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Der Israelit · 1931-09-10 · Heft 37 (10.9.1931) · page 23

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Journal
Der Israelit
Volume
72 (1931)
Issue
Heft 37 (10.9.1931)
Date
1931-09-10
Page
– (sequence 23)
Language
German
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10. September 1931 -Gesstndung können nur die Rückkehr zu G'tt bringen, und;Öen Weg hierzu zu zeigen, sei Aufgabe der Agudoh. Ihre- Mitglieder mutzten überall die Belebung echt jüdischen ^Geistes, Instandhaltung.tadelloser Kehilloth-JnstitUtionen sich zur : Aufgabe-^machen. 'Gleichfalls an' die alles im Banne haltende Weltkrise knüpft Jacob Rosenheim in feinem groß angelegten Referat an: „Ist Agudas Jis ro el zeitgemäß?" Der Redner kennzeichnete die Ratlosigkeit der zeitgenössischen Menschheit auf allen Gebieten der Wirtschaft, der Politik und der Geisteskultur ünd "erblickte die Rettung in der von Thora und Propheten verheißenen Wiederaufstehung des jüdischen Volkes zu einem der ganzen Mens ch enw eit vorbildlichen Organismus, wie ihn Agudas Jisroel erstrebe. >-ni immaonm nivxn ohsV u nsy Nach einem Schlußwort des Herrn Rabbiner Dr. P. Kohn, das ebenso wie beide Referate mit stürmischem Beifall ausgenommen wurde, schloß die Veranstaltung in vorgerückter Stunde, und ungeteilt war die Begeisterung aller' Teilnehmer, die reichliche Anregung und manchen wertvollen Ansporn' für ihr Privatleben und ihre Tätigkeit in der Organisation, Mitnahmen, die den Elultagen ganz besonders angepaßt waren. Die ganze Veranstaltung wurde von allen Teilnehmern als wohlgelungen bezeichnet und bewies, daß die Werbewochen um diese Zeit eine glückliche Idee waren. Es wurden eine Fülle geistreicher Eiedankestgänge und vorzüglicher ' min ’-nn geboten, die hier wiederzugeben unmöglich sind, dis' ab'sr so . aufnahmefähige Ohren und Herzen fanden, daß auch die praktischen Erfolge mm nicht ausbleiben werden pvirm» m»i ib ms'? Bei uns Menschen sind die Gedanken, E'tt gebe, daß auch die Sprache eine Furche — Dirayni» la’isn — hinterla se,. aus der. das. Saatkorn 'des Alflens die ,Mt., reifen lasse. . Bericht über ÄeTSKgkeit der deutschen Landes-Organisation erstattet der Plenarsitzung des Landesvorstandes der deutschen A. I. zu Frankfurt a. M. am 12. Elul 5691. Dem auf dem Leipziger D. T.- am 19. Mar 1929 erstatteten Bericht über die Arbeit der Landesorganisation seit Verlegung unseres Vorortes nach Hamburg im Elul 5687 fügt die heutige Darstellung über das Geschehen der letzten 2 Jahre — Mai 1929 bis heute — sich an. 1. Allgemeines: Es ser vorweggenommen, daß wir über Leistungen von größerem Ausmaß nicht berichten können. Die Ursachen hierfür sind innerer und äußerer Art. .. . Die inneren: solange die deutsche A. I. nicht fraktionsmäßig in die Gemeinden einzuziehen, diesen ihr Gepräge zu geben versucht, ist und bleibt sie auf fallweise Einzelaktionen beschränkt, kann sie nicht zu jenem Schwung und jener Blüte gelangen, die unsere polnische Schwesterorganisation vorbildlich auszeichnen. Hinzu kommt, daß die deutschen Gesetzestreuen, solange, sie dazu in der Lage waren, der Gesamtheit geldlich wohl vorbildlich dienten, aber geistig von dem Klall Jisroel-Bewußtsem nicht so tief und in allen ähren Schichten durchdrungen sind, daß sie allein unter diesem Gesichtspunkt sich stark und einheitlich zur Agudas Jisroel, als der organisatorischen Formung dieses Bewußtseins, bekennen. Auf diese Dinge ist auch jüngst in den „Blättern" durch die Werten Rabbiner Dr. P. Kohn und Rabbiner Dr. I. Auerbach, Halberstadt, hingewiesen worden, und es wird Aufgabe der heutigen Besprechung. fein, nach Mitteln zu suchen, diese Hemmungen zu überwinden. Aeutzerlich 'litt die Arbeit unter' ddt WirtschäistsNot. die über unsere Kreise' leider mit - besonderer. Stärke: hereingebrochen ist.. Sie gelaugte zum, Ausdruck in dem .empfindlichen Rückgang der.Mitgliedsbeiträge^ und, deß. .^erkaüfs -vpn-, Agndvmarken 'und- --Telegrammen, obgleich , sich Einzelne, >, insbesondere. JttgeildlichHi hierbei besonders mühten und in dem vpMgen Ausbleiben von Spenden für ,'den deutschen OrganisationSfonds,. ,, . , - , Kiefer ungünstige' -Stand der Finanzen, deren Einzelheiten in einem besonderen Bericht vorgelegt werden, machte es unmöglich, die vom Hamburger Vorort von Anfang an als unerläßlich bezeichnete Forderung zu verwirklichen: Anstellung eines besonderen, ausschließlich den Interessen der deutschen Agudas Jisroel in Stadt und. Land dienenden Beamten, dyp die Ortsgruppen' ständig bereist, in persönlicher Fühlung mit ihnen steht. Ist auck) gegenwärtig die Erfüllung dieser Voraussetzung unmöglicher denn je, so muß die .Notwendigkeit-och immer wieder betont werden: Neben- und ehrenanftlich allein kann die deutsche A. I. nicht ausreichend - betreut werden. .. ' Es sei nunmehr im Einzelnen kurz berichtet. ’-ii 2. Rab b inischer Rat: Im Mai 1930 legte der inzwischen leider verstorbene Oberrabbiner Dr. M. Lerner .s. A., Altona aus Gesundheitsrücksichten sein Amt als Mitlgied des Rabbinischen Rates nieder. An seiner Stelle wurde von den, der deutschen Agudas Jisroel angehörenden Herren Rabbinern Herr Rabbiner Dr. Klein, Nürnberg, in geheimer Zettelwahl gewählt. Das Wahlergebnis wurde in der ersten Sitzung des Vororts vom 29. Juli 1930 festgestellt. In der Berichtsperiode fällte der deutsche Räbbinische Rat auf .Antrag der Landesorganisation zwei Entscheidungen. Die eine, Achduth und Jüdisch-konservative Vereinigung betreffend wurde in den „Blättern" unter dem 1. August 1929 veröffentlchit. Die °'andere legte auf Grund des für Deutschland geltenden Landesstatuts erneut die Verpflichtung der ..Ortsgruppen' von ihren Eingängen den Organisationsbeitrag vorweg r - Der Israelit Blätter zahlen zu müssen. Dieser wurde in der Sitzung des Vororts vom 14. Mai 1930 bis auf Widerruf mjt Mk. 4.— pro Mitglied und Jahr, festgesetzt. Darüber 'hinaus wurde 'üer Rabbinische Rat, wie uns aus! seinem: Büro berichtet wird, in mehreren Fallen: von anderen agudistischen Stellen Um seine Entscheidung ersucht. Der deutsche Rabbinische Rat unternahm aus eigener Initiative im Tischri 5691 eine Aktion zur Versendung von Lebensmitteln nach Rußland, die sehr guten Erfolg aufzuweisen hatte. Es wurden. Herzeit'innerhalb 14 Tagen, ca. 700 Pakete versandt. ■’ 3.' O rganisatron: Die Organisierung litt unter den ad. 1) erwähnten Schwierigkeiten, dennoch fanden in der Berichtsperiode Neugründungen von Gruppen bezw. deren Reorganisierung statt ^Hannover, Düsseldorf, Duisburg. Kiel ufw.). Diese Gründungen sind z. T. allerdings auf die intensivere Propaganda zurückzuführen, die im Sommer 1929 im Hinblick auf die bevorstehende 2. K. G. allerorts einfstzte. Dank., dieser Propaganda, in deren Dienst sich vor alleni auch Herr Rosenheim persönlich stellte, konnte die deutsche Agudas Jisroel zur K. E. 3 000 Wähler stellen, also in stattlicher Anzahl aus der K. G. vertreten sein. Ihr ist es auch zu danken, daß Deutschland bei der Aufbringung der Gelder für den K. )G. Fonds weitaus - an erster Stelle stän.d. 1 ' . . Die Bemühungen des Vororts, deU'-großen geistigen und moralischen Erfolg der zweiten K. G. auch innerhalb Deutschlands organisatorisch auszumünzen, scheiterten an der schon oben erwähnten Unmöglichkeit, eine Sonderkraft anzustellen. Es hätte sich wohl eine geeignete Persönlichkeit gefunden, es gelang aber nicht, die für diese Anstellung .exforderlichen materiellen Voraussetzungen' zu' sichern. Es kam hinzu, daß der Schriftführer der Landesorganisation gnade -in der Zeit nach der K. G. außerhalb Deutschlands ziemlich "beansprucht und. durch die Organisierung des Trumas Chower Nichbod namens der Organisations- und Finanzabteilung belastet war. Es fei in. diesem Zusammenhang bemerkt, daß unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse in deutschen Kreisen für Chower Nichbod nicht unwesentliche Beträge bereitgestellt wurden und werden; sie bleiben allerdings weit hinter dem auf der K. E. gemachten Voranschlag zurück. Dennoch hat die L. O. im Nahmen des Möglichen die Ortsgruppen durch den Schriftführer besuchen lassen, die bayerischen Gruppen im Februar 1930, andere bei sich bietenden Gelegenheiten. Auch in schriftlicher Fühlungnahme wurde wiederholt auf die Arbeit der Gruppen einzuwirken gesucht: die Schaffung agudistischer Klubs als Grundzellen intensiver Innenarbeit immer wieder gefordert, dje Einrichtung von Spezialkurfen durch Fachleute wie Rechtsanwälte, Aerzte, Diplomkaufleute nsw. angeregt; durch Zusendung der Programme aktiver Gruppen an die andern Anleitung und Anregung zu geben versucht.? Es soll in diesen! Zusammenhang erwähnt werden, daß fich an 1000 deutsche Agudisten an der Huldigungsadresse beteiligten, die die L. O., gleich vielen anderen Londesorganisationen, Herrn Jacob Rosenheim anläßlich seines 60. Geburtstages überreichen ließ. Jedenfalls betrachtete es die Landesorganisation als ihre vornehmste Aufgabe, die Herausgabe der „Blätter" wirtschaftlich sicherzustellen. Daß sie auch Nichtabonnenten des „Israelit", soweit ise der A. I. angehören, gratis zur Verfügung gestellt werden, sei hier nochmals erwähnt. Der Jugendorganisation wurde auf Wunsch ein Seil des Blätterraumes zyx Verfügung unter eigtzner^ Verantwortung der'Jugendorganisation — gestellt; sie hat bisher hiervon': jedoch keinen Gebrauch; gemachte ' . 5. P h ö n irtz'Dürch'das Abkommen mit dem Phönix, um dessen Einzelheiten sich der Kassierer der L. O. verdient machte, floß.cher L,-O. Mitte, 1929 ,ein größerer Betrag.zu,, wodurch ber .fi, .O. bisher möglich war, trotz: des erwähnten 'stärken''Rückganges ihrer, eigenen Eingänge, ihren Verpflichtungen nach'zukömmem Diese Reserve ist aber bald aufgezehrt. Es ist daher dringend erforderlich, daß die Gruppen sich trotz der Schwere der Zeiten ihren Pflichten gegenüber der L. O. bewußt bleiben bezw. wieder bewußt werden. Die Erwartungen, die an das Abkommen mit dem . Phönix geknüpft wurden," haben 'sich-in Deutschland,-;im! Gegensatz zu andern Ländern, wie'z. B. Rumänien, bisher nicht, -erfüllt. Das, mag z. T. mit dem allgemeinen Dar- . mederliegen, des Lebensversicherungsgeschäftes in 'Deutsch-! länd Zusammenhängen, z. T. damit, daß viele deutsche Agudisten, - Und'' gerade 'äktwe, in dieser Branche tätig; jedoch an andere Gesellschaften gebunden sind. ( Seit Anfang dieses'- Jahres leitet Herr Leopold Oppenheimer' Frankfurt a. M. die Abteilung „Agudas JiLtoel deutsche Ländesorganisatron" beim Phönix. Es ist zu erhoffen, d.äß ber allgemeiner Besserung der deutschen .Wirtschaftslage diese Neuordnung ihre Früchte tragen ■ v,\ Hi ' 6. Limüd Hathora: Die L. O. steht auf dem Standpunkt,!; daß diese Aufgabe innerhalb Deutschlands durchs, den eigens -für diese' Zwecke gegründeten - deutschen Keren Hatorah zu v,ersehen ist. Wo sich ihr dennoch Gelegenheit zu förderndem Umgreifen: bot, hat sie diese selbstverständlich benutzt. In welcher Weise und in welchem Umfang die L. O. sich in Zukunft die g e i st i g e Bearbeitung des Landes angelegen sein lassen soll, in welchem Ausmaß sie an der Prodeo und Lema.gn-H a.-: sch-em-Be'tvegu ng Anteil nehmen soll, dies wird im Einzelnen Gegenstand der heutigen Beratung und der Nr. 18 Seite 3 weiteren in diesen Tagen statffindenden Besprechungen mit den gesinnungsbesreundeten Organisationen sein. 7. Soziale Arb eit: Angesichts der - Wirtschaftsnot und der immer mehr um sich greifenden Stellungslosigkeit Sabbattreutt' hält die L. O. es für dringende Pflicht, daß sie und die einzelnen Ortsgruppen bei der Schaffung von Darlehenskassen zur Förderung von Handwerkem und Kleingewerbetreibenden entsprechend mitwirkt; es sei in diesem Zusammenhang aus die segensreiche Wirksamkeit der Darlehenskasse der Nürnberger Qrtsrguppe hinegwiesen. Auch der Frage der Berussumschichtung hat die L. O. ihre besondere Aufmerksamkeit zugewandt; die Zusage der Einrichtung einer orthodoxen Siedlung in Groß Gaglow bei: der Jüdischen Landarbeit G. m. b. H. lReichsbund für jüdische Siedlung in Deutschland e. V.) Berlin, erwirkt, und Herrn Dr. Nathan Birnbaum, der seit je für den Gedanken der orthodoxen Siedlung kämpft, mit der speziellen Weiterführung dieser Arbeiten beauftragt. Der Reichszentrale für Schacht angeleg enheiten ist die L. O. korporativ beigetreM. Bei der Sammlung von Unterschriften gegen die geplante Kalenderreform haben sich die Orts- und Jugendgruppen überall stark beteiligt. Bei der diesjährigen Aktion für unsere notleidenden russischen Brüder sind dem eigens gegründeten Komitee für R u ß l a n d h i l f e durch die Agudogruppen namhafte Barbeträge und ansehnliche Mengen Lebensmittel zur Verfügung gestellt worden. 8. Palästina-Arbeit: Die Ortsgruppen bezw. die von ihnen gegründeten Sonderkomitees haben in gleicher Weise wie früher der Palästina-Centrale bei der schwierigen Aufgabe der Ausbringung^ ihrer Mittel für die Arbeiten in Palästina, speziell für ihr Schul;..erk, bei den Adar- und sonstigen Aktionen soweit wie mkalkch geholfen. Daß hierbei ebenso wie bei der Mithilfe für den Keren Hatorah und Beth Jakob die eigenen Röte und Notwendigkeiten in jeder Stadt sich sehr hemmend auswirkten, ist selbstverständlich. 9. Die Beziehungen zu den verschiedenen agudistischen Instanzen waren die denkbar besten. Mit dem Frankfurter G. A. steht die L. O. in ständigem Könner. Der Jugendorganisation, mit deren Leitung, durch den gemeinsamen Vorort erleichtert. enge persönlrche Beziehungen gepflegt wurden, stellt sie laufend Beiträge für ihre Büroarbeiten und' für die zur Herstellung von persönlichen Beziehungen zu den andern Jugendgruppen erforderlichen Reisen zur Verfügung. Die Beziehung zu den Franengruppen, die sich teilweise hervorragend entwickelt haben, ist noch nicht geklärt. Sie wird davon abhängen, ob die deutschen Frauengruppen sich als solche organisieren, oder es bei dem bisherigen internationalen Zusammenschluß der Frauengruppeu belassen. 10. Die innere Lage in Deutschland: Diese hat sich während der Berichtsperjode kaum geändert. Durch die Entscheidung des allgemeinen Rabbinischen Rates auf der K. G.' ist weder eine weitgehende Annäherung der sogen, gemeindeorthodoren Kreise an die A. I. — von Ausnahmen abgesehen — erfolgt, noch hat sie den sogen, rechten Flügel der Austrittsorthodoxie befriedigt. Dieser hat sich eher noch, wenigstens einzelne ferner wichtigen Repräsentanten, von aktiver Mitarbeit zurückgezogen. Die heutige Besprechung wird die Frage zu untersuchen haben, ob und wie eine Besserung dieser inneren Lage zu erzielen sein kann. Ebenso wird sie die Frage der engen Zusammenarbeit mit der Freien Vereinigung,, dem Halberstädter und den übigen 'gesetzestreuen Landesverbänden, mit den gesetzestreusn Le.hrerbünden auf allen Gebieten, wo das möglich ist. zu erörtern haben. Mit der. Esra-Frage hat sich die L. O. nicht beschäftigt. Sie läßt ' der Jugendorganisation nach dieser Richtung ' völlige-'-Freiheit de?,-Entschließung. 11- A u.s b l i'ck: Die: gegenwärtigen Wochen sichen inr .Zeich^ -intensiver agudistischer Werbearbeit. Die Gruppentägüngen Nordwestdeutschland, Hessen und Hessen- Nassaus. . die bereits stattfandeu, die Karlsruher und Kasseler Tagungen, die bevorstehen, die agudistischen Arbeitswochen, die die Frankfurter Jugend veranstaltet, die Bezirkstagungen, die der arbeitsfrohe bayerische Jugendperband jetzt vorbereitet und nach den Jomim täüwint 'weiter fortfuhren wird, all dies läßt hoffen, daß der Tiefstand innerhalb der deutschen Agudas Jisorel überwunden, ist, daß es trotz der .Sorgen, die jeden Einzelnen beschweren, aufwärts geht. Je einmütiegr, selbstloser und hingebungsvoller wir zusammenstehen, desto schneller wird das Ziel erreicht, das uns Allen vorschwebt: Die deutsche Agudas Jisroel, — die Organisation der deutschen Gesetzestreuen. Aus der Duos Agudas'JisroeliBewegung. Warschau, 31. Juli. Aus New y o rk wird gemeldet, daß dort eine amerikanische Bnos Agudas Jisroel-Organisation in Gründung begriffen ist. Die Initiative geht von einigen früheren 'Mitgliedern der polnischen Bnos Agudas Jisroel- Gruppe aus. Man wird die neue Bewegung von Warschau aus durch Propaganda-Literatur unterstützen. Die Chamifcho-osor-beaw?-Feiern haben Cüberall zur Stärkung des Agndo-Gedankens und Vergrößerung des Fonds beigetragen. Am 9. August fand in O st r o w eine Zusammenkunft sämtlicher Vnos-Gruppett der Wojwodschaft Warschau statt.

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