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Der Israelit · 1931-11-26 · Heft 48 (26.11.1931) · page 6

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Journal
Der Israelit
Volume
72 (1931)
Issue
Heft 48 (26.11.1931)
Date
1931-11-26
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 6 Nr. 48 Der Israelit 26. November 1931. Ueber 26 Jahre hat er in dieser Eigenschaft der Plauener Gemeinde seine ganze Kraft zur Verfügung gestellt, den größten Teil dieser Zeit betätigte er sich auch als Gemeindesekretär. Die Beisetzung am. Montag, den 16. November gab Zeugnis-von der ungemein großen Wertschätzung und Verehrung, die er sich durch seine Amtsführung und seinen Wohltätigkeitssinn weit über den Kreis der Gemeinde hinaus erworben hat. Eine ungewöhnlich große Zahl von Leidtragenden gab ihm das letzte Geleit. Vertreter aller Behörden und vieler jüdischer Organisationen waren anwesend. Der Verstorbene war auch Vertrauensmann des Hilfsvereins der deutschen Juden. Besonders betonten die Redner die Menschenliebe des Heimgegangenen. Er war ein wirklicher Vater aller Armen und Bedürftigen. Als Leiter der Neligionsschule hat er, der sein ganzes Herz an die Erziehung der Jugend gehängt hatte, besonders Ersprießliches geschaffen. In weiteren Ansprachen würdigte Rabbiner Dr. Wolf, Dresden namens des Landesverbandes der sächsischen Israelitischen Gemeinden die Tätigkeit des Verstorbenen im Verbände und in den Ausschüssen und übermittelte insbesondere das Beileid der Dresdener Gemeinde; Rabbiner Dr. Fuchs, Chemnitz sprach für die Chemnitzer Gemeinde und den sächsischen Logenverband: Lehrer Jasse, Leipzig rühmte die Verdienste des - Verstorbenen als Führer des Mitteldeutschen Israelitischen Lehrerverbandes und insbesondere der Sächsischen Landesgruppe; Lehrer Weil, Hof erinnerte an die unvergänglichen Verdienste, die der Verstorbene sich schon in jungen Jahren um die Gemeinde Hof, an welcher er amtiert hatte, bevor er nach Plauen kam, erworben hatte. Der eigentlichen Beerdigungsfeier war eine von den Mitgliedern des Talmud-Thora-Vereins veranstaltete Trauerkundgebung vorausgegangen, in welcyer der Privatrabbiner Wein gart, Plauen, bei welchem der Verstorbene viele Jahre hindurch fast täglich sich im Talmudstudium vervollkommnet hat, die Ansprache hielt, die alle Teilnehmer auf das tiefste erschütterte. Mit Prediger Heimann ist ein wahrhaft frommer und gerechter I.'.^nn dahingegangen, dessen Andenken in der Plauener Gemeinde nie verlöschen wird. n~3X3n. Jerusalem, 17. Nov. Der neu ernannte Distriktsgouverneur von Jerusalem, Sir Campbell, stattete am Montag Herrn Oberrabbiner Sonnenfeld aus Anlaß von dessen 83. Geburtstag w'w einen Glückwunschbesuch ab und unterhielt sich längere Zeit in herzlichster Weise mit dem Jubilar. Vermischtes. I. B. Levy in Frankfurt a. M.) Es lagen sehr kleine und bisweilen dürftige Verhältnisse in Kiel vor, so daß die Finanzen der Gemeinde immer schwieriger waren. Um so anerkennenswerter ist es, daß sehr früh für eine Synagoge, ein Schulhaus und ein Frauenbad gesorgt wurde. Der Vortrag wurde mit großem Beifall ausgenommen, zumal viele der genannten Personen noch der gegenwärtigen Generation bekannt waren. Berlin, 18. Nov. Der Reichsverband der Schomre Schabbo.s Stellenvermittlungen, Berlin N 54, Gormannstr. 27 (Telefon: Weidendamm 7437) hat folgende sabbatfreien Vakanzen zu besetzen: 1 kaufmännischer Angestellter aus der Spielwarenbranche, der englisch, französisch und italienisch sprechen kann. — 1 kaufmännischer Angestellter, der die russische Sprache perfekt beherrscht. — Ausführliche Bewerbungen (Lebenslauf, Zeugnisabschriften und Lichtbild) sabbattreuer Interessenten sind umgehend an die Adresse des Verbandes zu richten. Dortmund, 10. Nov. Das im Jahre 1899 gegründete unter Aufsicht des Hamburger Vereins stehende Speiserestaurant Josef Wolf in Dortmund befindet sich nunmehr Burgwall 3 5 vis-a-vis dem Hotel Lindenhof. In diesem Restaurant, das durch seine gute Küche bekannt ist, werden nun auch Speisen zu zeitgemäßen Preisen verabreicht, so daß jedermann Gelegenheit geboten ist, billig und gut rituell zu speisen. Berlin, 19. Nov. An der Technischen Hochschule zu Berlin-Charlottenburg hat in diesen Tagen der gehörlose W. Zeitlin die Prüfung als Diplom-Ingenieur abgelegt. Er ist der erste und einzige, der durch seine Begabung und durch seinen Fleiß dieses Ziel erreicht hat, wie er auch der erste seit Geburt Taubstumme gewesen .ist, der im Jahre 1925 das Abitur i u m bestanden hat. Er wurde damals durch die Israelitische Taubstummen-Anstalt zu Berlin-Weißensee und einige Herren des Weißenseer Gymnasiums vorbereitet und hat jetzt bewiesen, daß die Mühe und die Unterstützung, die man ihm hat zuteil werden lassen, auch wohl begründet waren. Berlin, 20. Nov. Das Heim des Jüdischen Frauenbundes in W y'k a u f Fö h r macht erneut auf die gute Wirkung seiner Winterkuren aufmerksam. Durch seine günstige Lage am geschütztesten Teile der Insel und nahe den Nadelbolzanpflanzungen, die einen Aufenthalt auch im Freien bei schlechtem Wetter ermöglichen, ist es für die rauhere Jahreszeit denkbar geeignet. Durch sorgfältigste Führung ist das Heim, besonders bei kleiner Belegschaft im Winter, jedem guten Privatheim gleichzustellen. Gute pädagogische und p,cegerische Betreuung, ärztliche Beobachtung und zweckmäßige rituelle Verpflegung sind selbstverständliche Voraussetzungen der guten Erfolge. Schulbesuch, sowie preiswerter Privatunterricht am Orte möglich. Berlin. 20. Nov. Das Patenschaftskomitee des Schulwerks der Adaß Jisroel, veranstaltet zu Gunsten der izonds „Bekleidung, Speisung und Erholungsaufenthalt Es folgte eine Ansprache des Herrn Direktor Dr. Elias, aus der man die ganze Liebe zürn Werke, mit dem er verwachsen ist, heraushörte. So schlimm stehe es nicht, daß man die Flinte ins Korn werfen müsse. Wenn einmal von Seiten der Lehrerschaft resignierte Stimmung zum Ausdruck kam, so trat' doch diese Stimmung im Grunde hinter der Gewißheit zurück, daß die Schule nicht untergehen kann. Wenn auch die Schule' nicht fertige jüdische Menschen mit abgeschlossener Welt- und Lebensanschauung heranbilden kann, so ist sie doch für den Schüler ein fester Ausgangspunkt für das weitere Leben, wo er sich, ausgerüstet mit Wissen um das Judentum, sein Ringen, seine Leiden und sein Glück, als Jude bewähren wird. Von diesem Punkte aus ist der Zugang zum weltlichen Wissen mit weniger Gefahren verbunden. Auch er berührt, wie Vorrednerin, den Antisemitismus in der höheren Schule und spricht vom jüdischen Gemeinschaftsgefühl, das nur in einem jüdischen Milieu gepflegt werden kann. Die werbenden, aus Liebe und Sorge geborenen Worte finden beifällige Aufnahme. Emden, 10. Nov. In einer musikpädagogischen Arbeitsgemeinschaft der Volksschullehrer Emdens hielt Herr Lehrer Gottschalk einen Vortrag über „Musik im Altertum, im besonderen die Entwicklung des Synagogengesang". An den Portrag schlossen sich in der Syna- _ ..o; _r„.l„..a _ __v_ö_ goge eine Reihe von jüdischen Gesängen an, die den zahlj bedürftiger Kinder" am Sonntag, den 6. Dezember d. I., reich erschienenen Zuhörern von einem Schülerchor in l öorm. n Uhr, eine Matinee im Mozartsaal, Rollenschöner Weise vorgetragen wurden. Die eingeflochtenen | öorfplafc 5, in der der Tonfilm „Stürme über dem Hinweise auf Inhalt, Bedeutung und Ursprung der Ge-, Montblanc" zur Aufführung gelangen wird. Außerdem bete und Melodien, die nach den verschiedenen Festtagen i haben ihre frdl. Mitwirkung zugesagt: Paul Bildt, Paul ausgewählt waren, machten auf die Lehrerinnen und Morgan, Paul Nikolaus, Manfred Geis, Dr. S. Hildes- Lehrer großen Eindruck, und gaben manchem einen Begriff von der reichhaltigen Musik des jüdischen G'ttesdienstes und seiner Erhabenheit. Anschließend fand dann durch Herrn Landrabbiner Dr. Blum eine Führung durch die Synagoge und eine Erklärung ihrer Einrichtungen statt. Von allen Seiten wurde der Dank für das Gebotene in reichem Maße gespendet und vor allem die Freude darüber zum Ausdruck gebracht, daß den Hörern diese Gelegenheit geboten wurde, jüdische Sitten und' jüdischen G'ttesdienstgesang kennen zu lernen. — Auch sonst herrscht in unserer Gemeinde reges geistiges Leben. Neben der Tätigkeit der einzelnen Vereine werden im Verlaufe des Winters Gemeindeabende abgehalten, an denen der Herr Landrabbiner und die beiden Lehrer unserer Gemeinde über „Probleme der Zeit im Lichte des Judentums" sprechen werden. Neben den täglichen Lernkursen für Erwachsene und die Jugend finden alle 14 Tage unter Leitung des Herrn Landrabbiner Aussprachen über allgemeine Fragen des Judentums statt. So lautete das Thema des letzten Abends: „Ist das Judentum eine Religion der Tat oder der Gesinnung?" — Bei der am Sonntag, den 8. November, stattgeftrndenen Wahl des Vorstandes und Ausschußkollegiums wurde für den Vorstand Herr Hermann Selig mann, für das Ausschußkollegium die Herren Hermann Schwabe und Leo Sternberg neugewählt. Den Vorsitz der Gemeindeverwaltung führt der bisherige Vorsteher, Herr Louis W o l f f. Kiel, 20. Nov. Am 4. November sprach im Literaturverein Rabbiner Dr. P o s n e r „Zur Geschichte der Juden Kiels von 1863—1872". Der Redner behandelte nach den ^ast nur im Stadtarchiv vorhandenen Quellen die Anfwige der Gemeindebildung (1867) und das Werden der jüdischen Enirichtungen, wie den Vau der Synagoge, die 1869 durch Oberrabbiner I. Ettlinger (Altona) eingeweiht wurde und die ersten für die Gemeinde tätigen Lehrkräfte. Dabei konnte besonders rühmend B. B. Levy genannt werden, der als Lehrer, Schachet und Kantor 15 Jahre in Kiel tätig war. Er war von Friedrichstadt dort hingekommen und war beeidigter Registrator, als welcher er die Register „der Geborenen, Verehelichten und Gestorbenen" führen mußte und betätigte sich auch ehrenamtlich als Mohel (sein Sohn ist Oberkantor heimer. Karten sind im Büro Siegmundshof 11 haben. (C. 9. Tiergarten 6913.) zu Die Woche. Wie steht es um die Samson Raphael Hirsch-Schule? Um aus berufenem Munde klare Auskunft über obige, weite Kreise unserer Gemeinde beschäftigende Frage zu erhalten, versammelte sich am Samstag abend ein großer Teil der Elternschaft in der Aula der Schule. Herr Dr. Hermann Op'p:en h e im e r, der den Vorsitz führte, sagte in seiner Einleitung, der Elternbeirat habe mit Rücksicht auf die wilden Gerüchte in Verbindung mit der -S. R. Hirsch-Schule die öffentliche Versammlung einberufen, um in aller Oeffentlichkeit Aufklärung zu geben. Als erste sprach Frau Josef Offenbacher, „als Mutter zu den Müttern", von der vitalen Notwendigkeit unserer Schule. Sie schilderte aus tiefem mütterlichem Empfinden heraus, was das heißt, sein Kind in der jüdischen Schule, am Jungborn der Thora, zu wissen. Die jüdische Schule nimmt den im Berufsleben ausgehenden Vätern die Pflicht der .ich-religiösen Belehrung ihrer Kinder ab, unterstützt die Mütter beim Erziehungswerke und trägt durch die Kinder das Licht der Religion ins Elternhaus. Die antisemitische Welle und die Sorge um den Sabblet lassen heute die eigene Schule notwendiger drnn je erscheinen. Das jüdische Zusammengehörigkeitsgefühl könne nur in der jüdischen Schule gedeihen, von wo aus der Konnex zwischen Lehrern und Schülern auch ins Leben des jungen Menschen hinausgenommen wird. Beim unentwegten Festhalten an der eigenen Schule wäre vielleicht der staatliche Zuschuß am Ende doch noch zu erreichen. Rednerin schloß, unter lebhaftem Beifall, mit der Verlesung einer Resolution, die der Staatsregierung das brennende Interesse der Gemeinde und der Elternschaft an der'Erhaltung der Schule zum Bewußtsein bringen soll. Die Resolution wurde von sämtlichen Anwesenden Unterschrieben. Als letzter Referent ergreift namens des Gemeindevorstandes Herr Jacob R o s e n h e i m das Wort, Ger gibt einleitend Auskunft über „den Erfolg und das Versagen" der Schulsammlung vom letzten Sommer. Mau durfte damals mit etwa 70.000 Mark als Staatszufchuß. für zwei Jahre und 100.000 Mark aus Privatsammlungen für zwei Jahre rechnen. Der Staatszuschuß wurde aber, obgleich schon die Prüfung der Lage durch eine Kommission angeordnet war, nach dem Bankenkrach abgesagt. Die private Sammlung brachte die relativ erfreuliche Summe von 60.000 Mark für zwei Jahre, Man mußte in der Folge zu der verzweifelten Maßnahme einer enormen Gehaltsstundung für die Beamtem greifen. Auch damit kann der Sache für die Dauer nochnicht geholfen sein. Das Streben nach der staatlichem Subvention, ebenso die privaten Sammlungen müssen fortgesetzt werden. Bei Sicherstellung, bezw. Eintreibung der Schulgelder, wo absolutes Unvermögen nicht nachgewiesen ist, werde man „rigoros um G'tteswillen" oorgehen müssen, ebenso bei den Aufnahmen, soweit es sich nicht um Freiplätze für begabte Kinder handelt. Wenn man bedenkt, daß bei normalem Schulgelde die Gemeinde 350 Mark für jedes Kind jährlich darauf legt, so wird es auch niemand als unberechtigt empfinden, wenn für Nichtmitglieder, die sonst zu den Gemeindelasten nichts beisteuern, fortan keine Ermäßigung Mehr gewährt wird. Ueberfüllte Klassem und Klassenzusammenlegungen müssen willig ertragen werden. Bei der derzeitigen Ueberfüllung der akademischen Berufe dürfe es kein Vater, dessen Mittel für die höhere Äusbildung seines Kindes nicht ausreichen, als Unglück betrachten, sein Kind in unserer trefflichem Volksschule zu lassen, zumal das Niveau der Volksschule ja immer mehr gehoben wird. Das Manko am profanen Bildungselementen könne mit T h o r a w i s - sen, für dessen Erwerbung sich heute Gelegenheit genug findet, zum Segen für das ganze Judentum, ausgeglichen werden. Unsere Schule wird wahrscheinlich weiter besteh eit, schon deshalb, weil bei einev Schließung i"n die Lehrer auch weiterhin rechtlichen wie moralischen Anspruch auf Gehaltzahlung hätten und' nur die Schulgeldereinnahmen wegfielen. Die weiterem Opfer, die wir für die Schule zu bringen haben, werden sich auch auf weitere Sparmaßnahmen im Haushalteeines jeden Einzelnen erstrecken müssen. Durch Arbeit, Willen und Vertrauen werden wir es n~3n erreichen, daß die Schule nicht nur nicht geschlossen, sondern sogar, was gerade heute sehr not täte, eines Tages zu einer- Voll an st alt ausgebaut wird. Reicher Beifall belohnte diese offenen Worte der Wahrheit und des Vertrauens. , . Der Vorsitzende, Herr Dr. Oppenheimer, dankt: den Rednern und unterstreicht noch einmal die Tatsache, daß die in Umlauf gebrachten Gerüchte unbegründet seien und in dieser öffentlichen Versammlung restlose Aufklärung geschaffen wurde. Israelitische Volksschule. Die Schüleranmeldung für das nächste Schuljahr findet in der Woche vom 29. November bis 5. Dezember, vorm, nur von 11—13 Uhr im Schulgebäude, Röderbergweg 29, statt. Georgine Sara von Rolhschild'sche Skiflung, Die Verwaltung der Georgine Sara von Rothschild'- Stistung erwägt, bei der für Januar 1932 bevorstehenden Neuerössnung ihres umgebauten und modernisierten Hospitals in dem schön und gesund gelegenen Nachbarhause Röderbergweg 93, um dieses Haus zweckentsprechend zu verwerten, ein Jüdisches Altersheim einzurichten. Dasselbe soll familiären Charakter tragen und bet mäßigen Preisen und guter Verpflegung älteren Leuten die Kostspieligkeit einer eigenen Wohnung und die Schwierigkeit der Haushaltführung ersparen. Interessenten wollen sich an die Verwaltung des Hospitals in Frankfurt a. M., Friedbergeranlage 6, wenden. Bei dieser Gelegenheit sei darauf hingewiesech daß das Rothschild'sche Hospital, dessen Stiftung seit 1870 die Rechte einer juristischen Person hat, zur „Synagogengemeinde Israelitische Religionsgesellschast" nur insofern in Beziehung steht, als deren Rabbiner und-Vorstand statutengemäß stets den Vorstand des Hospitals bilden.-

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