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Der Israelit · 1930-12-18 · Heft 51 (18.12.1930) · page 7

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Journal
Der Israelit
Volume
71 (1930)
Issue
Heft 51 (18.12.1930)
Date
1930-12-18
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
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Der Israelit Nr. 51 Seite 7 18. Dezember' 1930_ '__ tag zum Sabbat in der Synagoge, von deren regelmäßigem Besuch ihn sein noch so schwacher Körper nicht abhalten konnte, und hauchte wenige Stunden später seine reine Seele aus. Sein Beruf, mit künstlerischer Hand die heiligsten Stätten des G'tteshaufes zu schmücken und einzukleiden wurde zum getreuen Künder seines Lebesns: rnixna vibV nsann. Und von den Tugenden, die er in reichem Matze übte, sei die eine iava virm 5a m 5apn 'im jm>'n’jß deshalb hervorgehoben, weil sie in unserer hastenden Zeit so besonders an ihm auffiel, weil er durch sie, gemeinsam mit seiner lieben Gattin, sein Haus zur Stätte patriarchalischer Gastlichkeit werden ließ. Gattin, Tochter und Schwiegersohn wissen, datz wir mit ihnen und den lieblichen Enkelkindern das Gedächtnis dieses wahrhaft liebenswürdigen Mannes in höchster ^Ehre halten werden. Wenige Wochen vor der Vollendung ihres 53. Lebensjahres,-an welchem Tage s. G. w. ihr jüngstes Kind mxa ~i3 werden wird, ging Frau Helene Auerbach geb. Posen zu ihren frommen Vätern und Müttern heim. In 32 jähriger ehelicher Gemeinschaft bewährte sie sich ihrem' Gatten, unserem Aron Auerbach, als eins wahre, in allen Wechselfällen des Lebens treu erprobte “-w ein ,'iis kannte sie nur eine heitze Sehnsucht, die Kinder, die sie ihm schenkte, heranzuziehen zu würdigen Fortführern der geistigen Traditionen, die. seit Jahrhunderten heimisch in den Familien Auerbach und Posen, und die in ihr so herrlich lebten. Vier Rabbiner — als Schwäger und als Freunde ihres auf G'tt gebauten Hauses — sprachen an ihrem iirn Worte der Würdigung und des Trostes. Möge Aron Auerbach darin den wahrsten Trost finden können, datz seine Kinder und Schwiegerkinder, datz seine Enkel des Weges zur Höhe stets sich bewußt bleiben, den seine fromme Frau allezeit gewandelt ist. Und am letzten Freitag, da trugen wir einen Mann zu Grabepsaivn v'viipv Musel Schlesinger, von dessen Tvpix und oii'vn zu künden, uns ehrfiirchtigr Scheu zurückhält. Mag das Wort hier niedergeschrieben sein, das sein Vater, der gute Rabbi Getsch wiederholt auf ihn gesprochen: „Von meinen Söhnen bin ich am meisten Musel rr:p»!" Und die jüdische Welt weiß doch, wer diese andern Söhne: Dr. David Schlesinger 5"xr, der Tag und Nacht „lernte" und lehrte und rrVnanV unser Dr. Liepmann Schlesinger, Hamburgs Stolz und Krone, Rabb. Dr. Mosche Schlesinger in Halberstadt waren und sind. Nach einem schon hienieden ganz dem ^Jenseits zugewandten Leben ging er ein in jene Welt 7inii»i 7iav i5ar?> Möge sein mar seinen Enkelkindern beistehen, die seine Schwiegertochter ganz in seinem Sinne und im Geist ihres Mannes, ^"xr, der dem Vater den Weg in die Welt der Wahrheit voranging, erzieht, möge es 5niv' 55a beistehen, Hamburgs Judenheit vor allem, datz G'tt nach dem Schweren, das in letzter Zeit über sie hereingebrochen, zu feinem Engel spricht: >1302' i'isv brr v5iai yi' *pn 80. Geburtstag des Rabbiners Dr. Joseph Lohn. Hamburg, 15. Dez. Der Senior der deutschen Rabbinen, Herr Rabbiner Dr. Joseph Cohn, feiert im Strahle des achten Chanukkalichtes die Vollendung des achten Jahrzehnts seines Lebens. Ungebeugt von der Last der Jahre, von wissenschaftlicher Tätigkeit in Spannung gehalten, hat er hier in Hamburg die ihm gewährte Altersmutze immer benutzt, um die Thora zu verbreiten, lehrend und lernend der Allgemeinheit -zu dienen. Von allen verehrt, wird ihm jetzt die Krone des Greisentums, als Lohn eines Lebens treuer Pflichterfüllung und hingebender Arbeit an der Thora tzuteil. In Tempelburg in Westpreutzen geboren, wurde der begabte Knabe schon früh den geistigen Berufen bestimmt. Durch die Uebersiedlung seiner Eltern nach Breslau ward er Schüler der dortigen theologischen Lehranstalt. Die tiefe Religiosität seines Wesens erhielt ihm trotz allen Kämpfen, die damals um die Ewigkeit der Tradition geführt wurden, ohne Kampf, aus innerer Gewißheit heraus dem orthodoxen Judentum treu, so stark ihn in seiner wissenschaftlichen Neigung auch die Breslauer Schule beeinflußt hat. Cohn war stets ein ausgesprochener Gelehrter. Nirgends blieb er an der Oberfläche haften: immer drang er bis an die Wurzeln der Probleme, bis zur Vollständigkeit alles Quellenmaterials, bis zur letzten Begründung aller Fragen vor, ein Feind aller Halbheit und mangelnden Gründlichkeit. Noch vom Gymnasium her hatte er sich eine große Liebe zur klassischen Philologie bewahrt und erweiterte durch das Studium der Orientalia seine Sprachkentnisse auf semitistischem Gebiete. So wurden ihm Bibel und Talmud gleichzeitig Fundgruben sprachlicher Entdeckung. Er besaß geradezu eine Meisterschaft darin, durch etymologiche Studien die in den Talmud aufgenommenen Lehnworte in ihrem ganzen historischen -Zusammenhang zü ergründen und so neues Licht auf die Aussprüche Unserer Weisest zu werfen, halachische wie agadische Aussprüche mit einer historischen Aktualität zu erfüllen, datz oft unscheinbar sich gehende Wendungen einen Zauber und eine Kraft für Gemüt und Geist erlangten. Daneben interessierten ihn grammatische und phonetische Probleme des Hebräischen. Seine räbbmische Laufbahn führte ihn über B i s e n z in Mähren und Burgkundstadt in Oberftanken ' nach Eschwege. In all den Gemeinden wirkte er überaus segensreich durch Kanzel und Schule,, vor allem auch durch die vorbildliche Schlichtheit ustd Anspruchslosigkeit seines Wesens und seines Hauses. In dieser Tätigkeit fand er eine Stütze an seiner erst vor fast zwei Jahren aus dem Leben geschiedenen, höchsinnigen .Gattin, die im Hause ihres Großvaters, des Rebbe Elijah Guttmann s. A. erzogen, eine hervorragende jüdische Frauenpersönlichkeit, voll Klugheit und Energie und wärmstem jüdischen Herzens war. Das von diesen beiden geführte Rabbinern haus war ein Heiligtum der Geistigkeit und der religiösen Wärme für alle Glieder der "Gemeinde. Ein 67 Jähriger trat er in den Ruhestand und fand nach kurzem Aufenthalt in Berlin und Leipzig in Hamburg den Kreis von Talmide Chachomim, von Freunden und Verwandten, die ihm die richtige seelische Zufriedenheit gaben. Getragen von der Liebe seiner Kinder und Enkel, die alle von ihm die Lehre empfangen und in seinem Geiste sich zum Lebensinhalt gemacht, nimmt er am gesamten geistigen Streben der Gegenwart teil, hochgeachtet von den Vertretern jüdischer Wissenschaft, immer noch schöpferisch zur neuen Leistung bereit. Auch den Anlatz seines 80. Geburtstages hat er zu einem Werk, über die Geschichte der Gemeinde Eschwege benutzt, das beredt von der ungebrochenen Kraftt seines Verfassers Zeugnis ablegt. Möge er in den Jahren der Gewuraus sich weiterhin des besonderen göttlichen Segens erfreuen zur Freude der Seinen, zur Ehre des Judentums! -vsiuv . Höchst i. Odenwald, 15. Dez. Am 13. i5va hat Josef Kahn im 71. Lebensjahre seine niinv nvva ausgehaucht. In unserer kleinen n5'np bildete er ndch die letzte Säule des orthodoxen Judentums, dem er ab 5aa »Ba5aai angehörte und das mit seinem Heimgange einen unersetzlichen Verlust erlitt. War er doch derjenige, der bei dem, zumal auf dem Lande, immer mehr zunehmenden Materialismus noch ideales Streben zeigte und in der Liebe zu Religion der Väter Opfer zu bringen, gerne bereit war. Bei der unter überaus großer Beteiligung stattgefundene '’i5 schilderte Herr Rabbiner Dr. Merzbach - Darmstadt wie Kahn stets als ein wahrheitslieibender, nach Wahrheit strebender Mensch, aufrecht als ehrlicher Mann, reeller Geschäftsmann und überzeugungstreuer 'ii?i' seinen Weg ging, unbeirrt um das Urteil und Tun seiner Zeitgenossen. So war es kein Wunder, datz er in allen Kreisen wohlbeliebt und inner--) halb der Familie der Mittelpunkt war, um den sich alle Liebe und Hingebung der Seinen, an denen er mit allen Fasern seines liebevollen Herzens hing, kristallisierte. Mögen die Hinterbliebenen in ihrem großen Schmerze Trost finden in dem Gedanken, einen herrlichen Vater, einen aufopferungsfähigen Gatten, einen vorbildlichen Wegweiser besessen zu haben. Mögen aber auch in der'5'7ip Grotz-Umstadt sich wieder Männer finden, die sich bestrestreben. die durch seinen Heimgang entstandene Lücke wieder auszufüllen, um das jüdische Leben, wie er es liebte und pflegte, für alle Zukunft zu erhalten. Traxa/i. Rabbiner I. I. Grünseid Zelow (Polen), 28. Nov. Einen großen Verlust hat das polnische Judentum zu beklagen. Ampv»''» v hauchte Rabb. I. I. Grünfeld 5"xt in Zelo seine reine Seele aus. Rabb. Grünfeld 5'rxn war als p’ixi ma in der chassidischen wie. auch in der misnagdischen Welt hochgeschätzt. Er war ein v"V3 'pa eayoisi Bei der "'i5 waren mehrere Tausende von Verehrern aus allen Gegenden Polens herbeigeeilt und 16 Rabbiner. nahmen an der nnap teil. Gesprochen haben Oberrabbiner Alter aus Pabjaniz, ein Bruder vom Gerer Rabbi, der bekannte Chassidim-Rabbi aus Sochatschow, Oberrabbiner aus Stercow. Da die "i5 sich bis in die Nacht hinein erstrekt hat, so haben sämtliche Bürger der Stadt, ohne Unterschied der Religion, den Weg, bis zum rva nniapn beleuchtet. Welcher großen Verehrung sich der irva erfteute, das erhellt wohl am besten die Tatsache, datz alle Geschäfte der Stadt am Tage der 71112p geschlossen waren. Rabbiner Grünfeld 5/'xt war geboren am 27 Januar 1859 a"'i/i va» a"a in einem kleinen Städtchen Polens. Sein Vater war Kaufmann, er wollte nämlich keinen Rabbinerposten annehmen, obwohl er als Autorität galt. Rabbiner Grünfeld 5"xr war ein Enkel des bekannte Chassidim-Rabbi, Rabbi Maier in Apt 5"xr. und er war . einer der größten Forscher des Chassidismus der heutigen Zeit. Mit 17 Jahren heiratete er bie Tochter des Gutsbesitzers Kanopitzki, wodurch es ihm möglich war, ohne Sorgensich in die Lehre G'ttes zu vertiefen. Mit 20 Jahren hatte er feine Nabbinerautorisation von dem bekannten Oberrabbiner Wachs V^ser aus Kalisch, Verfasser des Werkes "N pbj erhalten. Er titulierte ihn mit dem Ausdrucke naiina 5iia> Mit 24 Jahren wurde er als Rabbiner nach Paientsche berufen, wo er 7 Jahre tätig war, dortselbst leitete er eine ria'v' von 70 Bachurim. Von Paientschne wurde er als Rabbiner nach Zelow berufen, wo er 42 Jahre tätig war. Der ivva hat viele Schriften hinterlassen, darunter zwei große Werke über 7112'iv und msip». Außerdem finden sich niawxi im ua »aas und '»n wsa. Ein Großer ist von uns gegangen. 7i"axan. Saloniki, 1. Dez. Wie wir erfahren, ist der derzeitige Rabbiner von Dublin, Rabbiner Dr. Isaak Herzog. zum Oberrabbiner von Saloniki gewählt worden. Ob der Gewählte der Berufung Folge leisten wird, steht noch nicht fest. Vermischtes. Die Methoden des Berliner Landesverbandes. Bad Orb-Wächtersbach, 9. Dez. Die Vertreter der beiden in den Artikeln unter obigem Titel rin Israelit Nr. 37, 40, 44 und 46 besonders gekennzeichneten Gemeinden, die Herren-M. Silberthau, Bad Orb, Hermann Loebenberg und B. Grünebaum in Wächtersbach, sehen sich zu folgender Erklärung veranlaßt: Der Herr Referent hat von der Tribüne des Derbandstages des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden Berlin (30. und 31. März 1930) sowie in seinen Entgegnungen auf die Ausführungen des Herrn Provinzials-Rabbiners Dr. Gradenwitz, Hanau, die Zustände in unseren Gemeinden als unwürdig und traurig bezeichnet, wiederholt ist sogar von Verwahrlosung die Rede. Wir erklären hierzu: Die Zustände in unseren Gemeinden sind genau so gut, wenn nicht besser als in allen Kleingemeinden, die infolge der wirtschaftlichen Verhältnisse eines Lehres entbehren müssen. Was in der vielgenannten Besprechung, an der die Unterzeichneten teilgenommen haben, zum Ausdruck kam, war lediglich der Wunsch, in einem Lehrer wieder einen religiösen Mittelpunkt zu haben. Diese Besprechung war die Folge der zufälligen Anwesenheit eines Gemeindevertreters von W. auf einer Versammlung, in der er hörte, der Berliner Verband sei in der Lago, lehrerlosen Gemeinden Lehrer zu bclschaffen. Daraus hat sich dann leider das Weitere entwickelt, das wir im Interesse Aller auf lebhafteste bedauern. Berlin, 16. Dez. Von Herr Rabbiner Dr. F r e i - mann, Berlin, geht uns folgende Warnung zu: Aus mehrfachen Anfragen ersehe ich, daß Geflügelhandlungen unter Berufung auf eine angeblich von mir erteilte Kabbolo Angebote machen. Ich erkläre hiermit, daß ich für keine Geflügelhandlung außerhalb Berlins hinsichtlich des Kaschrulh die Verantwortung übernehme. Stettin, 24. Nov. Auf mehrfache Anregung einiger ernsthafter Interessenten für die bekanntlich erst seit einiger Zeit in Stettin bestehende Talmud-Torah-Schule, insbesondere auf persönlichen Wunsch der Familie Scharlack in L ö ck n i tz , einem Stettin benachbarten Orte, entsandte der Vorstand der hiesigen Talmud-Torah-Schule am Sonntag,. den 16. November, die Herren Siegmund Schreier und H. Sen ft dorthin, um in Gemeinschaft mit dem Lehrer der Stettiner Schule, Herrn Bergmann, eine persönliche Verständigung darüber herbeizuführen, in welcher Weise eine praktische Verbindung zwischen beiden Orten hergestellt werden könnte. Nach eingehender Aussprache einigte man sich dahin, daß zunächst in regelmäßigen Abständen von 3—4 Wochen in Löcknitz ein S ch i u r abgehalten werden soll, um den dortigen Interessenten Gelegenheit zu geben, jüdisches Wissen zu pflegen. Auf Wunsch der Versammelten hielt Herr Bergmann aus diesem Anlaß einen anregenden Vortrag. wobei er auf die Bedeutung des Talmud-Torah ausführlicher hinwies. Hierauf richtete auch Herr Schreier als Vorsitzender noch einige Worte an die Anwesenden, um auch seinerseits auf die Ziele der Talmud-Torah-Schule und auf oie große Bedeutung dieser Einrichtung nochmals besonders aufmerksam zu machen. Jever i. Oldbg., 7. Dez. Die Israelitische Gemeinde hatte am Sonntag, den 30. November, ihre Mitglieder und die der Nachbargemeinden zu einer synagogalen Feierstunde eingeladen, um das 50 jährige Bestehen der Synagoge würdig zu begehen. Nach einleitendem Gesang des Synagogenchores, begrüßte der Vorsteher der Gemeinde, Herr Gröschler, die zahlreich Erschienenen und erzählte in ausführlicher Weife an Hand der Akten von den Vorbereitungen zum Bau, von der Fertigstellung der Synagoge und dem Gemeindeleben in den vergangenen fünf Jahrzehnten. Die Festpredigt hielt Herr Landesrabbiner Dr. de Haas, Oldenburg, ausgehend von den Worten des Wochenabschnittes: Wie ehrfurchtsvoll ist diese Stätte. Es folgten Chorgesänge und eine Ansprache des Lehrers Herrn Hartog, der die Mahnung aussprach, die Gebrauche und allen Melodien (Minhogim und Nigunim) der Gemeinde weiter zu pflegen und hochzuhallen. Mit feierlichen Gesängen schloß die erhebende Feier. Zahlreiche einlaufende Glückwünsche bezeugten das Interesse, das man in weiten Kreisen dieser Feier entgegenbrachte. Wien, 9. Dezember. 5iva» i'vn5 wird mitgeteilt, daß das Restaurant Amalie K u n st a d t, Wien, 2, Große Schiffergasse 6 in nichtjüdischen Besitz übergangen und demnach nicht koscher ist. Papa, Ungarn, 9. Dez. Die ehem. Schüler von Oberrabbiner Samuel Eottlieb 5-xr in Papa taten sich zu einem Vereine unter dem Namen 5^X7 rrvrrs» piun 'T>nn5 zusammen, mit dem Ziele, die hinterlassenen handschriftlichen Werke des Gaon im Drucke zu verbreiten. Die Vereinigung erläßt einen Aufruf an alle ehemaligen Schüler des Rabbi, ihre genaue Adresse an Herrn D e - kider Kohn, Papa, Ungarn, anzugeben. Briefkasten. Mnjan. 1. Es ist doch heute allgemein so, daß der Minjang'ttesdienst bei fehlender Zahl in den entscheidenden Stellen wie ia“>ak und rrnp nicht in offizieller Form fortgesetzt werden kann, auch wenn er schon begonnen hatte. 2. Ein p oder Brauch, wonach der Ehrenplatz des 2212 im Trauerjahre von seinem Nachfolger nicht besetzt werden dürfte, ist uns nicht bekannt. 3. Biographisches Material enthält die 1910 im Verlage des Israelit erschienene Jubiläumsschrist. Die „Geammelten Schriften" von S. R. Hirsch sind bei I. Kaüffmann Frankfurt a. M. erschienen. Besten Gruß!

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