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Der Israelit · 1931-09-24 · Heft 39-40 (24.9.1931) · page 23

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Journal
Der Israelit
Volume
72 (1931)
Issue
Heft 39-40 (24.9.1931)
Date
1931-09-24
Page
– (sequence 23)
Language
German
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Nr. 39 Seite 3 /MWeptUnheMML D e? 5 Z ts r y e 14 t rW^^-OMÄMk.^M'G-Lkannij^Mj-Mtz behauptKW. dM diÄ ErlmlKüP-ld,^ VerpachtuMiMü Podeu^M.j.tzine be- MmNfe- MMaUttDoW' Jahrenäuch, übet- \bas^ Joheljahr hrnM^^eiW/-spMre.Mrschlechterung }bre-r Ursprünglichen söWey/JdA//MeM.;/DsM//ReMMÄt,Wnigstens- ,ist^ «M BiMr.Wk E^ißs^M^aMM^Mnsö Me/Pls/ ZyvelgesH'Me^// WM müßWÄsh D.ersücheu,, d/ke.iPWnahM/«^/,.HW?GiMp'/ gAänken./?M//PeMes /;felber//M cherHh^n/?Bef /cher/,Mcf Pj^^hÄ//feMH^/HiWWj/ däß diese/. MeichtWig///mi dWM"..PöMch'.//jp'Äs.WÄ^zNs' KWU./ZÄtem./ M '. ganze, EWMxkrtMiMch jM^zürK rabbinischeü//Md^' keinen/.bib-, lMU^WMM.er'' Mtzt',' 'tMg/////w.ätzrM'// die,/durchwinden Pxoöbül///W.//iyießeü //AesiDrM/,' PflW/ /des/?Darleihens E/HedüMgtz/hhbHcheü/Cchchakter-/tratzP/- ///?/- ^///;.,„?i/ -; /Per/. MrfMer.'AehA,-ehqnsosehr ^den^einseitigen^- und hemmungslosen; K-apilalisinüs -qb, rpie die -Wch-dexand/ertzn Sette^ausschlagenden,/.ehensv unheilvMen-Uehertreibungeüder ^kommunistischen-.,Theorie;»er erblickt vielmehr in/der Linie,/-die daSj, - biblische > Jobelgesetz -; mit--den;: zugehörigen sozialen JnstituUonen;.-oeEoltzt-/ den Weg--/der- Wahrheit- und dersozialen Erlösung für'alle Zeiten. Daß im Lichte dieser 'vollauf""berechtigten ^Betrachtungsweise^ diese .. Ge-, setze/ tzerirde-' weil sie' wdr"'IahrtanseMMschön/ mV/ Dasein traten/^/ünmoglich'' Mnschlichem/'/DMen/4hre° Entstehung veidäNkt^häben könneü,"-das -ift/ein?SchW, den der Verfasser,"der-offenbärnicht - aus gläübigem Boden? steht/ zwar nicht sieht, deraber' dem denkenden ' rUÄöfen Juden sich Mabweislich-Mfdkängt. " Zur Gründlegung einer Synthese des Daseins./ Aus dem /'Nachsatz..von Aron David! Güssewi t s ch.Heraus- WJ-?gegeben-?von Maria/ G-u re.wüt sch.-^B erlin.,;,'/;// 1931 (Der neue Wist).;. Oktav. 409 Seiten. Mit /// - 2/Worträts. l>---'Mlbs^-diL'-'tztößen'^ÄlMker<det/Weltliteratur ^HÄben' in" der Völksmeinung /Unter der" u i - Vollständigkeit dexHerausgabeihrerWerke gelitten. -Um so; nötiger wäre schärfeSichtüng'/vergänglicher- Spür, von• ewigem Kern im Nächlasse ' Gurewitschs/ gewesen, der 1901 als' 25- Jahritzer den Tod' suchte und fand/' Trotzdem ist die. vor-' liegende SaiNmlüng mehr' als ein' blytzes Werk der Pietät.? Sie" läßt /noch:' einmal vor unserem Auge? den - ganzen Jammer des kin de siede mit seinem Nietzschekult' auf-> steigen, dem . sich., auch - kritische, MeMr-.-wie. - G.-/nicht -- ganz? verschließen^ ckonyten,- Mnn auch Pur-..-in? dech-Fornr, des Zuwichtig-Nehmens. Es ist nicht mehr leicht für uns, nachzufühlen, weshalb chie..damals,. gewiß in ihrer. ÄniversastM?!.emM/?dastME?/DWkwWe ß.3ii;. dem,, Bekenntnisse, _ fuhren müßte, . ein.' Jude/tz e/w e s e n zü. / sein.' Andererseits .ift///G. eiüer'/ /von? den /Wenigen,, /hie //schotz' vör//l90l//BÜ/r'tz s o n/. schäMn? ,dch. dach?M erste./Bresche in den Wall'der Mtz./ Es/fehlt der/ Sammlung MM/'äy/,'stdigiWÄ/'Me^?/MKich /angeinfofge/der m sWlM?Hten/Lagen/voü/fhm'felbor chähnten/ inneren./ Wandlüstg/ ihtn ichn/ Wog' zur Äesterchindung/ des geistigen Elends seiner Zeit /hafte zeigen können. ,, . Versuch /einer DarsteHung uNd Beurteilung d er Grundlägeü ''der' Philosophie ^Edmund 'Husserls.- Von /Dr? Joa-' chick!W-'r aü^n e s'.-NPe/s-Vh.u'lX, 1'9'3 y'l"B o'r-g'--!/mech-er. äWäv??113' Seiten./ T> arstellung ' und '' Beurteilung'' sind hier .-trotzäußerer Disposition,, derart untermengt miteinander, daß. man^das' Gr-andiose/äm -Knsset^ch^'GLtz'chKrnLaÄUMmW erkennt^und -Mif däd Werk/das-'chon. Br? -gdlb'ählte Motto anzüGtznden/versucht! ist:/(ZüideMderddekeEr6üilIech/evt?, Voü - dev - erste,ü--'Serk^ M wirddem - Leser klär; -: daß Br/" nicht"uvÄliü/'hmted 'das i'/Husschlsche ' Geheimnis göff/ langt-M,^.oft' gegen'-?fM/Wd^ dadurch^Mgewollt'/Ptt? Husserd"zeÜgt! Es/ lst /Mr nicht der--Platz Äidetailliertest- Nachweisen/ - Trotzdein' hMdelt/ds/sich um' eindäntensÄertes ’ , Unternehmen.' Das'Msserlsche 'Jl«'ak."-ddr'^.aösvWeN Erkenntnis/!-fragt,- mit -innerer - Berechtitz-ung nicht -nach ' er-' kentitni^-theoretischen /ünd - psychologischen' Gegehenheiten, da es Mld-'WMgen''Md mäteriellech Ideen ünäbhängkg von/ deren - Realisierbarkeit - - zu nächst - ‘ einmal in ’ ein; Welt-/ Repertdrlüm zwängt. - In - - diesem - werded' dänü' Leerstlätze und - Wirklichkeiten -nachher -/errechnet" und' erahnt,- - —'' und' die Wirklichkeit 'kann, -ioie in' der Astronomie und Chemie der Rechnung -Recht oder - Unrecht geben. Es liegt auf' der' Hand, daß'- diefes/'SysteM -.von?sich/nus dazü/Neigeii muß;- alle; bisherigen/ philosophischen' Versuche!willkürlich -Äs' femd Borläufedl/anzüsehen; - die /ihm den Wetz de.reitet?.hätten/-! Das-'ist -eine/ AntbitioN;^'/^die' ihm Br/ abschneiden darf- und die soviel-Unheil Änrichten käün^wie'die-tzVorhällentheorie'i'dssrprot.;- Theologen. .Mer M-.scheint,/daß,/ein- > anderer' Gegner-Kusserls//shM'.gerechter-, nmdr -E.- Unger" in seinem,ijüngst-besprochenen-, WirkstchkeM Mythos,? Er- '!tMt^^7ZNWchhM.M'.,/o^/>chej,//Hx../Ä7^)^>rSU -ersehen,-, daß dch; /HuMlsche, /Lehre-, chichk, ohneeinen Mtumrissenen T'ttesbegW.Msky'jMt;r.Äelchersr.jmsWktt»^W-.chyrs:älkem< BraunesglEchMche-PergleHe/.zwlrsH'ey- Husserlj -der Kchö-: iastik,Molzümö,chnd^ Bergsoh^;^/// '///chst-S '^.zf,nr,’t] iy/Mf-/^am/nÄdWsWMdgMe',LWhtzcher yetMch-? . Das5,.MMliLTerde7flGeschiHtstmchoü-das>!r!mrti5-i!grotzsrl DiebejisOffenhWMüd WätAL gsschrMensmirdsußb leideri noch zivssfeM Ms LewmAnschaMngem devi/epMgelischen/ BibelMssenschaft,-dd,ieldentthistyrischemMuellem.des(iIudeM rums nichk-müt.üNbedingtemüGIaubeniigdgenübershehtr^Das/ ist-.-hiep-z.ümso-, auffallender, als gerade.der rDerfasser. an unzähligen/ Stellen ,zergt,-- wie oft/dw Angaben unserer- Bibel /durch '-Äusgrabungech oder /keilinschrWich.e// Ueher-. lieferung tzestützt,/,.sa-/-bestätigt /-,werden, / ferner -/um „so stMNWSVertrp»!-? a^'.MsiUMassev<M-.NrundideL..-det.- 'jü?- discheM GeschichtsfluJassung Darudarstelltj,Md. sich,!-wohl auch/'zh/,ihr^/hekennl',-. wM//er.!/schreibt:^-,,Di« Geschichte- Israels, nsti/das Werk--des gkttlichen//Willens, Me--Kor? steÜÜM:- d'iü,/M-/-.Perpersönlichnng der Efttesidee wenn nichk bewirkt ,so . doch verkiefd. Jede-Niederlage ist begründÄ.-in dM/sittlichen Versagen, des Volkes, jede sitte, liche Erneuerung bringt den,Sieg .... Israel hat damit ein Verständnis der Geschichte eingeleitetdas. dis heute seine Geltung behalten hat. . . . Das vor allem auch sichert/der' -israelitischen/ -Geschichte/.für -alle Zeiten ihren! Platz -in' der Weltgeschichte." Die Einleitung über die Geographie des heiligen Landes, die Behandlung der Quellen, die häufiger eingehendere Betrachtung.- gewisser Geschichlsereignisse,! der zumeist gelungene, Versuch, die Pesönlichkeiten -derr jüdischen Geschichtezu charakterisieren vorzüglich die Khmge,, die Propheten kommen schlechter weg -.—/ die Erforschung, der' Gründe für die Wandlungen des Staätdwesens, .die Bemühungeü um die heutige Lokalisieryng -.der / biblischen Stätten / und die', Ansuhrutzg sremdN/Quellenzktä.te gestalten das Büch zu eineM wektv/üsten / Faktor und//lassen' es; /um so mehr bedauern, daß so/'/oft// die eigene/ Anschauung der Ueberlieserung gegenüber -den' Sieg davon trägt. Aber dafür trifft den Verfasser persönlich eine, geringere Schuld,. das liegt . in def/,/Schule,,/ddr er. noch ungehört,, an /der bibelkrillschen. Von/ ihm persönlich muß , noch einmal-, gesagt werden,- daß er .fäst eüm. irü et studiö die Geschichte des . Volkes Israel/ schreibt,' so daß evangelische?Thoelogen gern und öbeüso//' Stüdenten /von ihm die Erkenntnis - lernen Etzen:/. „So, sind zwar die Babylonier die ' politischen, Sieger von//5/88 v. Chr/ . geworden;/, gesiegt/, haben aber, letzten End'N/'doch gesst'ge''Ideen//die bis. in .unsere -Tage noch fortwirken; nür' eine kendenzköse oder einseitige Geschichtsbetrachtung könnte dies leugnen." ' Charakter, Wachstum/und Erziehung. Don Fritz ÄiinkeI. -L e i p z i g. 19 3 1. Verlag von S. H i r g e l. '- ' Das neue Büch des bekannten Psychoanalytikers läßt die UützeheUren' Schwikrigkeiten, mit denen der Erziehet heute zü-/kämpfenl hat, in ihrem-vollen Ernste hervortreten.' Der/ KraNkheitsbefund' ist näch/ Künkel - dahin .zusammen zü. fassen, däß die ,,kvnträfotme""'Haltung,- -d. h. die Los-' reißüNg-dessoUverLüen-Jchs'döm- Mütterboden des „Wir" schön-'E^BegiNn'- der;;Emreiftlng"/NroortE/.. statt erst, den "Beginn der ,;Ausreisung" MU bilden. Demgegenüber veErftliKü n k-el'-ÄW ' Fakälismüs. /Man -k än/Ner-, ziehen?'uuch heutzutage! Mut gilt' es, in'- fireügster psycholögischer Forschung den, Bediygungen des, Älufeinanderwirkens von / Ich und Ilmwelt mächzügehen / und/dür'cms' die zeitgebündene Pädagogik äuszubauey. Das/ist auch für die jüdische.E.rz!ehu.ntz,eine Wahrhejt// Kein jüdischer/ Pädagoge sollte /persäÜmen,?Künkelü Büch/eküsthast. zü' stüdieren? Die / Kerügedüuken der Platonischen^ Philosophie. Don! ,./ /Dr. Constäntin R rf t e r', Professor / der Philo-/ / '//. /Whie/P-/Tübingen, M un ch e n/' 1/9/31/Mrlä/tz ' / / Ernst R e i n h a r d. , 334''/Seiten' und'- 3 Register. ' Preis Mk. 12.—. ' ' ---Dieses uBuchn eines - - gründlichen- - Kenners -- und warmen- Verehrers Platos enthältmehr als, sein „bescheidener Titel besagt. Handelte es sich bloß um Angabe der Kerngedankendieses. großen Philosophen, .,.d«nn>. wäre kaum, der -zehnte, Teil / des .BuchümfMtzs,/0onnöten /tzewdseü/. Der/ Persasser' hat' sich ' aber Mit RMi/ nicht' tzus. eine ' einsäche Herausstellung der / GrundtzedÄsken Plätös ' beschränkt/ die ja schließlich. 'jed'em//beMrem \jSeiilön5 tit1 Kür-je zu entnehmen Md';?ei/chat//vielmehr an-Hand: der-/ Wiedergabe des Ge^ dätzkengahtzeü rN/den, einzelnen- Schriften den ganzen: ge^.' wolkigen //Stoff/"in - äußerst /klarer und-- flüssiger Spkäche' auch' demjenigen zugänglich , gemacht, der -des°^Griechischennichk,sündM/ ist/! Hferbei sich,,die...Darstellung,,nicht etwa,, ntzch> dtzr , historischeu Aufeinanderfolge dsf-i einzelnen Werke, sondern - läßt sich' von sächlichen Gesichtspunkten leiten und . .behandelt nacheinander Platos . ethische - Gedanken, Erkenntnislehre, Logik, Naturlehre, Kunst und, G'tteslehre. , Das - Ganze gliedert sich in zwei Hauptteile: Schriften/ des /Iüüglings- sowie des/,früheren Mannesälters./üüd Schriften des höheren/ Alters. Auf diese Weise gewinnt /der .Leser. einen deutlichen Einblick in das? fort-/ gesetzte „ King,en/' unseres Philosophen um die Erlangung einer abgerützdetep Weltanschauung. Sd. z/ D, zieht, sich die allmä/hliche Inhaltsbestimmung /öes, Begriffs erdoch^ rhecr ^/-Idee von Sekte 65 ab fast durch das gaze Buch! Mer ührigens da oder dort - .aus.-;-Quelle.-selb^-- zu; schöpfÄ-/'wünscht// ist. hierzu-, durch entsprecheTlde - Hinweise in, - .zahlreichen- .Fußno^n /^itzstand,//'gescht, iWch. die,,drei Register -die' datz/wertvolle - Buch-; abschließen , Sach-, Schriften--!.und - Personenregister -—/-erhöhen-seine bequeme Benutzbarkeit-.! -Bedauerlich -indessen; ist .die durchaus willkürliche- /Interpunktion, - - die. z: . B:-. wegen, der ,; fehlenden Trennung?-,,des--' -Nebenfatzes ,- vom-Hauptsatze durch.; ein /Komma-'das;Lesen> und - somit,-auch ches Ker-ständuis häufig erschwerü'-Bes;-/der--choW^BedeuÄng,/:die7-Platos/Philo- 'opÄ^-chen;MathMMk,MMißt,//-7-!-,-hat sie doch -gerad<^u Ziel-ÄufMbe, .-vom /Wnnl.ichen/:MM/ Übersinnlichen-, hinüb/erzülgiten, Mp-,MtsMHochs) SemfiMeren/vMirw dMt der.-ReligionrusMMWi)MäMÄle id0P-:Id/eM —-.hohen chiw WV /ungom sem-en; -Wnen. < SpMch) permißt:,!^ •!;:;> JU.'ZEo. jiöö Mli-I chuL/ iu h 1 rr5Ä?K'Jjf/f ji;i07.;j; E.i F. ■■joa i .ihfiirh/t’ Das Grundprodlem der Ethik. Von Emil, Brunner. : Zürich. 1-931. Rascher L Co. G. m. b. H. Pxeis Mk.,/1.20„ .... Die kleine Broschüre ist 8er'- Abdruck eines Vortrages, den der bekannte evangelische Theologe vor .kurzem gehalten hat und in der der Verfasser mit einer'Äeüso volkstümlichen wie präzisen Därstellüngskunst die yn-. Möglichkeit einer außerreligiösen Begründung des Begriffes der sittlichen Norm nMuweisen versucht. Wird die Begründung' des - Normbegrisfes in die menschliche Vernunft verlegt, so gewinnt alle sitttliche Autorität Unweigerlich einen egoistischen Charakter. Wahre sittliche Ehrfurcht ist nur auf Grund, der Spannung möglich, die zwischen dem - Menschenwesen selbst und einem außermenschlichen' persönlichen G'tte besteht. Eine areligiöse Ethik ist daher nach dem Verfasser ein Widerspruch in sich selbst. Der Idealismus neuer Menschen. Von Dr. Kuno Etommel. Düsseldorf. 19 29. Selbstv erlag. (In Kommission bei Industrie-Verlag und Druck: A.-E.) Oktav. Preis Mk. 5,—. / Die Gerechtigkeit gebietet es uns, das Gute selbst in solchen Schriften anzuerkennen, in denen das „einstmals hochreligiöse/ Volk der Juden" als lebender/ „Dünger für andere Geschlechter" und als ' „Menschen der . Vergangenheit" bezeichnet wird. - In vorliegender Schrift wird aufgrund der Ed,; v. Hartniann'schen Unbewutzlseürsspekulation eine., moderne/religiöse Weltanschauuag angebahnt. Es ist' eino grundlegende Auseinandersetzung mit nichtjüdischen Dogmen, aber auch mit dem.modernen Materialismus. In der Auffassung jüdischer Religionsphilosophie ist St. nicht überall voll orientiert, so wo er meint, nicht schon die jüdische,/ sondern/ erst, die christliche Idee habe den Unterschied zwischen tzallerseinst'er Materie",und wirklichem Geist heraüsg'eärbeitet. 'Das-'Mg für die /spanisch-jüdische Scholastik z. T. zutressen.' Im internen Kreise, so im kalonymidischen Jezirakommentar 1,9 ist diese Unterscheidung .so scharf, wie möglich Umrissen. Die vielfachen Berührungen zwischen Harfmannscher und jüdischer Philosophie Hätte. St. sehr übersichtlich in „Härtmanns induktive Philosophie des Unbewußten" von A. Marcus, Wien, 1869,/erörtert gefunden. Im gleichen Werke hätte St. auch neue Gesichtspunkte zur Beurteilung der Denszendenztheorie erhalten, die St. im Wesentlichen überninlmt,, — ,z. / T. noch weitergehend als Hartmann und die Bisherigen. Es hätte sich auchempfohlen, zu der im Grunde genommen, doch vorwiegend fpekülatkvevü Lotze-HartinaNnschen Unbewußtseinslehre auch diemoderne erakt biologische und psychiatrisch^ vergleichend wenigstens zü erwähnen, /zumal ja auch die exakte Naturlehre zu Worte koürmt. Das ändert jedoch nichts an dem Gesamtutke/il,„.daß/,die/-vorliegende Schrift, da sie den Mut hat, den /bornierten Jmmanenzstandpunkt zu verlassen und eine überw.eltUche Bedeutung G'ttes anzuerkenneü, aufmerksamste Beci-Htung seitens der philosophisch Geschulten beanspruchen kann. Als ih/ren Glanzpunkt, hätte män im religiösen Sinne w/ohl' ihre nicht, unbeachtliche religiöse Wundertheorie und ihre Lehre von den ünbewüßien' Zwecken rm Welt--/ geschehey (beides S. 15) anzusehen, die jedoch aus der neuesten Unbewüßtseinslehre' (Ferenczi) noch / mannigfache neue Bestätigung. /erfahren,/und/ das Odium' des' Spekulativen verloren und auch mit' diesen ' Systemen neuen Sinn in der, allen,! Weisheit -von der Erschaffung des- Menschen durch ein: denkendes: Wesen gefunden .hätte. „Uii/holy Memories o! the Holy. Land“, oon Horace B.; Samuel Published by L. u. V. Woolf in London,; ./;/? 1931. / ///////,//.„ // //.../:"///, :: / ,1 '-/H'Vr.' /englische- - -Anwalt Hora ce '. Bi/? S a m u - e l1 gibt jetzt' stine^ Erinnerungen an Palästina' -heraus. Er hat sie^ Ääh'rend seines?fäst -zehnjährigen Aufenthalts im Lande sammeln/können. Es wärendie Iahte 1918-1928 also die/ Jahr^? der,, ziöy-istischen Sturm- und Drantz-AufbM-- Periode,''während" /lvescher Mr. Samuel erst als -Richter und'r dann / als ÄechtVaNwalt kn? Palästina fungierte, und . die er nüü' in lebenditzsteü: Bildern' in feinen Erinnerungen abroslen;läßt. / Das. Reizvolle -der Schllderungen'' ist/ daß sie keine . Geschichte - aufzeichnen wollen, vielmehr gut gezeichnete Geschichtchen sind, die reslerartig erst die Geschichte/des Aufbaus-Palästinas in den letzten 10 Jahren wiedergegeben. ' Das „/Unheilige" an diesen Erinnerungen ist, daß die zionistischen (und auch die agudistischen) Führer des Landes ihrer Führerrobe durch Mr. Samuel entkleidet wreden. Alles läuft sozusagen in Unterhosen (oder auch Schlasröcken) herum und es ist gewiß ganz nühlich, sich ab und zu mäl vorzustellen, daß auch Führer menschliche Menschenkind.? „Die Herausgabe des Buches", schreibt der Verfasser in seiner Einleitung, „habe ich n a ch meinem Wegzug aus Palästina,, neun/ Monate vor den letzten Unruhen, in die. .Hand Z genommen.Es hätte nur überflüssigen moralischen Mut . und' /Mangel an. Menschenkenntnis bedeutet, ./es noch/wahrend /meines Aufenthalts im Lande' zü /publizieren. Denn em gewisses Maß von Indiskretion ist .die WüM//jchE-Memonenwerkes. Auf alle Fälle aber kann./ ich/ die Persicherung. abg'eben, daß das Büch' mit., dem /Willetz' züm//' Höchstmaß von Gerechtigkeit und Mührhüstigkeit/tzesch/rieben würde, und außerdem mit den Erfllhmngen. .uüd. dejn. Abstäüd eineS' Mannes, ''Ler durch' M'.,'/ÄM/.?M^'ü>Aech' .Schichten' der /Bevölkerüüg Und. mit Mn/AölitiMü .Mß..sozialen MrperschaWrPlsqmmenkäm." / ^>EM-^g^as/ALrE...si!ch/;/me^./ÄüsWrüngen ge-./ MÄMtz-AsizuW /tft; ,,Mr// Samuel-In die, Psyche. der / s,BhrchjAMy)rör7.>MM.P/rig.eLrunM7- Jedenfalls/emstfand /

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