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Der Israelit · 1932-09-29 · Heft 40 (29.9.1932) · page 18

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Journal
Der Israelit
Volume
73 (1932)
Issue
Heft 40 (29.9.1932)
Date
1932-09-29
Page
– (sequence 18)
Language
German
Belongs to
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Seite 18 Nr. 40 Der Israelit 29. September 1932 beit er nur als Pseudonym gewählt hatte, da er in Porzellan- und Silberausrüstung für die erste und zweite Synagoge wie es so oft und so gern von scharfen Munkacs geboren war. Als er später geadelt wurde, blasse einen Wert von über RM. 10 000.— darstellt. führet er den Namen „von Munkacsy". Was das Bild „Osterfeier" anbetrifft, so stellte Munkacsy darin ungarische Bauerntypen dar, die ihre Tänze und Spiele zeigen, und keine Spur von Montefiore und Rothschild noch weniger von Ritualmord enthalten. Hierauf gab es natürlich keine Antwort mehr. Mein Auftreten verursachte in der ganzen russischen Presse, die die Polemik nachdruckte, großes Aufsehen. Selbst Jaures hatte in seiner „Humanite" der Angelegenheit einen großen Artikel gewidmet Ich bekam kurz darauf eine Einladung vom Minister für Bolksausklärung, Kasso, zu einer Unterredung, in der er mir als Mitglied des „Gelehrten Komitee des Ministeriums für Vollsausklärung" Vorhaltungen machte, daß es mir nicht zuküme, mich in politische Fragen einzumischen. Ich gab zur Antwort: „Ich bin erstens Mensch, zweitens Jude, drittens russischer Bürger und zuletzt Beamter des Aufklärungsministeriums. Mit meiner Polemik trat ich nicht auf als Jude, sondern als Mensch und russischer Bürger, dessen selbstverständliche Pflicht es fei, für die Wahrheit zu kämpfen. Außerdem handelte es sich hier nicht um einen politischen Streits sondern um einen Kamps gegen Verleumdung. Wenn aber Ew. Ercellenz meint, daß es sich für einen Beamten nicht gehört, für die Wahrheit zu kämpfen, so bin ich bereit, auf die Ehre zu verzichtenn und mein Amt niederzulegen." Der Minister bemerkte, er habe zu mir nicht als Vorgesetzter gesprochen, sondern nur einen guten Rat geben wollen. Ich hatte schon früher einen Brief des bekannten Antisemiten Lutostansky, Verfasser von zahlreichen Werken zur Verbreitung von Ritualmordmärchen, den er an Nahum Sokolow gerichtet hatte, im Faksimile veröffentlicht. In dem Brief hatte Lustostansky alle seine Verleumdungen zurückgezogen, die er nur aus Not begangen hätte. Der Minister bezeichnete als wünschenswert, daß ich mich durch derartige Aktionen nicht exponieren solle. Seine Aeußerung sei kein Befehl, wiederholte er, sondern nur ein guter Rat. Ich dankte dem Minister für die „Aufmerksamkeit." 25 Zahre koschere Küchen auf den Dampfern des Norddeutschen Lloyd. Von Rabbiner Dr. Felir Aber in Bremen. Am 30. September jährt sich zum 25. Male eine bedeutsame Abmachung, die zwischen dem Hilfsverein der Deutschen Juden, vertreten durch den Vorsitzenden der Bremer Ortsgruppe, Herrn Rabbiner Dr. Rosenak s. A und dem Norddeutschen Lloyd in Bremen abgeschlossen wurde. Infolge der blutigen Pogrome in Rußland bewegte sich eine gewaltige Woge flüchtender Juden nach Amerika. Es war an sich eine gewaltige Aufgabe, die an das Organisationstalent große Anforderungen stellte, die Auswanderung dieser großen Massen in geordnete Bahnen zu lenken. Aber darüber wurden die religiösen Bedürfnisse der um ihres jüdischen Bekenntnises - willen verfolgten Auswanderer nicht außer Acht gelassen. Man erkannte die Notwendigkeit, diesen armen Emigranten, die schon vor der Ankunft im Hafenplatz während der oft wochenlangen beschwerlichen Reise den größten Strapazen und Entbehrungen ausgesetzt waren, durch Verabfolgung einer warmen Verpflegung, die den rituellen Vorschriften entsprach, für die Ueberfahrt widerstands fähig zu machen. Diesen Anforderungen entsprach bei weitem nicht die behelfsmäßige, bisher übliche Konservenverpslegung. Es galt ungeachtet aller technischen Schwierig keiten eigene Koscherküchen einzurichten und mit religiös zuverlässigen jüdischen Köchen zu besetzen, die unbehindert, entsprechend den Vorschriften -Hes Religionsgesetzes, unter der Aufsicht des Bremer Rabbiners, dem das maßgebende Vorschlagsrecht für ihre. Bestellung eingeräumt wurde, die Küchen zu versehen hatten. Aus ein Vierteljahrhundert segensreichen Bestehens vermögen die Jsraelitenküchen an Bord der Schiffe des Norddeutschen Lloyd nunmehr zurückzublicken. Während dieser Jahre gab es keinen Stillstand. Unermüdlich wurde an der weiteren Ausgestaltung gearbeitet. War ursprünglich die Einrichtung eine Hilfsmaßnahme für die Auswanderer so erfolgte gerade in den letzten Jahren die Umstellung auf die Bedürfnisse des Pafsagiersverkehrs. Es wird seitdem hinsichtlich des Services und des Umfanges der Speisefolge der größte Wert darauf gelegt, daß der jüdische Passagier eine seiner Klasse entsprechende, der allgemeinen Verpflegung völlig gleichwertige, streng koschere Kost erhält. Die Indienststellung des Schnelldampfertrios „Bremen", „Europa", „Columbus" hatte zwar die Einstellung der koscheren Küchen aus den übrigen Schiffen zur Folge. Aber die quantitative Einbuße ist durch die Qualität reichlich ersetzt worden. Die koscheren Küchen an Bord der Schnelldampfer sind aus das hohe Niveau der übrigen Einrichtungen der Niesenschifse gebracht worden. Zu den jüdischen Köchen traten jüdische, mit der Eigenart des koscheren Services besonders vertraute Stewards. Vor allen Dingen aber vervielfachte sich innerhalb weniger Jahre die Zahl derer, die koscher verpflegt zu werden wünschten. Waren es 1927 nur etwa 500 Passagiere auf fünfzehn Schiffen, so betrug ihre Zahl 1931 allein für die Schnelldampfer viertausend. In diesem Jahre ist die Aufwärtsentwicklung trotz der Wirtschaftskrise weiter fortgeschritten und es kann nach den bereits jetzt vorliegenden Zahlen angenommen werden, daß dieses Mal die fünftausend überschritten werden, d. h. auf jeder Rundreise etwa 150 koscher. Da wir gerade bei Zahlen sind, sei erwähnt, daß allein die koschere Aus Anlaß dieses 25 jährigen Jubiläums fand am 5. August 1932 am verkehrsreichsten Ort der Welt, im Hafen von Newyork, an Bord der „Europa" eine schlichte, aber eindrucksvolle Feier statt. Die großen, in Newyork beheimateten Organisationen, wie der Hias, der Council of Jewish Wowen, die großen Jugendorganisationen, nicht zuletzt die Verbände der Gemeinden und Rabbiner der Jeschiwa Jizchak Elchanan und des jüdischtheologischen Seminars, waren durch prominente Per sönlichkeiten vertreten. In dem mit dem Bilde von Rab biner Dr. Rosenak s. A. geschmückten Bibliotheksaal der ersten Klasse fand der eigentliche Festakt statt. Nach Be grühungsworten des Kapitäns und des Direktors der Newyorker Agentur des Norddeutschen Lloyd nahm der Verfasser dieser Zeilen das Wort zu einem umfassenden Festvortrag, der vom Werdegang der Jsraelitenküchen ausgehend, die Bedeutung der für den gesetzestreuen Juden so wichtigen Institution kennzeichnete und das vom Norddeutschen Lloyd für die religiösen Bedürfnisse seiner jüdischen Passagiere aufgebrachte Verständnis anerkannte. Rabbiner Dr. Drachmann, Newyork, brachte den Dank der Erschienenen zum Ausdruck und bekundete die Verbundenheit der deutsch-amerikanischen Juden mit der deutschen Kultur. Ein dem Charakter der 9 Tage angepaßtes Essen vereinigte die Gäste zu geselligem Bei sammensein. Bedeutsam war in der Reihe der Tischreden die Ansprache von Herrn John L. Bernstein, dem früheren Präsidenten der Hias, der daran erinnerte, wie er selber auf seinen Inspektionsreisen es beobachten konnte, welch umfassender Weise über die religiösen Belange hinausgehend, der Norddeutsche Lloyd gerade in den letzten Jahren für die in Bremen gestrandeten Passagiere die sogenannten Ueberlieger, bis zu deren Abtransport nach jahrelangem Warten gesorgt hatte. Wenn man berücksichtigt, daß in engster Zusammenarbeit mit dem Bremer Rabbiner nicht allein für die religiöse Verpflegung — erinnert sei auch an das euer gische Eingreifen des Lloyds zur Abwehr eines vor zwei Jahren in Bremen drohenden Schächtoerbots — sondern alle religiösen Bedürfnisse, wie Ausgestaltung der G'ttes dienste, die Regelung des An-Bord-gehens bet Ankunft und Abfahrten am Sabbat, ja selbst für die letzten Liebes dienste an etwa während der Reise verstorbenen Passa gieren der Norddeutsche Lloyd Sorge getragen hat, muß man feststellen, daß der vor 25 Jahren gefaßte Vorsatz, eine Atmosphäre zu schaffen, die den Humanitären und jüdischen Ansprüchen gerecht wird, nach besten Kräften erfüllt worden ist. Andacht, eine Schule des Lebens. Von Heinrich Einfkädler. I. Zu den Dingen, die uns in diesem Leben ihre Früchte bringen, während der Hauptlohn im Jenseits winkt, ge hört .ntwo p'?, die Andacht beim Beten. Wenn wir die ganze Reihe der in der bekannten Mischna in Pea ausgezählten verdienstvollen Hebungen durchsetzen, so finden wir, daß bei allen der Mensch einigermaßen von der Mitwelt kontrolliert werden kann, am wenigsten jedoch hinsichtlich der Andacht. Man weiß in der nächsten Umgebung eines Menschen ganz wohl, ob er seine Eltern ehrt, ob er wohltätig ist, G'ttesdienst und Lehrvorträge rechtzeitig besucht, ob er an Leid und Freud bei andren teilnimmt und sich mit dem Studium der Thora beschäftigt. Ob jemand aber andächtig betet, das entzieht sich zumeist unsrer Kenntnis; denn man sieht es nicht immer dem Betenden an, und viele Gebet werden in des Hauses Innerem verrichtet. Selten spricht jemand darüber, ob er andächtig betet. Eine Statistik ist nicht möglich. Aber wir glauben nicht fehlzugehen, wenn wir annehmen, daß junge Menschen ihre Gebete meistens ohne Andacht verrichten, Leute mittleren Alters recht häufig und Betagte nicht selten. Denn es ist sehr schwer, seine Gedanken längere Zeit aus das gewohnte Gebet zu konzentrieren. Das wußten schon unsere Weisen, und sie haben es bei ihren Vorschriften über die Andacht berücksichtigt. Bei einer Behandlung der angeführten Mischna im Unterricht, äußerte einmal ein frommer Jüngling: „Ich begreife nicht, daß andächtiges Beten so schwer sein soll." Sein Lehrer stellte ihm dann die Ausgabe, er solle sich zunächst vornehmen, nur bei den ersten drei Sätzen des Sch'ma die Andacht zu bewahren, und dann aufschreiben, wie oft ihm das gelungen sei. Und sieh! In der ersten Woche gelang es nicht ein einziges Mal. Aber ein fester Wille kann schließlich auch diese Schwierigkeit besiegen, und wenn man es durch ernste und fortgesetzte Schulung dahin gebracht hat, daß man im allgemenien an den Inhalt der Gebete denkt, so empfindet man auch den dafür verheißenen Lohn. Wie jede gute Tat den Lohn in sich trägt, fühlt auch der andächtige Beter an jedem Tage eine innere Erhebung und eine Steigerung seines eigenen Wertes. Er ist jedes Male, wenn seine Gedanken abgelenkt worden sind, mit sich unzufrieden und sucht, mit der Zeit aller Hemmungen Herr zu werden. So kommt er dem Ziele immer näher, und es fällt ihm am Ende gar nicht mehr schwer, mit jedem Satze, den seine Lippen formen, einen frommen Gedanken zu verbinden. Selbstverständlich ist es, daß ein Mensch, der sich derart erzogen hat, auch außerhalb des „G'ttesdienstes" im engeren Sinn sein ganzes Verhalten, sein gesamtes Leben nach E'ttes Willen einzurichten sucht. Ein Mißverhältnis zwischen der Führung in und außerhalb der Kritikern sestgestellt wird, gibt es nicht/ ja kann es in diesem Falle gar nicht geben. Es bleibt also wahr, daß der Mensch durch Andacht beim Gebete gut wird. II. Es gibt aber nicht nur ein andächtiges Beten/ sondern auch ein andächtiges Leben. Tausend Bilder rollen sich vor uns im Laufe .des Jahres ab, tausend Bilder, die-sich nicht nur in unserem Auge, sondern auch in unserer Seele spiegelt. Es steigt in jedem Jahre aus des Winters Leere der Frühling in seinem unvergleichlichen Glanz empor, und er zeigt täglich eine Fülle von beglückenden Wundern. Es wirkt, der Sommer durch seine Gegensätzlichkeit in der Tageslänge, in der Gaben Reichtum, in seinem, üppigen Lichte. Da beschenkt der Herbst und — räumt gleichzeitig auf. Es leert sich der gedeckte Tisch, und der Winter bringt Ruhe und Frieden. Kann ein Kind in diesem Sinn empfinden? Ein junger Mensch, obwohl seine Sinne noch schärfer sind? Nein! Wie selbstverständlich rollen sich die Reize des Wechsels in der Natur vor seinem Auge ab, ohne daß er eine innere Teilnahme zeigt. Erst im reiferen Alter wächst seine geistige Verbundenheit mit all diesen Vorgängen, bis sie schließlich zu einem wahren, tiefen Erleben wird. Und ähnlich geht es mit der Reihe der allgemeinen und der persönlichen Feier- und Trauerzeiten, die der Kalender uns entgegenführt. Die gemeinschaftlichen, sie gleichen den sich regelmäßig wiederholenden Gebeten, die individuellen den tiefer gehenden Andachten aus besonderen Anlässen. Je reifer der Mensch wird, desto mehr empfindet er Jahr für Jahr bei der Wiederkehr jener Zeiten. Wie er mit jedem Gebet, mit jeder Sidra wieder, mögen. sie ihm noch so gewohnt und vertraut sein, immer wieder neue Gedanken und Gefühle verbindet, so löst auch jeder Gedenktag bei seiner Wiederkehr neben den bekannten noch ganz eigenartige Empfindung aus. Und da mit zunehmendem Alter auch die Erlebnisse sich mehren, die sich tiefer dem Gedächtnis eingraben, so ergibt sich schließlich für jeden Menschen ein besonderer Kalender. „Jahrzeiten", so nennt man wohl die Marksteine trauriger Artung, „Jubiläum" die Zeiten freudiger Erinnerung. Je stiller beide begangen werden, desto wertvoller sind ihre Ergebnisse. III. Des Lebens Schule der Andacht entbehrt nicht eines Repetitoriums. Die Zeit vom 1. Elul bis zum 10. Tischri sorgt dafür, daß sich unsere Erlebnisse nicht aus dem Gedächtnis verlieren. Eigentümlich, wie da alles ineinandergreift, wie da alles zusammenwirkt, um den Eindruck auf das Gemüt zu erzeugen, der unsrer Lebensstufe und unserer Zweckbestimmung entspricht! Tischo b'ow ist vorüber. Da schiebt sich langsam eine Kulisse hinweg,- und ganz überrascht stehen wir vor einer andren Welt. Alles hat sich gewandelt. Statt drückender Enge — dehnende Weite. , Statt dumpfer Schwüle — erfrischender Luftzug. Statt greller Strahlen — malende Lichter. Wir betrachten staunend das Wunder. Still atmen wir auf; eine andre Luft durchzieht unsre Brust. Langsam wenden wir den Blick; rundum zeigt sich die ganze Umwelt in verändertem Bild. Und gleichzeitig vollzieht sich ein Wandel in unserm Denken. Was bisher fast unbeachtet gewesen, 'oas wird zum Denk- und Erinnerungszeichen. Was bisher stumm war, das 'pricht eindringlich zu uns. Da gehen wir aus einer Straße, die wir schon tausendmal gewandelt sind, ohne etwas zu denken. Aber jetzt betrachten wir ehrfürchtig das Pflaster, das vielleicht sein Fuß einst berührt hat. Unser Blick wird von einem Hause angezogen, in dem e r seine ersten Jahre verlebte, und sofort steht ein andres vor unsrem Geiste, indem e r seine heilige Seele aushauchte. Dieses Buch hat ihre Hand gehalten, diese Stelle ihre Lippe geküßt. Auf Schritt und Tritt entdecken wir neue Anknüpfungspunkte für wehmutsvolle Betrachtungen. und wenn wir das Auge schließen, schauen wir tief in unsre eigne Seele. Da enthüllt sich uns gar manche Stelle aus der Vergangenheit, die uns bedrückt, gar manche Handlung, die wir so dern ungeschehen machen möchten, und Tränen der Reue und des Kummers fließen über unsre Wangen. So kamen denn die nimi'vn Vor Tag es grauen verlassen wir unser Heim und wenden uns dem E'tteshaufe zu. In den mit unerreichbarem Verständnis von unsren Weisen abgefaßten Gebeten bietet sich eine Fülle von Anknüpfungspunkten, um Vergangenheit und Gegenwart miteinander in Beziehung zu bringen. Wer sie mit Andacht verrichtet, schreitet wie durch ein Läuterungsbad dem Rosch haschono, dem „Tage des Gedächtnisses" entgegen, dessen Schofartöne die letzten Reste eigensüchtigen Denkens verscheuchen und uns befähigen, das idealste Zukunftsbild jüdischen Denkens herbeizusehnen, die Zeit, in der alles Böse schwindet und der Ewige von aller Welt als König anerkannt wird. Und dann schreiten wir dem Jom Kippur entgegen, der alle Flecken aus unsrer Vergangenheit löscht und unsre Andacht „von Abend bis Abend" festhält, der sie von Gebet zu Gebet steigert und mit den Bekundungen schließt, mit welchen das Leben eines vollendeten Menschen endet, e i n L e b e n d e r A n d a ch t.

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