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Der Israelit · 1931-12-17 · Heft 51 (17.12.1931) · page 8

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Journal
Der Israelit
Volume
72 (1931)
Issue
Heft 51 (17.12.1931)
Date
1931-12-17
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
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m Seite 8 Nr. 51 Der Israelit 17. Dezember 1931 seph Sängers V'st, des treuen Freundes und Förderers des Schaßvereins und aller Thorazwecke, gedachte. Von einer Versteigerung des Benschen sah man, um dieses ideale Fest von jedem harten Klang des Materiellen frei zu halten, ab. Gegen Mitternacht schied man voneinander. Die nächtliche Straße lag im sonntäglichen Frieden. Der Friede der Thora, der hier 300 Menschen aus schwerem Düster in eine Welt des höheren Lichtes versetzt hatte, möge nachwirken und nachhaltig bleiben. Verein Mekor Chajim E. V. Mit Rücksicht auf den Taanis findet der. Vortrag am Sonntag nachmittag statt um 6 Uhr erst um 6.30 Uhr' im Vereinslokal statt. Es spricht Herr Dr. S. E h r - mann über „Schwierige Stellen aus der Agada des babylonischen Talmuds". Chanukkah-Ieier im Hort für jüdische Mädchen. Chanukkah-Feier im Hort, ein Lichtblick im Leben der Zöglinge! Die temperamentvolle Begrüßungsrede eines langjährigen Hortkindes eröffnete die Feier und brachte den Dank der Kinder an den Vorstand zum Ausdruck dafür, daß es auch in diesem Jahre gelungen ist, diese langgewohnte Feier wieder zu gleicher Freude wie in den Vorjahren genußreich zu gestalten. Aus dem Herzen aller Anwesenden, aller Jugendfreunde sprach dieses Kind, wenn es der Vorsitzenden Frau H. Besthoff, für ihre stets unermüdliche Sorge um ihr Lieblingskind, den Hort, dankte, wenn es die treue, tatkräftige Hilfe aller Damen würdigte, deren rastlosem Eifer es trotz der schweren Zeit gelungen war, den Gabentisch, die Kaffeetafel in unverminderter Reichhaltigkeit zu decken. Besonders erwähnt wurden die reizenden von den Damen der Nähstube gearbeiteten und geschenkten Kleider und Wäschestücke, die entzückenden, wertvollen, von Frau Schott selbst verfertigten Handarbeiten. Es folgten wohlgelungene, reizende Aufführungen, die von den Talenten der kleinen Schauspielerinnen und von mannigfacher Begabung speziell auch in der Beherrschung des Hebräischen zeugten. Für Inszenierung und Kostümierung durften in diesem Jahre auch nicht die geringsten Kosten aufgewendet werden, und daß es dennoch so trefflich klappte und wirkte, ist ein Beweis für die Geschicklichkeit und Findigkeit der Hortleiterinnen, die die Regie mit unsichtbarer aber fester Hand führten. Wir. wissen heute mehr denn je zu würdigen, wie bedeutungsvoll für die Entwicklung des Menschen sonniges Erleben in der Jugendzeit ist; in unserem Hort herrscht frohes Leben, eifriges Lernen, freudiges Schaffen, jüdische Erziehung, hier ist Liebe am Werk,, sie beherrscht Leiterinnen und Vorstand: sie beseelt die Vorsitzende und berechtigt sie zu ihrem sieghaften Optimismus. Helfen Sie weiter, Freunde der Jugend, daß dieses schöne Nachmittagsheim den Schulkindern erhalten bleibt! Ferienlager der Agudas Jisroel-Jugendgruppe. Da der Magistrat der Stadt Wiesbaden-Biebrich in letzter Minute keine Tagungsräume zur Verfügung gestellt hat, findet das Ferienlager nunmehr endgültig in Groß-Gerau statt. Die Teilnehmerliste ist geschloffen. Die Teilnehmer werden hierdurch aufgefordert, den Kostenbeitrag von Mk. 3.— sofort an die Jugendgruppe (Postscheckkonto Nr. 428 22 Ffm.) zu überweisen oder entweder am Mauzoe Schabbos zwischen 20.30 Uhr und 22 Uhr oder Sonntag vormittags zwischen 10 und 12 Uhr im Heim zu bezahlen. Gleichzeitig ist anzugeben, mit welchem Transport der Teilnehmer zu fahren wünscht. Die Teilnehmer erhalten ein Merkblatt im Büro ausgehändigt. Während der Zeit des Ferienlagers (24. bis 27. 12.) fallen die laufenden Veranstaltungen der Agudas Jisroel-Jugendgruppe aus. Verein zur Ausstattung hiesiger israelitischer Vürgerstöchler. Der Vorstand des Vereins richtet an diejenigen Mitglieder, die den Jahresbeitrag für 1931 von Mk. 9.— noch nicht be^atjU haben, das höfliche Ersuchen, ihn dem Postscheckkonto des Vereins Nr. 503 38 vor Ende des Jahres überweisen zu wollen, damit sie an der Verlosung der Aussteuer 1. Klasse, die anfangs 1932 stattfinden wird, teilnehmen können. Ebenso ergeht an alle unsere jüdischen Mitbürger, die noch nicht Mitglied des Vereins sind, die Bitte, sich im Laufe des Dezember unter Ueberweisung des Jahresbeitrags für 1931 von Mk. 9.— als Mitglied anzumelden. Aus den Erträgnissen des Jahres 1930 W der Verein — außer 6 Aussteuern zweiter Klasse von je Mk. 400.— eine Aussteuer erster Klasse von Mk. 4000.— unter 231 Mitgliedern, die er Ende des Jahres zählte, zur Verlosung gebracht. Die Aussteuer von Mk. 4000.— betrug also fast doppelt so viel, als die Mitglieder insgesamt eingezahlt hat, ten, da der Verein den Zuschuß aus den Erträgnissen seines Kapitalvermögens beisteuerte. In gleicher Weise wird auch die Aussteuer erster Klasse, die anfangs 1932 unter den Mitgliedern zur Verlosung kommt, voraussichtlich wieder Mk. 4000.— betragen. Diese Verlosung bietet mithin den Mitgliedern eine ganz besondere Chance. Das Mitglied, dessen Beteiligungsnummer gezogen worden ist, hat das Recht, zu bestimmen, welchem hiesigen Mädchen, die Aussteuer satzungsgemäß zuerteilt werden soll. Das betreffende Mädchen darf auch ejne Verwandte des Gewinners fein; diese kann schon bestimmt werden, wenn sie 13 Jahre alt ist, während ein nicht verwandtes Mädchen, dem eine Aussteuer zuerteilt werden soll, das 17. Lebensjahr überschritten haben muß. Nach 8 45 der Satzung sind die Vorstandsmitglieder und Revisoren verpflichtet, die Namen der Mädchen, welche eine Aussteuer erhalten oder erhalten haben, geheim zu halten. Exemplare der Satzung werden auf Ersuchen gerne zügesandt (Anschr.: Gervinusstr. 10). Julius Hülsen-Gedächknis-Ausstellung. Um Julius Hülfens Wirken in und für Frankfurt nochmals weiteren Kreisen zugänglich zu machen, hat sich der „Verein von Freunden der bildenden Kunst" mit seiner Witwe ins Einvernehmen gesetzt, und eine Gedächtnisausstellung ist zustande gekommen. Sie begann am Montag, den 14. Dezember, und dauert bis zum 15. Januar 1932. Sie bringt aus dem ganzen Schaffen des Künstlers und Forschers, von früher Studienzeit bis zum letzten Lebensjahr Werke und stellt sein reiches Können ans Licht, sowohl als Porträtwie als Landschaftsmaler, als Architekt wie als Erforscher der bürgerlichen Bauten Frankfurts. Besonders interessiert die Ausstellung der Rekonstruktion des Nymphaeums in Milet mti allen Einzelheiten der Ergebnisse dieser Arbeit. Dinier-Ferien-Aufenkhall im Ettlinger'schen Sinder- Erholungsheim Hofheim a. Taunus. Wie alljährlich nimmt das Kinderheim in Hofheim während der Weihnachtsserien Kinder, sowie auch Frauen und junge Mädchen, zum Erholuhgs-Aufenthalt ckUf. Trotz billigster Preise ist die Verpflegung wie stets reichlich und gut. Die herrliche Lage am Füße des Taunus bietet den Großstadtkindern eine günstige Gelegenheit zur Erholung und Erfrischung. Höhensonne im Hause. Anmeldungen an die Leiterin Frl. F. Heller, Hofheim a. T., Kappellenstraße 12. Limmud-Amk des Lsra. Der Kartenvorverkauf für die am Sonntag, den 3. Januar 1932, 10.30 Uhr vorm, in den Bieberbäu-Lichtfpielen (B.-B.) stattsindenden Film-Matinee hat bereits begonnen. Karten find zu erhalten bei Konditorei Grünebaum, Hanauerlandstr. 2, Manfred Sondheimer, Fellnerstraße 5 sowie durch alle Esräer. Frankfurter veretnskalender. Verein Mekor Chajim. Freitag abend nach Schul im Hörsaal: Mikro. Herr Leopold Oppenheimer. < Sonntag abends fUhr, Vortrag des Herrn Dr. Ehrmann: „Aus der Agada des babylonischen Talmud". (Alle Schiurim wie üblich.) Jahrzeitsstistungen. Montag, 21. Dezember: Sara Moos geb. Hirsch Dienstag, 22. Dezember- Justizrat Dr. Naftali Hirsch Donnerstag, 24. Dezember: Aron Moses Schwarzschild Agudas Jisroel-Jugendgruppe e. V. Winterarbeit. (Alle Schiurrm wie üblich.) Liwjakh Chen. Samstag mittag nach Mincho im Hörsaale Friedberger Anlage, „Vortrag des Herrn S. Schachnowitz: „Ein Drama im Drama." Agudistifche Frauengruppe. Montag, den 21. Dezember, abends 8^/4 Uhr setzt im Hörsaal, Friedberger Anlage, Herr Jacob Rosenheim seine „T'filloh-Erläuterungen" fort. Gäste, Damen, herzlich willkommen. Geketzeite«. Ewi Freitag abend 4.00 Samstag nöDffii 7.00 Samstag morg. 8.15 Samstag nachm. 1.00 u. 4.00 Samstag abend 5.15 Wochengottesdienst: Morgens 7.05 Nachmittags 4.00 Tefillin-Legen am Morgen 7.50 r>2v2 mwv Fastenbeginn 6,20 Fastenende 5.12 Briefkasten. A. <L. A. Der 5. Dezember 5673. A. W. und Andere. Der enp av von Abraham Erlanger lautet: nb'i p omait- Moderne Augengläser fklkM. I lW'N lSÜLlll Neuanfertigung u. Reparaturen in eig. Werkstatt J131P geschlossen Statt Karten ILSE BENDER Rechtsanwalt Dr. LUDWIG GOLDWASSER Verlobte Frankfurt a. M. Leipzig Friedberger Anlage 31 Zu Hause: Samstag26., Sonntag 27, Dezember N"2 JOHANNA HESS ADOLF ETTLINGER Verlobte Birstein Frankfurt a. M. rra nnaVnn Vs nsainn -prp ibw Die n"3 glückliche Geburt eines gesunden Jungen zeigen in dankbarer Freude an S. RAPHAEL ERLANGER u, FRAU Irma geb. Wreschner Luzern, p*sb rxm rau ", Bruchstr 5,11 Allen lieben Verwandten, Freunden und Bekannten für die mir erwiesenen Aufmerksamkeiten herzinnigen Dank. Frau Dr. Heilbutt Die Geburt eines gesunden Jungen zeigen hocherfreut an EMIL LICHTENSTEIN und FRAU Alice geb. Adler Frankfurt a. M-. den P"sV n-xin nao n Thür/ngerstr. 25 14, Dezember i93l Gleichzeitig laden wir hiermit alle Verwandte, Freunde und Bekannte zu dem am Freitag Abend stattfindenden herzlichst ein. r Drogerie Schalk Hanauerlandstraße 36 Telefon 47131 ViGtors-Rasier-Paste Victors-Creme-Tagtäglich Victors-Rasier-Puiver stets frisch! Die glückliche Geburt einer Tochter zeigen an SALLY ROTHSTEIN und FRAU Eva geb. Friesländer Charlottenburg, den 12.XII. 1931 Niebuhrstr. 9 Tüchtige Buchhalterin sucht Nebenbeschäftigung gegen billiges Entgelt zur Ausnützung ihrer durch Kurzarbeit entstandenen Freizeit. Offerten unter 3129c an die Expedition d. Bl. Unser lieber Vater und Großvater Herr Jacob Strauss ist heute im 81. Lebensjahre sanft entschlafen. Frankfurt a. M.f Hamburg, den ii>. Dez. 1931. Scheffelstraße 13. Felix Straüss und Frau Bertha geb. Caro Isaac Strauss und Frau Hedi geb- Hausmann Gustav Strauss und Frau Gretel geb. Wölf und Enkelkinder. Bekannlmachüng Wir sehen uns veranlaßt, nachdrücklich daraus aufmerksam zu machen, daß wir von Frankfurter Sofrirn ausschließlich die Herren Mendel Schreiber, Ostendstr. 45 und Chaim Färber, Ahlandstr. 38 als zuverläßig und vertrauenswürdig empfehlen können. Freie Bereinigung für die Interessen des orth. Judentums, Frankfurt «. M. Guter brno idid li e s er; mnt» * s'b'pn u. empfiehlt sich gleichzeitig zur Ausführung aller vorkommenden Arbeiten. 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