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Der Israelit · 1930-04-03 · Heft 14 (3.4.1930) · page 18

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Journal
Der Israelit
Volume
71 (1930)
Issue
Heft 14 (3.4.1930)
Date
1930-04-03
Page
– (sequence 18)
Language
German
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Seite 18 Nr. 14 Der Israelit moralisierenden Hintergedanken. Man gestatte ihm, seine passive Rolle zu verlassen, und die stillose Bildung unserer Zeit wird aushören, um eine persönliche Prägung anzunehmen. Anstelle von Herdenmenschen werden dann wieder Individualitäten eintreten. Man kann diesen Persönlichkeitskult den aristokratischen Zug unserer Zeit nennen. Es sei aber gleichzeitig hmzugefügt, daß die Kunsterziehung auch — und sogar in erster Linie — die Masse im Auge hat, nämlich die Masse der Entrechteten. Die Kunst, Schöpfung des ganzen Voltes, gehört dem ganzen Volke. Der Bauernsohn hat auf sie ebenso Anspruch wie das Kind des Millionärs. Bis zu einem hohen Grade kann sie auch jetzt schon überall eingesührt werden. Ein Lied zu singen kostet nichts — es sei denn die Lust und die Freude am Gesang. Ein geschmackvoll eingerichtetes Heim mutz durchaus nicht teurer zu stehen kommen als eine protzenhaste Wohnung. Eine schöne Landschaft, zu genießen, das kann sich auch der letzte Hirtenknabe leisten. Das find in ihren großen Linien die Gedanken, die der Kunsterziehung zu Grunoe liegen und die befruchtend aus den ganzen Unterrichtsbetrieb gewirkt haben — da nämlich, wo man nicht taub für die Forderungen der Zeit war. Das Zeichnen wurde nicht mehr von der rein technischen, sondern auch von der ästhetischen Seite behandelt. Zn der Musikstunde sollte wahres Kunstverständnis angebahnt und selbst beim Turnen sollte mehr aus Anmut geachtet werden. Den größten Gewinn zog der Sprachunterricht. Fort mit dem bloßen verstandesgemäßen Erfassen der literarischen Erzeugnisse. Der Künstler wendet sich in erster Linie ans Gefühl. Wir, die wir Vorhaben, ihn zu interpretieren, müssen es ihm nachmachen. Inwieweit der Religionsunterricht sich diese gesunden Gedanken zu eigen macht hat, bezw. machen sollte, das werden die folgenden Ausführungen na^uweisen versuchen. Hl. Meine Stellung an diesem Ort und zu dieser Zeit ist eine recht kritische. Als jüdischer Lehrer spreche ich vor jüdischen Lehrern. . . habe aber einige Ketzereien vorzutragen, deren hauptsächlichste diese ist: ich liebe chie Religionsschule ganz und gar nicht; schon ihr Name mißfällt mir. Ich verstehe die Einteilung der Schulen in Grund- und Ooerschulen, in Fortbildungs-, Mittel- und Hochschulen, in Staats- und Prioatschulen. Was ich mit der Religionsschule anfangen soll, weiß ich nicht recht. Scheinbar soll die Religion lehren. Ich frage, ob Religion überhaupt gelehrt weroen kann, ob Religion namentlich dann gelehrt wird, wenn man den Schülern meinetwegen folgenden Satz und in folgender Art beibringt: ri'iwna am Anfang, «12 erschuf n-pb« Gott n« den v'vvn Himmel oui und pan d,e Erde. Punkt. Schluß! Im Interesse unserer Zugend hoffe ich, daß Sie meine Kritik entrüstet zurückweisen und mir entgegenschleudern werden: 'solche.Methoden (!) gäbe es heutzutage nicht mehr und sicherlich nicht im Lande Pestalozzis. Zch wünschte, Sie hätten recht, ja ich wünschte es,. weiß aber, daß . . . Den Kollegen aber, die rationelle Wege in ihrem Unterricht einschlagen, rufen wir zu: „Es genüge Luch i nicht, an die Methoden von 1900 anzuknüpfen! Die letzten dreißig Zahre haben auch uns wertvolle Anregungen gebracht und es wäre sündhaft deren Lehren nicht beherzigen zu wollen." Kunst gehört auch in die jüdische Schule, und 'vielleicht sogar in erster Linie dahin. Die jüdische Schule kann nur dann wieder zur Religionsschule werden, wenn sie aushört zu langweilen, wenn sie aufhört sich ausschließlich an den Kopf zu wenden; das jüdische Herz soll und muß auch aus seine Rechnung kommen. Laßt uns Chassidim werden! Verstehen wir es die Seele unserer Schüler zu erheben, so hören wir aus Nur-Lehrer, d. h. Unterrichtsmaschinen, zu sein und wir werden wieder Q’na, Wegweiser. Der Pädagoge gleiche nicht dem Spezialarzt, der sich nur für das Organ seines Patienten, das er besonders gut studiert hat, interessiert, er versuche vielmehr, es dem tüchtigen praktischen Arzt nachzumachen, der stets einen Ueberblick über den Gesamtorganismus derer, die sich ihm anvertrauen, hat. Nun wissen wir aber, daß die Kunst eine große Rolle im Seelenleben des modernen Menschen spielt. Wir haben im ersten Teil unserer Ausführungen darzulegen versucht, daß — vom' rein religiösen Standpunkt aus gesehen — die Kunst keinesfalls als quantitö negligeable zu betrachten ist. Zm Gegenteil: der religiöse Mensch ruft aus: t*ö '» 'i rniann vnasy Mein ganzes Wesen (das ist die wahre Bedeutung von ors ll jauchzet: -pao ■>» n> Weit entfernt davon, eine geschworene Gegnerin alles Religiösen zu sein, kann die Kunst zu seiner bedeutendsten Bundesgenossin werden. Hermann Cohen spricht in seiner „Ethik des reinen Willens" davon, daß sämtliche Religionen sich der Kunst bedienten, „um die religiösen Gedanken in Gefühle zu zerschmelzen". Die Religion mag bei einigen Auserwählten ein Wissen von Gott sein; bei dem weitaus größten^ Teil aller Menschen, namentlich bei Durchschnittsmenschen (und nur an diese dürfen wir denken, wenn wir Normen für die Erziehung ausstellen!) hat sie ihren Sitz im Gefühl, an das der Pädagoge eben in erster Linie zu appellieren hat. Es liegt auch auf der Hand, daß eine Seele, die sich edleren Genüssen öffnet, weit mehr als die dem Materialismus und Mamonismus ergebene, dem Ruf der Religion Folge zu leisten vermag. Es ist übrigens auch im Interesse der. Kunst, daß ihre Diener nicht nur ein offenes Auge ha'.en für di: Schönh.il der Schöpfung, sondern auch für die Größe des Schöpfers: Kunst und Religion gewinnen gleichmäßig bei diesem Wechselspiel. Konflikte sind selbstverständlich möglich (ein gemischter Chor mag. schöner als ein bloßer Knaben- oder Männerchor sein... in der Synagoge hat er nichts zu.suchen); in den meisten Fällen aber de>teht dieser Gegensatz nicht und kann der vernünftige Lehrer die Forderungen der Kunst sowohl als jene der Religion in harmonischster Art verbinden. Wie wäre es, wenn wir im Frühling eine Religionsstunde nicht im dumpfen Schulzimmer gäben, sondern in Gottes freie Natur hinausgingen und dort mit unseren Schülern gemeinsanr die mm: ton sprächen? Und wie, wenn wir zur Durchnahme von 'vsi >:m einen klaren Tag abwarteten, die Fenster aufrissen und die Worte '-t T>2?ya lan na nicht übersetzten, sondern fühlen ließen? Unsere sämtlichen nmin mm was sino sie, wenn nicht ein zweistimmiger Chor des Religiösen und Schönen zu Ehren des Wellenlenkers? Wir kennen eine besondere mm beim Anblick schöner Gewächse oder anderer schönkr Lebewesen: mos? inbun ■»*> Es genügt nicht koscherep^sv. zu haben, sie sollen auch schön sein. Ganz besonders gilt dies von den mr» 't- Welch hohen erzieherischen Wert hat überhaupt der Begriff des nixa mn. Das Kind sieht, daß dem Vater und dem Lehrer es nicht nur darum zu tun ist die msa als etwas Gewohnheitsmäßiges zu tun, sondern daß sie auch ihrem Herzen teuer und wert ist. Eine stumme Tat, noch mehr eine gefühlte Tat steht in ,"bm und des Kindes Auge weit höher als alle noch so schöne Unterweisung. (Schluß folgt.) Lehrermangel u. Lehrerüberflutz. Mit Interesse habe ich die verschiedenen Artikel zu obiger Ueberschrift in den beiden verbreitetsten jüdischen Zeitungen gelesen und bitte um Gehör als Mitglied einer zurzeit lehrerlosen Gemeinde. In der kleinen Stadt S. in Kurhessen wurde vor einigen Jahren die staatliche israelitische Schulstelle mangels genügender Schülerzahl aufgelöst. Die aus ungefähr 30 Familien bestehende, Gemeinde sah sich genötigt, einen Religionslehrer, Vorbeter und Schochet anzustellen. Seit über zwei Jahren ist jedoch diese Stelle verwaist und bis jetzt war es der Gemeinde nicht möglich, einen geeigneten orthodoxen Bewerber zu finden. Die Stelle gehört nicht zu den schlecht besoldeten: 4800—5000 M. festes Gehalt, die Schechitah bringt etwas über 1000 M. ein, dazu freie geräumige Wohnung, Garten, Heizung und Licht und die üblichen Nebeneinkommen. Verschiedene Male wurde die Stelle in den beiden meistgelesenen jüdischen Zeitungen ausgeschrieben; auch das Vorsteheramt und der zuständige Rabviner konnten keinen geeigneten Kandidaten Nachweisen. Schließlich wandte man >ich auch Herrn Lehrer Steinhardt in Magdeburg, dem oie Stelle sehr gut bekannt ist, da doch die Wiege des Herrn St. nur eine Wegstunde entfernt von S. gestanden. Herr St. versprach auch, einen Bewerber zu empfehlen, leider bis jetzt vergeblich. Wie sieht es nun in unserer Gemeinde ohne Lehrer aus? Religionsunterricht erhalten unsere Schulkinder von dem Lehrer einer Nachbargemeinde und zwar wöchentlich (Sonntagnachmittag) zwei Stunden. Wieviel jüdisches Wissen den Kindern in diesen zwei Stunden wöchentlich beigebracht werden kann, das zu beurteilen, üöerlasse ich den hierzu berufenen Stellen. Der Vorbeterdienst wird von zwei Gemeindemitgliedern abwechselnd und ehrenamtlich versehen, ein drittes Mitglied bereitet sich die Woche über vor, um wenigstens am heiligen Sabbat aus der Sefer' Thora nach Vorschrift vorzuleinen. So hilft man sich mehr schlecht als recht durch. Dagegen find die Chewra kadischa, Chew.ra gemilus chasodim Chewra talmud thora, der israelitische Jugendoerein, die Frauenchewra Bikur chaulim, der Synagogenchor seit über zwei Jahren ohne jeden geistigen Füsrer. Vielleicht tragen diese Zeilen dazu bei, der Gemeinde wieder zu einem Lehrer und geistigen Führer zu verhelfen. —n. Nachwort der Schriftleitung: Vorstehender Brief ging uns vor mehreren Wochen zu. Wir erfuhren inzwischen, daß die Stelle seit kurzer Zeit besetzt ist. Wir glaubten obigen Brief eines unc die Iüdischkeit seiner Gemeinde besorgten Gemeindemitgliedes doch veröffentlichen zu müssen. um zu zeigen, wie alles jüdische Leben zu verfallen droht, wenn es den Gemeinden nicht möglich ist, einen geeigneten Lehrer und Führer zu bekommen. Wir sind gewiß auch der Meinung, daß an die auszubildenden Lehrerkandidaten recht hohe Forderungen zu stellen sind. Wir können uns sogar zu der Forderung versteigen, daß jeder künftige jüdische Leherer Hathoras haurooh und den höchsten akademischen Grad besitzen muß. Wir vergessen jedoch nicht, daß auch die jüdischen Landgemeinden Religionslehrer und Kultusbcamten haben müssen. In diesem Punkte setzt unser Zweifel -ein. Denn wir bezweifeln, daß >ie Iugendlehrer mit akademischer Ausbildung sich bereitenden werden, Religionslehrer in einer jüdischen Landgemeinde zu sein. Wir hörten vor einiger Zeit einen wackern Kollegen mit begeisterten Worten'für ditz akademische Ausbildung auch der Religionslehrer sich ausprechen. Als seinen Ausführungen Zurufe über die Unnöglichkeit der praktischen Durchführung entgegentraten, schloß er mit den Worten: Das verlangen wir in der Theorie. Ob sich jedoch unsere Theorie in die Praxis um- 'etzen läßt, das muß sich erst erweisen. Ganz unsere Meinung. Um das Judentum in den Landgemeinden nicht untergehen zu lassen, müssen auch weiter die Institutionen erhallen bleiben, die die kleinerem Gemeinden mit Beamten zu versorgen berufen sind. 5. April 1930 Das Erholungs- und Allersheim für jüdische Lehrer und Kantoren in Bad Ems. Auf meinen Aufruf an die Mitglieder unserer beiden Verbände haben sich fast 600 Kollegen angemeldet. Aus diesen Anmeldungen geht klar hervor, daß der Plan ein durchaus glücklicher zu nennen ist; die Mehrzahl der Gemeldeten besteht aus Bewerbern um Aufnahme, sei es ins Erholungs-, sei es ins Altersheim. Die Vorarbeiten nehmen ihren vorgesehenen Gang. Die größeren Schwierigkeiten-machen die gerichtlichen und finanztechnischen Formalitäten, während wir günstige Auslicht haoen, der materiellen Schwierigkeiten Herr zu weroen. Für den notwendigen Umoau des ehemaligen Mädchenwaisenhauses steht uns ein auf hypothekarischem Wege erlangter Betrag zur Verfügung. Für die Inneneinrichtung haben wir bereits einen schönen Fonds beisammen. Zum Teil besteht er aus Spenden aus unseren eigenen Reihen. In dieser Beziehung haben sich unsere Hoffnungen indessen nicht ganz erfüllt. Mit Sympathie und.theoretischer Begeisterung ist es nicht getan — soll unser Wert gelingen, so bedarf es weit größerer Opferwilligkeit und Mitarbeit aus unseren eignen Reihen. Um zu einem so hohen Ziele zu gelangen, ein eigenes Erholungs- und Allersheim zu besitzen, müßte es Ehrensache jedes jüdischen Lehrers und Kantors in Deutschland sein, nicht nur höchste Ansprüche an seine eigene Kraft zu stellen, sondern auch da, wo es mit seiner Ehre vereinbar ist, zur Mithilfe anzuregen. Ganz spontan habeli dies einige Kollegen getan und schönste Erfolge erzielt, sei es bei Nahestehenden, bei Bruderoereinen oder bei Gemeindebehörden. Wir können an letztere und an die Landesverbände erst herantreten, wenn wir auszeigen können, daß unsere eigenen Standesgenossen in weitestem Maße ihre Schuldigkeit getan haben. Der Preußische Landesverband jüdischer Gemeinden hat seine wirksame Mithilfe nur unter dieser Voraussetzung bereits zUgesagt. Ich wiederhole auf diesem öffentlichen Wege meinen Ruf an meine Standesgenossen, tatkräftig an unserem Werk mitzuarbeiten. Schon liegt eine große Zahl von Ausnahmegesuchen vor, und wir hoffen bestimmt, noch in diesem Jahre das Alters- und Erholungsheim für jüdische Lehrer und Kantoren einweihen und eröffnen zu können. Nur tue jeder seine Schuldigkeit! I. B. Levy. Notizen. Wir weisen empfehlend hinauf „Die Freitagabendgebe e", übersetzt sowie sachlich und' sprachlich erläutert von Rabbiner Dr. A. Posner -Kiel, Sophienolatt 60. Das Büchlein ist bereits in der Literarischen Warte des Israelit, Nr. 42 des Jahrgangs 1929, besprochen morden. Der Rezensent schloß seine Besprechung mit den Worten: Das hervorragende Schriftchen ist als. Quelle vielfachster Anregung zu allgemeiner Verbreitung zu empfehlen. Es sollte am Sabbattische jedes Juden zu finden sein, der sich auf den Sabbat innerlich und wirksam vorbereiten will. Wir fügen hinzu: Auch der jüdische Lehrer kann aus dem Buche Dr. Posners mancherlei Anregung und Belehrung gewinnen. Kollegen, die fick an. den Verfasser wenden, erhallen das Buch zum Vorzugspreise von 1,45 M. Ehemalige Kölner. Am 1. März war es unserem Freunde I. Baum, Oberkantor in Bonn, vergönnt, das 60. Lebensjahr zu erreichen. Den gewiß zahlreichen Glückwünschen seiner Familie und seiner Gemeinde schließt sich die Vereinigung Ehemaliger Kölner von Herzen an. Wir wünschen unserem lieben Baum einen reichgesegneten Lebensabend. Bleibe er noch lange dev „stattliche Baum" der Ehemaligen Kölner. A. in P. Zuschriften in Angelegenheiten des Bundes gesetzestreuer jüdischer Lehrer sind zu richten an den Vorsitzenden, Herrn Studienrat Munk, Röderbergweg 38, oder den Schriftführer, Herrn Konrektor A. Hirschberg, ' Waldschmidtstraße 115, beide in Frankfurt a. M. Berichtigung: Der Druckfehlerteufel hat durch' Weglassung des Wörtchens „nicht? den Sinn des letzten Satzes unserer Briefkastennotiz in der letzten Nummer in sein Gegenteil verkehrt. Wir wiederholen darum: Ebenso dürfte die jedesmalige Feststellung nicht nötig sein, daß die Meinung der Schristleitung eine abweichende von der in den von uns gebrachten Arbeiten ist. Kollege I. Leberntann in Darmstadt versteht seine Ruhejahre mit nutzbringender Arbeit erfolgreich auszufüllen. Vor zwei Jahren brachte das Jahrbuch der Iüd.- lit. Gesellschaft eine historische Arbeit aus seiner Feder über „Jüdische Schul- und Lehrerverhältnisse in Hessen", die allgemein als sehr lesenswert erachtet wurde. Das diesjährige Jahrbuch, das uns vor wenigen Tagen zuging enthält eine Abhandlung Lebermanns über „Das Darmstädter Landrabbinat". Wir glauben besonders unsere hessischen Leser aus. diese sehr interessante Arbeit aufmerksam machen zu dürfen; an ihr dürste sich wieder der alte Erfahrungssatz bewahrheiten, daß aus dem Studium der Vergangenheit sich 'das Verständnis für die Forderungen der Gegenwart ergibt. Verantwortliche Schriftleitung: L. Kaufmann, Sprendlingen (Kreis Offenbach):

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