Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 72 (1931)
- Issue
- Heft 39-40 (24.9.1931)
- Date
- 1931-09-24
- Page
- – (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 Nr. i Der Israelit 24. September 1931 aber auch er, das sieht man bei der Lektüre seines Buches J Schulart und Schulton und schließt mit der Darbietung von | Die Hölle im Sowjet paradics Ein Roman aus dem zehnfach, die Untoleranz, das Unliberale der zionistischen Machthaber gegenüber der Agudas Jisroel und dem Waad Hair Afchkenafi. Man erinnert sich des Streites vor der palästinensischen Verwaltungsbehörde, den Aguda und Waad Hair Aschkenasi gegen den Waad Leuim wegen Besteuerung von Mazzos, wegen des Benutzungsrechts auf dem Schlachthof ufw. führte. Mr. Samuel vertrat damals die „Black Orthodory". Analyse der Kindesseele. Von F. G. Wickes. Stuttgart. Verlag Julius Hofsmann. Geheftet Mt. 7.51. Wer sich für wirkliche Kinderpsychologie interessiert, findet in die'em Buche, das die Verfasserin — eine amerikanische Kinderpsychologin — auf Grundlage der Jung'- schen Theorie uns darbietet, ein Werk, das nicht Theorie gibt,- sondern Erfahrung. Es wird mit Recht hervorgehoben, wie wichtig die Lebensführung der Eltern für das Kind ist, da Tatsachen auf es wirten und nicht Worte, weshalb die Eltern nie vergessen sollten, daß sie gegebenenfalls selbst die erste und hauptsächlichste Quelle für die Neurose ihrer Kinder sind. Mit Befriedigung sei registriert, wie die Vs. in ihrer reichen Praxis zu der Erkenntnis gekommen ist, daß bei der Entwicklung. des Kindes Gehorsam, der zu seiner Ruhe und zu seinem Frieden beiträgt, die erste Grundlage sein muß, während freie Wahl und Selb st entscheid ung erst e'n späteres Ziel sein können, da das Verständnis hierfür erst entwickelt werden muß. An einer Reihe überzeugender Beispiele wird schlagend nachgewiesen, wie zum psychologischen Verständnis die alte Methode, den Menschen nach seinen Leistungen oder Handlungen ernzuschätzen, nicht mehr ausreicht, daß vielmehr ein Eingehen auf die Motive unumgänglich ist. Ueberhaupt Verstehenlernen ist die erste und oberste Pflicht aller Erzieher — der Eltern und Lehrer. Wir müssen das Kind nehmen, wie es ist, und seine Fehler auszuglerchen suchen, indem wir auch die anderen Seiten seines Wesens so gut wie möglich zur Entwicklung bringen. Es gilt, Verständnis, Sympathie und Achtung vor der persönlichen Eigenart und der Innenwelt der zu Erziehenden zu erwerben. Unseren Kindern ist das Gefühl von Sicherheit und Geborgensein so nötig, und das gründet sich allein aus Vertrauen, Liebe und völlige Offenheit. Rach einem leichtverständlichen Ueberblick über die Methoden der analytischen Psychologie enthält das in Liebe zum Kinde geschriebene Werk in 10 leicht faßlich und anregend dargestellten Kapiteln ein überaus reiches Material über das Seelenleben des Kindes. Wenn ich auch die Einstellung der Verfasserin zum Alten Testament entschieden ablehnen muß, möchte ich dennoch in der Bewertung des Buches als Ganzes mich zu den Worten Jungs bekennen, der in einer Einführung zu dem Werke sagt: „Dieses Buch gibt sich nicht wissenschaftlich. trotzdem ist es wissenschaftlich in einem höheren Sinne, denn es gibt ein wahres Bild der tatsächlich vorkommenden Schwierigkeiten in der Erziehung. Es verdient die ernste Beachtung aller derer, die durch Berufung oder Pflicht mit Kindern zu tun haben. Es wrid aber auch diejenigen interessieren, welche weder aus Pflicht noch aus erzieherischer Neigung, sondern aus Erkenntnisdrang den Umfang ihres Wissens vergrößern wollen." K. O. "niS 738"« Von Oberrabbiner E. K l a tz k r n, Lublin-- Jerusalem. Jerusalem. Verlag von E. E. Sch is m ann. Ein agadisches oder halachisches Werk des illustren Verfassers braucht nicht eine besondere Besprechung. Wir begegnen hier einem alten Bekannten. Es sind agadlfche Vorträge, Deruschim, mit denen der Altmeister der Agada die einschlägige Literatur in einer zweiten verbesserten Auflage bereichert. Das Werk enthält Perlen gediegener Schrift- und Midraschauslegungen, die dem kundigen Thoragelehrten auch als Wegweiser m Eregetik und Deutung ausgezeichnete Dienste leisten wird. Daß auch richtunggebende Halacha gelegentlich zu Worte kommt, erhöht Inhalt und Wert dieses zeitgemäßen Werkes in hohem Maße. Druck und Ausstattung lassen nichts zu wünschen übrig. Das Werk ist durch Rabbiner Elimelech S ch i f m a n n , Mea Schearim, Jerusalem, zu beziehen. Das Werturteil im Geschichtsunterricht. Mit Beispielen aus der deutschen Geschichte von 1871—1918. (Der neue Geschichtsunterricht, Bd. 6). Von Dr. E. Simon. Leipzig und Berlin. 193 1. Verlag von B. G. Teubner. Preis: Geh. Mk. 4.80; geb. Mk. 6.—. VIII u. 177 Seiten. In einer einleitenden Studie über die pädagogische Dringlichkeit und die Art ihrer Behandlung gewährt uns der Vf. einen psychologisch interessanten Einblick in die Seele des jungen, vor seine Klasse tretenden Lehrers. Die von der Praxis ausgehende Arbeit führt über die Theorie zur Praxis zurück. Aus den theoretischen Jwischenstationen lernen wir in dem ersten (werttheoretischen) Hcmptteil die Grundlagen des Porblems kennen. Hier, wie auch in den folgenden Teilen bewundern wir die gewaltige Arbeitsleistung, der sich S. in der Bearbeitung und Meisterung der Literatur unterzogen hat. Der zweite (wertpolitische) Hauptteil erörtert das Problem mit Beziehung auf Hochschulen und Schulen. Diese Erörterung — bis m unsere Zeit hineingesührt — zeigt, wie die Spannweite zwischen den äußersten Werturteilen jetzt bei weitem größer ist als vor dem Kriege. Diese verschiedenartigen Einstellungen kämpfen nicht nur in den didattischen Schriften und den Geschichtsstunden gegeneinander. Sie sorgen durch die Wahl des entsprechenden Schulgeschichtsbuches dafür, daß einer ganzen Schule ihre jeweilige Art ausgeprägt wird. Der dritte (wertpraktische) Hauptteil behandelt die Lösungsmöglichkeit mit Beziehung auf Lehrer, Materialien zu 12 Unterrichtsbeispielen aus dem Gebiete der neuesten Geschichstte, die in ihrer Klarheit, Lebensnähe und Vornehmheit der Stellungnahme die Wichtigkeit der ganzen Materie jedem Laien verdeutlichen können. Wenn auch die Frage, ob eine Erziehung zu Werturteilen in der Schule möglich ist oder nicht, noch eine strittige ist, wenn Mar Weber auch die Zulässigkeit von Werturteilen in der Wissenschaft bestreiket, bedeutet Simons von geistvoller Durchdringung des Stoffes zeugende Arbeit auf jeden Fall einen Schritt vorwärts, und nebenbei läßt uns S. viele beherzigenswerte pädagogische Wahrheiten hören. K. O. Palästina. Eine Reise ins gelobte £anb. Von Herbert Eulenberg. Berlin. Rembrandt-Verl ag. 204 Seiten; 35 Abbildungen. Bodenbesteuerung in Palästina. Von Dr. A. G r a - novsky. Berlin. 192 8. Jüdischer Verl a g. 120 Seiten. Brosch. Mk. 2.52, geb. Mk. 3.50. Aus meiner Gymnasialzeit in meiner norddeutschen Heimatstadt erinnere ich mich der Aeußernng eines alten Professors, er habe stets die eigentümliche Erfahrung gemacht, daß gerade die Juden in der Bibel nicht bewandert find. Die letzten Jahrzehnte haben ans jüdischen Federn eine Anzahl Schilderungen Palästinas gebracht, meist Reisetagebücher, — und sie betätigen die Erfahrung des alten Professors. Nun liegt wieder einmal das Reisetagebuch eines Christen vor, — und sofort wandelt der Leser auf biblischem Böden. Herbert Eulenberg, sicherlich im Alltag Westeuropas kein glaubensfromnrer Ehrist, nimmt die kurze Zeit seines Palästinabesuches als ein seine empfindsame Dichterseele bereicherndes religiöses Erlebnis in sich auf. Natürlich sind seine Eindrücke hauptsächlich mit den Bildern und Gedanken des Evangeliums verbunden. Seine kenntnis-eichen, fesselnden Schilderungen interessieren aber auch den jüdischen Leser. Ich habe jedenfalls nach der Leklüre des Eulenbergschen Buches lebhaft das religiöse Manko der modernen zionistischen Bewegung gefühlt. Daß die Politik der Regierung keine wohltuende Förderung der jüdischen Ansiedlung genannt werden kann, ist auch das 'Resultat der volkswirtschaftlichen Arbeit Eranovskys. Ungerechtfertigt und unvernünftig hohe Steuerbelastung, trotzdem die Regierung für die jüdischen Siedler nichts tut und alle Ausgaben, wie Wegebau, Entwässerung und Drainage der versumpften Ländereien, Errichtung von Bewässerungsanlagen, Sorge für den medizinischen Dienst, Erhaltung des Schulwesens usw., von den Siedlern sehber oder aus den Mitteln der Zionistischen Organisation bestritten werden müssen. Zofe al Zion. Zum Jüdisch-Arabischen Problem. Eine Aufsatzreih». Von Dr. M. B e i l i n s o n. T e l - A w i w. 1 9 3 0. D a w a r. 63 Seiten. Diese aus der Zeit entstandenen Aufsätze zeigen Ruhe und Sachlichkeit und haben daher für die Dauer den Wert geschichtlicher Dokumente. Wir von der Othodorie haben zu den Ausführungen noch diese Hinzufügunq zu machen: Die begangenen Fehler der zionistischen Führer und des zionistischen High-Tommi'sioner wären vermieden worden, wenn ihr Denken und Handeln von der Thora geleitet würde. Die verhängnisvolle Affäre der Klagemauer wäre so nicht entstanden, und der Willkürakt, Hussein: zum Großmufti zu machen, wäre gleichfalls nicht getätigt worden. S. G. in T.-A. Der Jüdische Weg. Ein Versuch. Von Elfriede Bergel- G r o tt e nt a n n. 19 3 0. Jüdischer Frauenbund, Deutschland. 32 Seiten. Die Ausführungen der geistvollen Autorin müssen von uns, denen die Thora G'ttes Werk bedeutet, als Ganzes genommen, abgelehnt werden. Jedoch im Eimelnen finden sich Gedanken, die es wert sind, auch von Thoratreuen nachgedacht zu werden. S. G. in T.-A. History of Palestine. By Angelo S. Rappaport. London 1931, George Allen & Unwin Ltd. geb. 12 ab. 6. Das vorliegende Werk führt in volkstümlicher und doch streng wissenschaftlicher Darstellung die Geschichte des heiligen Landes von der vorisraelitischen Frühzeit bis zum Paßfield-Weißbuch vor. Die biblische und talmudische Zeit ist mit besonderer Ausführlichkeit, kürzer sind die letzten Jahrhunderte, insbesondere die 400 Jahre der Türkenherrschaft, behandelt. Der Verfasser steht auf bibelkritischem, wenn auch gemäßigt konservativvem Standpunkt. Er gibt aber in der Vorrede für die Gegenwart Anschauungen Ausdruck, die uns besonders sympathisch sein können. Es heißt da: „Man wird uns vielleicht beschuldigen, daß wir zuviel Gewicht auf das religiöse Moment gelegt haben, insbesondere in Kapitel 10. Aber es ist nun einmal unsere entschiedene Meinung, daß eine nationale Renaissance der Juden in ihrem alten Heimatlande ohne die Grundlage der Religion keine Eristenzberechtigung hat. Ein Jude, dessen Herz nicht schneller schlägt und dessen Puls nicht beschleunigt wird bei der Nennung von Zion entbehrt des Gefühls und hat kein Verständnis für die historische Vergangenheit des Judentums. Aber ein Zionist, der keine der Grundgesetze des jüdischen Volkes beobachtet, bekundet noch eine größere Unwissenheit sowohl hinsichtlich des Judentums wie des Zionismus. Zionismus ohne Religion, der Zionismus eines Atheisten, ist eine Anomalie, ein Widerspruch, eine unbegreifliche Absurdität. Für gereiste Menschen ist das Buch jedenfalls eine empfehlenswerte Darstellung der palästinensichen Geschichte. gegenwärtigen .Rußland. Von Joseph Eckerskor n. Münster!. W e st f. Verlag Vollmer. Das Buch soll — mit recht untauglichen Mitteln und stark aufgetragenen Farben — Stimmung gegen die Sowjetunion machen. Auf dem Umschlag heißt es, es sei ein wunderbares Buch von Liebe, Leidenschaft und Treue. Trotzdem reicht es nicht über den Durchschnitt der antirussischen Tendenz, — man soll den Gegnern sogar ein gewisses Maß von Achtung nicht versagen. Christliche Kreise fordern Feindesliebe. Soweit braucht, man gerade nicht zu steigen. Aber daß dieses Buch, das ein ftommer Verlag herausbringt, in den widerlichsten Antisemitismus hinunterklettert, um wirken zu wollen, ist bezeichnend für ein großes dunkles Kapitel der Abwehrfront gegen Moskau. Auf Seite 244 werden die Märchen von „den" Juden aufgetischt, die in Rußland den Bolschewismus zur Macht brachten, und von „den" Juden der amerikanischen Hochfinanz, die das Experiment in die Wege geleitet haben ... Außerdem trieft der Roman von noch ganz anderen Widersprüchen. Aber es ist ja nur ein Roman. Man braucht ihn nicht zu lesen. I. Raphael. Die Stellung der menschlichen Gesellschaft zum Völkerbund. Versuch einer Darstellung des -Kampfes um die Weltorganisation. Von Ludwig Waldecker. Berl in. 1931. Carl Heymanns Verlag. 374 Seiten. Ein mit 'großer Gründlichkeit und unter Verarbeitung eines ungeheuren Quellenmaterials unternommener Versuch, die Stellung der anthropologischen, soziologischen, nationalen und religiösen Gruppen der Menschheit zu der Idee des Völkerbundes und zu seiner Realität zu präzisieren. Darüber hinaus wird das Werk zu einer von wissenschaftlicher Trockenheit entfernten, fesselnden Darstellung der wissenschaftlichen und historischen Entwicklung des Völkerbundes und der Weltfriedensbewegung überhaupt. Der der Behandlung des Judentums (S. 262) wird nüt Recht auf den Einfluß der Bibel, besonders der Prophetenbücher hingewiesen. Es fehlt eine Behandlung der Stellungnahme der Mandatsvölker zu ihrem Schutzherrn, dem Völkerbund. Besonders im Hinblick auf Palästina wäre eine Bearbeitung auch dieser Frage von Interesse gewesen. M. N. Die große Sache. Roman von Heinrich Mann. Berli n. Gustcw Kiepenheuer-Verlag. Preis brosch. Mann hat in diesem Zeitroman analog seinen früheren weltberühmt gewordenen literarischen Photographien des kaiserlichen Deutschlands eine Satire der deutschen Nachkriegszeit, insbesondere der Jnflationsperiode geschaffen. Das ganze innere Elend eines Geschlechtes wird auf die Leinwand geworfen, das'in der Angst um die materielle Existenz und der festen geistigen Grundlagen einer religiösen Weltanschauung beraubt, allen sittlichen Halt verliert und der völligen Korruption anheimfällt. In dem Buche wird nicht gepredigt; es verharrt in kühlster Sachlichkeit und begnügt sich mit der trockenen ganz und gar nicht pathetischen Aufzählung der Geschehnisse. Aber es wirkt dennoch als erschütternde Predigt von der Hohlheit aller materiellen und materialistischen Kultur und von der Wertlosigkeit alles irdischen Daseins, das nicht in den tiefen Gründen einer aus religiöser Erkenntnis emporwachssnden metaphysischen Wirklichkeit wurzelt. Der jüdische Nobinsohn. Von Dr. M. Äscher. B e x l e s Barns. (Schweiz). Verlag Fred. V a ch. Populär-Wissenschaftliche Abhandlungen naturwissenschaftlicher, religiöser, ethnographischer und pädagogischer Art, aus einem reichen und vielseitigen Wissen, einer klugen feingeschulten Beobachtungsgabe und einem feurigen jüdischen Herzen entstanden. Die künstlerische Aneinanderschweißung weist eine Inkongruenz aus. Während im ersten Kapitel die Weltreise eines im Werden begriffenen jüdischen Jünglings behufs Sammlung von Erfahrungen angekündigt wird, enthalten die folgenden Abschnitte bis gegen den Schluß Mitteilungen über bereits vorhandenen Erfahrungen eines gereiften Mannes, des Verfassers. Erziehlich wertvoll und wirksam sind die Hindeutungen auf die in allen Lebens- und... Naturerscheinungen wunderbar waltende und gestaltende Hand G'ttes, die ethisch hochstehende Gesinnung und die menschlich milde Betrachtungsweise. die stets das Gute herauszuschälen sucht. Das Tempo des Vortrags ist vielleicht manchmal aus edelster Wohlmeinung heraus etwas zu drangvoll und überstürzt. Alles in allem ein empfehlenswertes, viel jüdisch weitendes, vertiefendes und entflammendes Buch. Jerusalem. Pictorial Plan. Von S. N. S p y r t b o n. Jerusalem. 1930. Preis 1 Sh. Dieser „Pharusplan" der Heiligen Stadt ist für den Touristen aus doppeltem Grunde nicht sehr brauchbar: erstens umfaßt er keineswegs das ganze Stadtgebiet — der nordwestliche Teil der Jaffa-Straße z. B. fehlt, und so sucht man vergebens das neue Diskmsche Waisenhaus und das Schaare Zedek-Hospital tn Machne Jehuda, (nicht Peyuda, wie der Plan falsch schreibt); zweitens und das ist ein noch empfindlicherer Mangel dieses Planes — entbehrt er jedes Maßstabes, so daß eine Schätzung der Weglänge, die doch für den Fremden wichtig ist, nach ihm ausgeschlossen ist. Dagegen sind die Angaben über Eisenbahnen, Posttarise, Entfernungen zwischen Jerusalem und den wichtigsten Städten Palästinas, Hauptsehenswürdigkeiten und dergl., womit die Rückseite des Planes, vollständig bedeckt ist, anzuerkennen, obwohl auch hier der jüdische Reisende manches vermißt, was für ihn von Bedeutung wäre. E. F.