Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 71 (1930)
- Issue
- Heft 15-16 (10.4.1930)
- Date
- 1930-04-10
- Page
- – (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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10. April 1930 Der Israelit Nr. 15 Seite 3 harmonisch in die Kapitel „Volk in Not" über. Erlösung aus Mizrajim, Sinai Auserwählung Israels, Einzug ins heilige Land folgen. Josua und die große Reihe der Richter ziehen an uns vorbei und zeigen nach den ältesten Urkunden, richtig verstanden und gedeutet, ihr inneres Wesen. Ein ausgezeichnetes Kapitel über die Prophetie leitet die Königsgeschichte ein, wobei: dem kampserfüllten und durch inneres Ringen geläuterten Lehen Davids besondere Rechnung getragen ist.: Aus einer bewegten Seele erklingen ewige Lieder, die dem Opferdienst im Tempel Salomos den Inhalt geben. Krisis, Teilung und Trennung des Reiches, dis Mißwirtschaft eines Achab, und E l i j a h u, der alleinige Vertreter des Gstteslichtes und der ewigen Wahrheit, und so weiter bis zum Tode Josaphats. Es ist kein bloßes Buch der Geschichte, es ist Geist der Geschichte, den uns dies vortreffliche hebräische Buch widerspiegelt, und wir begegnen, besonders in den ersten Teilen, einer Fülle von Gedanken und Ideen aus dem Hirsch-Kommentar, in bester und nutzvollster Weise angebracht. Wir wünschen dem Verfasser ein weiteres Fortschreiten auf diesem Wege, der heute ein Weg zur geistigen Erlösung der jüdischen Jugend im Osten werden kanN. Bon glei^ garer Gesinnung und Sorgfalt in der orm ist das Werk "irm a5> ‘iso von A. Meierowitz, iga, Avotu iela 56/6. Fragen des Glaubens und Denkens werden aufgeworfen und Wege zur Lösung gesucht, die aus Thora und Talmüud aus gehen und zu diesen zurückführen. Zwischendurch eine Fülle von halachischen und agadischen Deutungen, die dem Kundigen Freude machen. Und da wir gerade bei. der Bibel sind, sei einer anmutigen hebräischen Erzählung von CH. CH. Stein- Jerusalem Erwähnung getan, die König S a u l im Mittelpunkte hat (zu. beziehen beim Verfasser, Jerusalem Mea Shearim P. O. B. 10). Schöne fließende Sprache, klare, pädagogisch gut aufgebaute Darstellung der Ereignisse und Geschehnisse, gute Charakterzeichnung des ersten unglücklichen Königs und bei all dem enge Anlehnung an die biblische Tradition. Alles in allem, eine gute Lektüre für die hebräischsprechende Jugend, wie für bibelkundige Leser, die die" hebräische Sprache erlernen wollen. Ein Jahrzehnt nach dem Kriege kamen die bekannten Kriegsbücher ’ auf den Büchermarkt und eroberten die Welt, Warum sollte nicht auch ein hebräisches Kriegsbuch erscheinen? Mordechai ben Hillel Hakohen, ein bekannter hebräischer Schriftstellerveteran, legt uns ein solches Buch unter dem Titel „v'vvn (Verlag Mizpah, Jerusalem und Tel-Awiw) in zwei stattlichen Bänden von je 220 Seiten aus den Tisch. Es sind keine Frontberichte, sondern in der Form eines Tagebuches Auf-, Zeichnungen, über die Schicksale Palästinas und/die wechselvollen Ereignisse in Stadt und Land des neuen Jischuw vom Ausbruch des Krieges bis zu seiner Beendigung: niedergeschrieben von einem Manne, der mitten in einer bewegten Zeit mit offenen Augen die'Dinge so sieht, wie er sie bei seiner nationalen Einstellung, subjektiv -ehrlich' und wahr, sehen , muß. ~ In deutscher Sprache, die aber nur das moderne Gewand für gute jüdische Gedanken aus alten Bibel-, Talmud- und Midraschbeständen stellt, bietet uns der bereits auf diesem Gebiete wohlerprobte Rabbiner Dr. Felix Kanter in Zwittau unter dem Titel apv' 'i-v» neue Gleichnisse und Erzählungen zu allen Fest- und Feiertagen des Jahres (Verlag Dr. R. Färber, Mähr.-Ostrau, Slovakei). In der Hauptsache sind hier die ewigschönen und zumeist den innersten Kern der Sache treffenden Fabeln und Gleichnisse des Dubner Maggid in anmutiger Form wiedergegeben. Wer die ersten Teile dieses Buches kennt,- für den bedürfen die anderen Teile keiner weiteren Empfehlung. Worauf nicht alles die Preßburger Jugendgruppe der Agudas Jisroel kommt! Da gibt sie eine Sammlung der p e r s ö n lichen u n d t ä g l ich enBräucheund Gepflotz'enheilen des Chat am Sofer in so hübscher ^Aufmachung heraps, als wäre es. ein Erzeugnis der steuestäck'schöngeistiger!'Literatur. Zusämmengestellt' ist das:WMlem. von, Rabbi ' Josua Löb Schill chnd zu beziWil'-'hei'.'M.genannten Jugendgruppe. Stundenlang kann .mansich in.diese einzelnen Paragraphen, Ausflüsse eines - „großem Lebens in' Reinheit und Heiligkeit*', vertiefen , und . map kommt', nicht los von dieser Lektüre. MussarperlÄi leuchten uns nicht.aus einem gedruckten Buche, sondern einem geweihten und gesegneten Dasein blendend entgegen. Wohl uns, wenn das Auge das reine Licht verträgt und sich dessen ein Strahl in unsere Schle hineinschleicht. Wir werden einiges aus diesem Büchlein, dem noch das kurze Testament des: Rabbi beigefügt ist, gelegentlich ist unserem Blatte wiedergeben. Herr Simyn'Bengis in Lappienen gibt zum zweiten male sein Reisebüchlein stn-m f-i^ön mit einem Anhang a**n /nmw heraus (zu beziehen beim'Verfasser in Lappienen, Ostpreußen). Jüdischen Reisenden, die sich auf diese Weise' eine geistige Unfallversicherung leisten wollen, sei das -Büchlein zur Reiselektüre bestens empfohlen. Mcherbesprechungen. Menorath Ha-Maor by R. IsraeJ.,Ibn Al-Nakawa. From a Uiiique Manuscript. in the. B oidl eian L i b r a r y, Oxford edited by H. G. Enelow. Part 1 New York, the Blocli Publishing Company,. 1929. , Das Werk gleichen Titels von Rabbi Jizchok Aboab ist eines der populärsten Mussarbücher Israels. Aber sein Werk ist nicht das einzige seines Namens. In dem Werk Techlllas ChochMa des Rabbi Elijah di Vida wird ein Werk gleichen Namens erwähnt von Rabbi Israel Jbn Al-Nakawa und einige Abschnitte daraus übernommen«. Dem Herausgeber Enelow fiel die Aehnlichkeit seiner CZitate mit dem berühmten Werke Aboabs auf.. Er ging der Spur nach, besuchte die Bibliothek in Oxford, um das Manuskript des ersten Menorat Ha-Maor einzusehen und fand seine Vermutung bestätigt, daß das eine Werk wahrscheinlich die Quelle für das andere gebildet hat. ' Nun gibt Enelow den ersten Teil in schöner Ausstattung mit Reproduktion des künstlerischen Titelblatts und einer Seite der Handschrift und. einer englischen Einleitung heraus und mit dem Wunsch zum Geleite: „Möge dadurch die Erinnerung an den heiligen Verfasser, der für den Glauben Israels den Märtyrertod starb, wieder ausleben und uns die vornehmen Charaktereigenschaften und großen Ideale in Erinnerung rufen, welche mitten unter den unerträglichen Leiden des Mittelalters das Leben der Juden erfüllten und erhoben.", Die beiden Werke gleichen Titels unterscheiden sich vollkommen in der Anlage und in der Disposition. Das bekannte Werk des Aboab baut seine Disposition auf den Titel Menorat Ha-Maor auf und teilt das Werk in sieben Lichter, geht vom Negativen aus („weiche vom Bösen und sdann erstes tue das Gute!"), schildert in den beiden ersten Lichtern die Gefahren sittlicher Verfehlung, um zuletzt in der 3.-7. Ner die- Tugenden zu lehren. Das neu vorliegende des Al-Nakawa zerfällt in 20 Kapitel (Prakim), beginnt mit den positiven Mizwaus, bringt erst am Schluß, vom 15. Kapitel an, die Warnung vor den sittlichen Untugenden und am Schluß ein Kapitel über bürgerliche Tugend (Derech Erez). Gemeinsam ist beiden die Fülle. agadischer Belege, durch die sie ihre allgemeinen Betrachtungen begründen. Beiden müssen Talmud und Midraschim ihren ganzen Zaubetwald von Erzählungen und herrlichen Deutungen hergeben, um ihr Werk zu illustrieren. Gerade diese eingeflochtenen Midraschim haben die Popularität des Aboab'schen Werkes bewirkt. Interessant ist, daß Al-Nakawa dabei viel; unbekannte Midraschim zitiert, so den-Midrasch Haschkem und einen Midrasch jehi Or. Al-Nakawa starb 1391 als Märtyrer. Nach allen bisherigen Annahmen ist das Werk des Aboab älter, und stammt aus dem Beginn des gleichen Jahrhunderts. Enelow will, jetzt das Werk' des Al-Nakawa zum Quellwe.rk machen und das bei uns eingeführte als. jüngeren Datums ausgeben. Ob ihm dieser-' Nachweis gelungen ist,, müssen w.ir aber doch, bezweifeln. Schon .die gekennzeichnete, völlig^ verschiedene -Disposition,, - bei...'der grade Aboab.-mit dem Titel Ernst macht und aus ihn1"die Anlage des ganzen Werks deduziert, macht- 'eine direkte Abhängigkeit zweifelhaft?'Die Art der Durchführung der Themata, die das Allgemeine immer in Verbindung bringt mit den Agodaus der Weisen, undhie Tatsache, daß dabei eme Fülle gleicher Midraschim zitiert-. werden.,, beweist u. E. wenig. Denn bei der damals noch allge?. meinen Vertrautheit mit unseren Quellen, strömten "diese Belege den Verfassern von selbst zu. Sind doch auch alle Mussarwerke, etwa das viel ältere Chauwaus halwowaus, in der gleichen Weise aufgebaut. Endlich sind Beweise, wie sie Enelow anführt, daß Aboab einen Midrasch Tanchuma zitiert, der sich im Tanchuma gar nicht findet, dessen Quelle vielmehr Nakawa sei, durchaus nicht entscheidend, bringt doch Nakawa selbst Midraschim aus dem Rabba, von denen Enelow bekennen muß, daß sie sich dort nicht finden (z. B. S. 26, Note 16), worin also Erinnerungsfehler des Verfassers oder Tertvariationen der Midraschim vorliegen müssen. . So sehr wir auch Enelow seine Begeisterung für seinen Autor nachempfinden, so scheint es uns doch, daß er Aboab allzu sehr von oben herab behandelt, denn selbst wenn dieser Nakawa kannte, und von ihm angeregt in Anlehnung an ihn' sein Merk geschrieben habe, so ist diese Leistung eine große und herrliche. Nicht umsonst hat das jüdische.Volk ihm einen Ehrenplatz in seinem Herzen und in feiner Literatur angewiesen.? C. Central Conference of American Rabbis, Yearbook . Volume 38. Chicago, Illinois. 1928. Die Verhandlungen und Ergebnisse der> amerikanischen Rabbinerkonferenz vom 27. Juni •— 1. Juli 1928 liegen uüs in einem stattlichen Bande von 654 Seiten vor. Neben einigem statistischen Material, das vor allem einen Ueberblick über die Mitgliederzahl der liberalen Vereinigung und über die dieser Vereinigung angeschlossenen Synagogen in den Vereinigten Staaten von Nordamerika gibt, finden wir einen ausführlichen Verhandlungsbericht der Tagung selbst. Die auf der Tagung gehaltenen Referate gelangen ungekürzt zum Abdruck. Den Geist dieser „Conference" kennzeichnet ein Kommissionsbericht, der sich um die Frage dreht: Muß man bei der Teilnahme am Gottesdienst den Kopf bedecken? Nachdem man das. Für und Wider in dieser Frage aus Mischna, Talmud und Responsenliteratur „belegt"^ hat, kommt man zu dem Schluß: „Es ist eine Einzelheit, die des Kampfes nicht wert ist. Sie sollte nicht Jude von Jude trennen und nicht zum Anlaß des Bruches jüdischer Gruppen und der Trennung jüdischer Gemeinden gemacht werden.". (!) Das ist ein Standpunkt, zu dem sich für den orthodoxen Juden wohl jeder Kommentar erübrigt. Einen großen Teil des Anhangs füllt (anläßlich des 100. Todestages des deutschen Reformers Israel Jacobson, gest. 1828) eine dreigegliederte Abhandlung, betitelt: Symposium on Reform Judaism and the Laity „Biographische Studien über Jacobson und Claude G. Montesiore" geben einen kleinen Ausschnitt aus der Geschichte der Reform in Deutschland. Dr. Joseph Jacobson. Philosophische Weltanschauung. Von Mar S ch e l e r, Bonn (Cohen) 1929, kl. 4« 159. Von einer hohen Warte, einem wirklich allem Parteigetriebe enthobenen, philosophisch betrachtenden, doch nicht nur zuschauenden, sondern zugleich ratweiseKen WeltveraNtwortungsgefühl aus wird hier die neuere Entfaltung philosophischen, politischen und religiösen ^Denkens in anteilheifchender Gestalt vorgesührt. Ein ' gewisser Optimismus, der gerade in der gegenwärtigen Herrschaft der Extreme, des Bibelglaubens in Amerika und des Atheismus in Rußland das Vorspiel zu einem baldigen geistigen Ausgleich der Menschheit sieht, 'durchzieht die ganze Schrift. Mutigen Ausdruck gibt Scheler der Befriedigung darüber, daß mit der marxistischen (nur ökonomischen) auch die rassische und die machtpolitische Geschichtsauffassung in der Wissenschaft schon der Vergangenheit angehören, — womit ihre derzeitige Hochblüte in der Wirklichkeitswelt allerdings nicht geendigt ist. Keine noch so gründliche Widerlegung kann so wirksam die Auswüchse der anti-intellektualistisch wertenden schroff vitalistischen Natur- und Geschichtsauffassung Volks, Tönnies , Klages und Th. Lessings geißeln wie Schelers Adabsurdum-Führung dieser Schule mit ihren eigenen Worten und grotesken Fragestellungen 36—39. Bei aller laienhaften. Selbstbescheidung sei die Frage gestaltet, ob es gerecht war, auch Daque, etwa seiner Stirnaugentheorie wegen- — durch Mitbenennung in diesem Kreise mitzuverurteilen?) Dagegen ist die Einbeziehung Spenglers allgemeinen Beifalls sicher. Hat doch vor einigen Jahren A. Messer ihn sogar mit den Theosophen zusammen abgefertigt, ebensi vor kurzeni Massis. Letzterer findet bei Scheler ungenannte, aber deutliche Erwähnung als romanisch-katholischer Typ im'-" „Trödelhaufen" der heutigen Menschentypen. Können wir der wohlgemeinten Hoffnungsfreude über den vorgeahnten Ausgleich dieser Typen auch nicht völlig folgen, so müssen wir doch besondere Freude darüber empfinden, welch echt jüdischen Gedanken sich in Schelers eigenem Menschentyp-Jdeale wiederzuspiegeln scheinen. Da erscheint der Mensch als Mitbildner, Mitstifter und Mitvollzieher einer im Weltprozeß und mit ihm selbst werdenden ideellen Werdefolge, also yniN nnwna newsa. 3a, an die Idee werden wir erinnert, daß die?-göttliche Erscheinung den Hohenpriester Jischmael „um seinen Segen bittet" nana ’ja Aber sogleich daneben erkennen wir die pantheistische und immanenz-philosophische' Auffassung Schelers über diese Gottverbundenheit, die. hier jedem Menschen imputiert wird.: Diese. „Gottmitverwirk-lichung"'-bezieht Scheler zwar (103) ausdrücklich in fast ^wörtlicher Uebereinstimmung .mit einem'Talmudworte Jtn *jrw auf den Sabbat, sondern auf Zivilisation, Kultur ünv Geschichte", — aber eben in dieser. -Zusammenstellung des Sabbats mit den anderen Werten des Menschentums zeigt es sich, daß Scheler die „Gottmitverwirklichung" des Menschen grundlegend anders als wir sich denkt, nämlich nicht als Werk des Menschen zum Abschluß der Schöpfung, ,zur .Krönung des Naturbaus durch das freie ethische 'Menschenwesen, sondern als unteilbares Cinssein göttliches- und menschlichen Geistes. Das find ja nur Einzelheiten. '-In Wirklichkeit ist' der Gesamtgeist der Schrift wohl der Herbeiführung einer Zeit allseitigen Näherkommens und Verstehens zuträglich. Sollte es jedoch dazu kommen, daß diese Zeit zugleich. eine solche des Ausgleichs. und der Vereinigung aller. jener zur: Zeit die Welt beherrschenden Gegensätze führen','so würde die neue kosmopolitische Einigung uns, die wir' vom Glauben an die Verbalinspiration und von ^>er Zugehörigkeit zu einer positiven und traditionellen ifeberzeugungsgemei^schaft nicht ablassen können, ebenso in „einseitiger" Opposition finden wie der Kosmopolitismus der Aufklärungszeit i>a iv ->av omasi ms nav* Eine Metaphysik, die (79) Licht °' und Dunkel, Geist und Dämonie in ihr Gottesbild faßt, muß, in richtigen Grenzen gehalten, uns nicht schrecken und zu Gegnern des. in .ihr begriffenen Weltausgleichs machen. Die bisherigen Erfahrungen aber, die wir mit den Anläufen (Klages und' Goldbergs) zu ihr gemacht haben, lassen den Wunsch wach werden, daß ihr wegeweisende, und grenzenziehende. Führer erst erstehen mögen. ' V ' 58. C. 1"81 sv'1 unn bv m '8'^» D'. - Verlag Rabb. Abraham Stern, Nove Zamleg. (Col). Rabbiner Abraham Stern, Nove Zamky, bekannt durch feinen großen Kommentar auf nv>3B>» legt mit diesem Buche ein sehr wertvolles biographisches Nachschlagewerk vor, das die Biographien der bedeutenden Lehrer und Führer in Israel nach ihren Sterbetagen geordnet enthält. Gegenüber anderen derartigen Werken unterscheidet es sich nicht nur durch die Anordnung (die Benützbarkeit wird durch das alphabetische Register am Schluß erhöht), sondern auch dadurch, daß es weit über das Aeußerliche, Formale der Biographie hinaus uys das Wesen der Großen durch ihre eigenen Werke vermittelt. Es werden nämlich zumeist 'jeder Biographie Abschnitte aus gedruckteil oder handschriftlichen Werken des betreffenden Großen oder zumindest mündlich tradierte Aussprüche beigegeben. Der vorliegende Band behandelt 280 Große, deren Jahrzeiten in die Monate Nissan und Jjar fallen; hoffentlich folgt bald die Fortsetzung. Lieben. DTrnava 5687. Verlag Rabbinerin Steinberger, Komarno (Esl.), Eötvöspaße. '; Der Komarnoer Rabbiner, R. Alexander Stember- *) Wie er wohl von der Ursprünglichkeit, nicht aber von der H ö h e r b e w e r t u n g der intuitiven Geisteskräfte ausgeht.