Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 73 (1932)
- Issue
- Heft 37 (8.9.1932)
- Date
- 1932-09-08
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
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Seite 10 Nr. 37 Der Israelit 8. September 1932 Lllul in der Mirer Jeschiwa. Von Simon Bickel in Berlin. Bahnhof Horoday, Polens letzte Station vor der russischen Grenze. Verträumt, wie alle kleinen Bahnhöfe, sauber und satt. Der heiße Sommernachmittag läßt, seine vornehme Ruhe noch träger, noch schwerer erscheinen. Ein Ruck geht plötzlich durch den Bahnhof. Es sieht aus, als schüttele er sich, er wird aufgeregt. Der Zug ist da. Zwei Offiziere klirren als erste über den Bahnsteig. Dann Juden. Viele Juden. Juden mit Päckchen, Juden ohne Päckchen, Juden mit Bürten, Juden ohne Bürte, lauter Juden, Aber merkwürdig! Fast keine Jüdin! Polen, eine jüdische «Gegend, ein Zug, ein Bahnhof wird lebendig und doch keine Jüdin! Aber auch die Juden sind nicht dieselben, die man unten in Galizien und Ungarn traf. Es ist das gleiche Temperament, das sie treibt, das gleiche Leid, das sie beugt, der gleiche Adel, der sie zeichnet, selbst die Aufregung, ihre Rastlosigkeit ist die gleiche. Aber wenn sie auch nie zu ruhen scheinen, Unruhe jagt sie nicht. Diese Juden scheinen über ihre Unruhe zu herrschen. Dieses Herrschen und nicht Beherrschtsein macht sie so anders, läßt sie vornehmer erscheinen und darum geht alles still vor sich. Aufgeregt verläßt man den Bahnhof, aber ruhig. Aufgeregt eilt man zu den wartenden alten Autobussen, aber nicht hastig. Aufgeregt sichert man sich ein Sitzplätzchen, aber ohne Zank und Geschrei. Kein einziger dieser Juden ist in Horoday geblieben, alles läßt sich von dem klapprigen Kasten, Autobus genannt, etwa eine Stunde lang durchrütteln, ohne auch nur die klemste Bemerkung des Unwillens dem natürlich jüdischen Schofför zuzurusen. Schließlich weiß man fa die Vorzüge eines Autos vor den bis vor einigen Jahren üblichen einfachen Pferdefuhrwerken wohl zu schätzen. Noch ein letzter Ruck und das Auto hält auf dem Marktplatz von Mir. Ohne Gedränge steigt alles aus. Und wieder ereignet sich etwas Eigentümliches — nämlich nichts. Wo sind die vielen Schlepper, die erst dem Reifenden, dann gegenseitig sich das Gepäck aus den Händen reißen, um ihn in das „garantiert beste und sauberste" Hotel zu bringen. Nichts! Nein doch! Freundlich — resolut werden den Ankömmlingen die Gepäckstücke abgenommen. Aber nicht von den üblichen Schleppern. Es ist ja Mir, die Stadt der Jeschiwa. Die Jeschiwa empfängt ihre Gäste und sorgt selbst für sie. Einige Bachurim der Jeschiwa bemühen sich eifrigst, ihren eigenen Friedensgruß, mit dem sie ihre Gäste empfingen, das alte Scholaum alejchem auch zu verwirklichen. Schnell gelingt es ihnen, Vertrauen zu erwecken. Noch geht der Gast quartierlos durch ein fremdes Städtchen und fühlt sich doch schon nicht mehr fremd. Der Begleiter weiß, was dem Gast am meisten not tut. Er weiß, daß zum Sich-zu-Hausefühlen nicht so sehr ein gutes Bett und Ordnen aller übrigen technischen Dinge gehört, er kennt sich ans in der Kunst des Mekarewseins. Fühlt der Gast sich erst einmal korauw, Juden nahe, dann fühlt er sich auch heimisch, beruhigt. Es dauert nun nicht mehr lange und er hat sein Zimmer, die Ordnung, Frieden. Und auch das bedeutet viel in dem kleinen Städtchen mit seinen knapp 350 jüdischen Familien, die schon während des ganzen Jahres 400 Schüler in ihr ärmliches Quartier genommen haben. Aber die jüdische Beweglichkeit, gepaart mit dem am Talmud geschärften Ordnungssinn schafft es schon, auch die üblichen hundert Ellulgäste einzuordnen. Erleichtert wird den Gastgebern ihre Aufgabe ja auch dadurch, daß nicht alle, die ankonnnen, völlig Fremde sind. Viele sind Rückkehrer aus der Sommerfrische, einige Brüder, Väter und sonstige Verwandte von hier Lernenden, andere wieder alte Zöglinge der Jeschiwa, die dort vor 10, vor 20, vor 30 Jahren ihr jüdisches Wesen sich erarbeiteten. Alle kommen sie, um wieder eingespannt zu sein in den Rahmen der Jeschiwa. Allen ihren Getreuen hilft die Jeschiwa, sich vorzubereiten in den Tagen des Ellul auf die „furchtbaren Tage". Die Jeschiwa selbst ist auch gerüstet. Der riesige Lern- und Betsaal gibt allen Raum. Neue Bänke sind hineingestellt, neue Pultställder Mgeschasst, die alten sind wieder hergestellt, äußerliche Mängel dürfen nunmehr nicht ablenken. Hier soll der Mensch zu sich selbst finden, um als er selbst am Tage des Gerichts vor G'tt kommen zu können. Nichts Aeußerliches soll stören auf dem schweren Weg der Rückkehr. Ellul. das ist der Monat, in dem Harmonie geschaffen werden muß, und der Jude weiß, und in seiner ganzen Tiefe hat man es in Mir erkannt, wie sehr Ordnung von Einfluß auf inneres Gleichgewicht fein kann. Im Ellul bemüht man sich in allem, in den kleinsten, scheinbar nebensächlichsten Dingen wie in den größten, die g'ttgewollte Ordnung wieder herzustellen. Zum Erfassen der Ordnung der Dinge gehört das Erfassen ihres Wesens, und dieses ist ihre G'ttgerichtetheit. Es ist einerlei, ob der Mirer Maschgiach (Aufseher, Erzieher), das Herz der Gemeinschaft, wie der Rosch-Jeschiwa ihr Kopf ist, ein paar vertauschter Galoschen, den Besuch des polnischen Staatspräsidenten oder ein Talmudzitat als Thema seiner stets aufwühlenden, weil an Tiefstes und Innerstes im Menschen rührenden ein- bis eineinhalbstündigen „Schmueßen" nimmt, alles was zum Menschen in Beziehung tritt, — zum Menschen, dessen gewaltige, unfaßbare Größe in der G'ttähnlichkeit seine Wurzel hat, verlangt tiefste geistige Durchdringung. Viermal wöchentlich reißt der Maschgiach im Ellul seine Hörer mit sich in die tiefsten Tiefen dieser und jener Welt, deckt die verborgensten Geheimnisse menschlicher Seele auf, weist die verschiedenen Wurzeln schlechter Eigenschaften nach, die ausgerissen werden müssen, und den schmalen unscheinbaren Weg, der zum Gutsein führt. Viermal wöchentlich versammelt er seine Hörer im „Mussarraum", einem durch ein verhängtes Fenster ständig im Zwielicht gehaltenen Zimmer, in dem sich dauernd andere „Misbodedim" — Einsamkeitssucher — zum Sinnieren über sich selbst aufhalten. Viermal wöchentlich bemüht er sich — bewußt alles oratorisch Wirkende meidend — die Oberfläche aufzureißen, um zur Selbsterkenntnis zu gelangen. Was heißt das „ich denke einen Gedanken"? fragt er. Wer ist der Denkende, wer der Gedachte? Ich denke? In mir denkt es! Ewig denkt es in mir weiter. Ein Fluß von Gedanken, ohne Anfang, ohne Ende. Denken heißt: Verbunden sein mit der Unendlichkeit, mit der Ewigkeit. Um ein wirklicher „Ben aulom habo" zu werden, ewig zu werden in der ewigen Welt, erklärt er einen bekannten Ausspruch, müsse man schöpfen aus dem Quell der Ewigkeit; dazu gehöre die gedankliche Verknüpfung mit der Thora, dem Gesetz, 'der unendlichen WuhrheU. Uud mehr darum dem, der mm'ülen des Lernens sich dazu Hinreißen läßt, die Schönheit eines Baumes zu bewundern. Wehe ihm! Die Ewigkeit läßt er, er wendet sich vom Strome der Unendlichkeit, der Tod, das Ende gewinnt wieder seine Herrschaft über ihn. Das sind des Maschgiach „Mussarschmueßen", Moralpredigten, die wirken. Solche Gedanken haften fest und werden verwirklicht. Das Lernen in Mir entzündet sich immer mehr an der inneren Heiligkeit, immer weiter steigert es sich zum Gebet, man scheint sich zu verlieren. Ein unmittelbares Uebergehen von der Formlosigkeit dieses Gebets zur festgefügten Form der Tefilloh wäre unmöglich. Im kurzen „Mussarlernen" sammelt man sich, um im Gebet als Ganzer vor G'tt hintreten zu können. Sei es ein Kapitel des „Messilas-Jeschorim" („Der Rechtschaffenen Pfad" v. Luzzatto) oder eine Seite des Chauwoth Halwowoth („Herzenspflichten" des Bachia ibn Pakuda), man rüttelt sich mit diesem Lernen auf und als Zerbrochener und doch Ganzer wendet man sich dann zu G'tt. Gewaltig wirkt die Einheitlichkeit solch eines Gebets. Fünfhundert Menschen fassen ihre Inbrunst in Form. Unbeschreibbar das allgemeine Schweigen im großen Gebet. Alles zusammen betet, wie alles zusammen lernt. Der eine Betsaal ist auch der eine Lernsaal. Der Außenstehende begreift es nicht. Fünfhundert Menschen lernen in einem Saal. Zweihundertfünfzig Paare diskutieren durcheinander und sprechen bei diesem „Geräusch" die schwierigsten talmudischen Probleme durch. Fünfhundert Köpfe arbeiten in einem Saal, in dem fünfhundert Münder einander überschreien. Und doch! — die scharfsinnigsten Chiduschim, der feinste Pilpul werden in solch einem litauischen „Hör"-saal geboren! Denn nicht erst hier konzentrieren die Geister sich auf ihr Lernen; sie sind ja dauernd daraus gerichtet. So, wie diese „Jeschiwaleute" hier im Lernen reden, lernen sie auch ständig im Reden. - Nicht mehr weit ist der Tag des Gerichts. Der König muß empfangen werden. Wer fühlt sich würdig? Immer flammender wird das Lernen, immer gewaltig-dringender das Gebet. Rausch-haschonoh mag kommen, er findet die Mirer vorbereitet, denn sie selbst fühlen sich unwürdiger, unvorbereiteter als je . . . Be» Rabbi Sonnenfeld in Jerusalem. Von Oberkantor Hermann Lieber in Hamburg. Schabbos Nachamu in Jerusalem! — Auf dem Weg zu Rabbi Sonnenfeld: Wir steigen die Altstadt hinunter; Araber sitzen in ihrer orientalischen Trägheit am Straßenrand, russische Priester mit langer, ungekämmter Mähne, wohlgenährte französische Mönche drängen durch das Jaffator. Wir schreiten durch „Rechov Dawid hamelech" — vorbei an einer uralten Synagoge, darin Rabbi Iochanan ben Sakkai schon gebetet haben soll — vor uns stolziert ein stattlicher marokkanischer Jude mit prachtvollem Fez und langem, rotgrünem Gewände, hinter uns Chassidim in Kaftan und Streimel. Orientalische Farbenpracht überall, ein einziges malerisches Durcheinander! Vor ihren Löchern sitzen Juden auf ebner Erde und feiern in der Stille der Sabbatdämmerung. Wir schieben uns gebückt durch einen engen Höhlengang und stehen plötzlich 'vor der Behausung Rabbi Sonnenselds — ein geräumiger Hof, in der Mitte eine Zisterne, eine kleine Synagoge, mehrere Wohnungen im Umkreis. Wir steigen die steile Treppe hinab, stehen vor einer aus Drahtnetz geflochtenen Tür. Wir treten ein. In einem armselig ausgestatteten kleinen Raum sitzt in einem Holzsessel ein Patriarch — eine pelzverbrämte Mütze krönt sein Haupt; sein langer, silberschimmernder Bart wallt auf die Brust. hernieder. Aufrecht thront die Ehrfurcht gebietende Gestalt. Dahinter das Fenster — die Sonne im Sinken begriffen; lie letzten Strahlen tauchen den Himmel in klingendes Gold — der heilige Moriahberg ragt in der Ferne. Aus dem Dämmer vergangener Zeiten steigt Jerusalem, die hochgetürmte Stadt mit den marmornen Mauern, den goldenen Toren. Wir treten näher, sitzen neben dem Rabbi nieder. Ein guter, sanfter Blick aus buschigen Augenbrauen richtet sich auf uns. Der Rabbi spricht! — Ich höre nicht mehr das sonst in Erez-Jsrael so verhaßte Idiom der jiddischen Sprache — ich höre nur' eine Stimme, weich, quellend aus tiefstem Herzen, das in glutvoller Begeisterung für G'tt'und sein Volk schlägt. 54 Jahre weile er jetzt in Jerusalem — erzählt der Rabbi — entsetzlich die damaligen Wohnungsverhältnisse, so daß er anfangs einige Zeit auf einem Hofe übernachten mußte. , Ueber die Chaluzim befragt, äußert er: „Sicher werden sie alle bald dem Geist der Thora näherkommen." Die „Chibbas Hoorez," mit der diese jungen Menschen das Land umfassen, betrachte er nur als Vorstufe zur Erreichung der höchsten „Madrego", der „Jiras Haschern", der G'ttesfurcht. Wir bitten den Rabbi, uns zum Abschied ein belehrendes Wort zu gönnen. Und dies gab er uns mit aut den Weg: „Treffe ich da neulich einen Juden auf der Gasse, halte ihn an, frage ihn im Gespräch: „Legen Sie auch jeden Tag Tefillin?" — „Aber nein!" — erklärt dieser. — „Ich bin dennoch ein guter Jude, ein Jude mit dem Herzen" — und deutet dabei auf die Zionsnadel in seiner Krawatte. „Lieber Freund!", belehre ich ihn, „auch ich trage meine Ueberzeugung öffentlich zur Schau, gehe allerdings weiter als isie.. Die Zionsnadel kennzeichnet doch nur Ihre Zugehörigkeit zu einer Partei. Ich aber führe das sichtbare Symbol der alten jüdischen G'ttesnation, die Tefillin, täglich frei auf meiner Stirn durch die Gasse." — Darauf der Zionist: „Was sollen mir denn diese Lederriemen, ich kenne doch den Sinn dieses Gebotes nicht!" „Und wenn Ihr König Sie eines Tages bitten würde, einen goldenen Reif am Arm zu tragen, und Ihnen bliebe vorerst der Sinn dieses eigentümlichen Wunsches verschlossen, Sie würden doch den Schmuck stets wie ein Kleinod hüten — eben aus Liebs zu dem König. Lögen Sie darum ruhig den alten, ehrwürdigen Schmuck, die Tefillin, an; erfüllen Sie dieses Gebot — wenngleich auch jetzt noch nicht als Folge Ihrer logischen Erkenntnis, so wenigstens dann doch aus Liebe zu unserem Vater im Himmel!" — Ich stand in Tel-Awiw inmitten der lebendigen Jugend des lebendigen Volkes, wohnte in den judäischen Kolonien, staunte über die Früchte, die jüdische Kraft und Ausdauer, dem steinigen Boden abgerungen, lehnte an Rahels Grab, weilte in Jericho, fuhr in einer durch Mondeslicht taghell erleuchteten Nacht über den See Kinereth — doch das Schönste und Gewaltigste erlebte ich in dieser Dämmerstunde des Sabbats zu Füßen des greisen und gütigen Rabbi. (Die yemenilischen Juden in Palästina und die Polygamie.) Ein prominenter Führer der yemeniti - scheu Gemeinde Palästinas klagte vor dem rabbinischen Appellationsgericht gegen seine Frau auf Scheidung wegen Ungehorsams, weil sie sich seinem Plane, eine zweite Frau zu heiraten und ins Haus zu nehmen, widersetzte. Er führte an, daß ihm, als Orientjuden, das Recht zustehe, mehr als eine Frau zu haben. Der Advokat Dr. V. Joseph, der im Aufträge des Zentralkomitees der Jewish Women's Equal Rights Association die beklagte Ehefrau vertrat, wies darauf hin, daß das Vorgehen eines in der yemenitischen Gemeinde so einflußreichen Mannes auf andere Pemeniten als schlechtes Beispiel wirken werde. Dem Urteil des rabbinischen Gerichtes wird mit großem Interesse entgögengesehen. Die Jewish Women's Equal Rights Association fordert von der Regierung ein beschleunigtes Inkrafttreten der Gesetze, wonach die Heirat von Jugendlichen unter 16 Jahren verboten sein und Bigamie als ein Verbrechen bestraft werden soll. Ein Inkrafttreten dieser Gesetze würde die Gesamtlage der orientalischen Frauen in Palästina bessern. (Jerusalemer Goelhe-Feiern.) Die heilige Stadt hat bereits drei Goethe-Feiern hinter sich. Als erste lud die deutsche Kolonie zu einer Veranstaltung im Saale der Templergemeinde unter dem Protektorat des deutschen Generalkonsuls, Professors Dr. Nord, ein. Es fand eine mit großem Beifall aufgenommene Liebhaberaufführung des „Götz" statt. Die große deutsche Loge „Zur Quelle Siloah" veranstaltete eine öffentliche Feier. Nach einer gelungenen Aufführung des Goethe'schen Puppenspiels „Der Jahrmarkt von Plundersweiler" hielt Professor F o d o r eine Festrede über Goethes Leben und Werk. Zuletzt lud die Hebräische Universität zu einer Feier ein, auf der Dr. Pflaum den „Faust" analysierte und Mirjam Schnabel-Höflich den Anfangsmonolog der „Iphigenie" in der hebräischen Uebersetzung Saul Tschernichowskys, den „Prometheus" in der Uebersetzung Jakob Kahns und „Mahomets Gesang" auf deutsch zitierte. Wochenkalender. vom 10. bis 17. September 1832 I 9. bis 16. Elul 6692. 'vi' tn | N21V xxrr’a Samstag 10 9 Sonntag 11 10 üb Montag 12 11 a j Dienstag g- 13 12 rrn Mittwoch IS 14 13 an Donnerstag 15 14 an Freilag 16 15 na Samstag 16 16 n» rraam'2