Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 71 (1930)
- Issue
- Heft 22 (30.5.1930)
- Date
- 1930-05-30
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 Nr. 22 Der I s raelit ich außer den Berichten der „Alliance" und einigen Aufsätzen und Monographien nur immer die „Zeitungen" allgemein genannt zu sehen, es wäre wohl wertvoll, hier die wichtigsten Zeitungsartikel zu nennen. Wir kennen ja die Arbeitsweise der Zeitungen, sodaß ein enger beschränkter Kreis von Blättern hier mehr am Platze gewesen wäre. Im übrigen ist die Verbreitung und Anschaffung des Werkes sehr zu empfehlen, es kann und verdient noch eine dritte Auflage, die den Krieg und seine Umwälzungen auch noch mitbrächte. Rabb. Dr. A. Posner -Kiel. „Der Aufstand". Ein Roman von Opatoschu. B e r - l i n. Weltverlag. Gleichzeitig ist dieser Roman für. die Mitglieder des Heinebundes erschienen, jener jüdischen Buchgemeinschaft, die gerade in diesen Tagen einen dringenden Ruf nach Förderung laut werden läßt. Es wäre, nebenbei bemerkt, schade, wenn diese in allgemeinjüdischer Hinsicht notwendige Vereinigung ihre literarische Arbeit einstellen müßte. Der Roman „Der Aufstand" ist übersetzt aus dem Jiddischen. Er bietet ein ganz eigenartiges Zeitgemälde jener stürmischen Epoche des erwachenden Nationalismus — eben hatte ja Hegel gelehrt — 1860: die großen Nationen suchen nach Einheit, die kleinen Nationen werden die Sorgenkinder und politischen Lieblinge Europas und der interessierten Welt, die Schwärmerei für deren Befreiung aus irgend einem „Joche" hatte nicht nur Demagogen aller Schattierungen, sondern auch die Sterne der gesellschaftlichen Salons, die Elite des Bürgertums erfaßt. Polen war da die große Mode. Opatofchu schildert die fanatische Sehnsucht nachdiesem Staate, der „noch nicht verloren" war, die Vorbereitungen zu dem unseligen Ausstand von 1863, der in den zaristischen Bajonetten zusammenbrach, — und wir treffen in den Reihen der Kämpfer, Politiker, Demagogen auch jüdische Männer, Aber allen den „letzten Propheten" Moses Heß. Wo ein Unrecht geschah, war auch das jüdische Herz, das sich ohne Zaudern den Bedrängten und Hoffenden zur Verfügung stellte. Viele dieser Typen verdienen unser Bedauern, viele sind ihrer eigentlich jüdischen Ausgabe vollständig verloren, — aber in all den Gestalten steckt ein großes, unbewußtes Wollen nach Weltverbesserung, sodaß wir in dieser Tragik die ganze Größe und Schwere eknes Jude-Seins zu ahnen verspüren. Nicht bloß ein Stück Weltgeschichte umspannt dieser Roman. Weltgeschichte ohne jüdisches Leid ist undenkbar. I. Raphael. Nachmanides. Von Rabb. Dr. Ehone. Nürnberg. 1930. Verlag Bulka. M. 4.—. Um es vorwegzunehmen: man muß sagen, hier ist auf wenigen Seiten viel geboten. Die Einreihung einer Persönlichkeit in die Zeitgeschichte — das ist bei einer Monographie von nicht untergeordneter Bedeutung und nicht leicht — ist dem Verfasser durchaus gelungen, die Charakterisierung der Person des Ramban und seiner Werke ist geglückt; die Form der Darstellung ist gut und von Liebe zum Helden getragen. Das schwere 13. Jahrhundert mit dem Kampf um die Schriften des Maimonides auf der einen Seite und den Religionsdisputen auf der anderen Seite wird hier trefflich dargestellt. Wie Nachmanides in seinem Werke und seinem Leben ein „Ver- . leidiger" war, wird so erzählt, daß man ihn gewiß zu den sympathischsten und vereyrungswürdigsten Gestalten der mittelalterlichen jüdischen Geschichte zählen wird. — Vielleicht ist zu bedauern, daß die Art der Pentateucherklärung, von der ja auch S. R. Hirsch beeinflußt ist (S. 109), nicht genügend gekennzeichnet ist, vielleicht sollten von den Schriften auch etwas mehr die Editionen angegeben werden (z. B., daß es von dem nicht namentlich angeführten Jggeret hakodesch auch eine Uebersetzung in-jüdisch-deutscher Sprache, Fürth 1892, gibt), vielleicht sollten die Belegstellen auch die Quellenangaben enthalten, trotzdem es muß und darf bei dem Gesamturteil bleiben: der Ramban ist hier ernst gewürdigt. Greifet zu dem Buch und leset auch wieder seinen Biur zur Thauro, er ist ein Genuß kür jeden, der nach dem Pschat strebt. Rabb. D. A. Posner - Kiel. jynrP — DrW,TV>» Jiddische Schulbücher für Dinim, Ethik una Moral. Von I. M. K a m i e n i tz. Lodz. Massora-Verlag. Ein Novum auf dem Gebiet der jüdischen Literatur ist das zweibändige Buch von L. N. Kamienitz, Direktor der Bes Jakow-Schulen in Lodz. In einem Vorwort geht der Autor von den Hauptbewegungen, die das Judentum seit dem letzten Jahrhundert beherrschten und beherrschen, Chassidismus, Mussa^r und wissenschaftlicher Forschung, aus, um seine Pläne zu entwickeln. Im ersten Bande bringen einzelne Kapitel in Form von anmutigen Essays die einzelnen täglichen Vorschriften, der jüdischen Tochter zum Verständnis. Es beginnt stets mit einem Zitate aus Bibel, Talmud oder den „Sprüchen der Väter", aus dem dann leicht zum Gebote selbst übergeleitet wird, dasselbe in seinen Ausführungsbestimmungen und seinem inneren Gehalte nach erläuternd. Vieles erinnert an den Choreb von Samson Raphael Hirsch, an den sich der Autor bewußt anlehnt, nur ist hier die Diktion einfacher und, da es ein Schulbuch ist, der Aufbau methodisch von unten nach oben gut angelegt. Der zweite Band ist ein Religionsbuch und nennt sich schlechthin „Jüdischkeit". Er enthält zwischen Bibelstücken, Gebeten und deren Uebersetzung eine große Reihe talmudischer- und midraschistischer Erzählungen in guter Bearbeitung, auch sonst hübsche Skizzen und Bilder aus Leben und Schule, für Schule und das Leben. Wir sind nicht reich ab guter, gesunder Volks- und Schulliteratur im jüdischen Osten. Diese Bücher, aus einer reichen pädagogischen Erfahrung und einer großen Liebe zum Judentum und jüdischen Kinde geboren, werden auch anderen Pädagogen im Osten, in Amerika und Palästina gute Dienste leisten. —tz. Rabbinischer Humor. Von Dr. P. I. K o h n. 2. Auslage. Frankfurt a. M. Verlag I. K a u s m a n n. Preis M. 8.—, geb. M. 10.—. Das Buch hat bei seinem ersten Erscheinen gute Aufnahme gesunden. „Jedes Wörtchen", so schrieben wir damals, „zeigt reinen, schönen und nachdrücklichen Ernst, den Willen, .über die Verhältnisse sich selbst zu erheben." Dieses Urteil könnten wir bei der zweiten vermehrten Auflage, die 272 Seiten umfaßt bestätigen, wenn nicht leider noch manches hinzugekommen wäre, das weniger von „reinem schönen Ernst" zeugt. Rabbinischer Humor muß mehr als Humor sein iia'£ nans a’aan 'i'vim bv pbin nn'v. Nach solchen Gesichtspunkten kann eine Sammlung rabbinischer Anekdoten als L e h r - und Mussarbuch wirken, Belehrung auf dem Wege der leichten angenehmen Unterhaltung bringen. Wie schwer aber es ist, hier die richtige Grenze zu finden, zeigt Drujanow mit seinem nmn'nan *iso , zeigt noch krasser Gronemann. Aber auch Kohn schießt leider zuweilen über die Grenze des ethisch und ästhetisch Erlaubten hinaus. Er hätte uns sonst mit „Witzen", die den polnischen Raw in Beziehung zu gewissen ägyptischen Plagen bringen und ähnlichem Zeug, das mehr anwidert als belustigt — neben einer großen Reihe guter Nummern — verschont. Jüdische Sitten und gottesdienstliche Gebräuche. Von William Rosenau. Ins Deutsche übertragen von Bertha Bardt-Strauß. Berlin. Verlag „Jalkut". Das Buch, das in sehr volkstümlicher Weise an den Leser herantritt, liegt in der dritten Auflage vor. Es ist eine Zusammenfassung von Vorträgen, die bereits vor mehreren Jahren an der John Hopkins-Universität in Baltimore gehalten worden sind, und die uns durch alle Teile des jüdischen Seins, durch Alltag und Feste, durch die Gebräuche der Trauer und der freudigen Stunden führen. Die Darstellung ist sympathisch, wenn auch nicht immer und überall ganz frei von einer gewissen Primitivität, wie sie gerade in amerikanischen religiösen Schriften zeitweise anzutrefsen ist. Das wirkt oft sentimental. Andererseits ist auch die rein referierende Sachlichkeit nicht uneingeschränkt anzuerkennen. (Ein Beispiel: Bei der Besprechung des Tefillingebetes: „Diese biblische Anordnung darf sicherlich nicht wörtlich aufgesaßt werden, sondern bildlich . . ."). Das Buch hat eine Aezahl zum Teil recht notwendiger Bildbeilagen. Die zitierten Bibelstellen sind der Uebersetzung von Vuber-Rosenzweig entnommen. — Aber es ist kein Buch, das man kritiklos der jüdischen Jugend in die Hand geben darf. I. R. Central Conference of American Rabbis, Yearbook, volume 39. Detroit Mich. 1929. Ein recht ausführlicher Bericht über die Konferenz liberaler, , oder bessergesagt. Reformrabbiner liegt hier vor, der die Themen der- Besprechung und die Diskussionen sowie das ganze Programm enthält. Man sieht das kolossale Menschenmaterial, über das man hier verfügen kann und mit einem gewissen Behagen die gewaltige Organisation mit den Kommissionen und ihre Arbeitsweise, die leicht eine Zerstückelung der Gesamffront herbeiführen kann, an der der Rabbiner steht. Es wird hier gearbeitet, leider nicht in dem positiven Sinne, den wir wünschten. Dem Berichte sind sehr starke Beilagen zugegeben, die nicht ohne Wert sind, so ein kurzer Ueberblick über die zeitgenössische jüdische Geschichte, nach Ländern geordnet (bei Deutschland wird hauptsächlich vom kommenden Reichsverband und vom Welffrauenkongreß gesprochen), ein Bericht über neuere archäologische Arbeiten in Palästina, drei größere Abhandlungen über Moses Mendelssohn: a) seinen Charakter, seine Philö-j 'ophie und seine Religion: b) über sein religiöses Ideal und c) über seine Freundschaft mit Lessing: dann folgt eine Abhandlung über 40 Jahre Reformerziehung, über Ziele und. Leistungen der Rabbinerkonserenz, über dse Finanzen, die Mitglieder u. v. a. --Ein Umfangreicher Band, der zu manchem Nachdenken Anlaß gibt. Es ist. sicher nachahmenswert, daß auch unsere Rabbinervekeinigungen so ausführliche Berichte ihrer Tagungen erscheinen lassen. . Dr. I. „Ewige Weisheit". Aus dem Spruchborn der Weisen. Spruchpoesie des Talmud und der rabbinischen Literatur. Poetisch übertragen von Mar Weinberg. Berlin. Otto Hendel Verlag. 5. Auflage. Hier begegnen wir einem alten Bekannten, einem Stück unserer eigenen Jugendzeit. Das war damals, als man uns dieses Büchlein — damals war es allerdings ungleich schmäler, zierlicher, im biegsamen Dünndruck seiner ersten Auslage — als Prämie in die Hand drückte! Diese gereimten Übertragungen aus dem nachbiblischen jüdischen Schrifttum haben wir alle mit begeistertem Interesse gelesen, die sinnigen Sprüche über Leben und Tod, über Weisheit und Heldentum, über Dank und Undank — die Gedanken und Nachdenklichkeiten über Armut, Reichtum, Haß und Freundschaft — und besonders wohl die zahlreichen Fabeln, Sagen und Erzählungen des letzten Abschnittes. Nun ist bereits die fünfte Auflage da. Das Buch ist umfangreicher, dicker geworden. Es ist ein moderner Ganzleinenband, sieht viel vornehmer aus und hat auch ein neues Motto bekommen, tscherkessifche Verse von Fr. von Badenstedt. Fast scheints. aber, wenn man jetzt durch diese poetisch übertragenen alten Sähe und Aussprüche - blättert, als sei die Zeit überholt, da man der 30. Mar 1939 Jugend die schwierigen Ungereimtheiten eines anscheinend verschlossenen Landes in Form „gereimter" Gaben gleichsam auf angenehmer Schale präsentieren zu müssen glaubte. Es ist sehr schwer, diesen Sinn altjüdischer Worte in deutsche Reime zu bringen, so gut gemeint das auch sein mag. Vielleicht ist es ein unmögliches Unterfangen. So nimmt man also dieses Buch nicht, mehr ohne jeden inneren Widerspruch auf. Die Zeiten sind, anders, Unsere eigene Kompliziertheit verlangt, daß wir über jede gekünstelte Formung hinweg zu den wundervollerhabenen Formen dringen, selbst wenn der Weg weitergefahrvoller, dorniger sein sollte.. Das Buch, das der heutigen jüdischen Jugend die Quellen des Talmuds erschließen kann, ist nur der Talmud, diese- Quelle. selber. Die herausgeholten Gedanken, die für den täglichen Gebrauch in Verse gebracht werden, sind uns heute unzureichend. Sie werden bestenfalls nur den Geschenktisch einer vorüberrauschenden Feierstunde zieren. I. Raphael. Jüdische Provinzbilder aus Litauen. Zwanzig lustige Ausschnitte aus dem jüdischen Provinzleben in Li- - tauen. Von Jakob Simon (Joske Burstein). Memel. 1928. Verlag. F. W. Memeler Dampfboi A. G. Hübsche Schilderung, Originaltypen von fast Scholom Alechemscher Prägung, freilich ohne die Kraft und den Humor, die diesen, einzigartigen Klassiker der jiddischen Literatur mit dem lachenden und weinenden Auge auszeichnen, — laufen, drängen sich, stoßen einander durch die 175 Seiten und 20 Bilder dieses Buches. Man hat, wenn man es bis zu Ende gelesen hat, eine Reise durch Litauen gemacht und viel Interessantes an Menschen und Dingen kennen gelernt. —tz. Die Zukunft Palästinas. Von Dr. M. K r e w e r. B e r - lgn. Buchhandlung Kedem. 106 Seiten. M. 2.—. Eine Schrift informativen Charakters über die Probleme, die mit der jüdischen Gegenwart und Zukunft Palästinas verbunden sind. Aus dem Inhalt sei folgender Passus wiedergegeben: „Das jüdische Volk soll und kann, unter Ablehnung eines Judenstaates in Palästina, sich zu einer internationalen Nation zusammenschließen, wenn es die inneren Kräfte zum Ausbau einer zeitgemäß modernisierten Verfassung und zur Organisation, auf der Grundlage der jüdischen Tradition, Religion, sozialen Solidarität und des Weltbürgertums sammelt und diese Kräfte in den Dienst des Aufbaus eines organischen und geistigen Zentrums des Judentums in Palästina stellt." Herkunft und Zukunft. Zwei Essays zum Schicksal eines Voffes. Von Arnold Zw eia. Wien. Phaidon- Verlag. 230 Seiten und Abbildungen.. Dichter, Denker und Persönlichkeit von ethischer Qualität sind gute Voraussetzungen, und Arnold Zweig vereinigt in sich diese Voraussetzungen. Er hat daher den Anspruch, angehört zu werden. Auch dort, wo er nicht übereinstimmt, soll daher der Leser Zweigs Worte nicht nur ablehnen, vielmehr sich durch sie zum Nachdenken anregen lassen. Arnold Zweig hat im Krieg in Osteuropa die Welt des Judentums entreckt, und seine empfindsame Seele hat aus die Ausstrahlungen dieser Welt lebhaft reagiert. Seine Freundschaft mit dem großen Radierer Hermann Struckhat ihn dann zu dessen Typen aus der Ostjudenheit, die sich 'zu einem Werke „Das ostjüdische Antlitz" abrundeten, den Tert schreiben lassen. Es war natürlich, daß das in Zweig wach gewordene jüdische Interesse 'ich. dem aktuellen Erez Israel-Problem zuwandte, und ö folgte dem Buch „Das ostjüdische Antlitz" von 19f9 im Jahre 1924 „Das neue Kanaan", gleichfalls als Text zu Schöpfungen von Struck. Ein nsa'n -a ll'Liv v ^ana a"r Ein fl'PV’tfl Aus verschiedenen Handschriften gibt der- Herausgeber hier drei kleine Traktate und zwei Abschnitte in der -Art. kleiner Traktate heraus. Es handelt sich um die Stücke ,di!>p ps pS /jrj’Sy 'oa /K’vyr;pK *p*i 'pa ,»vn nx-,' 'pa . ' 1 Vm pa Sehr reiche Anmerkungen über Lesarten, über den Inhalt, die.Beschreibung ber; codices gehen dem eigentlichen Tert voraus oder begleiten ihn. Die Sammlung ist wertvoll und sehr lesenswert, die Ausstattung läßt nichts zu wünschen übrig, wie dies meist bei Büchern der Fall, die von Amerika zu uns kommen. Juden in der deutschen Politik) Von Marr bis Rathenau, Deutschlands Weg seit 1815. Von Rudolf S ch a y. Welt-Verlag 1929. Wir werden in diesem flüssig und schön geschriebenen Buche mit über zwanzig bedeutenden Juden bekannt gemacht, die ihr Leben und ihre Kraft der deutschen Politik gewidmet höben. Die Beweglichkeit des jüdischen Geistes und seine Anpassungsfähigkeit mündet hier in-- einer gewissen Tragik — denn wenn man feststellt, daß ein Jude dem preußischen König die deutsche Kaiserkrone anbketet, ein Jude die Weimarer Verfassung ausarbeitet, ein Jude die Republik stützen und den Welffrieden fördern will, daß der Sozialismus vom Juden ausgeht und dennoch der Haß und der Undank die jüdische Gemeinschaft umtoben, so ist das ein Ausschnitt aus der Tragödie der jüdischen Golusgeschichte. Deutsche mögen dieses 'Buch lesen und aus ihm Dankbarkeit lernen, Juden und Deutsche mögen es lesen und sich von den letzten Heilsgedanken des Verfassers gefangen nehmen lassen. Viele Bilder, ein wertvolles Register und eine interessante * Bilanz erhöhen den Reiz des gut aus gestalteten Buches. P.