Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 73 (1932)
- Issue
- Heft 24 (9.6.1932)
- Date
- 1932-06-09
- Page
- – (sequence 9)
- Language
- German
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9, Juni 1932 » Der Israelit Nr. 24 Seite 9 Vertrauensmann in Kassel, der sie hätte orientieren können? Wie lange glauben die Herren, werden es unsere jüdischen Hotels und Pensionen, die in der Hauptsache auf jüdisches Publikum angewiesen sind, bei dieser Wirtschaftslage aushalten, um den schweren Konkurrenzkampf zu bestehen, wenn die Juden selbst diese Unternehmen boykottieren? Wir können die Empörung der jüdischen Geschäftswelt über ein solches Verhalten wohl begreifen und sind gespannt, was uns die betr. Organisation antworten wird; keinesfalls werden wir jedoch die Angelegenheit mit dieser Notiz als erledigt betrachten. I. B. in N. Vermischtes. Berlin, 7. Juni. Die Agudas Jisroel-Grupp e n Berlin laden anläßlich der 20. Wiederkehr der Kattowitzer Gründungstagung der Agudas Jisroel am 11.—12. Siwan 5672 Mitglieder und Freunde zu einer Veranstaltung „20 Jahre Agudas Jisroel" für Donnerstag, den 16. Juni 1932 (12. Siwan 5692), 20.15 Uhr in den Tiergartenhof, Berlin-Charlottenburg, Berlinerstr. .1—2 ein. Es sprechen: 1. Herr Rabbiner Dr. Esra Munk: Worte des Gedenkens an Herrn Rabb. Dr. I. Auerbach b«^-Halberstadt; 2. Herr Wolf S. Jacobson: „20 Jahre Agudas Jisroel".' Ein Rückblick und Ausblick- 3. Herr Redakteur S. Schachnowitz, Frankfurt a. M.: „Agudas Jisroel und Erez Jisroel". Berlin, 3. Juni. Die Berufsberatungsstelle des VIA. (Rechtsanwalt Dr. Artur Katz, Berlin C 2, Neue Promenade 3) weist eine Niederlassungsmöglichkeit für einen Anwalt in einem kleinen Orte Hessen-Nassaus nach, für einen Arzt im Taunus. Stellungen suchen ein Volksschul- und Religionslehrerund Zahnärzte Assistenzstellen. Ein auswärtiger Facharzt für Ohren usw. sucht vorübergehend eine Vertretung in Berlin zur Teilnahme an einem Kursus. Forst (Lausitz), 3. Juni. Am Sonntag, den 22. Mai 1932, konnte die Förster Synagogengemeinde zum ersten Male seit ihrem Bestehen die Einführung eines Rabbiners feiern. Im würdig ausgeschmückten Raume der Synagoge hatte sich die Gemeinde versammelt. Nach dem Gesang des 121» Ti» wurde durch den Herrn Bezirksrabbiner Dr. P o s n e r und durch den Vorstand der Synagogengemeinde, Herr Rabbiner Dr. Vieler, eingeholt. Im Aufträge der Gemeinde hieß alsdann der erste Vorsteher, Herr San.-Rat Dr. M i o d o w s k i, den Herrn Rabbiner Dr. Vieler herzlich willkommen. Er führte in kurzen Worten aus, daß der Rabbiner sich der Jugend anzunehmen habe und zwar nicht nur der durch den Antisemitismus besonders gefährdeten Schuljugend, sondern auch der schulentlassenen Jugend, die im Rabbiner ihren Rückhalt finden soll. Besonders nach außen hin solle er für eine besonders geachtete Stellung der Gemeinde sorgen und diese so vertreten, wie es der verstorbene Prediger Pulvermann getan habe. Darauf nahm Bezirksrabbiner Dr. Posner das Wort. Der geistige Führer der Gemeinde, sagte er, habe sich an drei Stellen wirkungsvoll zu betätigen: Im G'tteshause, wo er Träger der Lehre ist und wo bringen soll, in der Schule, wo in Anbetracht der Kleinheit der Gemeinde in Forst der Dienst schwierig, dafür aber die Begeisterung und Belohnung um so größer ist, und in der Familie, wo der Rabbiner wirken und Seelsorge üben soll. Die Tätigkeit könne jedoch nur dann Erfolg haben, wenn sie von der Gemeinde tatkräftig unterstützt wird und der Rabbiner eine Resonanz in ihr finde. — Nach dem Aus- und Einheben der Thora und dem Gebet für das Vaterland ergriff Herr Rabbiner Dr. B-ieler das Wort: Nicht Versprechungen sollen den Ausgangspunkt seiner Darlegung bilden, sondern eine Forderung, die er an die Gemeinde stellt. Der Wille der Mitglieder, daß für sie gearbeitet werden soll, sei für die-Tätigkeitsmöglichkeit eines Rabbiners von ausschlaggebender Bedeutung. — Er entwickelte darauf -das Programm seiner Tätigkeit. Er wolle, insbesondere der Jugend-zeigen, daß jüdisches politisches Denken positiv jüdisches Wissen voraussetzt. „Jüdisch denken heißt, aus den Blättern der Vergangenheit Erkenntnis der Gegenwart und Mut für die Zukunft zu schöpfen". Seine Hauptaufgabe sehe er in der Erziehung der Kinder. Keinen Augenblick dürfe man vergessen, daß die Kinder das Fundament für unsere 'Zukunft bilden und daß von der Erziehung der nächsten Generation die Gestaltung unserer nächsten Zukunft M hängt. — Mit dem Kaddischgebet schloß die Feier.?/-t Personalien. ij Siegfried Kahn VXT* , Stuttgart-Cannstatt, 5. Juni. Am Montag, den 30. Mai, durcheilte in den'späten Abendstunden unsere Stadt die Kunde, daß Siegfried Kahn nach kurzer Krankheit, im Alter von nur 53 Jahren unerwartet entschlafen sei. ' Mit Siegfried Kahn, den man. als einen ebenso guten 'Tin’ wie Menschen bezeichnen darf, ging einer unsrer Besten von uns. Die Achtung und Liebe, die man sowohl in Stuttgart, als auch im ganzen Lande dem leider viel.'zu,.früh feinem arbeitseichen Lehen Entrissenen entgegen brachte, ging weit über das übliche Maß hinaus. Man kann das wohl am besten an den ehrenvollen Nachrufen ermessen, die von den Vertretern verschiedenen Vereine und Verbände, denen der Verstorbene angehört hat, gehalten wurden.^ Die Beerdigung fand am Mittwoch nachmittag auf dem Israelitischen Friedhof in Cannstatt statt. Als erster sprach Oberrabbiner Äd l er, Cannstatt. Er'wies darauf hin daß der Entschlafene mit dem- Propheten Samuel außer dem Namen, auch die Reinheit und Erhabenheit der Handlungen und Gedanken gemein hatte. Er betonte besonders, daß in ihm die Mitwelt einen »ti.t» verliere, der nicht so leicht zu ersetzten wäre, und daß die Armen und Bedürftigen einen stets hilfsbereiten Freund in ihm vermissen werden. Rabbiner Dr. Bamberg er sprach alsdann für die Mitglieder der Israelitischen Religionsgesellschaft, Stuttgart. Er hob die zielbewutzte Leitung des langjährigen Leiters der Gemeinde besonders hervor, und dankte dem treuen Freund und Berater für seine aufopfernde Tätigkeit. Es folgte R. A. Hayum für die Israelitische Landesversammlung, welcher der Verstorbene seit ihrer Gründung angehörte, Dr. HasgaIl für den Vorstand der Israelitischen Religionsgesellschaft Stuttgart. Er gab in kurzen Zügen ein klares und liebevolles Bild des Toten. Es sprachen ferner ein Vertreter, der Offiziere des ehemaligen Landsturmregimentes Eßlingen, der hauptsächlich die Vaterlandsliebe des Entschlafenen hervorhob. Alfred Ullmann gab dem Mitgefühle über den Heimgang des angesehenen Bruders der Stuttgart-Loge Ausdruck. Zuletzt sprach noch ein Vertreter für das Personal der Firma. Bei all denen, die den Verstorbenen gekannt haben, wird sein Andenken bleiben und in höchsten Ehren gehalten werden. n"iLm- Der Vorgänger unseres verehrten Raws, Herr Rabbiner Dr. Ansbacher, Wiesbaden, hielt noch im Owel-Hause eine Ansprache und widmete warme, sehr zu Herzen gehende Worte dem Heimgegangenen Freunde. Unter den zahlreichen Verdiensten hob er besonders hervor, daß die Gründung des orthodoxen Rabbinats in Stuttgart in erster Linie das Werk Siegfried Kahnsl>"27 gewesen war. Seine Lebensaufgabe war der jüdischen Sache geweiht. Mit der Gewißheit, daß der Name Siegfried Kahn dauernd mit der Geschichte der Stuttgarter Religionsgesellschaft verbunden bleiben wird, schloß Dr. Ansbacher den Hesped. Es. war ein großer Kreis, die gesamte Kehillo. die tief ergriffen zu später Abendstunde erschienen war. Altona 30. Mai. Nach kurzer Krankheit verschied hier Frau Jenny B a ch m a n n nwy. im Alter von 67 Jahren, wenige Jahre nach dem Heimgang ihres Gatten, des Lehrers und Waisenhausdirektors, Felix Bachmann, Mit ihr ist eine Frau von ungewöhnlichen Herzens¬ und Verstandesgaben dahingegangen. Eine Tochter von Julius Hirsch i-"27, eine Enkelin Rabbiner Hirsch's ^"27, hat sie das Bild des Großvaters und Vaters ihr ganzes Leben ün Herzen treu bewahrt, ihren zahlreichen „Kindern" vorgelebt. War ihr und ihrem Gatten auch das natürliche Elternglück versagt, so haben sie beide in unvergleichlicher Weise Kinderglück den Vielen gewährt, die, elternlos in ihrem Hause etne zweite Heimat fanden, -ml" wa -jirii mn’ inrvn Wie ihr Gatte, hat auch sie ihr Haus ganz ihren Zöglingen gewidmet und deren Erziehung mit der ganzen Größe und Wärme ihrer Persönlichkeit geleitet. So bleibt ihr ein dauerndes ehrendes Gedächtnis für alle Zeiten bewahrt. Zeugnis von der unendlichen Liebe, die Jenny Bachmann gesät, gab die '»iS die vorigen Sonntag hier stattsand, zu welcher neben den Geschwistern aus Frankfurt tmb Hamburg, viele Zöglinge von der Nähe herbergeeilt waren, die die Todesnachricht noch ersahen hatten, ferner die vielen, vielen Freunde und Kollegen, die ihr im Leben nahestanden. In einein zu Herzen gehenden Hesped, den Oberrabbiner Dr. Carlebach an der Bahre hielt, lebte das Bild der edlen Verstorbenen noch einmal auf- und noch einmal wurden die Trauernden in das Haus des Begründers der deutschen Orthodoxie geführt zu S. N. Hirsch, der vor fast einem halben Jahrhundert den Herzensbund der „Lieblingsenkelin" gesegnet, noch einmal ward das Bild des großen Vaters, des Jefajasforschers Julius Hirsch gezeichnet und das Bild des edlen Gatten, Felix Bachmanns. Nie war die Verklärte von diesen Sternen ihres Lebens getrennt, mit welchen siefnun int Tode vereint ist. n-axan. " ■ 1 v». - Sollt) M. Mainz Hamburg, 5. Juni. . .Hamburg hat durch den Tod des sowohl in der Gemeinde wie auch in der Geschäftswelt überall beliebten und hochgeschätzten Sally M. Mainz, der seiner Familie und', seinen zahlreichen Freunden kurz vor Vollendung des 80. Lebensjahres entrissen wurde, einen großen - Verlust erlitten. An der überaus großen Beteilligung aller Kreise-bei seiner '»il> konnte man die Beliebtheit, deren sich der Verstorbene bei Jung und Alt und in allen sozialen Schichten erfreute, deutlich erkennen. Das war auch aus den Reden zu erkennen, die Herr Rabbiner Bämberger, Wandsbeck, und Herr Hermann Gumpertz, hielten, die in meisterhafter Skizzierung die großen jüdischen und menschlichen Tugenden des .Verstorbenen, seine Thoraliebe, Frömmigkeit, Bescheidenheit und. Menschenliebe schilderten und die Kruder anerserten, dem Ideal des Vaters nachzufolgen. Männer wie 'Sally M. 'Mainz, der vor mehr äks 60 Jahren, mft den großen Traditionen seiner 'Frankfurter Familie ausgerüstet, nach Hamburg kam, der die Synthese von fix im Dy., min nivim in so vorbildlicher Weise im Sinne seines großen Lehrers Samson Raphael Hirsch zu lösen wußte, werden in unserer Zeit innnmer seltener und deshalb ist auch fein Hinscheiden ein kaum zu ersetzender Verlust. Herr Hermann Gumpertz '"3schilderte als Freund und Lehrer, wie vor 40 Jahren auf Initiative des Verstorbenen die nun v"iy vor dem Dammtor gegründet wurde und wie der Verstorbene als vielbeschäftigter Kaufmann nach des Tages Last und Arbeit mit der in der Familie Mainz traditionellen Liebe zum Thorastudium sich diesem widmete. Die Trauerversammlung erinnerte sich der Talmudstelle Sabbath 119: „Die Reichen im heiligen Lande gelangten deshalb zu irdischen Glücksgütern, weil sie den zehnten Teil ihres Einkommens den Armen überließen; die Reichen in Babylon deshalb, weil sie die Thora ehrten; die Reichen in den anderen Ländern, weil sie den Sabbath streng beobachteten." Sally M. Mainz vereinigte diese drei Tugenden in seiner Person, er stützte und förderte, die wirtschaftlich Schwachen, er ehrte und studierte unsere heilige Lehre, er heiligte den Sabbath und gab auch in seinem Geschäft vielen jungen Leuten Gelegenheit zur Sabbath-Heiligung. Er war em Vorbild und Mahner für die sozial Hochgestellten, den erwähnten 3 Tugenden nachzulebne, kurz gesagt; er war v'-,--s>yn n« er verpflichtete die Reichert zu gleichem Tun. Herr Alfons Frank, Lübeck, sprach im Namen der vielen Mündel des Verstorbenen herzliche Worte des Dankes. Sally M. Mainz war ein Vater der Waisen und ein uneigenütziger Berater der Witwen, denen er seinen klugen Rat zuteil werden ließ. Herr Edgar Frank hielt während der Trauerwoche einen won im Hause des Verstorbenen, bei dem er besonders seinen Dank für die Einführung in die heilige Thora und die religiöse Belehrung, die er aus dem reichen jüdischen Wissen des Verstorbenen empfing, aussprach. Leobschütz O. S., 30. Mai. Am 26: Mai starb Carl Magen, der 50 Jahre dem Repräsentantenkollegium, davon 40 Jahre als Vorsteher, angehörte, im 77 Lebensjahre. Von der großen Beliebtheit legte die am Sonntag stattgefundene Beerdigung ab, bei der eine unübersehbare Menschenmenge ihm das letzte Geleit gab. In Annerkennung seiner Verdienste wurde die Trauerfeier in der Synagoge abgehalten. Nach einleitenden Gesängen hielt Herr Prediger Cohn eine von Herzen kommende und zu Herzen gehende Gedächtnisrede; nach dem Gesang des v'dk und Sologesang bewegte sich der Leichenzug nach dem Friedhof, wo Herr Rabbiner Dr. Kreugel, Ratibor, das Logengebet sprach. Nach den üblichen Zeremonien schloß sich der Hügel. Ehre seinem Andenken. n"is:m Vranitz O. S., 30. Mai. Zu unserer Meldung über die Entrichtung einer nvi-Küche sei nachgetragen, daß Herr Prediger Cohn, Leobschütz, sich um das Zustandekommen der Küche ganz besonders bemüht hat. Diesem soll auch die Aufsicht und die Betreuung übertragen werden. Haßfurt, 3. Juni. Am 3. Juni feiert Herr Kommerzienrat Hermann Adler seinen 60.. Geburtstag. Der Jubilar — Chef der bekannten und bedeutenden Firma I. Adler — ist langjähriger Vorstand der htesigen Kultusgemeinde, Mitglied der Tagung des Verbandes bayerischer israelitischen Gemeinden, sowie des Bezirksausschusses für das Rabbinat Schweinfurt und seit Bestehen des Verbandes, Bezirkskassier. Er ist der Vorsitzende des Handelsgremiums Haßfurt, Hofheim, Ebern. Daneben bekleidet er noch weitere Ehrenämter des öffentlichen Lebens. Herr Kommerzienrat Adler steht bei allen Kreisen der Bevölkerung in hohem Ansehen und erfreut sich allgemein großer Beliebtheit. Besonders aber die israelitische Kultusgemeinde weiß ihren 1. Vorstand zu schützen und zu ehren. Die Art und Weise, wie er die Gemeinde nach außen hin repräsentiert und ihre Interessen zu wahren und zu fördern versteht, zwingt zur Bewunderung und Hochachtung. Seiner Initiative ist die trefflich geltingene kostspielige Renovierung des Synagogengebäudes zu danken. Möge der Jubilar uns lange erhalten bleiben und ihm weiterhin eine ungeminderte Schaffenskraft vergönnt sein. «-ns? D'-tpyi nx» -ty. Griesheim bei Darmstadt» 1. Juni. Die hiesige ganze Gemeinde, sowie ein goßer Teil der übrigen Bevölkerung ist durch bas plötzliche Ableben der Frau- Henriette L 0 e b in tiefe Trauer versetzt worden. Plötzlich im Älter von erst 52 Jahren ging sie von uns. Mit ihrem Heimgange ist dem tiefgetrübten Gatten die Gattin genommen, mit der er ein so inniges, harmonisches Eheleben geführt, dem einzigen Sohne die liebevolle, herzensgute Mutter entrissen. Ihre vielen Tugenden machte sie überall beliebt, was die allgemeine Teilnahme bei der Bestattung zeigte. Stand sie doch als Wohltäterin den Armen und Hilfsbedürftigen gerne bei und linderte Not, wo sie sie traf. In ihrem Kundenkreis war sie hochgeachtet und geehrt, ihre Offenherzigkeit und Aufrichtigkeit flößteti jedem Vertrauen ein. An der Bahre entwarf Herr Rabbiner Dr. M e r z b a ch aus Darm stad t, ihr Lebensbild und schilderte den großen Verlust. Newyork» 1. Mai. Rabbi Lazar Schönfeld, Rabbiner der Gemeinde Bnai David, 832 Fox St., feierte dieser Tage ein eigenartiges Jubiläum. Dr. Schönfeld hat sich speziell die Verbreitung religiöser mtd pädagogischer Belehrung im Sinne des orthodoxen Judentums auf dem Wege des Rundfunks zur Ausgabe gemacht und be-