Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 72 (1931)
- Issue
- Heft 4 (22.1.1931)
- Date
- 1931-01-22
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 12 Nr. 4 Der Israelit der Hütte g'ttlichen Friedens bergen darf. Wessen Tun gleich den viel verzweigten Wurzeln in das Gebiet wissenschaftlicher Forschung und religiöser Taten, ragt wie das des Judentums auf seinem dreitausendjährigen stolzen Gange über unseren Planeten, den tonnen alle Orkane der Welt nicht entwurzeln. Die Sukko mahnt uns aber auch, daß wir vom Leben nicht zu viel verlangen und erwarten, daß wir unsere Ansprüche nicht zu hoch stellen dürfend „Des Lebens ungemischte Freude ward keinem Sterblichen zu teil" so drückt Schiller das aus, was die Mischna mit den Worten sagt: n^ios nn5xa nana nnampi Wer mehr Sonne als Schatten in der Sukko erwartet, sein Leben als ein strahlendes Sonnenzelt erfassen möchte, worüber kein Wölkchen einen Schatten werfen darf, der kommt nie zurecht. Ebensowenig derfenieg, der seine Güße behaglich in die Sukko strecken möchte, während sein „Tisch und sein Haupt" wohlgefällig im Hanse ruhen. i-ivo vpipb -,am» Zieht es uns mehr zur Verbindung mit dem Irdischen, können wir uns aus der Krume unserer Scholle nicht erheben gleich der am taufrischen Morgen jubilierenden Lerche, die ihr schmetterndes Lied ihrem Schöpfer in der Höhe weiht, dann kann unsere Seele den Höhenflug nicht wagen. Gewiß gibt es einen oder den anderen, der einen „Weinslock" oder als Naturfreund eine „Kürbisstaude" über sein Zelt zieht und auf diese Weise eng verbunden mit dem. Irdischen sein Dasein erschöpft. Aber schließlich verlangt die Mischna das Höchste von den Hütern ihrer Sukko: Sie sollen dieselbe mit goldreinen Gesinnung naivb von Anfang an gründen. Denn naiv verheißt uns als Gegengeschenk ebenfalls das Höchste — die Schechina, unter deren „Fittichen unsere Vorfahren geborgen waren, als sie aus Aegypten zogen. Unser Wesen atme die Bescheidenheit der Gottesfurcht. Bei aller Größe unseres Geistes erfülle uns der Gedanke an die Endlichkeit und Vergänglichkeit unseres Körpers, des stolzen Tempels unserer Seele. *iq» 'ami rftij’tf '’jnpn m mxn bo na« -pi'ya naiv rrisn 'NN ba •Ovdio bv 'i or> man?) Im Ginne bet Mischna aufgefaßt, kann die „billige" naiv nix» in ihren Einzelheiten und Besonderheiten" das ganze Gesetz der Tauro aufwiegen. Von ihrem. Geiste getragen, den ihre Vorschriften uns vermitteln, können wir uns, wenn wir in ihr wohnen sieben Tage und Nächte zur Zeit unserer Freude Jahr für Jahr, den Lohn erwerben, den König David in dem Posuk verkündet: (Psalm 27) „Eins erbat ich vom Ewigen, danach strebe ich: Mein Wohnen sei im Hause E'ttes alle Tage meines Lebens, um zu schauen, die Huld G'ttes und ihn aufzusuchen in seinem Tempel. Denn er wird mich dann bergen in seiner Hütte am Tage des Unheils, in der Verborgenheit seines Zeltes, um mich gleich einem Felsen zu erhöhen." Sin neues Unterrichtsverfahren zur Erlernung von Sprachen, insbesondere des Hebräischen mit technischen Hilfsmitteln. In der letzten Sitzung des israelitischen Lehrervereins berichtete der Sprachlehrer Herr Lazar Messerer über sein neues Unterrichtssystem, welches durch technische Hilfsmittel die Erlernung von Sprachen wesentlich erleichtert. Der Referent führte etwa aus: Man ist in der heutigen Zeit des Fortschritts auf dem Gebiete der Technik sehr weit gekommen. Nur auf dem Gebiete der Sprachenerlernung hat sich im Laufe des letzten Jahrhunderts nichts Wesentliches geändert. Die Gründe hierfür liegen darin, daß man folgende Dinge übersieht: 1. Das Gedächtnis, welches in der frühesten Kindheit stark ist, nimmt von einem gewissen Zeitpunkt an' ab, das logische Denken dagegen gewinnt an Stärke. Jedes Fach — Sprache oder Wissenschaft — besteht aus zwei Teilen, nämlich dem mechanischen (dem Gedächtnisstoff) und der Idee. Das Mechanische (die Sprachformen) ist an sich nicht interessant, und so versucht man im Unterricht, wenn auch auf künstlichem Wege, einigermaßen Interesse dafür zu gewinnen. In den Unterklassen lernen die Kinder das Mechanische nicht gründlich, weil man von ihnen gleichzeitig die Kenntnis des Zusammenhangs einer Sprache fordert. Dazu sind sie leider nicht imstande. In -den höheren Klassen zeitigt der Sprachunterricht nicht den gewünschten Erfolg, weil da- Erfassen des Gedanklichen einer Sprache durch die inzwischen entstandenen Gedächtnislücken in den mechanischen Kenntnissen gehindert wird. Ein oberflächliches Lernen ist die Folge dieser Methode, weil die Schwierigkeiten allzu groß sind; denn der Schüler muß seine Aufmerksamkeit zu stark verteilen. Er muß gleichzeitig auf Flexion, Vokabeln und den Zusammenhang achten. Diese drei Feinde sind derart stark, daß ein Kampf dagegen mit einer Niederlage endigen muß. 2. Ein Sprachstück muß natürlich, wenn der Schüler die Form, die Vokabeln und den Inhalt beherrschen soll öfters wiederholt werden. Da aber andererseits das Interesse bei häufiger Wiederholung abstumpft, so bedeutet das den Mißerfolg der geleisteten Arbeit. , 3. Ein anderer Mangel unseres heutigen Unterrichtssystems besteht darin, daß das Erlernen eines Lehrstoffes mehr oder weniger durch das Gehör vermittelt wird. Das wirkt nicht nachhaltig genug. Die Sehkraft der Schüler wird nicht genügend ausgenutzt. Die mangelnde Betätigung dieser Kraft führt Ablenkung und Unaufmerksamkeit herbei uno zeitigt eine geringe Aufnahme des Gelehrten. Ein anderer Mangel unserer heutigen Methode besteht darin, daß im wesentlichen nach Büchern gelehrt wird. Dahat seine Nachteile, denn der Lehrstoff ist naturgemäß aus viele Seiten zerstreut, das lähmt seine Klarheit, und infolgedessen geht auch das Interesse verloren. Der Weg, der zum Ziele führen soll, ist erschwert, weil er nicht übersichtlich genug ist. Unsere Schuljugend, die zum Teil 6—10 Jahre lang mit großem Zeit- und Kraftaufwand in vielen Wissenszweigen unterwiesen wird, wendet sich nach vollendeter Schulzeit meist von ^vielen Lehrstoffen ab. Um diesem Mißerfolg der Lehrärbeit zu begegnen, hat Herr Lazar. Messerer nach einem System gesucht, welches die angeführten Mängel beseitigen soll. Dieses System benutzt technische Hilfsmittel. Es besteht aus zwei Teilen, aus drucktechnischen Mitteln, d. h. aus einer großen Zahl von Zeichen, die ganze Begriffskomplere darstellen und welche die mechanischen Schwierigkeiten zur Erlernung eines jeden Faches beseitigen soll. Außerdem hat Herr Messerer einen Apparat, der bereits patentiert ist, erfunden. Dieser Apparat, der in einer Zeichnung vorgezeigt wurde, macht den inneren Bau eines Lehrfaches derart sichtbar, daß dasselbe in kurzer Zeit vom Lernenden erfaßt werden kann. Der drucktechnische Teil dieses Systems besteht aus einer 4—5 Meter großen Tabelle. Sie enthält nummerierte Zeichen, welche den Inhalt eines Lehrbuches ersetzen soll. Durch die Arbeit mit dieser Tabelle soll die Freude des Lernenden wachgerufen werden; das Mechanische soll „spielend" erlernt werden. Durch seine Unterrichtserfolge hat der Referat feststsllen können, daß der mit dem Auge erfaßte Lehrstoff besser im Gedächtnis haften bleibt, zumal ourch die Tabelle der zu vermittelnde Lehrstoff mit einem Blick übersehen werden kann. Von dem patentierten Apparat ist zu sagen, daß er bt£ in der Tabelle gebrauchten Zeichen verwendet. Durch eine Apparatur werden die Zeichen auf eine Projektionssläche geworfen und in jede beliebige Stellung gebracht. Die Beziehungen der verschiedensten Begriffe untereinander werden aufgezeigt. Durch Umgruppierung der Zeichen soll der Lernende zum sebständigen Denken und produktiven Schaffen erzogen werden. Der Apparat zeigt ferner in klarer Weise den Satzbau und kann durch ein besonderes Verfahren die Satzglieder und ihre Abhängigkeit von einander sichtbar machen. Die technischen Hilfsmittel des Erfinders können für jede Sprache und die Mathematik benutzt werden. In der genannten Sitzung demonstrierte Herr Messerer an Hand einer verkleinerten Tabelle die Erlernung der hebräischen Sprache. Herr Messerer verfügt über zahlreiche Anerkennungen bekannter Gelehrten und Schriftsteller, und Herr Alfons Paquet hat zu seinem Unterrichtswerk der russischen Sprache das. Vorwort geschrieben. Möge es Herrn Messerer gelingen, recht viele Freunde für seine ^dee zn gewinnen, damit er seine Erfindung auch realisieren kann. I. F. Schlesischer Lehrerverein. 4. Ärbeitskonsrrenz im 1. Pslegschaftsbezirk. Am 23. Dezember tagte unsere 4. Arbeitskanserenz in Waldenburg. Nach-dem Lernen (Dinim von Chanukka, vorgetragen von Wieser und Heidenfeld) folgte eine freie Aussprache. Nach der Mittagspause bot uns Herr Rabbiner Dr. Nellhaus-Hirfchberg ein gedankenreiches, sehr anregendes Referat über: Neue Probleme in der Pädagogik. Redner untersuchte erst die Begriffe Kultur und Zivilisation, und bekanntte sich zur Kulturpädagogik. Er verlangte für den Religionsunterricht: eine ideale Lehrerpersönlichkeit; die Form einer demokratischen Schulgemeinschaft wie sie eine jüdische Volksschule am besten geben kann, und schließlich einen beglückenden, dem Kinde Lebensfreude darbietenden Unterricht. Freilich darf der Lehrer nicht überlastet sein, auch sollen alle Religionsfächer untereinander verbunden sein. Auch für die höheren Schüler;soll der R. u. Reales, Wissenswertes und Praktisches-geben, aber keine Philosophie und nichts Ab strakes. Ziel sei: Erziehung zur Ehrfurcht vor G'tt dem Uebermensch in uns selbst. — Die gut besuchte Konferenz (12 Teilnehmer) fand reichlichen Diskussionsstoff an den Anregungen des Referats. Air der Debatte beteiligten Ich die Kollegen Brock, Wieser, Heidenfeld, Mann, Falkenstein, Block und Ledermann. Im Schlußworte erläuter-te Herr Dr. Rellhaus aus seiner Praxis, welche Stoffe er im R. U. als lustbringend und interessant verwende. Der Obmann (Falkenstein-Landeshut) dankte dem Referenten und wünschte ihm namens der Pflegschaft viel Glück für seinen neuen Amtskreis in Pirmasens. Mit gemeinsamen Abendgebet schloß die hochbefriedigte Konferenz den Tag. Mcherbesprechungen. Merkbuch für hebräische Sprachlehre. 3. Auflage. Von 5. R o s e n f e l d e r , L a d e n b u r g a. Rekar. Selbstverlag des Verfassers 1930. Ein Büchlein, aus der Praxis entstanden und für die Praris geschaffen. Die dritte Auflage ist eigentlich schon der beste Beweis für der Wert des Büchleins, das die Kenntnis der Grammatik fördern will. Der Verfasser, dessen Arbeitsamkeit reichlich bekannt ist, erwirbt sich große Verdienste um die Verbreitung des hebräisch^-biblischen Sprachgutes, der jüdischen Realien und der biblischen Geschichte. Seine Arbeit sollte überall Anerkennung finden und ihm Bairiedigung und Ansporn bedeuten. Rabbiner Dr. A. Posner, Kiel. Von jüdischen Bräuchen und jüdischem G'ttesdienst. Von S. Müller. Verlag- B o l tz e , Karlsruhe 1930. Preis drosch. 2.— Mk. Dieses neue Buch des bekannten Lehrers und Schriftstellers zeichnet sich dadurch aus, daß es die symbolische Seite der jüdischen Ritualen sehr stark berücksichtigt und sie m wirksamer Kürze sprechen läßt. Sonst kann das Buch 22. Januar 1931 natürlich nichts Neues bieten, was nicht schon in anderer Büchern der Religionslehre- und in den Gebetbüchern zu lesen wäre. Man ist befriedigt über den Ernst der Auf-ss sassung, freutsich über die klare und schlichte Darstellung,! hält das Register für vorteilhaft und ist überzeugt, daß-'' die Verbreitung dieses Buches nur Nutzen stiften kann.?' In der Anlage und den verwandten Hilfsmitteln der' Veranschaulichung wird man dem Verfasser nicht immet beistimmen können. Z. B. ist S. 41 die Bemerkung über die Orgel recht oberflächlich und gleichgültig, und doch ist dies eine Frage, die entscheidend für das Gemeindegebet ist. Vom Sargenes wird gesagt, daß es in altfrommen Gemeinden üblich sei, es wäre besser, zu schreiben,' was sein soll, nicht, was bisweilen ist oder nicht ist. Ob ver Seligmannsche Kiddusch am Seder mehr besagt, als unser uralter Tert? lieber Matiias Jad und Mafkir ist nicht deutlich genug gehandelt worden, vielfach gibt es ja nur Mafkir. (S. 56 und 66, 1.) Falsch scheinen mir folgende Angaben zu sein: S. 5 ist welamalschinim als ursprüngliche letze Benediktion des Achtzehngebetes bezeichnet, während dieses Stück ja gerade später hinzugefügt wurde (s. Raschi 'zu Taanith 13 b Stichwort mvy src?h S. 27 der Sandek heißt doch nicht auch Baal Berith das ist ja nur der Name des Vaters, S. 69 Taanith-Esthe-r erinnert nicht an das Fest der Königin Esther — das am Pessach gewesen sein muß —, sondern an das Fasten vor dem Tage der Verteidigung, d. h. vor Purim, S. 79 an Rosch chodesch liest man aus der Thora 4. Mos. 26, 1—15 (nicht 11—15) vor. Es scheint mir kaum vorteilhaft, daß die Gebete vielfach IN sefardischer -Transskription zu lesen sind. Interessant sind die gelegentlichen Äußerungen von Nichtjuden, die in den Anmerkungen stehen. Möge die Hoffnung, die der Verfasser in der Vorrede an sein Werk knüpft, sich erfüllen. P. Dia jüdische Pädagogik ist der tannaitischrn Literatur. Von Waller Fische l. (Zeitschrift für Geschichte der Erziehung und des Unterrichts.) B e rl i n 1929. Weidmannsche Buchhandlung, S. 113— 136. Der Verfasser wirft dem einzigen Buche über Pädagogik der Juden, das wir besitzen (I. Stern, die talmudische Pädagogik, Breslau 1925) vor, daß es seine Aufgabe darin sehe, die pädagogischen Gedanken Herbarts auf den Talmud anzuwenden. Es ist aber nicht zu bestreiten, daß das reine Pädagogische in diesem Buche viel stärker herausgearbeitet ist, als in dem vorliegenden Aufsatz. Dieser behandelt vielmehr das jüdische Erziehungswesen der tannaitischen Zeit, ohne über die Mittel zu deren Erziehung sich "nach den Quellen zuäußern, ohne von einem pädagogischen System' oder Hilfsmitteln in den Fragen der Belehrung und Führung zu sprechen. So scheint mir das nicht erfüllt zu sein, was mannach der Ueberfchrist erwarten sollte. Im übrigen ist die Teilung des Aufsatzes sehr gut, und die Durchführung dessen, was gesagt werden soll (nach dem Willen des Verfassers), ist kurz und klar erfolgt. Wobei die reichen Zitate als ein unbedingter Vorzug gerühmt werden müssen, zumal sie gut engebracht werden und der Verfasser auch die Aähigkeit besitzt, von ihnen zu lassen, wenn sie die Darstellung belasten. Vom Bildungsideal, vom Lehrstoff, dem Lehrer, dem Lehrverfahren und der Mnemotechnik wird gesprochen. Es wird eine falsche Vorstellung erweckt, wenn man den lichkeit Gegensatz zwischen Soferim und den Priestern (S. 120) so hinnimmt, wie hier zu lesen ist. In Wirklichkeit waren auch die Priester jeweils die-Lehrer des Volkes. Ebenda wird auch zu wenig von der Lehrpflicht des eigenen Vaters gesprochen. (S. 121 f. stimmen zwei Zitatangaben nicht). Es ist zu.wünschen, daß der Verfasser bei der Fortsetzung seiner Arbeit, der er doch bestimmt nicht wieder eine so Übergröße Einleitung geben wird, da; Material in Talmud und" Midrasch mehr nach der pädagogischen Seite hin untersucht. Rabbiner Dr. A. Posner, Kiel. Personalien. Herr Kollege M. Kahn in Hechtsheim Tonnte vor wenigen Tagen seinen 70. Geburtstag feiern. Wir begrüßen den Kollegen im Namen des Unabhängigen Vereins israelitischer Lehrer im - Freistaate Hessen und wünschen ihm für eine noch lange Reihe von Jahren Gesundheit und Geistesfrische Unser Mitarbeiter Herr Korrektor Speyer in Franksurt a. M. feierte, wie wir nachträglich erfuhren, vor mehreren ' Wochen den Aag seines 40 jährigen Dienstjubiläums. Auch ihm gilt unser bester Glückwunsch: Glückauf zum 59 jährigen! Briefkasten. Herr Lehrer B. in L. und Andere. Wir bedauern Ihre Bemerkungen zu dem in der Jüdischen Schulzeitung erschienenen Vortrage des Herrn Dr.^ Braun-Köln nicht bringen zu können. So sehr wir mitfühken vermögen, wenn Ihnen die Tendenz des Dr. Vraün'schen Vortrages nicht ,| zusagt, denn das, was dort geboten wird, hat mit posi- | tioem Judentum nicht da; geringste ßu tun, so "glauben wir doch Ihnen raten zu dürfen, sich an. den Vorstand s! des Verbandes, dem Sie als Mitglied angehören oder' an die Redaktion der Schülzeitung zu wenden. Es ist nicht unsres Amles, in einem Haushalte, dem wir nicht.angehören, nach dem Rechten zu sehen, sondern es ist Sache' der thoratreuen Verbandsmitglieder, selbst^ ihr Verbandshaus in Ordnung zu halten. —