Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 71 (1930)
- Issue
- Heft 15-16 (10.4.1930)
- Date
- 1930-04-10
- Page
- – (sequence 21)
- Language
- German
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10. April 1930 Der Israelit Nr. 15 Seite 17 Personalien. Vallendar, 7. April. Am Mittwoch, p’i 'i wurde hier Frau Alexander geb. Cohn zu Grabe getragen. Einer frommen süd-bayr. Rabbinersfamilie entsprossen, zündete sie hier ein eigenes Heim und mit ihr zog nach dem Vorbilde ihres sel. Vetters, Rabb. Dr. Cohen yxi (Jscheuhausen) treue streng traditionelle Ueberlieferung ein, die sie auf allen Wegen pflügte. Zwei Menschen fanden sich hier, die jeder an seinem Platze in gleicher Weise für die Gesamtinteressün des Judentums gewirkt hatten. Jedoch mancher. tiefe Gram hat seine Furchen in der Verblichenen Lebensbild gezogen und trotzdem hat sie, mit dem stillen Mut der Entsagung ihr Geschick getragen, denn in ihrem Leben kannte sie nur Gottesfurcht und aus dieser wurzelnd ir>»v riar^v. „Süß ist der Schlaf des Arbeiters, ob er wenig oder viel von dieser Welt genieße." Wenn irgend eine, so hat die edle Sara Alexander geb Cohn V'st ein Anrecht auf diesen süßen, ruhigen Schlaf, den wir im p’a ann durch keinen Klageton stören dürfen. Doch im bann n>n konnte unser sehr geehrter Herr Rabb. Dr. Wolf als Freund der Verblichenen es nicht unterdrücken, innerhalb seines ny>p auf die Edle hinzuweisen. Die ungewöhnliche Teilnahme, mit der ihre ungezählten Freunde ihr Krankenbett direkt und im Geiste umstanden, die Fülle der Nachfragen, die in den Monaten bangen Wartens niemals nachgelassen haben, beweist, welch tiefe Wurzeln die Liebe geschlagen hat, die von dieser Frau ausging, und die ihr nun zurückströmte. In diesem Sinne wird ihr Andenken ein wahres und gesegnetes bleiben. Trasan- Tapiau, 25. März.Am 16. März 1930 versammelten sich die Mitglieder unserer Gemeinde zu einer Gedenkfeier für unseren verstorbenen Kultusbeamten Simon Becke r. Herr Lehrer Miloslawer- Königsberg hielt die Gedenkrede. Nach dem einleitenden ergreifenden Gesang des Herrn Kantor Schmulowitz - Labiau Würdigte Herr Miloslawer in geistvoller Rede die Persönlichkeit und Verdienste Simon Beckers V'xr in Anknüpfung an die drei Kronen--in den „Sprüchen der Väter". Der Verblichene hat sich die Krone der Thora erworben. Als Thorakundiger war er überall gekannt und geschätzt. Das Gotteshaus war der Hauptort seiner Tätigkeit, hier hat er sich die Krone des Priesters erworben. Was er hier gab, vermögen nur die zu beurteilen, die sein Beten kannten. Es war mitreißend. Und wie gewissenhaft war er in der Ausführung seines Amtes als Schauchet! Wie wirkte er gerade in diesem schweren Zweige seines Berufes als wahrer Priester des Herrn! Auch außerhalb des Gotteshauses hat er sich um die Gemeinde bemüht und war in allen jüdischen Dingen ihr Führer. Darüber hinaus hat er sich aber die Krone des guten Namens erworben, die über diesen dreien steht. Nachdem Herr Schmulowitz das D'»m sVn n vorgetragen hatte, ergriff Lehrer Miloslawer noch einmal das Wort, um in ernsten, schlichten Worten der Toten des Weltkrieges zu gedenken, wobei er erwähnte, daß auch unsere kleine Gemeinde drei Opfer zu beklagen hat. Mit gemeinsamem Abendgebet schloß die Würdig und weihevoll verlaufene Feier. Thüngen (Ufr.), 1. April. In seltener körperlicher und geistiger Frische feierte am Purimseste Babetta B i e r s ch i l d von hier, ihren 90. Geburtstag. Sie ist die älteste Bürgerin in hiesiger Marktgemeinde. Schon frühzeitig verwaist, steht sie schon jahrzehnte einsam, ohne nähere Verwandte da. Sie blieb unverehelicht. Sie betrieb früher ein reges Nähgeschäft. Heute noch besorgt sie allein ihre Haushaltungsarbeiten und nimmt lebhaften Anteil an allen Vorkommnissen der Gemeinde. Von tiefreligiöser Gesinnung, besitzt sie durchs ihren edlen Charakter und durch ihr freundliches, bescheidenes Wesen die Liebe und Achtung des ganzen Ortes -ohne Unterschied der Bevölkerung. Die Gesamteinwohnerschaft nahm innigen Anteil an ihrem Freudentag. Der hiesige Gemeinderat und die israelitische Kultusverwaltung ehrten die Greisin mit Ueberreichung eines Geschenkes. Mainz, 1. April. Der Nestor der Mainzer Rechtsanwälte, Herr Rechtsanwalt Berthold Mannheimer, feierte am 24. März in geistiger und körperlicher Frische seinen 75. Geburtstag. Der Jubilar konnte zugleich auf eine fast 50jährige erfolg- und segensreiche Tätigkeit im Dienste seines Berufes zurückblicken. Von Richtern und Kollegen und aus allen Kreisen der Bevölkerung liefen zahlreiche Glückwünsche ein. Der Vorstand der Anwaltskammer sprach schriftlich „den Dank der Kollegenschast" aus für die mustergültige Erfüllung der Pflichten des Berufes. . Unter den Gratulanten befand sich auch der Herr Staatspräsident, der Herr Oberbürgermeister und die Verwaltung der Stadt Mainz. Berlin. 2. April. Kal m'a n K u 1, einer der angesehensten v'na ^ya Berlins, ist am 23. Adar zu Grabe getragen worden. Auf dem Adaß Jisroel -obn jra sprach unser verehrter Raw, Herr Dr. Esra Munk, innigste Worte, entwickelte den Lebensweg dieses allerseits so verehrten nvra. - der das große Lebensglück hatte, aus dem Thorazentrum des ehemaligen Rußlands zu stammen, der in den großen map' von Mir und Wollosin zum n"n heranreifte und nur den Weg der?n min von Kindheit an kannte, den er auch bis zu seinem letzten Atemzuge hier — nach 30jahrigem Aufenthalte in Berlin — innehielt. Er hatte nicht nur dieses große Verdienst, sondern auch die Freude, seine Kinder ganz in seinem Sinne erzogen zu haben und konnte er es auch erleben, daß sie diesen Weg auch weitergegangen. Den trauernden Hinterbliebenen und den Freunden möge das Andenken an diese wahrhafte Persönlichkeit Stärkung und Trost sein. Anschließend nahm für die weitere Familie mit herzlich bewegten Worten der pin» des Verblichenen, Herr I. B. Sachs, Leipzig, Abschied. Alsdann sprach der jüngste Sohn des Dahingegangenen ergreifende Worte des Abschiedes und des Dankes. Während der nsav wurden im Trauerhause n'naon u. a. von den Herren Rabb. Dr. Wohlgemuth, dem Bosojner Raw, Rabb. Grünberg und Rabb. Wischner gehalten, die alle den ibm als einen würdigen pax pa würdigten und im eigenen Namen wie auch im Namen verschiedener Organisationen und Vereine Klage ob des schweren Verlustes für die, thoratreue Gemeinschaft erhoben. rrax-W Vermischtes. Königsberg, 1. April. Der Ausbau und die Inneneinrichtung des jüdischen Altersheims schreitet rüstig vorwärts, sodaß mit der Eröffnung der Anstalt an dem vorgesehenen Termin, dem 1. Mai 1930, mit Sicherheit gerechnet werden darf. Damit wird ein Werk' vollendet sein, das, dank der mutigen Initiative seiner Gründer und Förderer, allen kleinmütigen Anzweifelungen zum Trotz in der knappen Zeit von kaum einem Jahre zu einem glücklichen Ende geführt ist, und das dem opferwilligen Sinn unserer Gemeindemitglieder ein rühmliches Zeugnis ausstellt. Unser Heim liegt landschaftlich sehr günstig in einem unserer schönsten Stadtteile, an der Regentenstraße, zwischen Teich und Grünanlagen und bietet^ Raum für die Aufnahme von etwa 35 Insassen. Es ist noch zu erwähnen, daß geplant ist, dem Altersheim eine in bescheidenem Rahmen gehaltene Haushaltschule anzugliedern, wa jüdische junge Mädchen in allen Zweigen der Haus- und Küchenwirtschaft ausgebildet werden sollen. Malmö (Schweden), 31. März. Am 25. März fand in Kristianstad eine erhebende nvnan nn nann statt. Mit großen Opfern ist es den wenigen Malmöer Jehudim gelungen, ein schlichtes, einfaches, aber würdiges Gotteshaus zu errichten. Diese Opsersreudigkeit für nnayi nn/v welche die Gemeinde stets bewiesen hat, betonte Rabbiner Dr. W o b l st e i n ganz besonders in seiner Einweihungsde, die die Zuhörer begeisterte. Mit Hinweis auf den Wochenabschnitt, der von der Vollendung des heiligen p»n berichtet, bemerkte der Redner, daß das, was dem ppa im Vergleiche zum Tempel Salomos an äußerem Glanze abging, durch inneren Wert reichlich aufgewogen würde, denn in demselben versehen den Opserdienst Männer wie Moses und Ähron, Männer, wie man sie in den beiden Tempeln in Jerusalem nicht findet. So wird auch dieses kleine pp» in Kristianstad, wenn es auch äußerlich anspruchslos, dadurch an Wert und Bedeutung gewinnen, daß darin fromme Männer naiv in frommer Andacht ihre Gebete zu Gott emporsenden. Der liturgische Teil wurde in erhebender Weise von dem Kantor der orthodoxen Gemeinde, I. Landau, versehen. Um das Zustandekommen dieses Gotteshauses haben die Herren S ch a r f st e i n und der Vorsteher U m b e r g sich ganz besonders verdient gemacht. H. L. Heidelberg, 24. März. Das Restaurant Blum in Heidelberg, das unter Aufsicht von Herrn Rabb. Dr. Unna- Mannheim steht, befindet sich ab 1. 4. 1930 in der Anlage 23a und hält sich Sommerfrischlern, Ausflügler», Reisenden und Studenten bestens empfohlen. Näheres Inserat. Die Woche. Schlutzfeier in der Samson Raphael Hirsch-Schule. Eine Feierstunde schönster und erhebendster Art hielt am letzten Sonntag Lehrer, abgehende Schüler und Schülerinnen und Eltern zusammen. Den musikalischen Teil lieferte Mar N e u m a n n mit einem Orchester ehemaliger Schüler und Mädchenchören von hohem künstlerischem Werte. Man hörte „die Vögel im Walde" und den Kuckukruf dazwischen, und daneben ernste Lieder und Musikstücke voll Kraft und Schwung. Als Einlage bekam man noch eine chassidisch-kosakische Weise zu hören, von einem Schüler komponiert. In einem schönen Dialog zwischen zwei Schülerinnen kamen die Freuden des Schuleintritts und des Schulabganges drastisch zum Ausdruck. Mädchen der unteren Lyzeumsklassen führten einen allerliebsten Reigen aus und größere Schüler und Schülerinnen trugen wirksam eine Szene aus Jeremias vor. Im Mittelpunkte der Feier stand eine überaus herzliche Rede des Herrn Dir. Dr. E l i a s. Er sieht in der Schulfeier ein Erntefest, das bei allen Freuden auch zwingt, an die Mühen und Tränen zurückzudenken. Er dankt dem Kollegium für die aufopferungsvolle Arbeit, insbesondeire auch Herrn Dir. Dr. Fink und gedenkt mit Worten der Liebe des Heimgegangenen Direktors, der die heute abgehenden Klassen in die Schule ausgenommen hat. Im Kampfe gegen die vielfachen Schwierigkeiten fühlt sich der Lehrer als Säemann, der nicht wissen kann, ob und wie alle von ihm gestreuten Saaten aufgehen und sich zur Blüte entfalten. Als w wolle man aber mehr als das, und mit Mut und Glauben, in enger Zusammenarbeit mit den Eltern lasse sich das höhere Ziel erreichen. Innige Abschiedsworte richtete er dann an Schüler und Schülerinnen. Für Vorstand und Verwaltung sprach Herr Dr. W. H o s m a n n in Anknüpfung an eine Hirsch-Erklärung zur Opservorschrift der laufenden Sidra, und ein abgehender Schüler, Willi Neuberger, brachte die Grüße und den Dank der Schüler und Schülerinnen in gut geformten Sätzen zum Ausdruck. Mit einem Schir- Hamälaus des Kinderchörs schloß die wahrhaft erhebende Feier. Aus dem Jahresberichte der Jüdischen Frauenvereinigung für 1929. Das verflossene Jahr stand im Zeichen eines wirtschaftlichen Niederganges, wie wir ihn noch nie. erlebt haoen. Weiteste Schichten unserer Glaubensgemeinschaft sind von ihm erfaßt worden, sodaß unsere Fürsorgetätigkeit, die mehr denn je in den Vordergrund unserer Bestrebungen getreten ist, sich auf immer weitere Kreise erstrecken mußte.. So hat unsere Unterstützungskommission große, Summen verausgaben müssen, um oas Nötigste zu leisten. Es galt, in diskreter Weise, Familien, deren Ernährer erwerbslos geworden war, zu stützen, wir haben Witwen und Waisen, Alte und Kranke nnt Lebensmitteln Kleidung, Feuerung versehen und Mietbeihilfen geleistet. Dies alles war nur durch große Hilfsbereitschaft weiter Kreise möglich, aus deren weitere' Geoefreudigkeit wir gern hoffen. Doch werden nicht nur diese Hilfen gewährt, es kommen auch aus unserem Kleiderdepot Wäsche, Stiesel, Strümpfe, Kleioer und Mäntel zur Verteilung, und immer wieder möchten wir daraus aufmerksam machen, daß wir für überslü,sig gewordene Kleidungsstücke sehr dankbar sind und solche gerne abholen lassen. Ganz besonderen Anteil an unserer Liebestätigkeit hat unsere Nähstube, die uns mit größter Bereitwilligkeit Bert- und Leibwäsche, Kinderkleioer und Säuglingswäsche zur Verfügung stellte. Zu Chanucka empsingen wir für unsere Hortkinder aus der Nähstube reizend gearbeitete Kleider und Wäsche. Wir sagen den verehrlichen Damen auch an dieser Stelle unseren wärmsten Dank. Wie alljährlich erfolgte wieder die Geschirrverteilung zu Pessach, um den wirtschaftlich Schwachen die hohen Jaumtaus-Aus gaben zu erleichtern. In der Stellenvermittlung gelang es uns, eine größere Anzahl Köchinnen, Stützen und Kinderfräulein in frommen Häusern unterzubringen. Trotz aller Schwierigkeiten führen wir die Hermann Lehmann-Schule in Offenbach mit Unterstützung des Keren Hathora und des Preußischen Landesverbandes gesetzestreuer Synagogengemeinden weiter und hoffen, daß diese Schule sich im Geiste ihres edlen Grünoers weiter entwickelt. Eine der erfreulichsten Schöpfungen der Jüdischen Frauenvereinigung ist der Hort für jüdische Mädchen. Er gewährt annähernd 100 Kindern Pflege, Erziehung und Erholung. Wir haben die feste Hoffnung, daß diese Kinder durch ihren Aufenthalt im Hort, der ihnen nur Gutes und Schönes bietet, an Leib und Seele gekräftigt, eine größere Leistungsfähigkeit und Arbeitsfreudigkeit erreichen werden, die ihnen in ihrem späteren Leben zugute kommen wird. In den großen Ferien konnten sie in einem großen Garten bei guter Verpflegung, die das jüdische Heim lieferte, viereinhalb Wochen in frischer Lust verbringen, betreut von unseren Hortnerinnen, die die muntere Schar in netter Weise zu beschäftigen wußten. Wie alljährlich wurde ihnen auch diesmal eine Chanuckafeier bereitet, die wohl mit zu den schönsten' Lichtblicken der Kinder gehört. Wir bitten unsere Freunde und Gönner ganz besonders,' dieser unserer Einrichtung freundlichst zu gedenken und unsere Bestrebungen in der Jugendfürsorge zu fördern und zu stützen. Unser Nachhilfeunterricht für schwächer begabte Kinder liegt in den Händen des Herrn Studiendirektor Dr. E. Fink und einiger Damen, die sich in selbstloser Weise zur Verfügung stellten; wir hegen den herzlichen Wunsch, daß noch einige Damen sich an dieser dankenswerten Aufgabe beteiligen. Auch . unsere Blumen- und Telegramm-Ablösungen bringen wir unseren Freunden in empfehlende Erinnerung. Es ist ein echtjüdischer Gedanke, jede freudige Gelegenheit zur Quelle des Wohltuns werden zu lassen. Mit diesen Ablösungsgeldern bestreiten wir einen kleinen Teil der Kosten unserer Erholungssürsorge. Weiter Helsen uns hierzu die Spenden, die bei Familienfesten in unser „Goldenes Buch" eingezeichnet werden. Letzten Sommer konnten wir 19 Kinder in Dürrheim, Kreuznach und Nauheim unterbringen und hoffen, damit der Festigung ihrer Gesundheit einen wertvollen Dienst geleistet zu haben. Anläßlich der ersten Jahrzeit unserer Heimgegangenen, unvergeßlichen Mitarbeiterin, Frau Bella Wolff errichtete Herr Isaak Wolff zu ihrem ehrenden Andenken eine „Isaak und Bella Wolfs geb. Roos"-Stiftung, deren Betrag durch Spenden einiger Freunde der Heimgegangenen noch erhöht wurde. Sobald das Stiftungskapital den Betrag von M. 1000 erreicht hat, sollen bestimmungsgemäß alljährlich am Jahrzeitstage die Jahreszinsen zur Unterstützung würdiger, hilfsbedürftiger Personen Verwendung finden. In liebenswürdigster Weise stellten sich uns verschiedene Herren für Kurse und Vorträge zur Verfügung, die in diesem Jahre auf ganz besonders hohem Niveau standen. Herr Redakteur Schachnowitz erfreute uns durch interessante Vorträge über Moses Mendelssohn und Samson Raphael Hirsch. Herr Lyzealoberlehrer Karl Ochsenmann führte uns auch dem Laien verständlich in Psychologie und Pädagogik ein und ließ seine zahlreichen Zuhörerinnen interessante Blicke hinter die Kulissen der pädagogischen Bühne tun; wir empfanden es als besonders wertvoll, diese heute so viel erörterten Probleme im Lichte jüdische Weltanschauung zu sehen. Allwöchentlich referierte Herr Dr. S. Ehrmann in geistvoller--- Weise über die Sidroh x»? -;ab seinem interessiert folgenden Publikum überaus wertvolle Anregungen. Herr Direktor Elias sprach in fesselnder Weise über Erziehungsfragen.