Mannheim
Compact Memory

Der Israelit · 1932-04-20 · Heft 17-18 (20.4.1932) · page 24

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
73 (1932)
Issue
Heft 17-18 (20.4.1932)
Date
1932-04-20
Page
– (sequence 24)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/2446951-2450704-2450721--78743-2536449
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Seite 12 Nr. 17/18 Der Israelit 20. April 1932 rade durch sie, in unseren Kindern ein jüdisches Denken und Fühlen zu erzeugen. Die Forderung nach indw'idna- Merendein Ilnterrkcht hat schon deshalb ihre Berechtigung tür den Religionsunterricht, weil .gerade durch dre Abstraktheit der "Materie der Lehrer zu leicht über die Kopie hmweg redet, glaubt verstanden zz: sein, in 'Wirklichkeit aber der Stoff von den Schülern nur intellektuell und nicht ethisch ausgewerlei wird. Der 'Lehrer spricht zu oft von lelüem Standpunkte aus. ohne daß die Schüler innerlich beteiliak sind. Ganz besonders schwierig $ im Religionsunterricht die verschiedeuartiae Gestaltung desselben Stoffes auf den verschiedenen Ilukerrichtsstufen. Dazu 'ist die planmäßige Erforschung des Vorstellungsschatzes der Klüver nötig. Nur dann, wenn der Ilitterricht wirklich fliidesgeiuatz geflaTiet wird, wird er den Anforderui^geu des ArDeitsuilterrlchts gerecht werden. So war ich stets darauf bedacht, die 'Schüler an den dargebotenen Stoffen ihre eigenen Gedanken entwickeln zii lassen und in ^e?em lelbstgefundenen — einigermaßen richtigen — religiösen Gedanken ein wertvolles Produkt des Unterrichts su erblicken. Für mich hatte die Uebertrggung der Arbeitsmethode auk ineinen Religionsunterricht noch einen besonderen Wert. Wie einaanLS geschildert, befinden sich in mancheii Klassen Schüler in verschiedenen Altersstufen und solche mit weit verschiedenen Vorkenntnissen. Durch die Arboit-mretbode war mir bier ^rur Bebebuna, dieser für den Unterricht so nachteiligen Verschiedenheiten cm Mites Mittel rur Kand aeaeben. Tn: Lehraewräch hatten die Begabten Gelegenheit, die Führung an sich zu nehmen, zu berichtigen, klarzustellen. Oft ließ ich sie Wiederholungen vornehmen, Fragen an die Klasse richten, indem sie den Lehrer spielten. (Fortsetzung folgt.) Aus der Jahresarbeit der Vereinigung israelitischer Lehrer und Lehrerinnen in Frankfurt am Main. Leitsätze zur Gestaltung eines zeitgemäßen hebräischen U n t e r r fä) f s. a) Allgemeines: 1. Der hebräische Unterricht ist ein integrierender Teil des jüdischen Religionsunterrichtes. 2. Das EndzH. des Unterrichtes tni Hebräischen lautet: genügende Kenntnis und Beherrschung der hebräischen Sprache zu der Befähigung, dem G'ttesdienst mit innerer Anteilnahme zu folgen und die der jeweiligen geistigen Entwicklung des Schülers entsprechenden Teile der Tauroh und des T'nach, gegebenenfalls auch des weiteren jüdischen Schrifttums, in der Ursprache kennen und verstehen zu lernen. 3. Dieses hohe Ziel kann nur erreicht werden, wenn der Unterricht in der hebräischen Sprache als hochwertiger Unterricht erteilt wird. 4. Ein guter hebräischer Unterricht verlangt ebenso wie jeder Unterricht: a) qualifizierte Lehrkräfte, b) eine wirksame Organisation, c) eine zeitgemäße Unterrichtsmethode und d) genügende Lehrmittel. 5. (zu 4 a): Der Lehrer muß eine religiöse Persönlichkeit mit bester jüdisch-wissenschaftlicher, sprachlicher und pädagogisch - methodischer Ausbildung sein. 6. (zu 4 b): Der hebräische Unterricht ist, wie aller jüdische Religionsunterricht, vornehmste Gemeinschastsaufgabe, wird also im Auftrag der Gemeinde und in organischer Verbindung mit dem übrigen Schulunterricht erteilt. Die Mindeststundenzahl für den Unterricht im Hebräischen muß (nebei' dem übrigen Religionsunterricht) zwei Wochenstunden betragen. b) Methodische Anweisungen für den Unterricht in der Grundschule: 1. Der Unterricht im Hebräischen beginnt mit dem letzten Quartal des ersten Schuljahres und umfaßt in der Grundschule vier Stufen: a) Aleph-Beth-Stufe (viertes Quartal des ersten Schuljahres), b) Fibel-Stufe (zweites Schuljahr), c) Stufe der sprachlichen Vorbereitung (drittel Schuljahr), d) Einführung in Tauroh und Tefilloh (viertes Schuljahr). 2. Der Unterricht im Hebräischen ist aus jeder Stufe Klassenunterricht. 3. Von der ersten Stunde an ist die Selbsttätigkeit der Schüler anzustreben: die Klasse (Abteilung) ist als Arbeitsgemeinschaft zu führen. 4. Die Erlernung des Aleph-Beth geschieht in freudebetontem Arbeitsunterricht, ohne Zugrundelegung einer Fibel. 5. In der Grundschule wird nur die Druckschrift in vereinfachter Form geübt. 6. Das Schreiben ist so zu betreiben, daß es den Unterricht stützt, und nicht zum bloßen Zeitvertreib herabsinkt, aber auch nichts zur Hauptsache wird. 7. Von Anfang an und auf allen Stufen ist di? Gründung und Pflege eines lebendigen Wortschatzes zu betreiben. Möglichst früh ist ein alphabetarisches Wörterbuch ' anzulegen und zu benutzen. Im dritten Schuljahr ist ein'Wörterbuch einzuführen. 8. Die Fibel ist erstes Lese- und Arbeitsbuch. Die einzelnen Stücke (Seiten) des Textes sind durch Unterrichtsgespräch und Worterklärungen vorzubereiten und inhaltlich nahezubringen. Jedes mechanische Vorgehen ist hier besonders schädlich. 9. In der zweiten Hälfte des zweiten Schuljahres (etwa vor Ghanuckah) wird die (zunächst noch periodische) Arbeit in der Tefilloh ausgenommen. Geeignete Stoffe: Moaus zur, wichtige Lobsprüche, Rachtgebet, Morgengebet. die elterliche Segensformel, Mah nischtannoh. Auf allen Stufen sollen fleißige Leseübungen unter Beachtung richtiger Betonung und unter Hervorhebung gewisser, inhaltlich bedeutsamer Stichworte stattfinden. 10. Fm dritten Schuljahr ist in der Hauptsache die sprachliche Vorbereitung zu betreiben. Dabei ist, vom Leichten zum Schweren vorgehend, ein anschaulicher, eindringlicher Unterrchit zu erteilen. Alle Wortbildungen, Veränderungen usw. sind durch Unterrichtsgespräche, anschauliche Darstellungen (Sprachtafeln und Lesekasten) und nachdrückliche Uebung (mündlich und schriftlich) näher zu bringen. An allen geeigneten Stellen muß der Lehrer auch den tiefen Geist der hebräischen Sprache vermitteln. Das Sprachbuch dient insbesondere zur häuslichen Uebung. 11. Der zu behandelnde Sprachstoff: Stanim-, Vor- und Nachsilben, Artikel, Geschlecht, Zahl (Mehrzahl in Verbindung mit dem Zahlwort bis 10), Biegung des Dingwortes, status constructus, die einfache Präposition, die Bindewörter u n d und oder, die einfache Verneinung, das Verbum in Präsenz und Infinitiv, das Eigenschaftswort in der Grundform, das persönliche und das hinweisende Fürwort. 12. Vom vierten Schuljahr an muß der Gang des Unterrichtes sich nach örtlichen und schnltechnischen Verhältnissen richten, d. h. wo voraussichtlich die Kinder in etwas vorgerücktem Schulalter nicht mehr sicher und voll zu erfassen sind, muß in dieser Schulperiöde bereits Gebetbuch und Pentateuch bem Unterricht zugrunde gelegt werden. Wo solche Verhältnisse nicht zu befürchten sind, soll "dieses Jahr vorzugsweise weiter unter Zuhilfenahme geeigneter Sprachbücher jux sprachlichen Vorbereitung benutzt werden. Im elfteren Falle muß jetzt eine Auswahl aus Gebetbuch und Pentateuch erfolgen: sie muß dein pädagogischen Verständnis des Lehrers überlassen bleiben und den örtlichen Verhältnissen Rechnung tragen. Auf dieser Stufe muß die analytische Methode einsetzen. Das Rückverfallen in die Uiunsthode des Vornnd Nachübersetzens ist unbedingt zu verwerfen. Reuerscheinigungen zum Schulbeginn. Das badische „Musterländchen" ist bekanntlich heute auch in seinen jüdischen Einrichtungen vorbildlich. So wurde z. B. auf dem Gebiete des jüdischen Schulwesens schon manches Nachahmenswerte geleistet. Dieser Tage erst erschien im Staatsverorönungsblatt der neue Lehrplan für den Religionsunterricht, der vielleicht die Grundlage für einen einheitlichen 'Lehrplan in ganz Deutschland bilden kann. Auch badische Lehrbücher haben ihren 'Weg m weile Kreise gemacht. "Zur modernen Umgestaltung des Rellgronsunternchts hat Lehrer R o s e n f e l d e r in Ladenburg wesentlich beigetragen. Seine Lehrmittel haben im In- und Auslande Anerkennung und Verbreitung gefunden. Wie mir einem Rundschreiben entnehmen, erscheinen nunmehr aus Röfenfelders Feder wieder drei neue Arbeiten. Da ist zunächst die vierte Auflage der Fibel. Das Büch ist bereits praktisch erprobt und har'sich ausgezeichnet bewährt. Das beweist schon die Tatsache, daß es Mnerhalb kurzer Zeit nun zuin vierten Male hinausgetjcn kann. Ferner erschien die W ü st e n z u g s k a r t e in Buchgröße, sicherlich von vielen gerne begrüßt. Schließlich bringt der Verfasser eine „Biblische Ge chicht e" (in Bogenausgabe) heraus, deren erster Bogen, 'schön illustriert, bereits erschienen ist. Wir haben gewiß bereits zahlreiche Unterrichtswerke für die biblische Zeit. Rosenfelders Arbeit indessen ist vollkommen neuakkig angelegt und geeignet, neue Gesichtspunkte für den Unterricht in biblischer Geschichte aufzuzeigen. Der Tert ist musterhaft klar und prägnant abgefaßt. Die Geschichten sind gewissermaßen Diktate von Kindern, gewonnen aus"Nacherzählungen. Die Bilder fmd in einfachster Linienführung gehalten, um die'Kinder zum Nachzeichnen anzuregen. Kein Kollege sollte versäumen, sich das Merkchen zur eigenen "Urteilsbildung kommen zu lassen. "K.'V. Arbeitsschutung im jüdischen Unterricht. Von Rabbiner Dr. Michalskr in Karlsruhe. Wertvoller noch als für die Wissensbildung ist die Arbeitsschule für die Eharakterbildung, die 'der jüdische Unterricht erstrebt. Sollen doch die Saätkenne, die m ihn gelegt "werden, Taten der Glaubenstreue und des Pflichtgehorfams fürs Leben reifen lassen, soll doch der Lehrstoss zum Lebensinhalt werben. Die Arbeitsschule ist bedingt durch die Geschicklichkeit und Fähigkeit des Lehrers, einen Gedankenanstoß zu geben, den die Schüler in eigner Geistesarbeit entwickeln, der weckt der dunklen Gefühle Gewalt, die im Herzen der Schüler schliefen. Ein geeignetes Mittel, moderner Technik reizvoll entlehnt, scheint uns das Filmbild zu fein. Nach Durchnahme eines Absatzes im Pentateuch, Gebet- oder Geschichtsunterrichts stellt der Lehrer die Frage: Wie sieht wohl der Filmstreifen aus, dem dieser Satz oder Abschnitt als Unterschrift dienen würde? Die Schüler versuchen nun, alle Künste ihres Rcgietalentes spielen zu lassen, wetteifern miteinander, um den durchgenzmmenen Stoff erzählend zu anschaulicher Darstellung zu bringen. Werden die Gedanken durch die Stellung und Handlung im Film erarbeitet, so sind die Gefühle durch Angabe des Gesichtsausdruckes der Darsteller zu beschreiben und zu schildern. Welchen Gefichtsausdruck hat z. B. 'Jakob auf der Flucht vor Cfan, 'Josef in der Grübe? Welches Gebet entringt sich ihren Lippen, wird zum Dolmetsch ihres Empfindens? Jakob könnte auf dem Nachtlager aus Stein das Nachtgebet gebetet haben, dessen Psalm 91 nach dem Midrasch Nebecka zu ihm als Abschiedswunfch gesprochen; Josef könnte in der Grube ein Gebet gesprochen haben, das die o->j?'-i27i^ 0212 oder ii'2V2 nrri oder Psalm 130 zum Inhalt hat. Vor Pharao gerufen, fleht er twt pn rmrr. Juda (I b. M. 42,21 — Ueberleitung zur ’m »tn’pn und ia$> nl>o, Jakob (i b. M. Kap. 48) ms*v Jsak bei der Aussaat (I b. M. Kap. 26,12): 112, Israel in Aegypten: vpv und li’asiw m^n, wohl auch: orp^öh, Israel in Babylonien: aWirin und die darauf folgenden 7-11212» die Gäste in Abrahams Zelt (I b. M. Kap. 18) sprechen das Tischgebet. Das Ausbleiben des p und führt zu den rav vilmm — Wenn die Schüler zwar diese nicht historisch, wohl aber pädagogisch zu rechtfertigenden Zusammenhänge selbst finden, Bei denen auch der umgekehrte Weg, von den tii^dti ausgehend, eingeschlagen werden kann, so wird ihnen der Pentateuch-, Gebets- und Geschichtsunterricht, der auch stundenplanmäßig nicht unbedingt getrennt sein muß, nicht ein unzusammenhängender Wissensstoff, sondern ein konzentrisch erarbeitetes Erlebnis. Zeichnungen an der Tafel, Skizzen begabter Schüler im.Skizzenbuch mit den entsprechenden v'pivo oder 711^271 als Unterschrift werden als /Regiefkizzeik" der Kombinätionsgabe der Phantasie dankbare Nahrung geben. Nicht nur einem Hauptdarsteller im Filmstreifen, auch den Trägern^ der Nebenrollen kann eine für die entsprechende biblische Situation aus dem mo selbst gewähltes Gebet, dessen Verständnis der Gesichtsausdruä bezeugt, 71112 fürs Leben vermitteln. Auch beim Unterricht in l-ii'ivv und »iv> wie auch bei tzwn vermag die erzählende Wiedergabe eines Filmstreifens zur Arbeitsschule zu führen. In der Oberstufe kann auch gelegentlich, besonders bei tibhs und deren Behandlung im Talmud, die Selbsterarbeitung durch lebendige Diskussion gewonnen werden. Die Schule wird zum T iinnal, die Schüler sind die Geschworenen, der betreffende Fall steht zur Verhandlung. Nach einer Anklagerede des Staatsanwalts und einer Verteidigungsrede des Verteidigers haben die Schüler das Urteil zu finden und zu begründen. Es kann dies schon in der Mittelstufe bei der Behandlung und Beurteilung des Verhaltens Jakobs und Labans, Josefs und seiner Brüder, Moses und Korachs versucht werden und stets mit der Abwehr antisemitischer. Beschuldigungen und Angriffe auf das jüdische Schrifttum verbunden werden. Der Zeitaufwand dürfte nicht vergeblich sein. Das Minus der Quantität wird ausgewogen durch den Gewinn der Qualität, durch die verstärkte Möglichkeit, daß die gefühlsmäßige Vertiefung ein Saatkorn birgt fürs Leben. Lehrers Abschied. Notverordnungsgemäß ist Herr Lehrer Erünewald aus Schenklengsfeld (Kreis Hersfeld) nach Erreichung des 62. Lebensjahres in den Ruhestand getreten. Auf Anregung des zuständigen Herrn Schulrnt Wendling- Hersfeld und des Herrn Provinzialrabbiner Dr. Cahn- Fulda fand am 30. März eine in allen Teilen gelungene Abschiedsfeier statt.' Im Schnlfaal waren neben der Gemeinde und den Schulkindern als Gäste erschienen: die Herren Provinziälrabbiner Dr. Lahn, Schulrat Wendling, Landrat Graf Wedel Hanptlehrer Weppler als Vorsitzender des Kreislehrervereins und viele andere Kollegen. Namens der Staatsregierung sprach Herr Schulrat Wendling dem scheidenden Lehrer den Dank für seine segensreiche Tätigkeit aus unter Hinweis auf die besondere Stellung und Wirksamkeit eines jüdischen Lehrers in seiner Gemeinde, wo er der kulturelle Mittelpunkt sei. Herr Landrat Graf Wedel sprach in ähnlichem Sinne. Er wies auf die Fürsorge des Staates für die religiösen Minderheiten hin. Diese Fürsorge gewährt auch den religiösen Minderheiten eigene konfessionelle Schulen, solange das Volksschulwesen sich auf konfessioneller Grundlage aufbaut. Für Rabbinat und Vorsteheramt sprach dann Herr Provinziälrabbiner Dr. Cahn Worte des Dankes und der Anerkennung angelehnt an den Schriftvers: -7132 Kl’1 DJ?n 71» 1312'1 188'1 1?1» Sl» V» finrri UVV rr3'1 -vsn *>3 bti. '7\ Er überreichte Herrn Grünewald das Büch Jesaia von Hirsch. — Einen Kidduschbecher überreichte Herr Vorsteher Rntzbaum für die mit einen: kurzen Daükeswort. Für den Kreislehrerverem sprach Herr Hauptlehrer Weppler, für die Israelitische Lehrerkonferenz Hessens Herr Gans-Niederaula und für „Bund und Jeschurun" Lehrer Oppenheim-Rhina. Den Dank der ehemaligen Schüler sprach Herr Norbert Weil aus. Gedichte, von Schülerinnen oorgetragen, umrahmten die Feier. Eine gemeinsame Kässetafel im Hause Grünewalds hielt die Gäste noch lange beisammen. S. O., R.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.