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Der Israelit · 1931-03-12 · Heft 11 (12.3.1931) · page 8

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Journal
Der Israelit
Volume
72 (1931)
Issue
Heft 11 (12.3.1931)
Date
1931-03-12
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 Nr. 11 " 12. März 1931 Dabei muß man sich ein wenig verdeutlichen, wer eigentlich dieser mit tausend Zungen im Gemeindeblatt gefeierte liberale Kollege, ist. Nicht etwa ein im Hintergrund und Schatten weilender Reformer, der mit feinen Pastoralen oder auch geistvollen Ergüssen einen Engeren Kreis beglückt. Nein, Dr. Cäsar Seligrüantt; ist der Verfasser der berüchtigten „Richtlinien zu einem Programm für dasliberaleJud e n t u m ", von denen die orthodoxen Rabbiner erklärt haben: „Die Richtlinien" leugnen den g'ttlichen Ursprung der Thora und die ewige Verbindlichkeit des jüdischen Religionsgesetzes." „Fundamentale Bestimmungen des jüdischen Lebens, wie Heiligung des Sabbats und der Festtage, Beobachtung der Ehegesetze, werden von den „Richtlinien" der persönlichen Willkür anheimgegeben. Die Richtlinien stehen somit in einem unüberbrückbaren Gegensatz zur jüdischen Religion. Das konservative und das „liberale" Judentum sind nicht ..zwei Richtungen": sie stellen vielmehr zwei Religionssysteme dar, die jeder prinzipiellen Gemeinsamkeit entbehren." n. Kommen wir nun nach diesen unerläßlichen Vorbemerkungen zu dem eigentlichen Vortrag, dessen Hauptargumentation bereits aus der früheren Rede über den Sinn der Einheitsgemeinde bekannt war, dessen Lanzenbrechung für die Einheitsgemeinde uns nicht gerade stark und imposant erschien, dessen Liebenswürdigkeiten gegen die Austrittsgemeinde die Leser in natura kosten mögen. Problematik und bedrohlicher Ernst der Gegenwart mit ihren manstigfachen Nöten wirtschaftlicher, politischer, seelischer, geistiger Art fordern Zusammenschluß der gesetzestreuen Brüder, nicht Trennung, sondern, die „Streitaxt zu begraben". Materielle Not erzeugt geistige und religiöse Not, zermürbte Menschen wenden sich nicht immer den idealen Forderungen des Judentums zu. Man müßte alle Kräfte auf die Ueberwindung dieser verschiedenen Art von Not richten, wenn nicht die Anhänger der sogenannten Austrittsideologie den Kampf immer wieder entfachten. Und wozu? Dieser Streit, ob Einheitsob Austrittsgemeinde, sei eigentlich längst ausgesochten, habe keine praktische Bedeutung mehr. Ganz Deutschland habe nur drei eigentliche Austrittsgemeinden, die ganze Welt nicht zweimal drei. Neue sind nicht hinzugekommen, auch keine Anätze zur Neubildung vorhanden. Starke Einheitsorthodoxie könnte die Separatgemeinden überflüssig machen. Aber zu unserer Verwunderung und zu unserem Schmerze gibt es streitbare Anhänger der Orthodoxie, die andere schulmeistern und herabsetzen. Auch ideologisch ist kein Ergebnis der Auseinandersetzung abzusehen. Neue Gesichtspunkte sind nicht mehr zu erwarten, eine überzeugende und unanfechtbare halachische Begründung des Austritts ist nicht erbracht worden. Rabbiner Hirsch und der ihm halachisch zum mindesten ebenbürtige Rabbiner Bamberger haben beide Entscheidungen gefällt, haben mithin jedem ermöglicht, in der Einheitsgemeinde zu bleiben, oder sie zu verlassen. Auch war die Austrittsbewegung eine Angelegenheit rein lokaler Frankfurter Natur. Für uns ergibt sich folgende Sachlage: Einerseits besteht keinerlei halachische Vorschrift für das Verlassen der Einheitsgemeinde, vorausgesetzt, daß kein Gewissenszwang ausgeübt wird, vorausgesetzt, daß wie hier bei uns die Entfaltung in vollem Einklang mit dem Geist und der Ueberlieferung des Judentums ge-, stattet ist. m Auch wichtige! Erwägungen religiöser Art sind es, die., uns zum Verbleiben bestimmen. - Wir bejahen mit aller Entschiedenheit die Einheit, das Achdus der jüdischen Gemeinschaft, die - Gesellung über alle Unterschiede der Lebensformung hinweg. „Mi keamcho Jisroel goj echod boorez". .:>v_ Auch das religiös-ethische Bürgschaft«?-, das Arewusprinzip, veranlaßt uns zum Verbleiben. Dieses wendet sich gegen jeden religiösen Egoismus, bekennt sich zum religiösen Altruismus. Der Hohepriester Aron ist einem Sünder stets mit verdoppelter Freundlichkeit begegnet, um künftigen Anfechtungen gegenüber die Scham in ihm zu wecken. An den Austrittlern ist vor allem zu rügen! ihre überhebliche Anmaßung, als wären sie allein die G'ttnahen, sie sprechen mit Geringschätzung von den Ge-, meindeorthodoxen. Fast noch unerträglicher aber ist es, wenn diese Un-' fehlbaren von ihrem Richtertribunal herab die persönliche Untadeligkeit und das subjektive' Wollen bescheinigen. Wer den Geist des heiligen Schrifttums' in sich ausgenommen hat, wird die satte, sieghafte Selbstzufriej denheit vermeiden, weil sie nur aus die kämpferische Gesinnung zurückzuführen ist. > Diese kämpferische Gesinnung ist ein Zeichen der mangelnden inneren Sicherheit und Stärke. Wer nicht fest auf einem Schwerpunkte ruht, wer selbst schwach ist, will durch Hervorkehren der Schwächen der anderen seine eigene Schwäche verdecken. Mit Zitaten aus Talmud, Rambam, Raschi 'uctu Recmer leine Beurteilung der jüdischen Andersdenkenden und Andershandelnden und die Notwendigkeit, sich ihnen einheitlich zu gesellen, zu stützen und ruft dann emphatisch aus: „Das ist jüdische Ethik; das ist jüdischer Din!" Trotzdem: Wer in der Separatgemeinde sein Heil erblickt,! der soll dort dem Judentum dienen, wir werden uns aus. \ ganzem Herzen freuen, wenn in diesen Gemeinden die. Der Israeli t Täurohstätten blühen. Das jüdische Lebest erstarkt: aber auch bei uns, die Verdunkelung und Verschleierung davon müß aushören. Anerkennen sollen sie aber auch, was an jüdischen Werten in unserer Mitte geschaffen witd. Wir sprechen^aus einöm betrübten/Herzen heraüsf aus einer schluchzenden S Seele heraus, -da die Zerspaltung und Zerklüftung innerhalb des Judentums und besonders des gesetzestreuen Judentums schmerzt." * . * Sowet der Bericht unseres Referenten. Wir haben: zu dieser neuesten Kampfesfanfare des streitbaren konservativen GemeindetabbiUers vorerst folgendes zu bemerken: | 1. Die ganze Voraussetzungvon der Herr Rabbiner Dr. Hoffmann ausgeht, ist erweislich unrichtig. Wenn §man ihn hört, könnte es scheinen, als ob in den letzten , fünf oder zehn Jahren die „kämpferische Gesinnung" , bcr Frankfurter selbständigen Orthodoxie eine merkbare! Steigerung erfahren und die Gegensätze zwischen der sogenannten Austrittsgemeinde und den Gesetzestreuen in der „Einheitsgemeinde" sich verschärft hätten. Vielleicht ist Herr Rabbiner Dr. Hoffmann noch zu sehr Neuling aus dem Boden unserer Vaterstadt, um zu wissen, daß das Gegenteil seiner Annahme richtig ist. Bis zu dem kämpferischen Auftreten des Herrn N a b b. D r. H o f f m a n n in seinem aggressiven ersten Vortrag übex den Sinn der Einheitsgeinsinde war ein so deutliches Fortschreiten einer objektiven und duldsamen gegenseitigen Würdigung der beiden Richtungen innerhalb der Orthodoxie wahrnehmbar, daß ein Teil der überzeugtesten und treuesten Bekenner der Lehren Samson Raphael Hirschs 1,wxt darin geradezu ein Gefahrenmoment für die Prinzipienklarheit der Orthodoxie erblickten. Die Entscheidung des rabbinischen Landesrates der deutschen Agudas Jisroel, die Stellungnahme des Rabbinischen Rates und der Kenessio Gedaulo zu dieser Entscheidung waren für jeden, der objektiv urteilen wollte, ebenso soviele Symptome für den ehrlichen Wunsch der organisierten selbständigen Orthodoxie das Gemeinsame aller Richtungen der gesetzestreuen Judenheit zu betonen und — ohne Preisgabe einer Ueberzeugung und ohne Zumutung einer solchen Preisgabe — die „Streitaxt zu begraben". Verlauf und Ausgang der Rabbinerwahl in der Israelitischen Religionsgesellschaft zeigte die Tendenz, zwar mit unerschütterlicher Entschiedenheit auf den von S. R.Hirsch gelegten Fundamenten des geistigen Baues der Gemeinde festzustehen, keinesfalls aber mehr als unbedingt nötig,!zu einer Verschärfung der Beziehungen beizutragen. Nur Herr Rabbiner Dr. Hoffmann, in seiner — nach rechts — etwas zu stark ausgeprägten kämpferischen Gesinnung, weiß von alldem nichts. Ihm genügt, daß ,die im Rabbinischen Rat vereiniaten ’b-nj es s mindestens als moralisch-religiöse Pflicht jedes gesetzestreuen Juden bezeichneten, einem unzweideutig und ausschließlich der Thora dienenden Zibbur, wo es vorhanden ist, Herz und Hand zu weihen, um in seinem religiösen Selbstgefühl gekränkt zu sein; er steht, wie sein Vortrag zeigt, in vollendeter Verständnslosigkeit seinen gesetzes- (treuen Brüdern in der Austrittsgemeinde geaenüber und macht auch nicht von Ferne den leisesten Versuch, |if)re religiösen und politischen Ueberzeugungen selbst in «ihrem relativen, ihrem subjektiven Werte zu verstehen. Herr Rabbiner Dr. Hoffmann scheut nicht | einmal vor persönlicher Ehrenkränkung seiner Gegner zurück, wenn es oift den Schülern und Anhängern S. R. Hirschs „Unfehlbarkeitsbewußtsein", „Selbstzufriedenehit" und wie die aus der liberalen und zionistischen Polemik sattsam bekannten Schlagworte alle heißen, ant zudichten! Glaubte Herr/ RabbinerUDr. Hoffmann, der «selber die leiseste öffentliche Kritik an seiner Seliqmann- , Gratulation übelnimmt, durch eine solche Kampfesweisel der .Zerklüftung des gefetzestxeuen Iudetnums" entgegen-- wirkeN zu können?; - .-•• ‘ ■ - I 3. In sachlicher Hinsicht chat .Herr Rabbiner Dr. Hosfmann anscheinend den Versuch gemacht; die halachisch e.Berecbtianna der heutigen Konstruktion der '„Einheitsgemeinde" einzig und allein auf den ros S. B. Bambergers b"«sr zu gründen. Das ist wissenschaftlich und ethisch unmöglich. Rabbiner Bamberger hat niemals gestattet und hätte wohl auch niemals gestattet, einen Gemeindevorstand als solchen anzuerkennen, geschwewe denn in ihn einzutreten, der o-vbbri» in sich begreift — er verlangte für die Gesetzestreuen einen „eigenen Vo-sto^-d" Im übrigen wäre es halachisch Aufgabe des Herrn Rabbiner Dr. Hoffmann gewesen, die von Rabbiner Dr. Klein gegen die neueren Argumentationen Rabbiner Dr. Unnas vorgebrachten Einwendunaen zu widerlegen, bevor überhaupt von einer halachifchen Fundierung feines Standpunktes gesprochen werden kann. 3. - Das agadifche Material, das der Redner für die von ihm vertretene These der Einheit von D’io'Di in einem verfassimgsm ästig die Autm'tnt der mvi verleugnenden vorbrachte, wird Herr Rabbiner Dr. Hofsmann wohl selber nicht als beweiskräftia anerkennen. In dem weitschichtigen rabbinischen Schrifttum sind im Laufe der Jahrtausende die verschiedensten Auffassungen und Nuancen von Auffassungen hinsichtlich der Beziehungen der tboratreuen Gesamtheit zu ihren irrenden oder abgefallenen Gliedern vertreten worden. Unerhört aber und beisviellos in der jüdischen Geschichte wäre der Versuch, ein Zibbur selber, also eine brr-v bbu { widerzuspiegeln bestimmte Kehilla als legal zu, rechtfertigen, die einen R i ch t l i n i e n - U n -, glauben als gleichberechtigtes Judentum neben der Thora anerkennt! 1 Wir sind nicht so blind' wie Herr Rabb. Dr. Hoff- -mann gegenüber unsrem Standpunkt. Wir können eine Gemeindeorthodoxie verstehen und würdigen, die glaubt, die i n n et c U um ö g l i ch k e i t der „Einheitsgemeinde" gezwungenerem aßen mit in den Kauf nehmen zu>müssen/ nur um von innen den Kampf um die Wiederherstellung' der altd'n, wirklich jüdischen Kehilla führen zu können. Das wau vor Herrn Rabbiner Dr. Hoffmann der Standpunkt otv früheren Frankfurter Gemeindeorthodoxie. Aber dieser Standpunkt führt logkscherweise zur Würdigung der Austrittsgemeinde, die dann —in ihrer Verfassung, nicht in den Qualität jedes ihrer Mtglieder — das historische und Izukünftige Gemeind,e?Jdeal auch der „Gemeindeorthodox en darstellt. I Auf dieser ideologischen Grundlage können sich die beiden Richtungen der Orthodoxie in idealem Wetteifer aneinander messen, einander anspornen und einen, gesunden, niemanden persönlich verletzenden Kampf der Geister miteinander führen. I Die Ideologie des Herrn Dr. Hossmann aber ist ein Novum; sie scheint uns — ein Stenogramm, diesen Vorbehalt müssen wir machen, liegt uns noch nicht vor — restlos zionistisch zu sein. Sie setzt die ganze Leidenschaft der Bes ah u n g in die b l u t - u n fr ' rassenmäßige Einheit und muß daher, letzten- Endes, zur Austilgung der religiösen Gegensätze zwischen dem Thorajudentum und dem uferlosen Seligmann- Gottschalk'schen Subjektivismus führen. Sie idealisiert die „liberal-orthodoxe Einheitsgemeinde", statt sie .als Golus-Notbehelf zu dulden. Und sie wendet, das 'ist das traurige Fazit des Dr. Hoffmann'schen Vortrags, die ganze Leidenschaft und das ganze Pathos der Verneinung gegen die heute wahrlich schwer genuH. ringenden Vertrete r des vieltau s e.n d j ä h r i g e n I d e a l s der einheitlich .thorätreuen Gemeinschaft, für die auch 'nicht ein Wörtchen geistiger Anerkennung und brüderlichen Verstehens übrig bleibt. Wir sind überzeugt,, daß die Kampsmethoden des Herrn Rabbiner Dr. Hoftmann bei den denkenden, den älteren Führern« seines eigenen Kreises keine ungeteilte Zustimmung, desto größeren Beifall aber bei denen finden werden, die um der Wahrheit willen in einem frisch-fröhlichen Selbstzersleischungskampfe der gesetzestreuen Judenheit ,den besten Weg zur sieghaften Durchsetzung der Souveränität der Thora im jüdischen Volke erblicken. Dr. Jt. E. Weil! Kurz vor Redaktionsschluß erhalten wir die Nachricht, daß Dr. N. (B. Weil! in Wiesbaden, wo er sich seit längerer Zeit zu Heilzwecken aufhielt, seine Seele ausgehaucht hat. Dr. N. E. Weill, eine markante Persönlichkeit der hiesigen Finanzwelt, betätigte sich auch auf jüdischem Gebiete, und nicht zuletzt im Dienste unserer Gemeinde, der Israelitischen Neligionsgesellschast, als Mitglied des Schulrates und anderer Kommissionen wie durch ungemein hochherzige Stiftungen in vorbildlicher Weise. All diese Verdienste sollen noch in einem eingehenden Nachruf gewürdigt werden. rraxan* Generalversammlung der Agudas Iisroel-Iugendgruppe. Am vergangenen Sonntag fand die diesjährige G> neralverfammlung der Agudas-Jisioel-Jugendgcuppe statte Die Teilnahme war diesmal größer als in den letzten. Jahren. Man erwartete daher eine etwas über das gewohnte Niveau gehobene Di^kJsion und neue Anregungen für die künftige Arbeit. Leider ging — mit einigen erfreulichen Ausnahmen — der Wunsch nicht in Erfüllung. Anstatt 'Anregungen zu geben, .wurde eine kleinliches Kri.ic an einigen ganz unwefenMchen Vorgängen des letzten Jahres: geübt.' . Zu. Beginn der. Versammlung wurde, nachdem einige« 'Rundschreiben des neuen;O. V. verlesen waren, der TäliMiUbeticht rorgelegt. .Aus diesem ging hervor, daß das.Leben innerhalb der Bewegung durch neue Arbeitsgemeinschaften, Sch urim und' gesellschaftliche Vrranstaltun- /gen einen starken Auftrieb' erfahren hat. Die vor einem halben Jahre gegründeten Schüiergruppen zählen heute bereits 105 Minder (7 Jungens- und 7 Mädchengruppen). Nach dem Delegie tentag, der in Frankfurt stattfand, hat die Jugendgruppe nach einer vergangenen Abnahme der Mitgliederzahl wieder einen starken Zustrom erhalten. Von der Arbeit auf sozialem Gebiet hebt der Bericht besonders die Stellenvermittlung, die Vertretung in der Kranrenhausfü sorge und Metzlich die Mitarbeit an der Rußlandaktion hervor; letztere stand unter der mustergültigen Leitung einiger Esräer. Vergleiche im übrigen den ausführlichen Bericht in den „Blättern". "" Die Jugendgruppe war im letzten Jahre besonders« bestrebt, mit anderen jüdischen Organisationen, besonders mit den ihr religiös und weltanschaulich nahestehen-- den, in nähere Beziehungen zu treten, um durch gegenseitigen Eedankenauztausch die Kenntnis und Würdigung, der Ideologie der Agudas Jisroel auch nach außen hin« zu verbreiten. Trotz der schrecklichen wirtschaftlichen Lage gelang es. im vergangenen Geschäftsjahre die Schulden weiter herabzumindern. " ' Leider blieb auch im vergangenen Jahre die Jugendgrupve nicht von. traurigen Ereignissen verschont. Bei der. Erwähnung des Todes des Herrn Simon Unna der während langer Jahre hindurch einen Newüm- und später einen Tesillohkursus leitete, erhoben sich die Anwesenden von ihren Plätzen. Aus der Generaldebatte .seien hier nur die wichtigsten Anregungen wiedergegeben:" "

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