Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 71 (1930)
- Issue
- Heft 26 (26.6.1930)
- Date
- 1930-06-26
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite" 8. Nr. 26 Der Israelit 26. Juni 1936 denes geachtet werden, wovon hier einiges herausgegriffen werden soll. Fisch stücke, welche nicht bei einem religiös zuverlässigen Jehudi, der sich selbst von der Herkunft der Stücke überzeugt oder sie selbst geschnitten hat, gekauft sind, dürfen nur gegessen werden, wenn an ihnen das Vorhandensein von ablösbaren Schuppen festgestellt werden kann. Deshalb sind enthäutete Fischstücke (Filets, Cotelets), deren Herkunft von einem koscheren Fisch nicht ohne weiteres zu erkennen ist, verboten. Solche Cotelets werden auch aus tresenen Fischen (Schweinssisch usw.) geschnitten. Ebenfalls zum Genüsse verboten sind Fischstücke, deren Ueberbringung durch jemand anderes als durch einen religiös zuverlässigen Jehudi erfolgt, es sei denn, daß die mit der Hand oder einem Gerät ablösbaren Schuppen erkennbar sind, oder daß die Stücke ordnungsmäßig gesiegelt sind, wie Fleisch und Wein. Es ist also auch der Genuß von nicht unter Aufficht hergestellten Fischpasten verboten. Bei diesen kommt noch der Umstand hinzu, daß ihnen in der Regel Ftete zugesetzt werden. Obwohl man fabrikfertigen echten Lachs in Scheiben, der in Dosen in Oel eingelegt ist, allgemein benutzt, so muß in jedem Falle ein Unterschied zwischen echtem Lachs und sogenanntem „Seelachs", der in Scheiben oder Schnitzeln verkauft wird, gemacht werden. Hier handelt es sich um ein aus „Seefisch" hergestelltes Produkt, das durch Bearbeitung und Färbung im Aussehen und Geschmack lachsähnlich gemacht worden ist . Es ist also nicht erkennbar, ob bei der Herstellung nicht auch solche Seefische verwendet wurden, welche reliaionsaesetzlich verboten sind. Briefkasten. Agudist in ZSiaka. Auf die ebenso geistlosen als unsachlichen Spöttereien des Jerusalemer Korrespondenten des „Berliner Tageblatts" über die Einstellung des Fußballspiels am Sabbath einzugehen, erscheint uns überflüssig. Sie finden die aktenmäßige Darstellung der bedeutungsvollen Vorgänge in Nr. 22 und 23 unseres Blattes. Mit Recht schreibt sogar der zionistische „Haolam", daß die sittlich-religiöse Bedeutung dieses für die Heiligkeit des Sabbaths errungenen Erfolges gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Familiennachrichken. B a r m i z w o : Mar, Sohn des Herrn Josef Bineth, Köln Moltkestr. 101. Synagoge Adaß Jeschurun npn rav Kurt, Sohn des Herrn Abraham Löwenthal, Frankfurt a. M., Theobaldstr. 4. Synagoge Friedberger Anlage, vpn '5 nnp* ' Frankfurter Veremskalender. Verein Mekor Lhajim. Sonntag morgen nach Schul (ebenso Mittwoch) im Hörsaale Friedberger Anlage an« «n, Herr S. Schachnowitz, — vormittags 8 Uhr (ebenso Samstag eine Stunde vor Nacht) im Vereinslokale, Gemoro, Herr I. Soffer. — vormittag 9^4 Uhr (ebenso Dienstag nachmittag 1 Stunde vor Mincho) Gemoro, Herr R.-A. G. Posen. Montag morgens nach Schul (ebenso Donnerstag) Mischnalernen der Mitglieder. — abends 7 Uhr (ebenso Mittwoch stütz), Gemoro, Herr Rabb. Dr. Josef Breuer. — abends 8l/2 Uhr (ebenso Donnerstag), Gemoro, Herr Dr. Elieser Posen. Dienstag morgens nach Schul (ebenso Freitag), Mischna, Herr Dr. Elieser Posen. Samstag nach Schul, Hörsaal Friedberger Anlage, Di nim, Herr Dr. Elieser Posen. — Nachmittag 4‘/4 Uhr im Vereinslokale, Mikro, Herr Dr. Willy Hofmann. — Eine Stunde vor Nacht, Midrasch, Herr Joseph Sänger. Von Sonntag bis einschließlich Donnerstag, jeden Abend 83/4 Uhr Schaslernen, Herr H. Holpern. Von Montag bis einschließlich Freitag morgens nach Schul im Sitzungszimmer Friedberger Anlage Gemoro, Herr Dr. S. Ehrmann. Jahrzeitsstiftungen. top, 28. Juni, Leopold Wallerstein Sonntag, 29. Juni, David Freund Agudäs Jisroel-Jugendgruppe. Schabbos 7*/4 Uhr, Haschkomoh, Schwanenstraße 12, Das Jaumi-Schiur, Herr Herz Holpern, von 12—13, Sonntag von 11—12 Uhr, Montag bis Freitag von 12—13 Uhr, Gelegenheit zum Lernen — täglich von 9—12 Uhr, Schryanenftr, 12. — Gemoroh Bowo Mezio, Vorbereitungsschiur, Dozent: Herr Ch. Liverhant, jeden Schabbos-11/4 Stunden vor Nacht, Schwanenstr. 12. (Dieser Schiur ist der Vorbereitungsschiur zu dem Montags und Mittwochs von 2Qi/2—211l2 Uhr stattfindenden Schiur des Herrn Rabbiner Horowitz '"2.) — Kizzur Schulchan Aruch-Schiur, Dozent Herr Louis Kahn, nach Schluß der Synagoge, Schwanenstr. 12. — Tefilloh-Erklärung, Dozent Louis Kahn, nach Beendigung des Schulchan Äruch-Schiurs, Schwanenstraße 12. — Mifchnajaus Schiur, Dozent Herr Dr.^ Hirsch, von 16l/2—nlh Uhr, Merianstraße 35. Montag abend, 8lJ2 Uhr, Schiur über naw rvnVn, Herr B. Rachelsohn (Zeil 2). Dienstags von 21—22 Uhr, Schwanenstraße 12, Gemoro- Schiur, Dozent: Herr Herman Bing. Kurse, auch in profanen Fächern, Arbeitsgemeinschaften und Schiurim, besonders für Schulentlassene, in der Jugendgruppe der Agudas Jisroel, Frankfurt. Man wende sich an das Büro: Schwanenstraße 12, Sonntags von liy2—13 Uhr, oder telefonisch außerhalb dieser Zeit an den Vorsitzenden: Hartog Härtogsohn, Carolus 44368, Ostendstraße 82. Liwjath Chen. Samstag 5y4 Uhr im Hörsaale Friedb. Anlage Vortrag des Herrn S. Schachnowitz über „Die Blüten am Stabe". Agudistifche Frauen-Ortsgruppe. Montag abend, 9 Uhr, Arbeitsgemeinschaft des Herrn Lehrer Hirschberg man 'pa im Hause des Herrn Heinr. Eisemann, Friedberger Anlage 15. Gäste willkommen. Jüdischer Turnerbund E. V. Sonntag: 8.30—12 Uhr vorm. Sport und Spiel Ostpark (kleine Wiese), für Herren und Jugend. Dienstag: 7—9 Uhr abends Sport und Spiel Ostpark (kleine Wiese, Laufbahn). Mittwoch: 8.30—10 Uhr Turnen Annaschule (Rechneigrabenstraße). , Donnerstag: 8.30—10 Uhr Turnen S. R. Hirsch-Schule (Tiergarten 8). Dienstag: 5.30—7 Uhr Gymnastik und Spiel, Ostpark (kleine Wiese), für Knaben. Donnerstag: 8.30—10 Uhr Gymnastik und Turnen Annafchule (Rechneigrabenftrahe), für Damen. Mittwoch: 7.30—9 Uhr Gesundheitsgymnastik S. R. Hirsch-Schule, (Am Tiergarten 8), für Frauen. Mittwoch: 4.30—7 Uhr Gymnastik und Turnen Annaschule (Nechneigrabenstraße). Abteilung 1 bis 11 Jahre 4.30—5.30 Uhr. Abteilung 2 über 11 Jahre 5.30—7 Uhr, für Mädchen. Verein zur Pflege der hebräischen Sprache layi q#. Frankfurt a. M. Schwanenstraße 12 Part. 1. Die Arbeitsgemeinschaft unter Leitung des Herrn I. Landäu findet regelmäßig jeden nav um 6.15 Uhr statt. Vergangenen "st nbv 's mp hielt Herr Referendar Manfred Neuberger ein Referat über „Soziale Gesetzgebung von S>ai» und nv'vr?", an welchen sich eine rege Diskussion anschloß. Am mp ß nsp werden Artikel aus der palästinensischen Presse besprochen werden. 2. Der neugegründete hebräische Kurs für fortgeschrittene unter Leitung des Herrn Katz findet regelmäßig jeden Mittwoch abend 8 Uhr statt. 3. Der neugegründete hebräische Kurs für Damen unter Leitung des Herrn I. Landau findet regelmäßig jeden nav vormittag von 12—1 Uhr, statt. Anmeldungen für die oben angeführten Kurse sowie für den demnächst beginnenden Kurs für Anfänger werden von P. Weltmann, Am Tiergarten 28 entgegenge- Gebetzeiten. mp rinff Freitagabend 7.45 Samstag naDtfn 6.30 Samstagmorgen 7.45 Samstagnachmittag 1.00 und 5.00 Samstagabend 9.40 Wochengottesdienst: Morgens 6.15 Nachmittags 7.15 Tefillin-Legen am Morgen 2.35 Eine im deutschen Geistesleben bekannte Persönlichkeit schreibt: „Nach einer Ruhr-Erkrankung habe ich mit meiner Familie auf ärztliche Anordnung regelmäßig Kefir aus der Frankfurter Kefir-Kuranstalt getrunken. Wir haben damit die besten Erfahrungen gemacht, sowohl was die Bekömmlichkeit als was den Wohlgeschmack angeht: wir sind mit der Belieferung jederzeit äußerst zufrieden gewesen." Dr. C. G. in Frankfurt a. M., Röderbergweg 170. LILLY WERTHEIMER HEINRICH ZIMMER Verlobte Bodersweier (Baden) Frankfurt a. M. Hanauerlandstr. 44 Empfang: Samstag, den 5. u, Sonntag, den 6. Juli 1930 Hanauerlandstrafie 44 Statt Karten \ ISABEL HARRIS MOSCHEH ERLANGER beehren sich. Ihnen ihre s. G. w. Dienstag, den 1. Juli 1930 (p"ab f"-in nan enm 'n 'i dv) stattfindende Vermählung anzuzeigen. Kapstadt-Berlin Luzern Trauung: Brudervereinshaus, Kurfürstenstr. 115, Berlin Die ira glückliche Geburt eines Töchterchens beehren sich anzuzeigen Gabriel Plaut u. Frau Flora geb- Eisenmann Basel, 23. Juni - 27. Siwan Suche für meine Tochter 17y° I. alt, kinderliebend u. im Kochen bewandert, passenden Posten Bernhard Strauß ' Geroda (Ufr.) Fürsämtliche Weißbinderarbeiten empfiehlt sich 8. 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