halten aller Gesetze des Judentums das Ziel zu erblicken. Nach Kallen entfernen sich beide Kontraste in gleicher Weise vom Zentrum des jüdischen Lebens. Unter solchen Umständen fällt es Professor Kallen natürlich nicht schwer, den Philosophen zu spielen, der den Ausgleich der Standpunkte herbeiführt. Das wäre ja hübsch bequem, allüberall sich der „Mesottis", der Mitte, anzupassen. Von jeher waren es ja immer nur einzelne, die die Fahne der Wahrheit hochhielten. -Or' 'a nnss?nn rnavi mj?» ins Die Masse aber ist gleichgültig und sieht stumm zu, und nur eine Handvoll treuer Diener ist am Werk, den künftigen Generationen die Fackel zu reichen. Das Allheilmittel „Mitte" gilt es, zu erstreben, wenn es sich um unschöne Eigenschaften handelt wie Geiz und Verschwendung, Genußsucht und schädliche Abstinenz, übertriebene Demut und Hochmut usw. Auch um Gefahren aus dem Wege zu gehen, gilt ’ixa ii-n' i>«i man yav«a tm iVm w'pnvnv asn man Ein G'ttesgebot jedoch ist eine unabänderliche Forderung, bei der jedes Zugeständnis zu einer Abweichung resp. Ummodelung ausgeschlossen sein muß. (2"' rniai) (rn n •»!?»») sntt'-iV;n ivn prn vn V« ia»a sisn sVi spn sV „Bieg nicht aus, nicht nach rechts und nicht nach links, so vermeidet dein Fuß das Böse". Der Weg der Wahrheit ist oft schmal. Die Menge läuft dem Leithammel nach und bringt dem Zeitgeist Opfer. Wir aber werden, auch wenn wir einer ganzen Welt gegenüber zu stehen haben, unserem Thörawort treu bleiben für und für. Der Verfasser findet oft genug Worte, die uns recht sympathisch berühren. Auch find Zitate aus Prof. George Foot Moore's berühmtem Werk „Judaism in the first centuries of the Christian Era" gebracht, Zitate, die mit dem Geist des thoratreuen' Judentums übereinstimmen: „Das Judentum kann nur dadurch weiterleben, daß es seine Religion hält." „Alles hängt davon ab, daß das G'ttesgesetz gehalten werde". „Eine Reform, die damit beginnt, das Halten der G'ttesgesetze tropfenweise abzuwägen, endet damit, alle seine Lehren und Ideen umzusormen." „So wie Nase und Arm nur existieren können, soweit sie mit dem Körpre verbunden sind, so kann auch das Judentum nur bestehen, wenn es an das religiöse Leben gebunden ist. Wenn das jüdische religiöse Leben vom Totalkomplex des jüdischen Lebens abgeschnitten wird, so wird es von seinem Leben abgeschnitten. So ist es in der Reformsynagoge geschehen." Kallen zieht aber nicht die Konsequenzen der Erkenntnis, daß „die Thora das Statut des Königs der Könige fei, Befehl, den niemand ändern könne und daß das Judentum an und für sich das Judentum der Thora fei." Er ironisiert vielmehr selbst diese Erkenntnis, und ihm gilt eine offenbarte Religion im Zeitalter der Entwicklung als ein Widerspruch. Somit befindet sich der Herr Professor im Widerspruch mit sich selbst. Auch sonst steht der Inhalt der verschiedenen Kapitel nicht immer miteinander in Einklang. Dies darf nicht befremden, da es sich um Betrachtungen handelt, die sich über eine Zeit von 23 Jahren ausdehnen. Es kam ja in der Hauptsache daraus an, zu zeigen, daß das Judentum in Not sei, und dieser Gedanke ist allen Artikeln mehr oder minder gemeinsam. Recht beachtenswert find die Ausführungen in „die Wurzeln des Antisemitismus". Kallen zeigt dort, daß die Grundfesten des Antisemitismus erschüttert werden und wanken müssen, sobald das Christentum nicht mehr lehren wird, daß die Juden G'ttes und der Menschheit Feinde sind. Je fester wir also im G'ttesglauben verankert sind, um so weniger wird^den Antisemiten Anlaß zum Haß gegeben. — Kallen legt besonderen Wert darauf, uns davon in Kenntnis zu setzen, daß er weder zur Orthodoxie, noch zur Neologie gehöre und der Ueberzeugung lebe, daß wenn das Judentum weiterleben will, es sich anpassen müsse, in ein jüdisches nationales Leben einzumüuben. Cs würde wohl zu weit führen, auf alle diese Fragen und Auseinandersetzungen einzugehen. Tatsache ist, daß Kallen in allen Artikeln das neologe Judentum recht verächtlich behandelt und weit von sich weist, aber auch von dem thoratreuen Judentum, wenn er auch geruht, ihm recht gewogen zu sein, doch in starker Distanz sich befindet. Sonst könnte er in „Can Judaism survive" kaum die Idee verfechten „it is Judaism that must return to the Jew, not the Jew to Judaism". Wer möchte wohl bestreiten, daß das Judentum wirklich in großer Not sich befindet? Doch die Hilfe besteht nicht darin, es mehr oder minder umzuformen, Konzessionen an den Zeitgeist zu machen, das Judentum zu modernisieren: Vielmehr besteht darin nur die Hilfe, voll und ganz nach dem G'ttesgesetz sich zu richten, sich darin zu vertiefen, den sogenannten modernen Fuden zum alten Judentum zurückzuführen und zu zeigen, daß dies sogenannte alte Judentum ewig neu ist und seine Hüter auch noch heute und immerdar wahrhaft glücklich macht, na rrtai moi nnn nai na «t>ai na z-ani na -pn im« aaaa p /namn naiv ma arim «V nam „Ben-Bag sagte: Wende die Thora hin, und wende sie her, denn alles ist in ihr enthalten, .in sie schaue hinein, und werde alt und grau bei ihr, weiche nie von ihr, denn du findest kein besseres Teil als sie." Dr. M. A. Briefe von 1744—1748 über die Austreibung der Juden aus Prag. Sonderabdruck aus dein Jahrbuch für Geschichte der Juden in der tschechoslowakischen Republik. Herausg. von Prof. Dr. S. H. Lieben. Prag. 1932. IV. Jahrgang. Fast zufällig entdeckte der Archivar der Kulutsgemeinde Prag, Dr. Simon Adler, ein Bündel von Briefen verschiedensten Formates, das aus dem Archive des Oberhoffaktors Simon Wolf Wertheimer in Augsburg stammt: die Briefe, 90 an Zahl, beziehen sich auf die drohende Austreibung der Juden aus Prag, Mähren und Böhmen durch Maria Theresia und geben ein Bild der Bemühungen, die Wertheimer selbst und seine Freunde für die Juden unternommen haben. Die Briefe sind eine neue Quelle für die zeitgenössische Geschichte, aber mehr noch fast für die Familien- und Gelehrtengeschichte und seien den Forschern dieser Arbeitsgebiete angelegentlichst empfohlen. Die Briefe sind meist mit hebräischen Lettern, aber in jüdisch-deutsch verfaßt, sind reich an biblischen Zitaten und zeigen in der Anrede, im Gruß, in der Adresse usw. alle Bräuche des jüdischen Briefstils. Wertheimer versuck)t in Wien, in Frankfurt, in Fürth, indirekt in Bamberg, Amsterdam, bei den Herrschern, bei der Kirche, in London und vielen anderen Städten Fürsprecher und Intervention bei der Königin einzusetzen. Interessant sind die Tricks der Zeitungen und dadurch die erschwerte Einflußnahme auf die öffentliche Stimmung. Die Augsburgische Zeitung druckt ihre Exemplare in doppelter Ausfertigung, das Exemplar, in dem Wertheimers Bekämpfung antisemitischer Vorwürfe Aufnahme gesunden hat, wird Wertheimer übersandt, ein anderes mit entgegengesetztem Bericht und anderer Tendenz geht in die Oeffentlichkeit. Mit Dankbarkeit gegen den Herausgeber, der durch feine einleitenden Bemerkungen und durch die Anmerkungen dem Verständnis sehr schön nachhilft, wird man das wertvolle Heft aus der Hand legen. Rabbiner Dr. A. P 0 s n e r, Kiel. Die Judenabzeichen in Böhmen. Von Dr. Tobias I a - k 0 b 0 v i t s. Sonderabdruck aus . dem Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der tschechoslowakischen Republik. Prag. 1931. HI. Jahrgang. Diese wertvolle Monographie, die dem Andenken des in Lackenbach (Burgenland) 1929 verstorbenen Vaters des Verfassers, Rabbiner Salomon Jakobovits, gewidmet ist, wird in den Kreisen historischen Interesses Beachtung verdienen und finden. Die Judenabzeichen, die bekanntlich durch Papst Jnnocenz III. auf dem IV. lateranischen Konzil vom 30. Nov. 1215 verfügt wurden, hielten sich in Böhmen über 5j/ Jahrhunderte, länger als in irgend einem anderen europäischen Lande. Die Stadien, die sie durchmachten, — der Judenhut, der gelbe Ring, die Halskrause und der gelbe Fleck — werden vom Verfasser übersichtlich behandelt. Es wird vielfach gezeigt, welche Schäden an Leib und Seele, an Geld und Gut diese Abzeichen den Juden brachten, während die Kirche glaubte, sich und ihre Gläubigen dadurch von dem schädlichen Verkehr mit Juden abzuhaltcn. Daß auch auswärtige Juden, die Prag oder Böhmen besuchten, sich diesen Verordnungen fügen mußten, daß es wohl Ausnahmen gab, daß aber diese, wie auch die gelegentliche Befreiung vom Tragen der Judenabzeichen nur durch

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