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Der Israelit · 1932-04-20 · Heft 17-18 (20.4.1932) · page 14

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Journal
Der Israelit
Volume
73 (1932)
Issue
Heft 17-18 (20.4.1932)
Date
1932-04-20
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Seite 2 Nr. 17/18 Der Israelit 20. April 1932 "ixn '.1VX1X7 nsa nas ■nvdn Ysv -2"L"M '3X'Y Ein Sefer mit mannigfaltigem und vielseitigem Inhalt. Sein erster Teil umfaßt Erklärungen von fvo^n isla nv mi>v^vam' p"vi ninaV, wobei zur Erläuterung die Rischaunim bis zu den letzten Acharaunim herangezogen werden. Hier, sowohl wie in den anschließenden rmiVvi nii-xV wird u. a. eine Reihe von besonders interessanten Fällen betrachtet und behandelt. Um einiges herauszugreifen, sei davon erwähnt: Darf ein om® während der rnae?, schachten? Soll man die ruab am me? ’xxia vor nss ar fein oder bis nach v"? warten? Darf man Aktien einer Schweinemastgesellschaft einem Juden verkaufen? Ist es richtig jan ji'is, bei einem Kinde, bei dem der 31. Tag nach seiner Geburt auf rnr? fällt, am rnV'xxiaoder am Sonntag vorzunehmen? Muß man eine Fleischmühle tauweln? Wie verhält es sich mit r-maio nrn pra D’jna? Eilt der Grundsatz pan,? -p’y ”ay auch gegenüber D’Vsn-p? Auch die Frage von ]” -paa ra® i>i>na wird erörtert. Außerdem enthält das Werk wertvolle Chiduschim zu vielen Sugjaus. Das Sefer ist zu beziehen bei dem Verfasser: Oberrabbiner Lippmann Donath, Nove Mesto n. Vahom (Slovenska). s. nxa D2 by Yip'.n 11X iso Ein in Stoffbeherrschung und in Stossüarstellung ausgezeichnetes Werk. Der Verfasser hat es zuwege gebracht, trotz der ausgebreiteten Literatur über Ehulin von neuen und eigenartigen Gesichtspunkten aus noch weitere Erklärungen zu geben und zwar Daf al Daf für den halachifchen und agadischen Teil. Sie werden vorteilhaft und wertvoll durch fortlaufende Quellenhinweise auf Rischaunim, Achraunim und /misw m^ce?, die sich mit der einschlägigen Materie befassen, unterstützt. Auch weiterhin enthält das Werk Besonderes und für den intereffierenten Kreis Bedeutungsvolles. Der Verfasser hat in v'PVii' die Gräber der jüdischen Könige und der Sanhedriumsmitgliedern besucht und kennt dadurch aus eigener Beobachtung die Beschaffenheit der früheren Kworim. Am Chozer des Katba Sabua hat er pam vorgefunden und ist dadurch imstande, völlig neues und wesentliches über diesen Begriff zu sagen, womit er die damit in Zusammenhang stehende Frage beantwortet. Der Autor ist kein Neuling auf dem Gebiete der halachischen Auslegung, er hat bereits Erläuterungen zu dem größten uwil von a-^np no veröffentlicht. Das Buch das vorzüglich gedruckt und ausgeftattet ' ist. kann bezogen werden durch den Verfasser: Rabbi S. I. Hillmann, Court Lodge, Mulberry, St. London E. 1. jyqumii >ü°vn nrum bv mips ’wnn •nybn rmps Von Rabbi Eleazar Fried, weil. Oberrabbiner in llngwar. S. A. Ilihelp. Verlag R a b - b i n e r W o l f L ö w. Nach langem Warten ist der Wunsch vieler Schüler uiib Verehrer des Heimgegangenen Rabbiners der S. A. lljhelyer und Ungwarsr Gemeinde, Rabbiner Elinzar Löw. erfüllt worden. Ein Teil der hinterlassenen Schriften ist von seinem Sohne Rabbiner Wolf Löw S. A. Iljhel bearbeitet und unter dem obigen Titel veröffentlicht worden. Dem Herausgeber, der selbst auf dem Gebiete der Halacha und Agada ein Meister ist. gebührt Dank für seine Leistung. Das Werk zerfällt in zwei Teile und ist mit einer wertvollen Einleitung des Herausgebers versehen. Der erste Teil des Werkes nvaio by mybrr mips ’emn o"iom enthält halachisch - wissenschaftliche Abhandlungen über die verschiedensten Gebiete des Talmuds Es sind: min 'Vinn im wahren Sinne des Wortes. Meisterhaft versteht es der Verfasser im i-ivb'v systematisch vorzugehen. Die Abhandlungen entsprechen vollkommen den Forderungen der Logik und Systematik. Eine eingehende Besprechung dieser Abhandlungen ist hier nicht am Platze. Der zweite Teil msbn nnipa ninnwn niimV, enthält 179 Responseu über die Gebiete 'Mv.n px.nyn mv ,o"n mm vov» fenn. Die meisten Responsen die das Werk enthält, sind zeitgemäß und verdienen das intensivste Studium. Wir weisen hier auf zwei interessante Responsen hin. In m p'v behandelt der Verfasser die Frage, ob mV 'Pirna als paa-Leute gelten. Die Stellung des Verfassers zu der viel umstrittenen Frage der nprn in 'o fa'v dürfte insbesondere in Ungarn, wo sie noch heute Gegenstand vieler Diskussionen und nicht selten Ursache großer Streitigkeiten ist, das Interesse der Führer erwecken. Verfasser bestreitet jede Anwendbarkeit des Begriffes der ntfrv auf das rabbinische Amt. Das Werk ist sowohl für Rabbiner als auch für Halachakundige wärmstens zu empfehlen. Was zu wünschen übrig bleibt ist, daß es dem Herausgeber gegönnt sein möge, recht bald einen weiteren Teil der Schriften seines Vaters b~v der Oeffentlichkeit zugänglich zu machen. •jnjnrni bxiaw'Yr nxn 'oa 'irr>»v nana ♦3"2nn Auf knapp fünfzig Seiten, die in Ueberfülle beinahe Zitate aus Jeremia und anderen Propheten bringen, werden von Dr. Samuel Grünberg, dem bekannten und gelehrten Bibeldozenten an dem Berliner Rabbinerseminar die Eedankengänge der Jeremianischen Prophetie behandelt, um immer wieder zu der Erkenntnis zurückzukehren,datz aus ihnen ein Prophet spricht, der ein Freund Israels imnv' am« war und in seinem Schmerz, in seinem Tadel, in seiner Klage, in seinem Lob, in seiner Hoffnung, in seinen Ausblicken immer die-Liebe zu dem sündigen, leidenden^ guten, zukunftssicheren Volke durchklingen läßt. Man merkt es auch dieser Skizze, diesem vorzüglichen Essay an, daß Jirmijah der Prophet ist, in dessen Inneres wir hineinzublicken vermögen,' der offenste, der treueste und der liebevollste derer, die G'tt berufen hat, damit sie Israel Untergang und Aufstieg künden. Die leicht fließende rein hebräisch gegebene Darstellung wird schon bei bei dem ersten flüchtigen Lesen fesseln. Ein Druckfehler ist S. 23 'stehen geblieben, es muß rrb statt xx heißen. Rabbiner Dr. A. Posner, Kiel. ^>X1V' ’A.Tia ^3 ->21X- Eine Sammlung aller Minhagim und rituellen Bräuche. Von Abraham Elieser Hirsch owitz i>"X7, in Pittsburg Amerika. Zu > beziehen bei David Frankel, Wien IITaborstr. 24 a. 360 Seiten. Es ist ein Werk, nach dem ganz gewiß großes Bedürfnis herrscht. Man weiß, wie beliebt gerade die Minhagim, wie hoch und heilig sie in den Gemeinden gehalten werden, wie sehr sie mitunter auch solchen Leuten ans Herz gewachsen sind, die sonst eine losere Beziehung zur Religion für sich in Anspruch nehmen. Man soll nicht darüber spotten, man soll keinen Brauch bagatellisieren, auch wenn er über einen Din gestellt wird. Man tut besser daran, die Leute über Ursprung und Wurzel des Brauches zu orientieren und sie an diesem dünnen Faden, der sie noch mit dem Judentum verbindet, weiter zu den jüdischen Quellen zu führen. Das ist u. E. heilige und dringende Pflicht aller Rabbiner und Lehrer in Stadt und Land. Dieses Werk gibt ihnen das nötige Rüstzeug dafür. Nichts ist vergessend jeder Minhag ist berücksichtigt, besprochen, aus Grund und Ursprung geprüft. Es ergeben sich überraschende Dinge und auch interessante Kulturbilder in kürzesten Strichen. Man mag mit mancher Sinngebung nicht ganz einverstanden sein, dann aber ist man zum weiteren Nachdenken angeregt. Die hebräische Sprache ist gut und leicht verständlich. Wir können das Buch allen Freunden des jüdischen Minhag, — und die bilden eine große Schaar, — nicht minder allen, die in die Lage kommen, über den Minhag sprechen oder belehren zu müssen, nur bestens empfehlen. —tz. Das israelitisch - jüdische Gelübde. Von D r. th e o l. Adolf Wendel. Berlin 193 1. Philo- Verlag. 157 Seiten. Ein Mitarbeiter der- Beer-Holtzmannschen Mischna- Ausga'oa kann schon als solcher auf unserer Seite das Vertrauen beanspruchen, daß es ihm mit der Absicht vorurteilslosen Würvigens jüdischen Gesetzcslebens völlig ernst ist. Wie weit diese Absicht gelingt, hängt von den jüdischen Quellen und Anleitern des Betreffenden ab: A. Frcimann und I. Heinemann sind Gewährsleute für eine brauchbare Methode. So ist denn Mendels Werk über das israelitisch-jüdische Gelübde vom fünften Kapitel des zweiten Teils an eine wirklich schöne und übersichtliche, bis auf einige Einzelheiten auch zuverlässige Darstellung der Nedarimgesetze und wohl geeignet, die schiefen Urteile vieler Außenstehenden über die Moral jüdischen Geloüens und Gelübdeauflösens zu berichtigen. Der Schrift könnte wie so mancher Publikation des Philo-Verlags, bei heutiger Zeit nur weiteste Verbreitung in allen den Kreisen gewünscht werden, die noch einer besseren Einsicht in jüdisches Traditionswesen zugänglich sind und ihrer bedürfen; dazu sind teils nach Standpunkt, teils nach Wissensstand durchaus auch weite jüdische Schichten zu rechnen. Gegen die religionsgeschichtlichen Anfangskapitel jedoch und gegen alles, was aus dem in ihnen herrschenden Prinzip auch in die sonstige Darstellung fließt, müssen uns vom Standpunkte heutiger Eefetzesbefolgung aus schwere Bedenken kommen. Diese Kapitel halten grundsätzlich an der bibelkritischen Quellenscheioungslehre fest, wenngleich nicht an ihrer radikalsten. Form. Wohlgeordnete und gesetzlich spezialisierte Partien des Thoraworts tragen nach Wendels Meinung (26) „Spätcharaktcr". Die Propheten werden hier z. T. als Nichtkenner des Gesetzes, „die" Gesetzgeber als „auf den Schultern der Propheten stehend" das Deuteronomium als Uebergaugsform der Religiosität zwischen den (älteren!) unbedingt fordernden Propheten und den (späteren!) > „Verfassern" des Gesetzes und feiner Einzelheiten angesehen. Wir wagen die Frage: Wenn nun heute noch ein Jude lebt, der den gesetzlich-spezialisierten Gelübdestandpunkt für den allein ursprünglich g'ttlichen hält und auch durch die Prophetenbücher nicht von dieser Meinung sich losgelöst fühlt, — wenn ein Jude lebt, der Gehorsam zum Sknaigesetz aus historischem Tatsachenglauben für das Richtige auch im Gelübdewesen hält und seine Meinung durch das Entwicklungslehrenschema der BibellrMer nicht erschüttern läßt, — gilt auch einem solchen Juden die wohlwollende Objektivität der Wendelschen Darstellung? Wir wagen diese Frage zu verneinen und damit anzudeuten: Dem Gesetzesjudentum der Gegenwart fehlt eine ausreichende wohlwollende Darstellung von außen her. Die bisher einzige umfassende Darstellung von innen her, den hirschischen Kommentar, läßt Wendel nur an gleichgültiger Stelle zu Worte kommen. Vom Parteienleben des heutigen Judentums ist ihm allerdings gar kein klares Bild geworden; vgl. S. 82, Note 3. Das eigentümliche Urteil* das Gelübdewesen habe sich erst allmählich vom Tempelkultus losgelöst, fällt Wendel wiederholt und gelangt dazu wohl infolge«Nichtbeachtung dessen, was R. Nifsim anfangs Nedarim feststellt: Gaben-Gelübde sind in - der Mischna Nedarim absichtlich beiseitegelassen, weil ihr Platz im Seder Kodaschim bei den übrjgen Opfern ist z. B. Ende Sehachim und Ende Menahothu ' . . . . Esi gehört zu Wendels Gewährsleuten auch Taubes,, der 1929 in der „Monatsschrift" die Gelübdeauflösungsgesetze mit der Tabuvorstellung der Primitiven in Verbindung gebracht hat. Die Taubessche Arbeit hatte nicht vermocht, die reliigiospsychologische Unterscheidung umzustoßen, die A. Mau 1920 im „Jeschurun" zwischen Kadosch und Tabu ermittelt hat und auf den gleichen Gedanken' hinauskommt wie die bekannte h i r f ch i s ch e Unterscheidung zwischen heionischem und jüdischem Opfer, Gericht, Gelübde usw. Die grundlegende . hirschische Arbeit über Symbolik, insbesondere Ges. Schr. III, 299ff. hätte psychologische Eindeutigkeit, Lebenswirklichkeit und Unzertrennlichkeit aller „kultischen" Thoragesetze so deutlich dem Verfasser dargetan, daß es jener Parallelen mit den Primitiven nicht bedurft hätte. Eine Gelübde als „treffsichere Zwangsmaßnahme" hat das Judentum auch in seiner „gesetzlichsten" Gestalt ebensowenig jemals gekannt wie eine Zuflucht des Totschlägers im Tempel (14, vgl. Er. 21, 14). Zugeben mag man, daß die Haltung der Weisen gegenüber Gelübden meist einschränkend, die der Eeonim z. T. fast ablehnend war. Dennoch ist es nicht, tiestehendes, vertragähnlich bedingtes G'ttesvertrauen, was jüdische Weisen am Gelübde bekämpften, sondern der lapidare Thorasatz Deut. 23, 23: Nichtgeloben ist der beste Schutz gegen Eelübdebruch. Den Respekt vor dem Gegenstand der Untersuchung vermissen wir S. 153 bei einem Toseftazitat. Die Bemerkung über ma m verraten wohl vorurterlsfreies Ersorschen der angefeindeten Liturgie. Die psychologische Grundbedeutung dieses Stückes jedoch als Einleitung des haben trotz vieler Mißverständnisse, die schon A. Blau 1920 im Jeschurun darstellt, Rank und Reick tiefer erfaßt. Den Grundunterschied des am gegen alle kirchliche Absolution hätte Wendel nach zitierter Stelle der „Symbolik" an der Verweisung dieses Gebetes in die Tagzeit erkannt, — was Wendel nur referierend als Minhag (143) anführt. Alle die Einzelheiten bestätigen das Obengesagte: Wendels Buch ist aufschlußreich und gründlich, .bedarf aber an entscheidenden Punkten der Ergänzung aus dem Geiste des Gesetzes. B. C. Vom Sinn der Erkenntnis. Eine Bergwanderung. Von Edgar Dacque. München 1931. R. Olde n b o u r g. 196 Seiten, Oktav, kart. Mk. 5.50. Daß die Frage nach dem Sinn des Daseins auf rein wissenschaftlichem Wege überhaupt nicht zu beantworten ist, sondern der Beihilfe des Glaubens bedarf, ist eine längst allgemein zugestandene Wahrheit. Zu .ihr bekennt sich auch Dacque in dem vorliegenden Buche, das sich durch eine schöne flüssige Sprache auszeichnet. Unter dem symbolischen Bilde einer feinsinnig durchgeführten Bergwanderung von Tal durch Schlucht und Waldgebirge zum Erat mit weitreichendem Blick auf den Gipfel und in die Ferne bis zur endlichen Rückkehr in die Heimat durchzieht er die üblichen Wege zur Wahrheit und gelangt als gläubiger Christ zu der Erkenntnis: das Evangelium ist cl'er Wei:heit Kern und Ende und Anfang.. Die nur rationale „wissenschaftliche" Eckenutnis, die er als „äußere" Wissenschaft bezeichnet, - wird den echten Glauben nie überwinden können, so wenig wie er sie zur Stütze braucht. Andererseits ist es aber auch abwegig, den Glauben mit Zuhilfenahme des rationalen Verstandes beweisen oder widerlegen zu wollen. Auch die Wunder werden mit dem Intellekt weder gerechtfertigt noch verworfen. Das sacrizicium intellectus bedeutet weiter nichts als die Einordnung des niederen Wissens unter das höhere, das eben aus eigener tiefster „innerer Gewißheit" stammt. Solche Gedankengänge reichen nahe an unsere jüdische Lebensauffassung heran und ähnlichen Berührungspunkten begegnet man öfter in diesem Buch z. B. S. 54: „Denn alles Bestehende ist nicht einmalig erschaffen und nur mit einmaligem Inhalt erfüllt; sondern ist in jedem Augenblick neue Schöpfung, ist Schöpfung in Ununterbrochenheit, und der betrachtende Menschengeist erfährt daran immer neue Offenbarung." Bisweilen wird auch ausdrücklich „ein jüdisches Wort" angeführt, dessen Herkunft jedoch mangels jeder Quellenangabe mindestens zweifelhaft erscheint. Wo im jüdischen Schrifttum findet sich etwa der Satz: „Ist etwas böse, so hast du noch nicht genug geliebt". (S. 96) oder „Wo zwei auf Erden eins würden, könnten sie alles von G'tt erlangen" (S. 172):. Sollte der letztere Satz etwa eine Wiedergabe von Aboth 3, 3 sein, so ist sie verfehlt. Wenn aber der Verfasser der jüdischen Literatur so manch .„wundervolles jüdisches Wort" verdankt, so hätte er doch Gelegenheit wahrnehmen sollten, auf das grausame Unsinnige hinguweisen, das noch bis auf unsere Tage das Verhallen so mancher Kreise seiner Glaubensgenossen gegen Juden bekundet, und sein „Blick in die Ferne" (S. 98—111) hätte nicht achtlos übersehen. dürfen die Anzahl von Grausamkeiten, Verfolgungen, Rechtsbeschränkungen und Quälereien, denen Andersgläubige im Namen der christlichen Religion überantwortet worden sind. . E. F. Metaphysik des Mittelalters. Von Alois Dempf. München und Berlin 1 930. D r u ck und V erla g v o n N. O l d en b o u r g. . Im Rahmen des großen Handbuchs der Philosophie, das der Verlag von R. Oldenbourg herausgibt, behandelt

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