Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 71 (1930)
- Issue
- Heft 15-16 (10.4.1930)
- Date
- 1930-04-10
- Page
- – (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 Nr. 15 Der I s r a e l i t 10. April 1930 ger V’ST, bekannt als Autorität auf dem Gebiete der Halacha, hinterlieg eine große Menge von min 'Vi'n in Notizen und Aufzeichnungen, ohne bei seiner großen Bescheidenheit die Absicht zu haben, sie zu veröffentlichen. Seine Witwe wollte ihm ein Denkmal setzen und betraute darum feinen Schüler, Rabb. Unsdorfer (Losoncz), mit der Sichtung und Veröffentlichung. Die Frucht dieser Arbeit ist das vorliegende Werk mit Erklärungen zur ganzen Thora und 49 Derafchoth für die besonderen Sabbate, dir Festtage und alle Gelegenheiten, Hespedim und Erklärungen zu den Sprüchen der Väter. Jeder, der für geistreiche Thoraworte Interesse und Verständnis hat, wird Rabbiner Steinbergers Werk mit Genuß lesen. Lieben. Warschau. Roman von Schalom Asch. Berlin- Wien - Leipzig 1930. Paul Z s o l n a y - Verlag. Wenn man nach dem ersten Bande, der eine Trilogie bildenden neuen Gesellschafts- und Sittenromane Afch's Petersburg, der jüngst an dieser Stelle besprochen wurde, den zweiten Band „W a r s ch a u" liest, so muß man sagen, daß mit dieser Aufeinanderfolge nach jeder Richtung ein Ausstieg erfolgt ist. An Fülle der Gestalten voller charakteristischer Prägung sind sich beide Romane ebenbürtig. Was aber den zweiten auszeichnet, ist die weit größere Natürlichkeit und innere Geschlossenheit der Handlung, die Vermeidung von Unwahrscheinlichkeiten und Zufällen^ und vor allen Dingen die weit größere geistige Tiefe, die den Hintergrund des Geschehens bildet. Es ist der Roman des arbeitenden, mit unsagbarem Elend kämpfenden jüdischen Volkes im Osten, der sich vor den Augen des Lesers abspielt. Das Warschau der ätzten Jahre vor dem Kriege lebt aus, da neben einer allerdings nur flüchtig und andeutungsweise gezeichneten chassidischen Masse, halb und ganz „aufgeklärte" Intellektuelle und radikale Sozialisten Leben und Freiheit für die Pflege des polnischen Nationalbewußtseins unter der russischen Knute oder für die Klasseninteressen der armen Handweber aufs Spiel setzen. Die Tragödie der aus den chassidischen Fabriken ausgesperrten jüdischen Arbeiter, die an den Handwebstühlen im Elend verkommen müssen, während der chassidische Fabrikbesitzer ausschließlich nichtjüdische Arbeiter beschäftigt, obwohl er in stetiger Angst iebt vor einer Kugel aus dem Kreise dieser seiner Arbeiter ,diese — leider noch heute aktuelle — Tragödie greift lies ans Herz. Charakteristisch ist, wie meisterhaft Asch es versteht, den Radikalismus der der jüdischen Religion bewußtermaßen ganz entfremdeten Kreise zurückzuführen auf ihre unbewußt religiöse Erbschaft, die sich nicht leicht wie eine erdachte Theorie abstreifen läßt . Alle diese Freidenker sind von chassidischer Inbrunst und chassidischem Geiste erfüllt, nur daß sie an die Stelle der Thora irgend ein modernes Ideal gesetzt haben. Im Mittelpunkt des Ganzen steht die tapfere Frau des Lehrer Hurwitz's, eine ins Maskilische übersetzte nva. die mit ihrem Manne den Wechsel der religiösen Weltanschauung mitgemacht hat und nun alle Größe und allen Ernst der alten Jüdischkeit in den Dienst dieser neuen Ideale stellt. Versuch über Fühlen und Wollen. Von Johannes Volkelt, München 1930. C. H. Becksche Verlagsbuchhandlung. Das vorliegende kleine Buch des ehemaligen Leipziger Ordinarius für Philosophie, Johannes Volkelt, der jetzt in beschaulicher Muße seinen Lebensabend genießt, gibt einen Ausschnitt aus der rein empirischen Psychologie. Die Darstellung ist umflossen von der ganzen Abgeklärtheit eines greisen Denkers, der aus der Fülle eines reichen psychologischen Erfahrungsstoffes spricht. Wir möchten sagen, die Größe des Buches besteht in der Fülle und der Lebendigkeit seiner praktischen Beispiele. Das ist für eine Darstellung, die auf Spekulationen verzichtet und ganz auf schärfster Selbstbeobachtung beruht, das größte Lob, das man spenden kann. Erst in den letzten Kapiteln tritt die weltanschauliche Stellung des Verfassers hervor, die für die ganze heutige Lage der Philosophie charakteristisch ist. Aus dem Wege der seelischen Analyse gelangt Volkelt schließlich zu sogenannten „Bewußtseinsletztheiten", die sich nicht weiter analysieren und erklären lassen. Hier steht die voraussehungslose Philosophie still und kann nur sagen, es sei kaum denkbar, daß diese Bewußtseinsletztheiten wirklich ein Letztes sind. Vielmehr muß ein überindioiduelles metaphysisches Seelenleben dem Ganzen zugrunde liegen, über das die Wissenschaft nichts ausfagen kann und das die Religion Gott nennt. Hier endet die Komvetenz der Philosophie und es erhebt sich das ewige Bedürfnis des Menschengeistes nach Offenbarung. Geheimnisse des Weltalls. Von Maurice Maeterlinck. Berlin und Leipzig 1930. Deutsche Verlagsanstalt Stuttgart. Wer eine geschickt und eindringlich geschriebene .leicht verständliche Darstellung des heute geltenden wissenschaftlichen Weltbildes wünscht, das Bild des Universums, wie es uns heute erscheint, dem sei Maeterlincks Buch in der guten Uebersetzung von Käthe Jllich empfohlen. Bei aller dichterischen Phantasie vermeidet es Maeterlinck über das wissenschaftlich Gegebene hinauszugehen, ja er legt hinsichtlich der Möglichkeiten des Wissens und Forschens einen fast deprimierend wirkenden Pessimismus an den Tag. Von irgendwelcher religiöser Durchdringung des Stoffes ist keine Rede. Das Buch schließt mit einer großen Reihe von Fragezeichen, auf die es eine Antwort nicht zu geben vermag. Erziehung zur Demut. Von F. I. I. Buytendijk. Leipzig. Der neue Geist-Verlag, 1928, kl. 8°, 87. „Betrachtungen über einige moderne pädagogische Ideen" nennt der Verfasser im Untertitel seine kleine und inhaltreiche Schrift. Mit echt holländischer Gründlichkeit und Klarheit werden hier offen und gemeinverständlich die Probleme neuester Erziehung-kunst abgehandelt. Offen gesteht der Verfasser seinen christlich-calvinistischen Standpunkt ein und schätzt das ethische Erziehungsziel der Bekenntnisschule so hoch ein, daß er es für kein Unglück hält, wenn ihre Schüler an Tatsachenwissen von den Schülern der Staatsschulen Übertrossen werden (42). Davon könnten wir lernen und würden es auch gern, wenn uns so weitherzige Staatsaufsicht wäre wie in Holland, der Heimat des Verfassers. Viele Grundideen der Schrift bleiben uns selbstredend unannehmbar. So (19) die, daß jeder 'Stolz entschuldbar, nur der auf den eignen moralischen Wert verwerflich, teuflisch, pharisäisch sei. Dem steht für alle Zeiten das Prophetenwort entgegen: Gerade damit rühme sich der Sichrühmende, daß er Geist und Gemüt aus Mich richtet. Der philosophisch geschulte Lehrer wird noch andere grundlegende Gedanken bei B. finden (5—7), die Mir völlig ablehnen müssen. Auch die Hinneigung zum System Montessori weckt vielleicht in manchem schmerzliche Erinnerungen an die ganz «religiöse Generation, die zurzeit im heiligen Lande in Montessori- Kindergärten aufwächst. Aber man muß Buytendijk Dank dafür wissen, daß er uns einen Weg weist, die viel mißbrauchten modernen Erziehungssysteme auch der Religion nutzbar zu machen. Es wird uns dies in absehbarer Zeit eine Lebensnotwendigkeit werden, wenn wir gegen das Moskowktertum im blauweißen Schafspelz nicht mit verrosteten Erziehungswasfen ankämpfen wollen. Die schönen Dinge, die B. über Einzelunterricht und Arbeitssystem vorbringt (60), erinnern uns ja in vieler Hinsicht an das alte Ehedersystem. Nun hat sich ja auch das Eheder nicht den Ausgaben gewachsen gezeigt, Menschen zu erziehen, die auch in fremdem Kulturkreise dem anerzogenen Ideal als Minderheit treubleiben. Man schreckt ebendeshalb mit Recht davor zurück, hierzulande auch die Erziehung des orthodoxen denkenden Juden diese Wege gehen zu lassen. Die Religion in ihrer dogmatischen und ihrer reinen Form. Versuch einer Grundlegung der Religionsphilosophie. Von Leo Hamburger, München 1930. Ernst Reinhardt, kl. 4° 170. Eine Schrift, die trotz ihres religionsphilosophisch vielversprechenden Titels dem religiösen Juden nur wenig zu sagen hat. Wenn in ihr das Judentum bestimmten Erscheinungsgruppen eingereiht ist, so geschieht das unter ganz falschen Voraussetzungen. Dem Judentum werden Glaubensvorstellungen unterschoben, die es nicht selber besessen noch je in einer seiner Sekten in dieser Form hat erstehen gesehen. Der Schrift fehlt die gute Informierung und Orientierung ,die wir etwa in Eassirers „Philosophie der symbolischen Formen" bewundern. Interessant ist für die Laien als Leser vielleicht die Beobachtung, daß hier gegen die Religion in ihrer dogmatischen Form Gedanken geltend gemacht werden, zu denen ausnahmslos im Judentum die Voraussetzung fehlt. Man wird an die Auffassung Kirschs erinnert, die dem Judentum den Namen Religion abspricht. Gut ist Hamburgers Abwehr des Vaihingerschen Fictionalismus und ähnlicher heutiger Schulen. Was aber den Inhalt seiner Wertkritik der dogmatischen Religionen angeht, so wird man bei dessen Durchsicht an die Worte erinnert, mit denen Schopenhauer es beklagt, daß Kants Ethik nach soviel grundstürzendem Kritizismus inhaltlich so sehr mit der christlichen übereinstimmt. Kommt doch auch Hamburger nach vielen Umwegen über Schopenhauer, Nietzsche und die Neueren zu einer geradezu vorkantisch einseitigen Wertvollerk.'ärung, ja Alleinseligsprechung absoluter Vernunftethik, der er den Namen Religion ohne sichtbare Berechtigung auspsropst. Hamburgers kategorischer Imperativ ist nicht ohne Gefühlsfundament. Er richtet sich an den „besonnenen Willen", fordert richtige Einstellung des emotionalen Verhaltens zu „Gott" und Welt (— aber was wird unter diesen Objekten verstanden? —) und gipfelt in einer „Weltlust", vermöge deren das Individuum zu sich sprechen kann: „Dies ist mißlungen? Frisch auf! Etwas Anderes!" B. C. Das Land des Paradieses. Von Dr. theol. et phil. Joh. T h e i s , Professor am Bischöflichen Priesterseminar zu Trier. Trier, Paulinusdruckerei 1928, 8°, 39. Eine bischöflich approbierte Schrift liegt uns vor, die von der alten Wellhausenschen Quellenscheidungstheorie (I.- und E.-Schrift, Priestercodex, Redaktor usw.) nicht prinzipiell abweicht. Die Paradieserzählung der Thora ist für Theis selbstredend eine Sage. Was er.neues gegenüber W. bringt, ist nur die (z .T. schon bei Delitzsch jun. vorhandene) Auffassung, daß die Paradieserzählung nicht mit phantastischen Namen einer nicht existierenden Landschaft operiert, sondern von genauer Kenntnis eines Teils des Zweiströmelandes und seines Fluß- und Kanalsystems zeugt. Auch der Name Eden findet seine „Bestätigung" im Akkadischen. Wie Theis sich eine geographisch wohlunterrichtete Sage denkt, die Flüsse mit Kanälen verwechselt, verrät er uns nicht. Theis will zwar im Hinblick auf die oft veränderten Flußläufe Babyloniens (24) „die Wahrheit der in der Bibel beschriebenen Euphrat- Teilung nicht anzweifeln, auch wenn außerhalb der Bibel die Euphrat-Zweigslüsse Pischon, Gichon und Hiddekel nicht nachgewiesen würden." Aber er verrät uns nicht, welche Dogmen seines Glaubens es ihm unmöglich machen, außer den Flußnamen auch den menschengeschichtlichen Inhalt des „Gottesgartens" für wahr zu hallen, und vor allem nicht, welche sicheren Kennzeichen er dafür hat (37), daß Gen. 2, 14b „sicherlich" und 11c, 12, 13b „wahrscheinlich" Glosse ist. Hier machen wir die sonst seltene, aber umso schmerzlichere Erfahrung, daß auch in dogmatisch gebunde e Forschung li: Bi.eieregese anderer Religionen die Tertkri.ik ihrer selbst willen oh.e Rücksicht auf Hoffmannsche, JampSlsche und andersgläuoize Widerlegungsschriften betreibt und der unseligen ,durch ihr^ Kunst des steten Ausfindens neuer „Quellenterte" gegen jede logische Widerlegung gefeiten, aalglatten Wellhausenschen Theorie neue scheinbare Daseinsberechtigung gibt. Auch in der Festlegung einzelner geographischer Daten könnte Theis nur gewinnen, wenn er sich herbeigelässen hätte, jüdische Kenner des Zweiströmelandes wie Jacob Obermeyer um .Rat zu fragen. B. L. Jüdisches Jahrbuch 1930. Berlin, Verlag „Jüdisches Jahrbuch". Der vorliegende vierte Jahrgang des Jüdischen Jahrbuchs beweist durch' fein Erscheinen, daß der Ge»- danke der Herausgabe eines solchen Jahrbuches ein gesunder war. Es ist selbstverändlich, daß nach Lage der Dinge der Inhalt des Jahrbuches ganz von der Berliner Jüdischen Gemeinde beherrscht wird und die sachlichen Aussätze der Aussassungsweise der Gemeindeverwaltung Rechnung tragen. So berührt es einigermaßen sonderbar, daß z. 'B. in einem Aussatze über die „Austritts aus der Gemeinde" alle möglichen Motive für den Austritt angegeben werden, nur nicht das religiöse. Daß das Berliner Rabbinerseminar den Institutionen der Jüdischen Gemeinde angegliedert ist, beruht wohl auf einem Versehen. Aus dem sonstigen Inhalt sei ein Aussatz von Dr. Nossig über den jüdischen Friedensbund und ein solcher über synagogale Musik vom Herausgeber hervorgehoben. Der zweite Teil, „Organisationen und Vereine", enthält in 13 Abteilungen wertvolles Adressenmaterial, auch einige Bilder sind beigegeben. Der Preis des Jahrbuches von Mk. 4.80 ist mäßig und wohl nur durch den recht starken Inseratenteil möglich geworden. Die galizischen Juden im Kampfe um ihre Gleichberechtigung <1848—1868). Von Dr. Filip Friedmann. 212 S., Mk. 5.—. Verlag I. Kaufsmann, Frankfurt a. M., 1929. Inhalt: E'nleitung (Die Bevölkerungsverhältnisse, Der Wirtschaft ich-soziole Aufbau, Die kulturellen Zustände), Das Jahr 1846, Vorübergehende Gleichberechtigung 1848-51, Die Besitzrechte der Juden, Aufenthalts¬ und Gewerberechte, Kultus und Unterricht, Die' politischen Rechte, Der Staatsdienst, Das jüdische Kultusgemeindewesen, Die Landtagsverhandlungen 1861—68, Schlußbetrachtungen. (Die Judenpolitik der Regierung, Die Stellung der nichtjüdischen Umwelt zu der Judenfrage, Die politischen Strömungen in dem galizischen Judentum). Das Buch stellt alles erreichbare Material zur Geschichte der Juden Galiziens in den bedeutsamen Jahren 1848—1868 sachlich zusammen. 1848 wurde den Juden die politische Gleichberechtigung gewährt, aber bald wieder - entzogen, und erst 1867 erreichten sie die staatsbürgerlichen Rechte wieder. Aber auch wirtschaftlich-sozial und kulturell vollzogen sich in den beiden Jahrzehnten große Aenderungen. Aus dem lleberblick über die damaligen Vorgänge dürste der Leser mancherlei Erkenntnisse empfangen, die ihm bei seiner Beurteilung der jüdischen Probleme der Gegenwart dienlich sind, — und schon deshalb sei dieses geschichtlich wertvolle Werk weiteren Kreisen zur Lektüre empfohlen. S. G. Palästina — Ein werdend?«: Staat. Von Ernst Marcus, Leipzig, Verlag von Robert N o s k e, Ladenpreis Mk. 12.—. " Das im Rahmen der von Giese und Strupp herausgegebenen „Frankfurter Abhandlungen zm Völkerrecht" erschienene Buch wird von all denen dankbar begrüßt werden, die sich als Leiter oder Mitarbeiter jüdischer Organisationen, in den Redaktionen der jüdischen Zeitungen oder lediglich aus innerem Interesse mit dem weilen Komplex der rechtlichen und politischen Palästinafragen beschäftigen. Der Verfasser bemüht sich, obgleich offenbar Zionist, in wissenschaftlich objektiver Art und Weise sowohl die historisch-politischen Voraussetzungen des Palästinamandates klar zu legen, als auch die Stellung des Mandates im Völkerrecht, insbesondere die Kompetenzen des Völkerbundes und der Mandatarmacht und endlich das Staatsrecht Palästinas eingehend zu untersuchen und klarzu stellen. Der Begriff der nationalen Heimstätte für das jüdische Volk wird auf seine völkerrechtliche Bedeutung gründlich untersucht. Die Stellung der Jewish Agency in ihrem recht problematischen Charakter ist zutreffend gekennzeichnet. Im Anhang befindet sich wertvolles Material über die Rechtsfragen im Zusammenhang mit dem Schutz der heiligen Stätten und über die staatliche Organisation Transjordaniens. Dann folgen eine große Reihe von Dokumenten (Völkerbundpakt, Friedensvertrag von Lausanne usw.). Bemerkung. Zu der in unserer jüngsten „Literarischen Warte" veröffentlichten Besprechung des Klatzkin'schen philosophischen Wörterbuches v"sivib'vn comiivn nsis werden wir von sachkundiger Seite daraus aufmerksam gemacht, daß dieses wichtige Hilfsbuch der jüdischen philosophischen Literatur außer Klatzkin auch Dr. Moriz Zobel zum Verfasser hat. Die gründliche und peinlich genaue Forscherarbeit Dr. Zobels an diesem Werke ist auf jeder Seite ersichtlich und wird übrigens auch im Vorwort des ersten und auf dem Titelblatt des zweiten. Bandes angedeutet.