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Der Israelit · 1930-02-13 · Heft 7 (13.2.1930) · page 10

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Journal
Der Israelit
Volume
71 (1930)
Issue
Heft 7 (13.2.1930)
Date
1930-02-13
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Seite 10 Nr. 7 Der Israelit 13. Februar 1930 gerufen wurden, und das Ledowid Mismaur vorgetragen war, hielt Herr Rabbiner Horowitz einen dreiviertelstündigen Vortrag, welcher von allen Anwesenden mit großem Interesse angehört wurde. 'Darauf fand ein Festessen statt, bei dem der zufällig hier anwesende Rabb. Chaim Josef Eichenstem aus Munkacz, sowie der durch Verhinderung leider zu spät erschienene Herr Rabb. Dr. Eschelbacher sehr interessante Vorträge hielten. Vor, während und nach dem Festessen sang der Chor der Jugendgruppe der Agudas Jisroel unter Leitung des Herrn P. Hoffert verschiedene Lieder, welche alle Anwesenden begeisterten. Wir hoffen und wünschen, daß sowohl die Ehewra Mischnajith, wie auch der Verein Achwah bald weitere solche schöne Feite folgen lassen möchten. Fürth, 11. Febr. Eine zahlreiche Zuhörerschaft (ca. 200 Leute) hatte sich im großen Vereinssaale versammelt, um den Worten des beliebten, früheren Leiters der hiesigen Jsrae.inschrn Realschule, Dir. Dr. Elias- Frankfurt a. M., zu lauschen. „Das Judentum im Mittelpunkte aktueller Erziehungsfragen" — noch dazu von einem berufenen Fachmann behandelt — ist ein Thema, das allseitiges reges Interesse finden mußte. Der Redner ging von dem engen Zusammenhänge von Religion und Charakterbildung aus. Eine neutrale Erziehung gebe es für uns nicht. Grundlage jüdischer Erziehung müsse die Anerkennung der göttlichen Werte sein. Die Psychologie sei für uns nur insoweit als Erziehungs-Hilfsmittel zu verwenden, als sie aus dem Bereiche mechanischer Beziehungen hrrausgehe und auf geistig-seelischem Gebiet wirksam werde. Zweck des Unterrichts sei im allgemeinen die Vermittlung der Kulturgüter an den jungen Menschen. Wie aber, wenn die Kultur brüchig ist? Hier muß die Religion eingreifen, die dem Menschen den wahren Lebens-Maßstab gibt. Sie muß uns von Scheinkultur bewahren und dem Leben des Alltages einen höheren, veredelnden Sinn geben, mwrr — im weiteren Sinne Beruf — und n:a« — Glaube — sind aus demselben Stamme gebildet. Aufgabe des Lehrers sei es, dem Kinde nicht nur Wisfensvermittler des religiösen Stoffes zu sein, sötldern ihm Führer zu werden, der — bei weitgehender Berücksichtigung der Möglichkeiten der Entwicklung seiner Jndioidualr^ät — junge Menschen zielbewußt lenkt. Bafel, 12. Febr. Der Schau m r e Thora-Jünglingsverein lud feine Mitglieder uni» Freunde zu einem Vortrag auf Sonntag, den 12. Januar, ein und konnte diesen Abend als einen großen Erfolg buchen. Der Referent, Herr Rabb. Dr. Bohrer- Gailingen, hatte zum Ausgangspunkt seines Vortrags das Thema gewählt: „Modernes Gift, oder eine Abrechnung mit Dr. Heinrich Graetz als Geschichtsschreiber". In anderthalbstündigem Vortrag verstand es Herr Dr. Bohrer durch feine packende, zu Herzen gehende Redeweise das Publikum zu angespanntester Aufmerksamkeit zu fesseln. Interessante Erlebnisse, eindringliche Thora- und Mussarworte machten auf die zahlreiche Zuhörerschaft nachhaltigen Eindruck. Der Präsident des Vereins, Herr stud. phil. M. Nordmann, fand herzliche Begrüßungs- und Dankesworte für den Redner. Die Woche. Eine neue orthodoxe Frauengründung. — OeffentUcher Vortragsabend. In Frankfurt a. M. ist eine Ortsgruppe der „Internationalen Vereinigung agudistifcher Frauen- und Mädchengruppen" gegründet worden, die es sich zur Aufgabe macht, jüdische Bildung und Orientierung auf allen Interessengebieten der jüdischen Frau zu pflegen. Diese Ortsgruppe hat sich zu gemeinsamer geistiger Arbeit und gegenseitiger Anregung mit der „Jüdischen Frauen-Vereinigung Frankfurt a. M." zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen. * Am Montag den 17. Februar, ahcnds 8.30 Uhr, veranstaltet die Ortsgruppe in der Aula der Samson Raphael Hirsch-Schule, Am Tiergarten, ihren Eröffnungsabend. Als Referenten sprechen Herr Red. S. Schachnowitz über „Der Organisationsgedanke im Judentum und seine Formen"; Frau Meta Posen- P r i n s über „Die Ziele der Ortsgruppe" und Frau Sarah La n d a u „Aus Samson Raphael Hirschs Leben und Wirken". Alle, die Interesse für die Ortsgruppe und die Vereinigung agudistifcher Frauen- und Mädchengruppen haben, sind höflichst eingeladen. Ein neuer Verein zur Pflege der hebräischen Sprache. Auf Anregung orthodoxer Kreise wurde hier ein Verein zur Pflege der hebräischen Sprache im Gei sie des Thorajudentums unter dem Titel nasn dp mpn yivb nsan1» man ins Leben gerufen. Der Verein hat den Zweck, die Kenntnis der hebräischen Sprache und gut jüdische hebräische Literatur zu verbreiten und will alle gesetzestreuen Kreise erfassen. Eingehendes Programm wird noch veröffentlicht. Die erste Veranstaltung des Vereins findet am kommenden Samstag, den 22.. Februar mm 's rnere» abends 8.30 Uhr in der Aula der Samson Raphael Hirsch-Schule statt. Als Redner sind vorgesehen die Herren Rabbiner Josef H o r o w i tz, Rabbiner Jonathan H o r o w i c z -Jerusalem, Dr. Solomon E h r m a n n, Jakob Landau und Redakteur S. Schachnowitz. Gäste sind herzlichst willkommen. Sitzung der Gemeindeverkretung der Israelitischen Gemeinde am 5. Februar. Zunächst eine Richtigstellung. Der kurze Vorbericht konnte den Eindruck erwecken, als ob der Gemeindevorstand den Gemeinderabbiner Dr. Hoffmann beauftragt habe, einen Vortrag „Vom Sinn der Einheitsgemeinde" zu halten. Dem ist nicht so. Der „Konservative jüdische Gemeindeverein" plant einen Zyklus von Vorträgen und hat Rabbiner Dr. Hofsmann gebeten, ihn zu eröffnen. Das Thema hat dieser selbst gewählt. Der Vortrag hat inzwischen stattgefunden. Bericht darüber folgt an anderer Stelle. 1 Wir skizzieren zu besserem Verständnis der endgültigen Entscheidung, die die Gemeindevertretung, noch nicht der Vorstand, hinsichtlich des Philant r o p i n s gefaßt hat, noch einmal kurz die Vorgeschichte. Gemeinde und Gemeindeverwaltung schleppen wie eine Kette, die seit Jahren bei jeder Diskussion des Gegenstandes klirrt, den Vertrag von 1843 mit sich. Durch ihn ist ein seltsam eigenartiges, man darf wohl sagen, einzigartiges Verhältnis geschaffen. Der Schulrat ist der Rechtsträger des Instituts, ist unumschränkter Herr und Meister desselben, dem Gemeindevorstand obliegt juridisch einzig und allein die Pflicht, der Geldgeber zu sein. Der Schulrat waltet im Bewußtsein dieser Machtstellung denn auch wahrlich herrlich und meisterlich seines Amtes und seiner Würde. Er behandelt den Vorstand von oben herab, sozusagen als eine Art notwendigen Uebels, er eröffnet den Delegierten der Gemeinde bei Eintritt in sein Gremium, daß sie sich ja und ja nur als selbständige Mitglieder desselben, nicht etwa als Beauftragte der Gemeinde zu fühlen haben, er erteilt dem Vorstand Antwort auf diesem notwendige Fragen, wenn er will, und keine Antwort, wenn er nicht will. Wie gesagt: der Vorstand kann sich seiner neuerdings durch das Gutachten eines bedeutenden Juristen noch bekräftigten Pflicht der Subventionierung des Philantropins trotz alledem nicht entziehen. Allerdings: diese Pflicht ist begrenzt. Sie dehnt sich nur auf die Erhaltung einer sechsklasfigen Realschule aus, nicht auf die Bestreitung einer Volksschule, eines Oberbaus, einer Frauenschule, eines Kindergartens. Nun ist die Finanzlage der Gemeinde durchaus nicht rosig, man sinnt auf Mittel, um ihre Ausgaben namhaft zu ermäßigen. Das gegebene und Nächstliegende Mittel ist die Einschränkung der ungeheuerlich hohen Subvention für das Philantropin, das in seiner gegenwärtigen Gestalt ca. Mk. 360.000 jährlichen Zuschuß verlangt. Von diesem ersten Gesichtspunkt aus hat der Vorstand zunächst die dank einer eines Abends günstigen Zusammensetzung der Gemeindevertretung beschlossene Uebernahme des Philantropins auf die Gemeinde verantwortungsbewußt abgelehnt, um sich keine neuen Lasten aufzubürden. Neue Lasten, wird man fragen, wo die Unterhaltspflicht doch dem Vorstand obliegt? Darauf gibt dieser die Antwort: Wir werden nur das leisten, was wir leisten müssen, werden nur die Mittel für Real- und — um ein uns schwer entbehrliches Uebriges zu tun — Volksschule in Höhe von — nun sagen wir einmal — Mk. 300.000 bewilligen, und Oberstufe, Frauenschule, Kindergarten abbauen. Der Schulrat, dessen treibende und auch numerisch überwiegende Kräfte der liberalen Richtung angehören, wehrt sich mit aller Macht dagegen, Herr Direktor Dr. Driesen — übrigens an diesem Abend als Zuhörer anwesend — verfaßt eine Denkschrift, der man etwa das Motto voransetzen dürfte: „Deutschland, Deutschland, über alles" und die den Geist der von ihm geleiteten Schule hübsch wiederspiegelt. Aber sein leidenschaftliches Plaidoyer macht Eindruck, übt nachhaltige Wirkung — sogar auf die sonst recht kühl abwägende und operierende Finanzkommifsion, der zu intimerer Beratung der Frage einige andere Herren beigesellt waren. Ihr Vorsitzender und Berichterstatter, Rechtsanwalt Dr. Geiger, entwickelt in der ihm stets eigenen, klar gegliederten und straffen Art in Umrissen die Hauptgründe, die die Kommission veranlaßt haben, dern Weiterbestand von Oberbau, Frauenschule und Kindergarten das Wort zu reden. Es sind zunächst Motive allgemeiner politischer Art. Hier tritt der tiefste und eigentlichste Grund der Unmöglichkeit, das Philantropin zu vergemeinden, hier tritt aber, darüber hinaus, für unsere Begriffe die wahre innere Struktur einer Einheitsgemeinde zutage. Eine Einheitsgemeinde hat ein Doppelgesicht: hie konservativ, hie liberal, um einen ganz gelinden Ausdruck für eine irreligiöse, in Welt- und Lebensanschauung und Lebenshandhabung den unverbrüchlichen und unwandelbaren göttlichen Gesetzen entfremdete und entgegengesetzte Richtung zu wählen. Man muß paktieren und sich einander Konzessionen machen. Und weil man nun befürchtet, daß diese Duldsamkeit bei Vergemeindung des Philantropins aus dem jetzigen latenten Zustand des laifser faire, laissez aller, in einen schroffen Anprall der beiden Richtungen umgewandelt werden könnte, darum lehnt man ab. Dann das zweite Moment: das finanzieller Art. Frauenschule erhält sich im großen Ganzen selbst, Oberstufenabbau spart in bret Jahren erst Mk. 30.000, einitmeilen im ersten Jahr nur Mk. 10.000, im zweiten nur Mk. 20.000. Herr Dr. Driesen hat einfache und bessere Mittel an Hand. Man weist den Preußischen Landesverband auf die deutsch-kulturelle Bedeutung und Wirkung des Philantropins hin und ersucht ihn, bittend, vielleicht auch etwas deutlich, um Ermäßigung des Beitrags der Frankfurter Gemeinde um Mark 33.000. Und Herr Dr. Driesen sagt auch Lehrereinschränkungen in ziemlichem Umfange zu. die ca. Mk. 30.000 ersparen. Pädagogisch-schultechnische Gründe, führt der Referent weiter aus, sprechen auch gegen den Abbau der Oberstufe. Was dann übrig bliebe, wäre eine lebensunfähige Rumpfschule, die den anderen höheren Schulen gegenüber nicht konkurrenzfähig ist, alle Realschulen, mit Ausnahme der Samson Raphael Hirsch-Schule mit ihren besonders gearteten Verhältnissen kommen als selbständige Schulen nicht mehr in Betracht. Wobei wir allerdings nicht unterlassen.können, in Parenthese zu bemerken, daß in Preußen an Nichtvollanstalten von sechsklassigen Realschulen und Lyzeen noch bestehen: 136 Knabenanstalten (davon 8 in Hessen-Nassau), 163 Mädchenanstalten (davon 11 in Hessen-Nassau). In der Debatte flammte wieder einmal besonders in einer eindrucksvollen Rede des Führers der Volkspartei, die allerdings auch die landesübliche Verbeugung vor der zu respektierenden heiligen inneren Ueberzeugung der Liberalen nicht unterließ, der lebhafte Wunsch der vereinigten konservativ - volksparteilichen Fraktionen zum mindesten nach einer Volksschule mit betont jüdischem Charakter auf. Woraus kritisch veranlagte Naturen etwa die Schlußfolgerung ziehen könnten, die auch einige kräftige Bemerkungen im obenerwähnten Vortrag des Herrn Rabbiner Dr. Hoffmann nahelegten, daß das Philantropin — wie ja übrigens männiglich bekannt — nicht eben betont-jüdischen Charakter hat. Eine Mitteilung, daß den radikal-Liberalen der beratenden Kommission die völlige Aufhebung des Philantropins am erwünschtesten gewesen wäre, weil sie grundsätzliche Gegner jeder Konfessionsschule sind, entfachte das bekannt stürmische Temperament eines Gemeindevertreters in einem Maße, daß er — man lese und staune — Rabbi Jochanan ben Sakkai und Samson Raphael Hirsch als Kronzeugen für — die Notwendigkeit der Erhaltung des Philantropins anführte. Wogegen bei aller gebührenden Ehrfurcht vor dem guten Willen des besagten Hern hiermit feierlichst, ausdrücklichst und nachdrücklichst Verwahrung eingelegt sei. Die Beschlüsse sind bereits mitgeteilt. Herr Dr. Driesen hat auf der ganzen Linie einstweilen gesiegt. OeffentUcher Vortrag über „Jugendprobleine". Wie bereits angezeigt, spricht am kommenden Sonntag, 16. Februar, 20.30 Uhr, über dieses aktuelle Thema in der Aula der Samson Raphael Hirsch- Schule Herr Direktor Dr. M. Elias. Vom Sinne der Einheilsgemeinde. Auf Einladung des konservativen Gemeindevereins sprach am Sonntag im überfüllten Saale der Frankfurt-Loge Gemeinderabbiner Dr. Jacob Hoffmann über den „Sinn der Cinheitsgemeinde". Der Redner ging von der historischen Tatsache aus, daß die einheitliche Ortsgemeinde eine Forderung des Schulchan Aruch sei; nach dem im Schulchan Aruch kodifizierten Gesetz können sich die jüdischen Bewohner eines Ortes gegenseitig zur Gemeindebildung zwingen. Auch durch die Einführung gesetzwidriger Reformen gegen den Willen der gesetzestreuen Minderheit werde das Einheitsband, das vom gemeinschaftlichen Volks gefühl getragen werde, nicht zerrissen. Das zeige das Beispiel Litauens und Polens, wo wegen des lebendigeren Volksgefühls der Austrittsgedanke keine Wurzel habe fassen können und gar nicht in Betracht gezogen werde, lieber die halächische Seite der Frage wollte der Redner nicht sprechen, weil hierfür in einer Versammlung nicht der Ort sei. Er verweise auf die Entscheidung des Würzburger Raw. Wenn der Austritt eine halachische Pflicht wäre, so müßte er auch dort vollzogen werden, wo es keine orthodoxe Gemeinde gibt und man müßte eben von solchen Orten wegziehen oder dürfte nicht dorthin ziehen. Wenn von seiten der selbständigen Orthodoxie die Anerkennung der Thorasouveränität von den Gemeinden gefordert werde, so sei die Gemeindeorthodoxie mit dieser Forderung vollkommen einverstanden. Sie unterscheide sich von der Austrittsorthodoxie nur dadurch, daß sie die Durchsetzung der Thorasouveränität als Ziel betrachte, während die Austrittsorthodoxie aus einem erst zu erkämpfenden Ziele eine Voraussetzung mache. Redner rühmt die Erfolge praktischer Art, die die Gemeindeorthodoxie namentlich in der hiesigen Gemeinde errungen habe und bedauert nur, daß die Gemeindeorthodoxre nicht über ein Schulwerk verfüge, das unbedingt notwendig sei. Redner ist der Meinung, daß das Gebot des Psalmisten *>an *yi8-p nwK durch die Zugehörigkeit zur Gemeindeorthodoxie erfüllt werde, da ja ihr Kreis eine große Zahl von sw umfasse. Die formvollendeten Ausführungen des Redners fanden reichen Beifall. * * * Wir glauben angesichts der Aktualität des Gegenstandes den Ausführungen des Herrn Rabbiner Dr. Hoffmann schon heute einige Bemerkungen hinzufügen zu sollen. Der Redner vergaß offenbar in seinen einleitenden Bemerkungen, daß der Schulchan Aruch, wenn er die einheitliche Ortsgemeinde fordert, als selbstverständlich voraussetzt, daß diese Ortsgemeinde, nicht erst nach 50 oder 100 Jahren, sondern von vornherein die unbedingte Autorität des Religionsgesetzes anerkennt. Wird diese Autorität durch Institutionen des Abfalls negiert, so kann sich die Gemeinde auch nicht mehr auf das Religionsgesetz berufen. Es ist, wie der Zionismus zeigt, die größte Verirrung, die Einheit des jüdischen Volkes und der jüdischen Gemeinde auf Rasse, Blut und Volksgefühl zu gründen und dadurch die am Sinai gestiftete, ganz auf die T a u r o h g e g r ü n d e t e E i n-

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