Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 71 (1930)
- Issue
- Heft 46 (13.11.1930)
- Date
- 1930-11-13
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 12. Nr. 46 Der Israel i t y / 13. November 19R nÄr -iayT :a'yin rrnn? ifina az : a^a r'ax -laan : np»*» nban ii?y'ax :ie?b abfr? :apy rabiy :a’yn Ina i»nn nam i iaXs ay. nxa -^ina avn niy p . :apy nzp '13^ '|XSH Ipfn ♦'bi ianm pn abia' :a'yn •'isi pxn nnna (nxa ^m) 'pin na i»nn :apy •••'af npan ja' apy (nn'an nsn ton); 7 ]>$ 7 JHb Jpb Vx -'ax ^>x :Vm (xa pW .'iai pna 'aax :pV nn p^ : apy b J'X *p3 bp3 '3 'nnna bpaai 'asy W :pi» -nnx 'nfai »'131 fnna ’33X?H3i ianax pnaia’yinn ■»in :wy nfb 'nniaa nx nny nam r ■»nana njb 'ax Vax 'ir ianp'.!'nx apy nx nannxi ''131 niaan iwj 'ax pna '3äx :pV •pV?'af nai npan M 'ax ' •nxV -Vnn .'niaa an «jfaa b-t?’ am ainV aai fan ’ax niyi ifp. P£ b p'. 'a pxn nnna apn man pxn Vr 'a la'sin iaa'x ax «nai lanax pna a'ym na nan :apy a’sain aaxs ay. anix nVrzfx •aaipa äfV?anx |’xa px ' "i3i ianax pna ta'yin?nina p pV nx anyTn :apy ianax pna :a'ymn jxsn nx map uaoxa m nx? Vy ps 'nny. nipf rb iaVa pn abia? nxan ninsb laa na Vya 'a?nxan nnmi *]’ax nx 'nyaw nan :npnn p'nx ivy Vx nana ms b nx'an :aVa v'ayya b'nfsh. nVaki naanaxi pnia psV 'n psb '•»aa nnyi :npan 'Pp? yaf pxn Vx ijV afa b npi a’’Tj; a'ayva nfyxi . yax . Vx kai -?s3na; niava / ■»ax Vax : apy rpiy np.!?n?.Pix 'PlX -by bpi yaf ijx!'v np ^i : hpan «nai niaan iw 'ax ’nxsr' nny»n 'nxsa ts :wy a'ayva ’n'fy •a.'an an niy 'ax aip'T .pV j'ts aiva i-aX'i?nnx 'a :pns' - piaa - Tjp 'tax :wy xisx 'a :pns' n's nsn xm •*b XT1 bsa Vaxi xian anva inanaxi ■mw'ipna'aa nyy nnpa piy n»s niaa 'ax nnaa nx ’npn - nni' 'ax fna - iw *]ina ’as ■»n^p. nam 'bn.m 'nipab aysn ts paa - iayi pi»a nt •iaiain aVs aVs, na-anyafn?xax b nax 1^3 xpxv :t&3 . IM'pi ffbn n^sn xsi : nrs b nmsi v'ayya '^nvyi •»nanx nMZ. nbxi b nx'ani mayZ sa jisnan tniax dnoa rp 'p :ivy ""^1 nn?»n -nnym ifni n^pa * \! xa 'pi»3 xa-xa •iaiain aVä aVs?’nya^' nt na :npan ’nvm aysn T*ax ianix •TS? TS '3 - ^3X annax nana .. •an V'x apyb pn . i;: paa lapy , Aus einem Briefe des Herrn Kollegen B. Wolff» Aurich. Die dichterischen Versuche aus meiner Jugendzeit sind mir beim Durchsehen meiner schriftlichen Arbeiten wieder in die Hände gefallen. Eine Probe davon sende ich Ihnen in Anlage. Bei der gegenwärtigen erhöhten Betonung des Hebräischen im Religionsunterricht, dürfte die vorliegende kleine Gabe den Lehrern nicht unwillkommen sein. In den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts habe ich manches deutsche Lesestück wie das Hirtenbüblein, die Lorelei, Freut Euch des Lebens ins Hebräische übertragen, aber die Arbeiten sind in jenen Zeiten unbeachtet gebliebenvielleicht finden die Nachdichtungen heute in Lehrerkreisen mehr Beachtung. N tö j?_ n yim |iaaa nffpai a’sn? nypai nn pn riMn xä; Xa ''lYlb.'l'l Y? *bbb :nann nxsa aat^n . a'D^ nspa iaa '.nmVa nf y nMn dia nfj?n p bbb tnsaai nna nmn 'natPaV nnm ii> 'fna’ isn na >njai» b n’nn nXT bbb ’• fami tyian’ nfx „Der Schütz" von Schiller, nachgedichtet zum Singen und zum Sagen von B. Wolfs, Aurich. Nachwort der Schriftleitung: Wir sinh sicher, daß obige Nachdichtung bei unseren Lesern und Leserinnen Anklang findet. In der nächsten Nummer unseres Blattes werden wir n~'K weitere Arbeiten aus der Feder des Herrn Kollegen Wölfs bringen. Line Anregung. In Edmond Fl eg „Warüni ich Jude bin" (1929.. 94 Seitens Berlin, Philo-Verlag) heißt es auf Seite 50: „Man kennt das Judentum mcht> wenn man das Hebräische nicht versteht... Es war'nicht nur die Bedeutung dieser Worte, die mir Licht brachte, sondern die Seele, die von ihnen ausstrahlte: eine ganze Welt, die Welt meines Baters und meine eigene, spiegelte sich in dem rudimentären Satzbau, in der Durchsichtigkeit der Abstammung aus ein und. derselben Sprachwurzel, der unlogischen Zusammenhanglosigkeit. der Bilder, der Unfähigkeit, reine Abstraktionen auszudrücken, den verwischten Umrissen des Verbums, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft kaum unterscheidend sich rp der Ewigkeit zu bewegen scheint." Vorstehende Behauptungen scheinen geeignet zu sein, an ihnen eine , fruchtbare Debatte anzuknüpfen. Sind die geschilderten Besonderheiten wirklich Eigenheiten der hebräischen Sprache? Wenn sie es aber sind, welche Folgerungen zur Beurteilung des jüdischen Wesens lassen sich aus einer solchen Tatsache ziehen? Tel-Aviv. Saly Geis. Nachruf! Aidhaufen (Ufr.). Am 10. Oktober wurde Kollege Julius R o s e n f e l d e r unter Beteiligung der gesamten Ortsbevölkerung und vieler auswärtiger Freunde im Alter von 80 Jahren zu Grabe getragen. In kleinem Kreise hat der Entschlafene Großes gewirkt und durch feine Persönlichkeit und sein vielseitiges Wissen sich hohe Achtung erworben. Im Mai war es, ihm noch vergönnt, die'Goldene Hochzeit zu feiern und am 1. August wurde er in den Ruhestand versetzt. Mit dem Abschluß seiner Lebensarbeit betrachtete der . sonst lebensfrohe Mann seine Lebenszeit, für beendet. Er sehnte sich heimwärts und entschliest sanft zUr ewigen Ruhe. Ehre seinem' Andenken!