Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 72 (1931)
- Issue
- Heft 44 (29.10.1931)
- Date
- 1931-10-29
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 8 Nr M ■' _ ' ,; .,i .<bem einen obpr anderen der Angehörigen damiksgediesit sein könnte. ,'Der Friedhof ist in sehr gutem Zustande. Zu weiterrü Rückfragen Hin ich jederzeit gern«cherett. 1. Otto Herz d e r g, Reff Jns.-Äegti 297, 19.?Komp. gefallen 22. 8. 1917. ■ : /!l2. Arthur Blumenth a l, Res^Mld-Art.-Regt.,.M 4. Baftfirie, gefallen 26. 8. 19i?. ' , 3. Bernhard Rüthkowski, Ref. Jnf.-Regt. 34, 1. M. G. K., gefallen 7. 9. 1917. 4. Adolf Oskar Lamm, Feld-Art.-Regt. 3, gefallen 7. 8. 1917. 5. Karl Mergenthaler, Ref. Jnf.-Regt. 475, gefallen 27. 8. 1917. . ....... . :::; Vermischtes. Köln, 15. Oft. Am vergangenen Montag fand ,im Stadion die Prüfung der Oberprima der Ja ran e in Leichtathletik und volkstümlichen Uebungen statt. Direktor Klibansky war vom Provinzialschulkollegium mit dem Vorsitz der Prüfungskommission betraut. Der Durchschnitt der Leistungen war recht er- : sreulich. Besonders erwähnt fei der Sieger im Drei- ' kämpf, Daniel Aaron und von den Schülerinnen Frl. Hanna Hofmann und Frl. Ssewald, die gleich güte Leistungen aufwiesen. Palästinareise der Palästina-Zentrale der Agudas Jisroel. Wie aus-den Agudablättern zu dieser Nummer ersichtlich, wird. eine Gesellschaftsreise n a ch P ä - l äst in a organisiert. Die Reise soll am 3. Adar I' angetreten werden und bis zum 22. Adar I dauern,. Das Programm ist in der Blätterbeilage im Großen bekanntgegeben und werden Einzelheiten noch mitgeteilt. Weitere Informationen erteilt die Palästina-Zentrale der Agudas Jisroel, Frankfurt a. M., Hanauerlandftr. 15. Vereinigung ehemaliger Schüler und Schülerinnen der S. R. Hirsch-Schule. Der Vorstand beabsichtigt, auch in diesem Winterhalbjahre wiederum Führungen nach Art der im Vorjahre durchgesührten (Besichtigung allgemein interessierender technischer und kultureller Einrichtungen usw.) für die Mitglieder der Vereinigung zu veranstalten. Interessenten werden gebeten, ihre schriftliche Anmeldung bis zum 10. November an Frau Lenna Offenbacher, hier, Scheffelstraße 23, gelangen zu lassen. Das Wintersemester in der Jüdischen Frauenvereinigung. Die Jüdische Frauenvereinigung E. V. eröffnete ihr diesjähriges Wintervortragssemester auf altgewohntem, hohem geistigen Niveau. Unsere unermüdliche, vielseitige Vorsitzende, Frau H. Vesthoff, begrüßte am ersten Vortragsabend Frl. Jetta Rosenheim und wies darauf hin, daß die feit 23 Jahren bestehende Jüdische Frauenvereinigung es als ihre vornehmste Ausgabe betrachte, neben ihrer sozialen Arbeit in Wohlfahrtspflege und Kinderfürsorge das geistige Niveau der jüdischen Frau zu heben und die geistige Arbeit ihrer Mitglieder durch Vorträge bedeutender Redner und Rednerinnen anzuregen. Der erste Abend war ein glänzender Anfang. Frl. Jetta R o s e n h e i m berichtete uns über ihre .Eindrücke auf ihrer diesjährigen Reife durch Palästina. Wir alle erlebten durch sie Bilder, Wege, jüdische Menschen, Ziele und Bestrebungen speziell des jüdischen Schulwerks im heiligen Lande. Wir sahen die jüdischen Kolonien, die heiligen Stätten, die Schönheit des Landes uüdauch das Viele, wys noch zu tun bleibt, durch die offenen Augen von Frl. Nofenheim. Sie hat wohl wie wenige m so kurzer Zeit/ Einblick und Uebersicht tn jede Art von jüdischem Leben gewonnen und uns das in , fo beredter Weife nahe gebracht, daß wir einen zweiten. Vortrag demnächst mit Freuden erwarten. Die Sonntagsnachmittage geben uns 14tägig eine Stunde reinen Genusses. Herr Lyzealoberlehrer Ochsenmann frug sich bei Beginn seines Vortrags über „Psychoanalyse beim Kinde und ihre Wertung bei der Erziehung", ob in heutiger Zeit der Not geistige. Dinge uns vqn dem schweren Druck, der auf uns lastet, lösen und entspannen können. Wir konnten das ruhig bejahen nach dem vielen Anregenden seiner Ausführungen. Herr Redakteur Schachnowitz hat uns mit seinem Vortrag über den „Sabbat in unserer Liturgie und den Dichtungen der Weltliteratur" vom Alltag der Woche in eine sabbatliche Welt hineingeführt und einen Schein des Sabbatlichtes in den Werktag hineinstrahlen lassen. Seine - nächsten Vorträge sind den Dichtern und Dichtungen der Smiraus gewidmet. Der I s re l i t 33? Geschichte von ErÄj Jisroel. r i- ,! JÖpit der A. J.-JugendxjrupMuwird uns - geschrieben^ f! ’ , Arbeitsgemeinschaft i idesLHerrn 6vr S stj ä ch!njv. MkH-über' dieses Thema beginst?ölefen Samstag'Abend, pünkt 9 Uhr, .im Vereinslokale Schwanenst^.-12. /Äas i einleitende Referat, -das : in. gvößbn Zügen. einen 1 * * * S. * * * * 10 G e i baaNtäh bIb ki ck Ah e r die G efch i'chte: y:Nd fsie Geschicke des heiligen Landes seit Zerstörungdes zweiten Tempels bis zur Gegenwart gibt, dürfte auch für ein größeres Publikum über den eigentlichen Kreis der Teilnehmer hinaus interessieren. Die in die Detailgeschichte ein,gehendem KuÜse .der Arbeitsgemeinschaft > Mddn dänn - xegel- .mäßigi-alle 14 Tage, je am-Sämstüg AHM/ statd- / ' Frau Johanna, ^äüffmann^geb Meyer v"l Unter (tarier Beteiligung wurde heute Frau Johanna Käuffmann geb. Meyer. die Witwe des in der Frank- , furter jüdischen Bevölkerung in guter Erinnerung stehenden und beliebten Inhabers der Büchhandlung Kaufs-! mij n n, Ignatz Kauffmann b~T. zu Grabe getragen. Die Verstorbene, die ein Alter von 76 Jahren erreichte, war die! Tochter eines der angefehendsten Mitglieder der. Darmstaö? ter Orthodoxie, Jonas Meyer . Den Traditionen ihres: Haiifes : getreu, hat; sie sich jahrzehntelang an, der Beite' ihres Gatten,btzjnüht, ein wahrhaft jüdisches,!-Familienleben aufzüöäUen und ihren Kindern in der Wahrung der jüdischest ^Treue beispielgebend, voranzugehest. Strenge gegen,M' selbst, dem Pflichtgedanken äüf>'ästen Lebeysgebieten'!hingegeben, trat - sie: der Außenwelt, wot sich Gelegenheit' fand, mit liebevoller Freundlichkeit gegenüber und über den Tod des Gatten hinaus war ihre Fürsorge und ihre Freundschaft dem weiten Kreise der Familienmitglieder zugewandt. An der Bahre zeichnete Herr Rabbiner Dr. Jacob Horovitz in kurzen Strichen eiy.' Charakterbild der Heimgegangenen und pühmte insbesondere ihre Verbundenheit mit der Tradition, die sie zu den regelmäßigsten Besucherinnen der Synagoge in der Unterlindau werden ließ. Er mahnte die Hinterbliebenen, den Lebensidealen der Mutter die Treue zu wahren. Agudas Jisroel-Iugendgruppe im Dienste der S. R. Hirsch-Schule. 29. tztticker M31 ÄDalh jlF Samstag mittag-stach MinKä (4^ Uhr) >im^ Hömaäl Friedberger Anlage, VÜrträg des Herrn ^.,'SchachnoMtz, // 'iSönntag,-E l/Nobem^ri abends mmhp! km ^ör° faal, Vorttäg des Herrn Zahnarzt Dr. S. Ehrmann: »Jüdische Frauengestalten in Bibel.und Talmud." Dienstag,' den 3. November nachmittags 4 Uhr im Promenadencafe, Friedberger Anlage, Gemütliche Zusammenkunft. /'/ Vortrag von Frl phil.^>!Martha DertheinÄr: Bernhard Shaw. ' . Der zweite gesellige Näch'rstittag der! Jüd. Frauen- Vereinigung findet schon am DWstag, den 3. Nov. statt. Agudistifche Fräuengruppe. Am Montag, , den 2. November, abends 9 Uhr, findet im Hause von Frau Perez Mosbacher, Zobelstraße 9 ph:; ein Vortrag von Herrn Leopold Merzbach über >,Betta^tungen zur Wirtschaftslage" statt.; ui Verein; für Hebräisch ÜV Die allioöchentlichen hebräischen Vorträge des Vereins ^271 ov finden ab diesein!/Ü2V wieder statt. Den ersten Vortrag am vviv vnp.nat? '«71», hält Herr Dr. Leibowitz, Bad Homburg, überNt4j?an yi»^ «iwn (Anmerkungen, zum heutigen Chumischunterricht). Gäste, Damen und Herrn, sind, willkommen. ' ]j j | Ortsgruppe Frankfurt a. M. des Jüdischen Frauenbundes. Dienstag, den 10. November 20‘/2 Uhr, Efchersheimerlandstraße 27, Vortrag von Herrn Ernst Kahn: Zur Soziologie der Juden. Gemeinsam mit der Frauen- Vereinigung der Frantfurt Loge. :jj '-Montag, den 30. Novembetz'20'/2 Uhr, Ortsgruppvnabend bei Frau Lilly Mosessohn, Liebigstr. 7, Vortrag von Herrn Rabbiner Dr. Jakob Horovitz: Judentum und Tierschutz. Gäste sind herzlich willkommen. Gebetzeiten. KT1 N2D Wie bereits kurz gemeldet, findet am 29. November im Saalbau unter Leitung des Herrn Max N e u - mann und unter Mitwirkung des Herrn Oberkantor Alter (Hannover) ein Konzert statt, dessen Reinertrag der Samson Raphael Hirsch-Schule zusließen soll. Mit Rücksicht darauf hat sich der Vorstand der Agudas Jisroel-Jugend- und Mädchengruppe entschlossen, einen Teil des Kartenverkaufs zu übernehmen. Der Vorstand erwartet hierbei, daß sich die Mitglieder restlos in den Dienst der Sache stellen und so nach ihrem Können für die Rettung des Hirsch-Schulwerks beitragen. Der Vorstand bittet diejenigen Mitglieder, die sich bei dem Kartenvertrieb beteiligen wollen, am Sonntag in der Bürostunde zwischen 10 und 12 Uhr vormittags im Heim die Karten in Empfang zu nehmen. Frankfurter Vereinskalender. Verein Mekor Chajim. Freitag abend nach Schul im Hörfaal: Mikro. Herr Gustav Kaufmann. Samstag morgen nach Schul im Hörfaal: Dinim, Herr Dr. E Posen — nachmittags Stunde vor! Mincho im Vereinslokal ^21 Herr Dr W. Hofmann. — J1 Stunde vor Nacht (ebenso Sonntag 8.30 Uhr vorm, 'im Vereinslokal Gemoro. Herr I. Soffer. — 8.30 Newiim, Herr Dr. Marcus Lange. Sonntag morgens nach Schul (ebenso Mittwoch) -»n •i Herr Red. S. Schachnowitz. — vormittags 9.15 Uhr (ebenso Dienstag 6.3,0 Uhr) Gemoro. Herr R.-A. Gerfon Posen. — nachmittags 6 Uhr im Vereinslokal „Zeitfragen im Lichte des Midrasch", Herr Rabbiner Dr. Ansbacher, Wiesbaden. Montag (auch Donnerstag) nach Schul: Mifchna Mitgliederlernen/ — abends 7 Uhr (auch Mittwoch) Gemoro. Herr Rabbiner Dr. Jof. Breuer. — abends 8.15. Uhr (auch Donnerstag) Gemoro, Herr $rr, E. Posen? Dienstag (auch Freitag) nach Schul: Mifchna. Herr Dr. E. Posen. Von Montag bis Freitag morgens nach Schul im Sitzungszimmer Gemoro. Herr Dr. S. Ehrmann. Sonntag,. Dienstag und Mittwoch abends 8.15 Uhr im Vereinslokal Schaßlernen. Herr Herz Holpern. Jahrzeitsstiftungen. Dienstag, 3. November: Dr. Marcus Hirsch-Stiftung. < Donnerstag, 5. November: Avigdor Pofen-Stiftung. Freitag abend 4.40 Samstag nssvn 6.55 Samstag morg. 8.00 Samstag nachm. 1.00 u. 4.00 Samstag abend 5.55 Wochengottesdienst: Morgens 6.30 Nachmittags 4.30 Tefillin-Legen am Morgen 6.10 Vriefkaste«. Arög. d. g. j. I. in Mainz. Wir gratulieren zum Zusammenschluß. Zur kostenlosen Lieferung unserer Zeitung sind wir leider nicht in der Lage. Hin Schreivfehter in Zlaschi. Es ist uns eine Fülle von Zuschriften in dieser Sache zugegangen, die wir alle an den Autor der Notiz zur SichMng und Stellungnähme weitergegeben haben. Abonnenten in Ungarn. Wir machen unsere verehrlichen Abonnenten in Ungarn darauf aufmerksam, daß nach einer offiziellen Mitteilung, die wir von der Postsparkasse in Budapest erhielten, für die Einzahlung pon Abonnementsgebühren ausländischer Zeitungen oder Zeitschristen keinerlei Belege oder Nachweise erforderlich sind. Es genügt vollkommen, wenn der Einzahler auf dem Erlagschein, angibt, dyß es sich:um eine Abostvementsgebühr handele. ' ' : .. /ist ZSasZio«.!.—eingegangeNÜ ch, A. W. Aur. Sie können Gewünschtes in allen oei> kannten hiesigen hebr. Buchhandlungen haben. '' Familiennachrichken. Goldene Hochzeit: Moses Baum und Frau Rosalie geb. Schlesinger in Mosbach. Sonntag. 1. Nov. 1931. , In dieser Zeit des erschwerten Erwerbs ist auch der kleinste Einkauf Bertrauenssache' geworden, der-Käufer muß fühlen, daß er gut beraten , ist, um immer wieder den Weg zur selben Einkaufsguelle zu finden. — Wer einmal in der Drogerie Schneemann (Inhaber: A p 0 t h e k e r Schneemann) Zeit 39 gekauft hat, kommt immer wieder, weil er gut beraten und zuvorkommend bedient wird und alles in größter Auswahl findet, was man beim Drogisten: sucht.' Zum.Verkauf wissenschaftlicher -R und populärer Bücher in Frank- I reich, Holland, Belgien und der I Schweiz wird tüchtiger fl Provisions-Reisender S von bekanntem Verlage gesucht. ■ Off. unt. 2971c an die Expedition. I In der Gemeinde Westhei« bei> Hatzfurt ist durch Weggang-düK bisherigen Inhabers die Stelle des ' Tfeligiohslehreps^ Kantors und Schbchets ^fret. .Der Gehalt bestimmt sich nach den Sätzen des .BAcbandesbayr. fsrael. Gemeinden. 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