Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 71 (1930)
- Issue
- Heft 21 (22.5.1930)
- Date
- 1930-05-22
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2446951-2450600-2450620--76954-2534585- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
22. Mai 1930 Der Israelit Nr. 21 Seite 7! Dr. B. Lohn "27. Slraßburg, 19. Mai. Am Freitag erlag Dr. B. C o h n einem längeren Leiden. Cohn, eine anerkannte Autorität in der astronomischen Wissenschaft, war Führer der Orthodoxie in Straßburg und im Elsaß, die in der von ihm mit aufgebauten Ez Chajim-Gemeinde ihren Mittelpunkt hatte. Was Dr. B. Cohn für uns bedeutete und was wir in ihm verloren haben, soll in einer eingehenden Würdigung in nächster Nummer gezeichnet werden. masan- W. S. I. Fulda, 18. Mai. Bei einer gesamten Dienstzeit von 42 Jahren als Lehrer, von denen 41 Jahre im öffentlichen Schuldienste verbracht wurden, beging der Lehrer und Vorbeter der Gemeinde Schenklengsfeld, Herr Lehrer G r ü n e w a l d , am heutigen nnw die Feier seines ZOjährigen Ortsjubiläums. Da der Jubilar eine offizielle Feier abgelehnt hatte, sollte diese nur im engen Rahmen der Gemeinde abgehalten werden. Herr Provinzialrabbiner Dr. Cahn aus Fulda erfuhr noch rechtzeitig von der Feier und ließ es sich nicht nehmen, an derselben teilzunehmen. Die Gemeinde, welche schon tags zuvor ihr Jubiläumsgeschenk — einen prächtigen Klubsessel — überreichen ließ, hatte Schule und Synagoge würdig dekoriert. Beim Vormittags-Gottesdienste hielt Herr Dr. Cahn die Festpredigt, durch welche er die Verdienste des Jubilars in Schule und Gemeinde eingehend beleuchtete. Der Gemeindeälteste, Herr Levi Tannenberg, richtete eine herzliche Ansprache an den gewissenhaften Lehrer und dankte ihm für seine mühevolle 30jährige Arbeit und aufopferungsvolle Tätigkeit. Dann sprach der Jubilar. Er schilderte seine Arbeit in Schule und Gemeinde, wies auf sein Verhältnis zur Gemeinde hin, lehnte jede Dankesoerpflichtung gegen sich ab, sprach dagegen seinen Dank für alle ihm erwiesenen Ehrungen aus. Die Gemeinde lauschte andächtig den bewegten Worten ihres Führers. Zahllose Glückwünsche aus der Ferne waren eingetroffen und die Räume des Gefeierten in einen Blumengarten verwandelt. Der Abend vereinigte die ganze Gemeinde zu einem geselligen Zusammensein in der Gastwirtschaft am gedeckten und geschmückten Kaffeetisch. Herr Dr. Cahn eröffnete den Abend durch eine mit vielem Witz durchwürzte Tafelrede, in welcher er den Jubilar feierte und manche Mahnworte an die Gemeinde in humoristische Form kleidete. Unter bewährter Leitung von Frau Hirschfeld brachten die Schulkinder ihre Glückwünsche durch Reigen, poetische Vorträge dar. Ehemalige Schüler überbrachten Gratulationen von den in der Ferne weilenden Schülern. Den Glanzpunkt bildete eine Huldigung dreier Damen, die als Wandervögel den ehemaligen Lehrer begrüßten und seine 30jährige Tätigkeit als Lehrer, Prediger, Vorbeter, Seelsorger humoristisch schilderten. Von lautem Beifall begrüßt, antwortete nunmehr der Jubilar. In spätester Nachtstunde schloß die schöne Feier nach einem heiteren Abschiedswort unseres verehrten Provinzialrabbiners. Mosbach (Baden), 18. Mai. An der Schwelle des 75. Lebensjahres und am Vorabend des schmerzlindernden -warn v'b verschied hier Karl E i s e m a n n , eines der treuesten und besten Mitglieder unserer altehrwürdigen Gemeinde. Wir beklagen in ihm den aufrichtigen ll'vv *n' und den wahren npas ^a- Er war seines großen Oheims, unseres unvergeßlichen Bezirksrabbiners Dr. Löwenstein, in jeder Hinsicht würdig. Herr Bezirksrabbiner Greilsheimer zeichnete ein getreues Lebensbild des Verblichenen und hob seine herrlichen Eigenschaften als Gatte, Vater, Mensch und als nachahmenswerten Erhalter unseres traditionellen Gottesdienstes, rühmend hervor. Die außerordentlich große Teilnahme von nah und fern dokumentierte zur Genüge die Wertschätzung und das Vertrauen, die der Entschlafene überall genossen hatte. So ist ein alter Pionier des Judentums von uns gegangen, dessen Andenken in der Geschichte unserer Gemeinde fortleben wird, rrasan. Br. Vermischtes. London, 19. Mai. Der Frankfurter Raw, Herr Rabbiner Jos. Horovitz, hielt anläßlich seines hiesigen Aufenthaltes am nw« rav nachmittag in der Synagoge der m? einen Vortrag. Ein Wort des Gedenkens für Rabbi Dr. Schönfeld, den verstorbenen an der Gemeinde, stand im Mittelpunkt seiner längeren Ausführungen. Dr. Schönfeld habe min bw n^aya gewirkt, und ein sichtbarer Erfolg seiner Wirksamkeit sei die i-rrnv' nnsr, die heute als ein starker Exponent des Judentums in Westeuropa dastehe. Nicht tznn, nicht der Geist allein sei entscheidend für Völkerbund Zeitenentwicklung, das ap habe Funktionen von gleicher Bedeutung. Darum verlange das Judentum, im Gegensatz zu modernen Wissenschaftsforderungen, neben dem scharfen, unablässigen Studium der Gotteslehre auch die Entwicklung der Herzenseigenschaften. Gotteshaus und Lehrhaus müssen Hand in Hand ihre, großen Aufgaben erfüllen. In launiger Weise brachte der Redner den Beweis für t>naa «ton «naai? virr> ma In ernsten Worten fuhr er fort, den innigen Zusammenhang zwischen jüdischer Lebensbejahung und nasrn nvao darzulegen. Das Streben nach vollem ni»'»n während der sieben Wochen sei Ausdruck der wachsenden Sehnsucht nach größerer Gotiesnähe, Ausdruck erneuter Vorbereitung auf mmn rbnp, genährt durch den starken, nimmer ^wankenden jüdischen Optimismus, der das Leben als Gottes Geschenk betrachtet und 'n näherzukommen als das Lebensziel. Die Rede hinterließ einen tiefen Eindruck. Würzburg, 19. Mai. Hier fand am Sonntag den 18. Mai die Einweihung des gemeinsam von der Israelitischen Kranken- und Pfründnerhaus-Stiftung und dem Verband bayrischer israelitischer Gemeinden erbauten „Landesheims für Kranke und Sieche" (Altersheim) unter Beteiligung der Behörden und Kultusverwaltungen Würzburg. und benachbarter Städte. Aus Würzburg selbst war ein Kreis geladener Gäste erschienen, die alle in tief empfundener Ansprache vom Stiftungsvorstand H. Buxbaum begrüßt wurden. Rabb. Dr. Hanover hielt die Weiherede in gewohnt geistreicher Art, die sich an hohe Thoraworte anlehnte und des Himmels Segen für die himmlische Tat erflehte. Der Präsident des Rats im Verband bayrischer israelitischer Gemeinden, Oberlandesgerichtsrat Dr. Neumeyer, sprach goldene Worte zu dem Tat gewordenen Gedanken und gab am Schluß seiner Rede überraschend Kenntnis von einem ihm aus Anlaß der Feier gewordenen Legate in der Höhe von 100.000 Mark eines ungenannt sein wollenden Spenders. Regierung und Stadtrat ließen durch ihre Vertreter herzliche Glückwünsche überbringen, die Kultusgemeinde durch den 1. Vorsitzenden, Justizrat Dr. Haas. Nach der Feier fand in den Räumen des Hauses ein Frühstück statt, bei dem humorvolle Reden mit nun 'nan abwechselten, nach denen Rabb. Dr. Wohlgemuth-Kitzingen das Tischgebet vortrug. — Die beiden Anstalten — Krankenhaus und Bayrisches Landesheim — werden nach religiösen Grundsätzen strengster Observanz geführt, für alle unsere Gesinnungsgenossen ein froher Lichtstrahl in der Erscheinungen Flucht. Möge des Himmels Segen auf dem Werk, seinen Gründern und seinen Leitern ruhen. Furth i. V., 19. Mai. Am Mittwoch, den 16. April, sprach im Rahmen eines Vortragsabends Herr Rabbiner Dr. Elie M a n k - Ansbach über das Thema: Der Völterfriede und die Religionen. Eingangs betonte der Redner die ungeheure Wandlung der Anschauungen der Völker und Politiker über die Aufrechterhaltung eines dauernden Friedens seit dem Kriege. Zu Bismarcks Zeiten waren dem'Staatsmann „die großen Fragen der Politik nur durch Blut und Eisen lösbar erschienen" — — im vorigen Jahre haben die großen Staaten feierlich die Aechtung des Krieges verkündet. Der Pazifismus schöpft seine Kraft aus zwei Wurzeln: dem einen ist er ein Gebot der Ethik (Pazifismus des Gefühls), dem anderen ergibt sich seine Notwendigkeit aus der gewaltigen Vernichtungskraft eines modernen Krieges,- der durch die Entwicklung der Technik Opfer von ZU großen Ausmaßen verschlingt. Welche Stellung nehmen nun die Religionen zu Krieg und Friede ein? Der Referent beleuchtet nun eingehend die bekannte Stellung der beiden Kirchen, die nicht eindeutig jeden Krieg, verdammen. Der Satz: „Liebe Deine Feinde wie Dich selbst" bezöge sich nur auf das Verhalten des Einzelnen, nicht auf das einer Gemeinschaft. Auch die jüdische Religion verabscheut nicht aus Grundsatz den Krieg. Wir kennen sogar außer der ms» man^a auch die Kategorie desmim rinnen. Dennoch läßt sich deutlich aus -fan und o"v ersehen, daß die jüdische Religion den Zustand ewigen Friedens als den allein erstrebenswerten betrachtet (Jirmijah.) Wir müßten uns jedoch darüber klar werden, daß nur durch m i-inawn der Krieg dauernd von dem Frieden ausgerottet werden könne. Nach kurzer Debatte schloß der genußreich verlaufene Abend unter dem Beifall der zahlreich erschienenen Zuhörer. _ Köln, 5. Mai. Am vorigen Sonntag, 4. Mai, beging die Ehewro Talmud Thauro das seltene Fest eines Sijum auf die Thauro. In 17 Jahren war in den allsabbatlichen Vorträgen von 12—1 die Thauro durchgelernt worden. Der Vorsitzende, Herr A n s b a ch e r, begrüßte die erschienenen Teilnehmer, welche aus den regelmäßigen und gelegentlichen Zuhörern der Vorträge sich gusammensetzten. Auch Ehrengäste von auswärts hatten sich eingefunden. Redner charakterisierte kurz die Eigenart der Exegese, wie sie in diesen Vorträgen geboten wird und nahm Gelegenheit, die nicht anwesenden potenten Mitglieder beider Gemeinden an ihre Pflicht zu erinnern, eine der ältesten Institutionen Kölns, die 1861 gegründet wurde, tatkräftig zu unterstützen. Darauf wurde die Thauro zu Ende gelernt. Bei bescheidenem Imbiß nahm zuerst Herr Rabbiner Dr. Cohn- Marburg das Wort. Er hatte die Talmud Thauro im Sommer 1900 nach dem Weggang von Herrn Rabbiner Dr. Anton Nobel s. A. geleitet und konnte den heutigen Stand mit demjenigen von vor 30 Jahren vergleichen. Herr Rabbiner Dr. Carlebach gab eine geistvolle Erklärung einer Talmudstelle und wünschte der Ehewro weiteres Gelingen ihrer hohen Bestrebngen. Herr Nathan Kahn überbrachte die Glückwünsche des Rheinlandvereins. Er wies auf dessen ergänzende Tätigkeit hin. Die Vorträge, die in der Talmud Thauro im Laufe eines Menschenalters gehalten wurden, sucht der Verein für die jüdischen Interessen Rheinlands vermittels des von ihm gegründeten' Verlages der weitesten Oesfentlichkeit zugänglich zu machen. Er erachtet es als Ehrenpflicht der Mitglieder der Talmud Thauro auf diese Schriften — gemeint sind die „Dijukim al Hathauro", Erklärungen zum Pentateuch — zu abonnieren, um so dem Verlag die fortlaufende Drucklegung des nunmehr im Manuskript fertiggestellten Kommentars zur Thauro zu ermöglichen. Die Kosten seien so minimal, daß fast jeder zur Verbreitung der Leistungen der Talmud Thauro beitragen könne. Herr Rabbiner Dr. W e y l - Düsseldorf oerwob geistreiche und gediegene Erläuterungen aus beiden Talmuden mit seiner Rede, die ein Glückwunsch seiner Düsseldorfer Gemeinde und seiner Person war. Herr Rabbiner Jacobowitz - Köln richtete einen Appell an das Alter und die Jugend die Schiurim und Vorträge zu besuchen. Als letzter sprach Herr Seminarstudienrat Gut mit gewohntem Humor. Er erinnerte an das erste gleichartige Fest der Talniud Thauro, das im Jahre 1887 begangen wurde und dessen Zeuge er gewesen ist. Herr Oberkantor Joffe brachte gesangliche Darbietungen zu Gehör und die Festlichkeit fand mit dem Tischgebet ihren Abschluß. Was bei solchen Versammlungen, ob sie wissenschaftlichen oder festlichen Charakter tragen, immer aufsällt, ist die vollkommene Zurückhaltung leitender Kreise der Kölner Judenheit. Im nächsten Jahre begeht die Talmud Thauro Köln ihren 70 Geburtstag, hoffentlich so rüstig, rührig und voll jugendlichen Lebens, von dem sie heute erfüllt ist. Eine solche Institution, die erzieherisch in sieben Dezennien in Köln manch Segensreiches geleistet hat, darf Anspruch darauf erheben, daß man sie besucht, ständig oder doch gelegentlich. Sie ruft allen Kreisen zu: „Kommet, ihr Söhne des Judentums, höret mir zu, Gottesfurcht möchte, ich euch lehren!" Die Woche. Semesterecöffnung der Frankfurter Jeschiwa. Das Sommersemester wurde am 1. Jjar in üblicher Weise mit einer Ansprache des Rektors eröffnet. Die stattliche Zahl von 93 Hörern (davon 62 aus Deutschland und Westeuropa) legt beredtes Zeugnis ab für die Bedeutung, die dieser Thorastätte vor allem für Deutschland zukommt. In die der Jeschiwo, angegliederte Schochtimschule wurden 12 Schülerlstür den neuen Lehrgang ausgenommen. Die Lehrverfassung sucht den mannigfachen Anforderungen, die durch die aus den verschiedenen Altersstufen und Berufen sich zusammensetzenden Hörer sich recht schwierig gestalten, gerecht zu werden. Neben den über die verschiedenen Gebiete der jüdischen Wissenschaft sich erstreckenden Schiurim und Uebungen des Rektors und der ordentlichen Dozenten, erwähnen wir aus dem Lehrplan des Sommersemesters die Vorlesungen der außerordentlichen Dozenten: Dr. Jsaac Breuer, „Probleme der jüdischen Geschichte im 19. Jahrhundert", Dr. S. Ehrmann, „Die Bedeutung der 19 Briefe für die Gedankenwelt Rabbiner Hirschs", Dr. Moses Breuer, „Hebräische Grammatik für Anfänger und Fortgeschrittene". Mit aufrichtigem Bedauern sieht die Jeschiwa mit diesem Semester Herrn Professor Dr. Caro aus ihrem Lehrkörper scheiden. Gesundheitsrücksichten zwingen diesen um die Entwicklung der Jeschiwa hochverdienten Gelehrten und Schulmann nach fast vierzigjähriger, von reichen Erfolgen gekrönter Tätigkeit sein Lehramt niederzulegen. In seltener geistiger und seelischer Verbundenheit mit dem großen Gründer der Jeschiwa verstand er es, in verständnisvoller Einfühlung in das der Jeschiwa eigene Milieu, vor allem den Hörern aus dem Ausland die allgemeinen Bildungselemente zu erschließen und somit an ihrer Ertüchtigung zu geschlossenen jüdischen Persönlichkeiten mitzuarbeiten. Diese Erfolge verdankt Herr Prof. Caro nicht nur seinem reichen Können und Wissen, vor allem war es feine von ungebrochener Jüdischkeit erfüllte Persönlichkeit, welche die reichen Quellen ihrer in großen Familientraditionen wurzelnden jüdischen Kraft nur in vornehm bescheidener Zurückhaltung erschloß, die aus seine Schüler nachhaltige Wirkung ausübte. Die herzliche Dankbarkeit der Jeschiwa, die Verehrung einer großen, über die Welt zerstreuten Schülerschar, von denen viele an ragender Stelle sich befinden, dürfen diesen hochverdienten Lehrer mit dauernder gerechter Befriedigung erfüllen: Petition an das Völkerbundkomilee in Sachen der Kalenderreform. Der Vorstand der Synagogengemeinde Israelitische Religionsgesellschaft ersticht uns, bekanntzugeben, daß auf der Gemeindekanzlei eine Petition an das Völkerbundkomitee aufliegt, die sich gegen die mit den schwersten Gefahren für die Sabbatbeobachtung verbundene Idee einer Kalenderreform mit Blankotagen wendet. Es ist dringend erforderlich, daß diese Petition wie anderwärts so auch hier von allen Gemeindemitgliedern, Männern und Frauen vom 20. Lebensjahr an aufwärts, unterzeichnet wird. Die Mitglieder der „Synagogengemeinde Israelitische Religionsgesellschaft" und ihre Angehörigen werden daher ersucht, im Interesse der Wahrung des Sabbats sich der kleinen Mühe der Einzeichnung auf dem Gemeindebüro unterziehen zu wollen. Wer sich für die Einzelheiten der Kalenderreform in ihrer Beziehung zu den religiösen Interessen interessiert, findet genauen Aufschluß in den in Nr. 9 und 10 des „Israelit" vom 27. Februar und 6. März 1930 erschienenen Veröffentlichungen. Wahlen zum Delegiertentag der Agudar-.Iisroel-Iugendorganifalion Deutschlands. Die Leitung der A. J.-Jugendgruppe, e. V., Frankfurt a. M., beruft gemäß § 3 der. Satzungen der AJJO., Deutschlands, auf Sonntag, 25. Mai, 20 Uhr, eine Mitgliederversammlung ein, und zwar mit der Tagesordnung: Wahl von 6 Delegierten zum Delegiertentag, der am 8. und 9. Juni 1930 stattfindet. Die Bedeutsamkeit dieses Delegiertentages erfordert eine Beschickung mit an der Weiterentwicklung der AJJO. interessierten Kräften, die sich ihrer Verantwortung bewußt sind. Eine starke