Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 73 (1932)
- Issue
- Heft 5 (28.1.1932)
- Date
- 1932-01-28
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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28. Icmuar 1932 Nr. 5 Seite 7 Der Israelit Herr Neiling ist der Seniorpartner der Kunst- und Antiquitätenfirma David Neiling, die er im Verein mit seinem Bruder zu einem Unternehmen entwickelt hat, das weit über die'deutschen Grenzen in allen Fachkreisen wohlbegründeten Ruf und hohes Ansehen genießt." Daneben aber fand und findet der Jubilar noch^ stets Muße zur verständnisvollen Betätigung in loschen Gesamtyeitsaufgaben. Seit langen Jahren ist er der Mainzer Neligionsgesellschaft ein treuer und wertvoller Berater und wiewohl er nie ein Vorstandsamt angenommen hat, ist er oftmals nach innen und außen für die Interessen seiner Kehiloh und des gesetzestreuen Judentums eingetreten, und viele stundenlange Beratungen haben in seinen Räumen stattgefunden. Er gehört dem engeren Vorstand der Zentralwohlfahrtsstelle der Israelitischen Gemeinde, des Hospitalvereins und anderer Institutionen an und viele jüdische Organisationen verehren in ihm einen langjährigen Förderer. Es mutet schon symbolisch an, daß sein Ehrentag auf den Schabbos fällt, an welchem wir das i«npV nas/nov/m tot lesen; denn ungeachtet der Bedeutung seiner Firma, die ihn in persönlichen Verkehr mit gekrönten Häuptern und berühmten Gelehrten brachte, hat der Jubilar stets darauf gehalten, dem Sabbatgesetz die Treue zu bewahren. Mit de'm ehemaligen Großherzog von Hessen verband ihn geschäftliche Freundschaft, die zur Folge hatte, daß auch der deutsche Kaiser wie der letzte Zar von Rußland persönlich in geschäftliche Beziehungen zum Hause Reiling traten. Als vor Jahren der Zar bei seinem Schwager in Mainz weilte, ließen sich die Herrschaften für Samstag bei der Firma- Reiling anmelden. R. erwiderte, sein Geschäft sei am Sabbat geschlossen, darauf begaben sich die Fürstlichkeiten mit ihren Damen noch am Freitag Nachmittag zu Fuß vom Schloß nach dem Reiling'schen Geschäft. Mögen dem jugendlichen Jubilar an der Seite seiner ebenfalls in der Wohlfahrtspflege bewährten Gattin noch viele glückliche Jahre, beschieden sein. <iiv ns» iy* Iamiliennachrichken. Barmizwoh: Manfred, Sohn des Herrn Jul. Blumenthal, Scheffelstr. 24. n/v> rav- Synagoge Fried berger Anl. — Max, Sohn des Herrn Hugo Löwenthal, Berlin, im Waisenhaus Fürth in Bayern, ctbbip» /nv- Verlobte: Irma Zwilsky, Landsberg in O.-Pr. Georg Gottfeldt, Warten bürg in O.-Pr T Ms' ucherhrank? DannDrFromms diatgerechte Nahrungsmittel! ünteressantes Preisbuch freil Frankfurter Hirsch-Apotbeke, Zeil 111 N'ed'-rlapen: R.fo'mhaus Boermel-^rnst, Schi’lerstraße 27 Geburtstag: 70. Geburtstag, S. Samuel-Weil, am 5. Februar 1932. Briefkasten. A. Kl. in?». Vesten Dank für Ihre freundlichen Worte. Zur Veröffentlichung eignen sie sich nicht. . 1872. 'iips i'.ip'i- Verantwortlich für den allgemeinen Teil und das Feutllero» S. Schachnowttz, Frankfurt a. M.; Inserate i. V.: S. Schach» nowitz, ebenda. — Für die pädagogische Beilage: Lehrer L. Kaufmann, in Sprendlingen (Kr. Offenbach). — Verlag des Israelit und Hermon E. m. b. H., Frankfurt a. M. — Druck: Hermon-Druckeret. Frankfurt a. M. Für großes, schönes Mädel, 22 Jahre alt, sehr gebtldet (Matura) dabei sehr einfach und bescheiden, wird svommev §atle gesucht. Sofortige Barmitgitt IS—20 Mille. Beamter bevorz iat Ausf. Offerten unler 3266: an die Erped. Jefi fließe ein streng frommes, sehr schönes, geschäftl. u. häuslich tüchtiges Mädchen mit Mk. 20 bis 25.000 Barvermögen. Tochter eines Talmtd Ehockoms bevorzugt. Off. unt 3270c an die Erp. aDnaan p’ixn firnn ain raa V8il> nVyn ’naia .mna27/ia??inai 2112VXN1 y'hk “lyxtrsw »m ’m! D’ippi nrrv ip mw v'vv il> rntnn ick ,0’jidk nmpi min ’aainV carn ki,i a’an .rwixan ’T’n’n inre nnnva nlnVvn irr nnatthl tian.l •ikd/t ^uiv" püia K3 Vap' D'aiv 1,1121a' ivu ,17,1 -nnan ova h'vi'i vby ',i Dpi '.i'p ,apy nv^in ’D^sa i’yxn naia ds naina nmil> ,ti'^' iva 'n psm o*a’yjai aiva vma -1 va' •vsm a?a laiaa vb3 i-a/11,mman i-rriv' /ipiv/iai.111/1,1 fip ^'L/2'7 apjp nnn ZIVI •yplsaN^D — siiiKp £enfionär(in) ffndet Aufnahme in orthod. Rabbinerhaus in süddtsch. Mittelst, mit höh Schulen. Nachfr. u. 3261c a. die Exp. ZseyiiZimin.Äte evtl. leer. Hanauerldstr. 22,1 " Schuhinstandsetzung „MAINGAU“ Inhaber: Max Goldschmidt Tel. 25567 Hanauerlandstrasse 27 Rufen Sie uns lelef. an, wir holen ihre Reparaturen ab geschlossen EINHEIRAT Suche einen frommen, tüchtigen Herrn mit Branchekenntnis zur Einheirat in mein gutgehendes Manufaktur- und Schuhgeschäft (Detail). Sichere Existenz boten. Ausf. u. näh Angebote unter 3286c an die < Unser innigst geliebter Gatte, Vater, Bruder und Onkel Herr Harry Fuld wurde am 26. Januar 1932 plötzlich von uns genommen. In tiefster Trauer: Lucie Fuld Harry Sally Fuld Peter Harry Fuld Clem Cr am er geb, Fuld Minna Reuss geb. Fuld Hedwig Reiling geb. Fuld und deren Kinder. Berlin, Frankfurt a. M., Mainz, den 27. Januar 1932. Die Beerdigung findet Freitag, den 29. Januar, vormittags 11 Uhr von der Trauerhalle des neuen israelitischen Friedhofes, Eckenheimer Landstraße, aus statt. Am 26. Januar wurde auf einer Geschäftsreise unser Herr I durch einen Herzschlag aus seinem arbeitsreichen Leben abgerufen. Er war ein Mann, dessen überragende Führereigenschaften und unermüdliche Schaffenskraft unsere Unternehmungen in 33jährigem steilen Anstieg emporgeführt haben. Seine geistige Ueberlegenheit, sein zielsicherer Weitblick, die ganze1 Autorität eines großen.Kaufmannes waren vereint mit einer seltenen menschlichen Freundschaft, in der er sich allen seinen Mitarbeitern verbunden fühlte. In tiefster schmerzlicher Trauer stehen wir vor diesem unersetzlichen Verlust. Unauslöschlich wird das Gedächtnis an den Dahingeschiedenen in uns fortleben. Frankfurt a. M., den 27. Januar 1932. Vorstand und Aufsichtsrat der H. Fuld & Co. Telephon- und Telegraphenwerke Aktiengesellschaft Deutsche Schwachstrom-Industrie G. m. b» H» Elektrozeit Aktiengesellschaft Funken Aktiengesellschaft sowie alle den Gesellschaften angegliederten Tochterunternehmungen. Für ein sehr shübsches, schlank.s Mädchen, Häusl, erzogen, Mitgift 20 Mille» wird «in Mann in gesichert. Position am liebst, scm. Lehrer, orth. gesucht. Off. unt 3262c Erp. Norddeutsche, 26 I . linder» lieb, im Haush. bewandert, perfekt in Stenographie u. Schreibmaschine sucht Stellung in orthodoxem Hause. Gfl. 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