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Der Israelit · 1932-09-08 · Heft 37 (8.9.1932) · page 15

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Journal
Der Israelit
Volume
73 (1932)
Issue
Heft 37 (8.9.1932)
Date
1932-09-08
Page
– (sequence 15)
Language
German
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8. September 1982 Nr. 10 Seite 3 i Der Ssvaetit Blätter Vater ließ mir eine religiöse Erziehung zuteil werden, die jedoch nicht immer in konsequenter strengreligiöser Linie lies. Nach Austritt aus einer gehobenen Knabenschule (simultane Privatschule) war ich, ca. 13jährig, als Kanzlist im Zwilprozeßbüro des Amtsgerichts (damaligen König!. Amtsgerichts) meines Heimatortes tätig, unter Befreiung des Dienstes am Sabbat. Bald jedoch wurde gerichtlicherseits die Forderung an meinen Vater .gestellt, daß ich auch am Sabbat vormittag einige Zeit im Büro tätig sein müßte. Sicherlich wird wirtschaftliche Not meinem Vater zu jener Zeit die Einwilligung zu dieser Forderung abgerungen haben, für diese e r st e große Sabbatentweihung in meinem Leben aber war natürlich Ich selbst verantwortlich zu machen. — Etwa ISjährig, trat ich alsdann in die kaufmännische Lehre, ebenfalls in meinem Heimatsort. Geschäft Sabbat geschlossen. Jedoch auch hier wurde ich bereits nach kurzer Zeit durch den Lehrchef veranlaßt, falls erforderlich, auch am Sabbat größere Kunden, die durch eine Seitentüre des Geschäftshauses Einlaß fanden, abfertigen zu helfen. Ich sträubte, mich auch hier anfänglich dagegen, allein meine religiöse Basis erwies sich durch die bereits früher erfolgten, oben erwähnten Verfehlungen nicht mehr stark genug, um dieser reliAionswidrigen Forderung den notwendigen Widerstand entgegenzusetzen. Nach Beendigung meiner kaufmännischen Lehrzeit, und nachdem ich in dem gleichen Geschäft noch ein weiteres Jahr als Gehilfe verblieb, verließ ich meine Heimatsstadt und nahm im Geschäft eines anderen Städtchens der gleichen Provinz Stellung als Gehilfe. Auch dieses Warengeschäft, dessen Inhaber ein Jude, war am Sabbat geschlossen, und der Prinzipal besuchte an diesen Tagen, festlich gekleidet, fast regelmäßig den G'ttesdienst in der Synagoge. Aber ich, der jüdische junge Gehilfe, hatte die Weisung, im Geschäft zu verbleiben, um etwaigen vorsprechenden Grohkunden die gewünschten Waren zu verabfolgen — Einmal auf diese in religiöser Hinsicht stark abschüssige Bahn in frühester Jugendzeit gedrängt, war das, was nun in meinen Jünglingsjahren sich IN dieser Richtung weiterhin mit mir ereignete bis hinauf in die Zeit etwa meines 33. Lebensjahres, nichts als eine traurige Folge immer größeren Abfalls vom Judentum. — Nachdem ich mehrere Jahre in dem letzterwähnten Geschäft als Gehilfe tätig war, hatte ich, zu jener Zeit etwa 22 Jahre alt, den sehnlichen Wunsch, in einer Großstadt Stellung zu nehmen. Mit einer kleinen Ersparnis reiste ich zu diesem Behufe, völlig fremd mit großstädtischen Verhältnissen, nach Leipzig, verblieb dort einige Wochen, ohne daß es mir gelang, kaufmännische Stellung zu finden, trotzdem ich beste Zeugnisse besaß. Meine kleinen Barmittel waren bereits stark zur Neige gegangen und reichten kaum noch für die Rückreise nach meiner Heimat. In dieser kritischen Situation versuchte ich noch ein Letztes. Ich begab mich zum Vorsteher der großen jüdischen Gemeinde dieses weltbekannten Handelsplatzes, schilderte ihm meine bedrängte Lage und bat ihn, mir zur Erlangung einer Stellung dortselbst behilflich zu sein. Dieser Herr bedauerte aber,' meiner Bitte nicht entsprechen zu können. Kurz darauf — noch in letzter Stunde — erhielt ich am gleichen Platze Engagement in einem großen, nichtjüdischen Geschäftshause. Im zahlreichen Kontorpersonal dieser Firma war ich zu jener Zeit der einzige Jude. In diesem kaufmännischen Großbetrieb war ich gezwungen, auch am Sabbat und an den jüdischen Feiertagen, mit Ausnahme des Jomkippurs, im Kontor zu arbeiten. Ich kam hier, wie auch in meinen weiteren kaufmännischen Stellungen, außer Fühlung fast mit allem Jüdischen. Was ich an jüdischen religiösen Vorschriften und Feiertagen nun noch hielt, war einzig und allein nur der Jomkippur. Und dieser einzige, letzte Halt sollte mir, der ich bereits auf dem schmalen Grat des Verderben bringenden Abgrundes wandelte, durch G'ttes große Gnade zur Rettung werden. Als sich fromme Glaubensgenossen nicht um mich kümmerten und mich nicht warnten, umzukehren von meinem unfrommen Lebenswandel, warnte mich G'tt und sandte mir Seinen Boten. Dieser redete erst leise mahnend zu mir, aber seine Sprache wurde, als ich ihm kein Gehör gab, immer stärker und eindringlicher. G'ttes Bote, bei meinem Erwachen morgens stand er neben mir, begleitete mich tagsüber bis zu meinem Niederlegen des Abends, und wich nicht von mir. Ich konnte mich ihm nicht entziehen. Dieser Bote G'ttes war Krankheit, zunehmend stärker werdende Krankheit. Obschon sie schmerzlos war, litt ich doch unsäglich unter dem ständigen Angstgefühl eines mich bedrohenden plötzlichen Todes. Zu dieser Zeit war ich bereits ca. 33 Jahre alt und betrieb ein eigenes Warengeschäft in einer mittelgroßen Stadt meiner Heimatprovmz Westpreutzen, und war erst ein Jahr verheiratet. Es wurde in meinem Haushalt zwar rituelle Küche geführt, im übrigen aber von jüdischen Festtagen nur der Jomkippur streng gefeiert. An einem solchen Jomkippur, an dem ich mich ungefähr im vorerwähnten 33 Lebensjahre befand, sollte sich ein vollständiger Wandel in meinem bisherigen unreligiösen Leben vollziehen. Mein anhaltender bedrohlicher Krankheitszustand hatte allmählich eine sehr ernste Stimmung in mir erweckt, und mein Inneres aufnahmefähiger für religiöse Dinge gemacht. Nach einer eindrucksvollen Predigt des Rabbiners an dem vorerwähnten hohen Festtag erkannte ich, wie tief ich als Jude gesunken war. Nachdem mir die Augen über mein bisheriges unfrommes Leben geöffnet waren, faßte ich noch am gleichen Tage den festen Entschluß, einen grundsätzlichen Wandel hierin eintreten zu lassen. Ich hielt von nun an meinen bisher am Schabbos und Feiertag, mit Ausnahme von Jomkippur, offen gehaltenen Geschäftsladen an sämtlichen jüdischen Feiertagen, natürlich auch am Schabbos, streng geschlossen, und sowohl ich, als auch meine Frau, enthielten uns an denselben streng jeglicher verbotenen Arbeit. Ich suchte und fand bereitwilligst Aufschluß und Belehrung bei zweien Beamten orthodoxer Richtung der jüdischem Gemeinde meines damaligen Wohnsitzes. Ich will hier nicht auch schildern, wie ich, nachdem ich einmal mit Schrecken meinen bisherigen sündhaften Lebenswandel wahrhaft erkannt hatte, mich vor G'tt reuemütig niederwarf und um Verzeihung bat. — Und G'tt zog Seinen ausgesandten Boten langsam von mir zurück. Langsam genas ich wieder von meiner Krankheit, an der ich bereits unrettbar sterben zu müssen glaubte. — Ich stehe jetzt im 67. Lebensjahre und habe gehalten, was ich an jenem Jomkippur in meinen 30 er Lebensjahren mir vorgenommen hatte: Als Jude die von G'tt für die Juden gegebenen Thoraoorschriften so viel wie möglich zu erfüllen. Dieses Pflichtbewu.ßtsein und das ernste Vestreben seiner Erfüllung, haben mich trotz anhaltendem schweren Ringen mit wirtschaftlichen Nöten, erst zu einem innerlich mehr ausgeglichenen und über meine religiöse Umstellung glücklichen Menschen gemacht. Ich hätte Sie mit dieser Schilderung des Werdegangs eines jüdischen Menschen aus der jetzigen Generation verschont, wenn sich aus derselben nicht zugleich auch folgende Fragen, die weit über den Rahmen dieses Einzelfalls hinaus von größter Bedeutung sind, ergeben würden: 1. Ist der hier von mir geschilderte Einzelfall der Anerziehung und Verleitung zum Abfall einer jungen jüdischen Seele vom Judentum nur eine einzig dastehende, oder doch nur seltene Ausnahme in der Judenheit, .oder ist er nicht vielmehr typisch für tausend und abertausende von ähnlichen, oder gar noch krasseren Fällen? 2. Wie war es möglich gewesen, daß der ca. 13jährige Knabe aus der jüdischen Gemeinde einer Kleinstadt auch am Schabbos auf dem Gericht beschäftigt wurde, ohne daß die jüdische Gemeinde, oder doch die frommen Mitglieder derselben hiergegen protestierten, oder von dieser bedeutenden Sabbatentweihung innerhalb dieser Gemeinde Kenntnis erhielten? 3. Wie war es möglich gewesen, daß der jüdische Lehrling in dem am Schabbos geschlossenen Warengeschäft in derselben Kleinstadt von seinem Lehrchef zum Verkauf von Waren am Schabbos, d. h. zur Sabbatentweihung angehalten werden konnte, ohne daß die jüdische Gemeinde, oder doch deren fromme Mitglieder hiergegen protestierten, oder Kenntnis davon erhielten? 4. Wie war es möglich gewesen, daß der junge jüdische Handlungsgehilfe im am Schabbos geschlossenen Warengeschäft einer anderen Kleinstadt seiner Heimatprovinz von seinem Prinzipal zum Verkauf von Waren am Schabbos genötigt werden konnte, ohne daß die jüdische Gemeinde, oder deren gesetzestreue Mitglieder hiergegen protestierten, oder Kenntnis von der in diesem Geschäft als üblich bestandenen Sabbatentweihung hatten? 5. Wie war es möglich gewesen, daß der junge, unerfahrene jüdische Handlungsgehilfe von ca. 22 Jahren, der aus einer Kleinstadt der Provinz Westpreußen nach der Großstadt Leipzig gekommen war, um dort kaufmännische Stellung zu suchen, und der sich, als seine Bemühungen ohne Erfolg waren, in seiner Not an den Vorsteher der großen jüdischen Gemeinde daselbst wendend, bei demselben keine ideelle Hilfe fand, infolgedessen aber das Engagement einer großen christlichen Firma annehmen mußte, und in dieser Stellung als zu jener. Zeit einziger Jude unter dem zahlreichen christlichen Bürgerpersonal arbeitend, den letzten Rest jüdischen Lebens einbüßte — nur allein noch den Jomkippur haltend? Vorstehende Fragen, die in Bezug auf die hier speziell angeführten Fälle aufgeworfen sind, können und müssen natürlich auch auf alle Fälle von Sabbatentweihungen überhaupt, und zwar überall, wo Juden ansässig sind,' ausgedehnt werden. Sie können nur dahin beantwortet werden, daß es in unserer jüdischen Gemeinschaft an dem notwendigen System, an der Kontrolle fehlt, die geeignet sein müssen, derartige Fälle von Sabbatentweihung, wie sie in dem Werdegang eines jungen jüdischen Menschen vorstehend geschildert sind, wie auch alle sonstigen Üebertretnngen jüdischer Gesetzesvorschriften zu verhindern. Wie ein solches System zu errichten, eine Kontrolle zu ermöglichen ist, die sich über jeden Juden innerhalb der einzelnen Gemeinden zu erstrecken hätte, ist eine Frage, die letzten Endes doch einmal gelöst werden, muß, wenn anders die Judenheit nicht noch weitere Jahrhunderte' oder Jahrtausende in der bisherigen Lethargie, bezw. der vollkommenen Erfolglosigkeit aller ihrer seitherigen Bestrebungen, dem g'ttlichen Gesetze bei allen Juden Geltung und Erfüllung zu verschaffen, verharren, und nicht die feste Entschlossenheit aufbringen will, hier endlich ganze Arbeit zu leisten. Es ist notwendig, daß sich alle jüdischen Männer, die von den gleichen Bestrebungen erfüllt sind, zusammentun, um diejenigen Maßnahmen zu beratschlagen, die für eine gemeinsame, zweckentsprechende Behandlung dieser ernsten und dringenden Angelegenheit in Anwendung zu bringen sind. In Erwartung Ihrer gütigen Rückäuherung mit größter Hochachtung I. H- Aus der Bewegung. Hamburg. Der Vorstand der A. J.-Ortsgruppe Hamburg-Altona erstattet folgenden Jahresbericht: Der Sommer des Berichtsjahres wurde in der Hauptsache durch die Vorbereitung der Nordwestdeutschen Bezirkstagung ausgefüllt. Diese fand unter stärkster Teilnahme hiesiger und auswärtiger Kreise am 16. August- 1931 statt. Am Schabbos, der vorausging, hielt Herr Rabbiner N a b b i n o w im Agudoheim einen Mussar- Vortrag, der sehr stark besucht war. Die Veranstaltungen am Sonntag fanden in der Aula der Helene Länge- Schule statt. Geineinde, Synagogen-Verband, Geschäftsführender Ausschuß, Zentralrat und Landesvorstand brachten ihre Glückwünsche persönlich dar. Das Hauptreferat am Vormittag hielt unser allverehrter Dr. Pinchas Kohn: „Vei uns und um uns", das großen Eindruck bei den Zuhörern hinterließ. Der Nachmittag war internen Besprechungen interessierter Kreise mit den auswärtigen Rednern und den Delegierten gewidmet. Lübeck, Kiel, Harburg, Segeberg, Lüneburg und Hannover hatten ihre Vertreter entsandt. Die Gründung einer Gruppe in Kiel mit ca. 30 Mitgliedern war die Folge dieser Aussprache. Bei der Gründungsversammlung hatte der Rabbiner Rabbinow das Referat in Kiel übernommen: kurz vor Pesfach sprach Herr Wolf S. Jacob s o n dort. Um auf die Bezirkstagung zurückzukommen, so fand am Abend eine große öffentliche Kundgebung statt, in deren Mittelpunkt ein Vortrag des Herrn Landrabbiner Dr. de Haas, Oldenburg, „Die Thora und die neue Sachlichkeit" stand. Wolf S. Jacobson beschloß die Tagung mit einem begeistert aufgenommenen Schlußwort. Der späte Abend vereinigte die Vorstände der Gruppen und die auswärtigen Delegierten zu einem gemeinsamen, gemütlichen Abendessen im Rest. Genauer. Um auch unseren Altonaern Mitgliedern eine Veranstaltung zu ermöglichen, harte Herr Oberrabbiner Dr. C a r l e b a ch die Liebenswürdigkeit, am 6. September 1931 im überfüllten Saale von Pabst Gesellschaftshaus über seine Reiseeindrücko bei der Keren Hachora-Studienfahrt in die Ostländer zu sprechen. Am 15. Februar 1932 veranstalteten wir in Gemeinschaft mit den anderen Gruppen im Agudoheim einen Vortrag des Herrn Dr. Salomon B i r n b a n m über die aschkenasische Geistesgeschichte. Einen großen Raum in den Beratungen des Vorstandes nahm die Bekämpfung der immer "mehr um sich greifenden Gottlofenbcwcgung ein, die auch unter der orthodoxen Jugend Hamburg-Altonas eine — infolge der wirtschaftlichen Verhältnisse leider erfolgreiche — Propaganda betreibt. Unsere Bemühungen, einen mit den einschlägigen Verhältnissen und Fragen vertrauten Herrn aus Warschau Herkommen zu lassest, scheiterten an der Kostenfrage. Doch gelang es uns, Herrn Rabb. Dr. Cohen, Friedrichstadt,' zu einem Vortrag über das „Religionsgesetz und kapitalistische Wirtschaftsauffassung" zu veranlassen. Der Vortrag fand ain 6. März im Agudoheim bei gutem Besuch statt und löste eine aus hoher Warte stehende Diskussion aus. Zu unsrem Bedauern verließen in den ersten Apriltagen Herr und Frau W. I. Jacobs o n Hamburg, um ihren Wohnsitz in Berlin zu nehmen. Aus diesem Anlaß veranstalteten wir im Agudoheim am 31. März einen Abschiedsabend, in dessen Mittelpunkt ein Bortrag des Herrn Rabb. Duckesz, Altona, über „Opferwilligkeit der hiesigen Gemeinden für Palästina im 17. Jahrhundert"- stand. Der Redner verband mit dem Thema geschickt einen Nachruf aus den jüngst verstorbenen Nab- ■ bau er Chajim Sonnenseid s. A. in Jerusalem. Der Abschiedsabend, der von herzlichen Worten unseres verehrten Vorsitzenden, Herrn Dr. Julius Müller, eingeleitet und von ChorgesängÄN des Schülerchors der Talmud Thora-Oberrealschule unter Leitung des Herrn Lehrer G o l d f ch in i d t umrahmt war, nahm vor überfülltem Auditorium einen harinonischen Verlauf. Das 20jährige Jubiläum unserer Organisation veranlaßte uns, am 15. Juni ds. Js. im weißen Saale des Curivhanses eine Erinnerungsfeier zu veranstalten, gelegentlich welcher Herr Red. S ch a ch n o w i tz , Frankfurt a. M., über „die Notwendigkeit der Agudas Jisroel in und für Erez Jisroel" hielt. Verbunden war diese Veranstaltung mit einer Trauerkundgebung für den jüngst verstorbenen ehem. Vorsitzenden der deutschen Landesorganisation, Dr. Auerbach, Halberstadt s. A., dem Herr Oberrabb. Dr. Carleb ach, Altona, Worte des dankbaren Gedenkens widmete. Die Veranstaltung war sehr stark besucht und hat einen nachhaltigen Eindruck aus alle Anwesenden hinterlassen. Für das Schulwerk in Palästina haben wir auf Anregung unserer Jugendgruppe für die Agudas Jisroel- Schule in Petach Tikwah einen monatlichen Zuschuß geleistet. Auf Einladung der Gemeinde besichtigten zwei Mitglieder des Vorstandes die Mittelstandsküche der D. I. G. in ihren neuen Räumen. Da die Herren sich überaus befriedigt über die Einrichtung der Küche äußerten, überwiesen wir der Gemeinde für diesen Zweck eininaliq Mk. 20.—. Unserer Sympathie mit den gleichgerichteten Zielen des Schomre Schabbos-Weltverbandes und dem hiesigen jüdischen Stellenverinittlungsverein gaben wir durch einen Mitgliedsbeitrag von je Mk. 10.— Ausdruck. Der Verein jüdischer Handwerker von 1905 hatte uns zu seinem 25jährigen Stiftungsfest eingeladen, welchem als unser Vertreter Herr Felder beiwohnte. Anläßlich des 60jährigen Geburtstages des Vorsitzenden der Landesorganisation, Herrn Öberrabbiner Dr. •j!; i'i I! i I t IJ 11 t t r u 's n { rr; *8 te td ¥] (H is; m-

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